Rezension vom 26.10.2011
Ich habe schon einige "Schätzing's" gelesen und habe mich auf das Thema gefreut. Über 1.000 Seiten....schon eine "Aufgabe" !!! :)
Wie schon mehrfach erwähnt, kann der Autor schreiben, aber hier hat er es m.E. ein wenig übertrieben. Eine Vielzahl von Handlungssträngen, die man bei der Detailverliebtheit schon mal aus dem Auge verlieren kann. Zudem wird bei jedem neu eingeführten Themenbereich ein dermassenes "Fass" mit philosophischen und weltanschaulichen Betrachtungen des Autors "aufgemacht", dass es Mühe bereitet, den eigentlich spannenden Handlungsfaden zu verfolgen. Das Buch wird dadurch nicht zu einem "pageturner", bei dem man gespannt ist, wie es auf der nächsten Seite weitergeht, sondern eher zu einem sehr zähen Stück Arbeit, durch das man sich in der Hoffnung auf den endgültigen Knalleffekt durch"kämpft". Mal hier und da einige Seiten zu überblättern, schadet nicht. Der offensichtliche Rechercheaufwand des Autors ist beachtlich, allerdings wäre eine Straffung des Inhalts wohl angebracht gewesen, um den Inhalt noch spannender zu gestalten.