Der Löwe

Thriller

von Nelson DeMille

Buch

gebunden (555 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

Vor drei Jahren war es Agent John Corey gelungen, den Hauptfeind Amerikas, den libyschen Terroristen Khalil, zu überführen. Doch der als "Löwe" bekannte Attentäter konnte entkommen. Jetzt ist der Löwe zurück - angetrieben von infamer Vergeltungssucht und fest entschlossen, seine Feinde auszulöschen.
Antiterror-Agent John Corey ist ein abgebrühter Typ. Als er jedoch mit ansehen muss, wie sein Erzfeind das Leben seiner Frau Kate bedroht, verliert selbst er die Beherrschung. Drei Jahre zuvor hatte Corey seinem Widersacher das Handwerk gelegt, doch auf dessen aktuellen Rachefeldzug ist er nicht vorbereitet. Wieder zieht der Löwe eine blutige Spur durch New York, und wieder ist er Corey stets einen Schritt voraus. Es steht ein Anschlag bevor, der selbst den 11. September in den Schatten zu stellen droht. Doch Corey schläft nicht und organisiert seine ganz persönliche "Löwenjagd". Beide Männer suchen den finalen Zweikampf - sie wissen, dass am Ende nur einer überleben wird.

Produktdetails

ISBN-10: 3-455-40306-9
EAN: 9783455403060
Originaltitel: The Lion
Erschienen: 14.09.2011
Verlag: Hoffmann und Campe
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 555
Gewicht: 825 g
Übersetzer: Georg Schmidt
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Georg Schmidt

Georg Schmidt, geb. 1952 in Oberfranken, ist Journalist und Lektor sowie der Übersetzer von u.a. James Lee Burke, James Crumley, James Ellroy, Richard Lourie, Paco Ignacio Taibo, Michael Cunningham und Andrew Vachss.

Nelson DeMille

Nelson DeMille, Jahrgang 1943, wurde in New York geboren. In seinen atemberaubend spannenden Thrillern führt er die Leser durch die Abgründe der Zeitgeschichte. Zu seinen internationalen Bestsellern zählen u. a. Das Spiel des Löwen und Die Mission.

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Kundenrezensionen

  • Auf der Jagd Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Nicolai Walter Wolf, am 16.05.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Inhalt:
    Nach den Anschlägen in den USA hält die Welt den Atem an. Auch John Corey, Agent, der um viele Freunde und Bekannte trauert, die bei den Anschlägen ums Leben gekommen sind. Nach seinem letzten positiven Erlebnis als Agent, welches bereits 3 Jahre zurückliegt, versinkt John mehr und mehr in eine Art Depression. Erst als Asad Khalil in die USA einreist und eine Spur des Blutes und der Verwüstung hinter sich her zieht, beginnt für John wieder ein richtiges Agentenleben. Er macht sich auf die Suche...

    Rezension:
    Ein ausgeklügelter, informativer und spannender Thriller erwartet den Leser mit "Der Löwe" von Nelson DeMille. Der Autor nimmt kein Blatt vor den Mund, selbst wenn es um das schöne Amerika geht und deren Staatspolitik. Er greift hier besonders die Thematik der Sozialstrukturen auf, die wie wir alle wissen, nicht das gelbe vom Ei sind. Seitenhiebe- und Tritte sind hier Gang und Gebe und das ist wirklich toll. Schwarzer, sarkastischer Humor hält hier ebenfalls Einzug. Diese durchaus amüsanten und spannenden Punkte bündeln sich zu einer wirklich gelungenen Geschichte, die zu fesseln weiß. Der Leser ist immer mittendrin, weiß um alles bescheid und doch; er weiß nichts. Das macht dieses Buch zu etwas besonderem.
    Auffällig hier: die zwei Erzählstränge. Ersterer von John Corey, zweiter von Asad Khalil. Hier treffen zwei Welten aufeinander, die nicht verschiedener sein könnten. Jeder hat seine Beweggründe, um den jeweiligen zur Strecke zu bringen. Beide erzählen von sich, ihren Lebensstilen, Familien. Hier spürt man förmlich bis zum Ende die Spannung und Agressivität der beiden Hauptprotagonisten, bis sich beim großen Finale alles entlädt. Faszinieren.
    Warum reicht es nicht für 5 Sterne?
    Schwierig, aber es hat einfach nicht gereicht. Es fehlte der letzte Schritt, das bisschen, was den Leser auf eine potentiell falsche Spur führt, ihn verwirrt zurücklässt, im Dunkeln tappend. Auch der Chatakter John Corey kann mich dieses Mal nicht ganz überzeugen, zu flach, manchmal zu emotionslos. Da hätte ich mir persönlich mehr gewünscht.

    Fazit:
    Dennoch ein tolles Buch, welches den Leser fesselt, auch bei 504 Seiten nicht langweilig wird. Man darf gespannt sein, wie es mit John Corey weitergeht. Ich würde es mir wünschen!

    4 Sterne
    Bremen, den 16.05.2012

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  • kurzweilige Unterhaltung Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Karlheinz, am 02.05.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Es handelt sich bei dem Buch um einen Teil der John Corey Reihe, die von Nelson deMille bereits 1997 begonnen hat. Weiterhin um eine Fortsetzung 'Das Spiel des Löwen'. Bewusst möchte ich zu den Vorgängerromanen keinen Vergleich anstellen und werde mich nur auf diesen Roman beziehen, allerdings würde bei einem Vergleich zu 'Das Spiel des Löwen' den Roman ein wenig schwächer bewerten.

    Der Roman beginnt mit unglaublich viel Tempo und Spannung. Auch die Protagonisten werden sehr gut eingeführt, so wird man schnell mit John Corey vertraut und lernt seine eigene aber dennoch sehr sympathische Art kennen. Das dieses in der Ich-Erzählung passiert wird man automatisch in Richtung Corey geschickt.

    Der terroristische Gegenspieler Asad Kalil ' Der Löwe wird auch beleuchtet, allerdings etwas einfacher und mit klarer negativer Blickrichtung. Dennoch werden Gründe für sein Handeln ihn Betracht gezogen.

    Die ersten Seiten sind wirklich unglaublich intensiv und man kann das Buch keine Minute mehr weglegen. Die Mischung aus dem Vorgehen von Asad und der Reaktion des teilweise zynischen Corey sind einfach klasse und machen Spaß zu lesen.

    Allerdings wird dieses Zusammenspiel dann unterbrochen indem mit einem langen Mittelteil fiel Wert auf die Ermittlungsarbeit und John Coreys Leben gelegt. Auch hier weiß der Schreibstil von Nelson DeMille sehr zu gefallen, aber nachdem rasanten Start wird es nun doch deutlich langatmiger, auch wenn durchaus noch die Spannung gehalten wird, wenn auch nicht mehr auf einem ganz so hohen Niveau. Ein Tempowechsel kann sicherlich einem Buch nicht schaden, aber hier wird dann zum Ende die Handlung wieder schneller und rasanter und fasst nach dem langen Mittelteil ein wenig zu kurz, fast schon abrupt.

    Insgesamt konnte mich der Roman doch überzeugen, auch wenn ich einen kurzen Mittelteil und ein nicht so abgehacktes Ende mehr genossen hätte. Aber wer kurzweilige Unterhaltung im Krimibereich sucht, der ist hier bestens beraten.

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  • gute Vortsetzung mit leichten Schwächen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 25.11.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Als Fan von Nelson DeMille aber vorallem von John Corey und Kate Mayfield habe ich mich schon lange auf dieses Buch gefreut. Und, ich wurde nicht enttäuscht. EIne spannende Geschichte mit den Wiedersehen bekannter Figuren.
    Zwar ist der Löwe eine Fortsetzung, aber auch ohne den ersten Teil gelesen zu haben, bekommt man hier eine gute und schlüssiege Geschichte die einen fesselt. Dennoch, der erste Teil der Geschichte, "Das Spiel des Löwen",
    ist noch spannender und rasanter erzählt, so erscheit "der Löwe" an einigen Stellen etwas langgezogen. Allein deswegen würde ich empfelen unbedingt erst zu diesem Buch zu greifen.
    Bekommt "Das Spiel des Löwen" 5 Sterne, so gibt es für "der Löwe" 4 Sterne.
    Ich freue mich auf ein Wiedersehen mit John Corey und Kate Mayfield

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  • Rache Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Michael Lehmann-Pape, am 27.09.2011

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    Lässig, sarkastisch, trocken und an den entscheidenden Stellen durchaus knüppelhart legt Nelson De Mille seinen neuen Thriller vor. Kreisend um den toughen Agenten der Anti-Terror Task-Force und ehemaligen New Yorker Polizisten John Corey spinnt De Mille in epischer Breite auf 550 Seiten die Geschichte zwischen John Corey und Asad Khalil weiter, die im „Spiel des Löwen“ ihren Anfang nahm.

    „Wir üben keine Rache, wir üben Gerechtigkeit aus“, teilt der Vorgesetzte John Corey mit und Corey bejaht eifrig, sieht aber im Inneren keinen großen Unterschied zwischen beiden Haltungen. Vor allem nicht, weil Asad Khalil auf Rache aus ist und gerade eben sich in exponierter Lage Kate, Johns Frau, genähert hat. Mit Folgen.

    Allein schon diese Szene des ersten, neuen Zusammentreffens zwischen John, Kate und Asad zwischen Himmel und Erde mitsamt der kaum zu kontrollierenden Umstände für John Corey, der mit ansehen muss, wie sich Asad an Kate vergreift und nicht eingreifen kann, zeigen Kreativität (da muss man erstmal drauf kommen am Fallschirm), Tempo und Spannung. Elemente, die sich im Buch durchgängig wiederfinden und die Lektüre leicht von der Hand gehen lassen.
    De Mille bleibt allerdings beileibe nicht nur bei der Schilderung des privaten Rachefeldzuges eines überaus intelligenten und erfahrenen Terroristen samt des Gegenhaltens eines bis in die Knochen coolen Agenten stehen. Ebenso wendet er sich den menschlichen Hintergründen ausführlich zu, erläutert die Geschichte hinter der Verbitterung Asads, ebenso die Ereignisse in Amerika, die zu John Coreys harter Haltung geführt haben.
    Eine harte Haltung übrigens, die durchaus ihre weichen Seiten auch kennt. Was seine engsten Freunde und, vor allem, seine frisch angetraute Ehefrau angehen.

    Dass die Schilderung der Hintergründe und die Darstellung innere Vorgänge der Protagonisten in Form von Dialogen das ein oder andere Mal zu ausschweifend geraten ist, soll allerdings nicht verschwiegen werden. Längen bleiben auf den 550 Seiten nicht aus, nicht immer hält De Mille das Tempo gleich hoch. Im Gesamten aber stört dies nicht sonderlich, da immer wieder der rote Faden der Hatz in der Gegenwart aufgenommen wird und an einigen Stellen De Mille auch kein Problem damit hat, einzelne Elemente des Vorgehens Asads und einzelne Momente seiner Rache knüppelhart und drastisch zu schildern. Die Schilderung eines Köpfens im Buch ist sicher nicht einfach für schwache Nerven mit großer Fantasie.

    „Ich werde sie und diese Hure, mit der sie zusammen sind, töten, und wenn ich mein ganzes Leben lang dazu brauche“. Klar ist, dass es keinen anderen Weg für Coray und Khalil geben wird, als dass nur einer der beiden mit dem Leben davon kommen wird. Dabei macht sich Corey keine Illusionen über die Schwere der Aufgabe. „Wir haben es mit einem bestens ausgebildeten Profikiller zu tun, der nicht die üblichen Fehler macht“.

    Leger und flüssig geschrieben, mit weitgehend hohem Tempo und ausführlichen Erläuterungen der historischen und persönlichen Hintergründe versehen, hier und da ein wenig langatmig, legt Nelson de Mille im Gesamten einen hochwertigen Thriller vor, der für ein langes und anregendes Lesevergnügen zu sorgen versteht.

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  • Einfach nur Spannung pur! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 24.09.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Dieses Buch konnte ich einfach nicht aus der Hand legen.Schlaflose, durchgelesene Nächte sind garantiert.Also setzt schon mal den Kaffee auf und viel Spaß beim Lesen!!

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