Der sixtinische Himmel

Historischer Roman

von Leon Morell

Buch

gebunden (567 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Der große historische Roman über den bedeutendsten Künstler der Renaissance: Michelangelo



Italien, Anfang des 16. Jahrhunderts. Der junge Aurelio kommt nach Rom, um dort beim größten Bildhauer seiner Zeit in die Lehre zu gehen: Michelangelo Buonarroti. Gerade hat der Papst diesen gegen seinen Willen mit einem Deckenfresko für die Sixtinische Kapelle beauftragt. Missmutig macht sich der Künstler ans Werk. Nachts jedoch erschafft er aus weißem Marmor das Bildnis der Frau, die keiner jemals sehen darf: die Kurtisane des Papstes. Aurelio verliebt sich unsterblich in die geheimnisvolle Schöne. Doch seine Liebe wird nicht nur ihm zum Verhängnis…

Pressestimmen:

Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 02.07.12
Ein ganz aufregender historischer Roman. Das Leben und Wirken von Jahrtausend-Künstler Michaelangelo wird hier facettenreich porträtiert. Zudem das Entstehen des Freskos der Sixtinischen Kapelle. So spannungsgeladen kann man historische Kunstgeschichte literarisch erzählen. Der sixtinische Himmel vermittelt die damalige Zeit sehr detailreich. Ein künstlerisches Hoch auf diesen Roman.

Produktdetails

Verkaufsrang: 66.461
ISBN-10: 3-502-10224-4
EAN: 9783502102243
Erschienen: 15.05.2012
Verlag: Fischer Scherz
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 567
Länge/Breite: 223mm/153mm
Gewicht: 820 g
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Leon Morell

Hinter dem Pseudonym Leon Morell steckt ein Autor zahlreicher Romane und Sachbücher. Morells große Begeisterung für Italien und die Kunst der Renaissance inspirierte ihn zu diesem Roman, an dem er ebenso lange arbeitete wie Michelangelo an den Fresken der Sixtinischen Kapelle. Heute lebt der Vater von drei Kindern in Berlin

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Kundenrezensionen

  • Spannend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 18.02.2013

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    Es war spannend in die Welt von Michelangelo und seine Zeit einzutauchen. Leon Morell schreibt in einer packenden Sprache.

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  • Der sixtinische himmel Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Tina Dammer, am 24.01.2013

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    Der Bauernjunge Aurelio trifft auf den berühmten Bildhauer Michelangelo, in dessen Lehre er zu gehen hofft. Der Papst beauftragte gerade den Künstler ein Deckenfrsko für die Sixtinische Kapelle zu malen. Widerwillig nimmt er seinen Gehilfen und den Auftrag an. Im Buch erfährt man viel über Michelangelos Arbeit. Morell ist ein spannender historischer Roman gelungen. Der Schutzumschlag ist etwas ganz besonderes. Er zeigt die komplette Abbildung des Deckenfreskos.

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  • Man sieht nur, was man weiß Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Dorothee Jaschke, am 19.01.2013

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    Lesen sie dieses Buch und sie werden die sixtinische Kapelle mit neuen Augen sehen!

    Manchmal etwas sehr detailliert und langatmig, dann aber wieder super interessant, beschreibt Leon Morell die Entstehung Michelangelos Deckenfresko in der Sixtinischen Kapelle.

    Als Bonbon gibt es eine farbige Abbildung des Deckenfreskos im aufklappbaren Buchumschlag.

    Leichte Kost über ein eindruckvolles Kunstwerk!

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  • „Meine Kunst ist mein Weib, mehr als genug, denn sie hat mich zeitlebens gequält. Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Schwarzenbrunner Gregor, am 16.01.2013

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    Und meine Kinder sind die Werke, die ich hinterlasse. Sollten sie auch nicht viel taugen, so werden sie doch eine Weile leben.“

    Authentisch erzählt Leon Morell die Geschichte aus der Sicht Aurelios. Seines Zeichens ein Lehrling des legendären Michelangelo. Ein plastisches Sittenbild der Renaissance; Wasser predigen, Wein trinken.

    Der hübsche Aurelio steigt schnell in der Gunst des Künstlers. Er wird Model. Eine klare und angenehme Sprache macht das Lesen zum echten Vergnügen. So als ob man tatsächlich dabei gewesen wäre, baut sich plastisch die Geschichte rund um die Erschaffung eines der wunderbarsten Deckengemälde der Welt auf. Der Autor zeigt aber auch einen verletzlichen und einsamen Künstler. Wer schon einmal in der Sixtinischen Kapelle war, kann sich das Ausmaß der Kreativität vorstellen. Ein tolles Buch, über einen tollen Künstler.

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  • Atemberaubend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Joke Hoogendoorn, am 07.08.2012

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    Leon Morell hat ein Kunstwerk geschaffen! Dieses Buch ist einfach genial. Morell erzählt sehr detailliert und mit viel Liebe über einen der größten Künstler der Kunstgeschichte und sein Meisterwerk. Er macht die Entstehungsgeschichte des Freskos der Sixtinischen Kapelle richtig spannend. Auch wer selbst die Kapelle schon mal besucht hat, wird da nächstes Mal doch ganz anders hinschauen. Auch die Intrigen am Vatikan werden köstlich beschrieben. Ein herrlicher Roman!
    Neben Michelangelo und der Sixtinischen Kapelle spielt in diesem Roman Aurelio die Hauptrolle. Als einfacher Bauernjunge kommt er nach Rom, um seinen Traum, Bildhauer zu werden, zu verwirklichen. Michelangelo stellt ihn als Gehilfen ein. Aber nicht zum Bildhauen. Papst Julius hat Michelangelo befohlen, die Decke der Sixtinischen Kapelle mit einem Fresko auszuschmücken. Trotz Proteste und Mangel an Erfahrung gelingt Michelangelo letztendlich ein wahres Wunder, das wir auch heute noch erleben können.

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  • Der sixtinische Himmel Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Kati Wascher, am 31.07.2012

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    Rechtzeitig zum Jubiläum der Sixtina-Fresken ist dieses fantastische Buch erschienen. Nachdem die Geschichte hier schon mehrfach wiedergegeben wurde, sei nur noch folgendes gesagt: Beim Lesen werden Sie das Gefühl haben, direkt neben Michelangelo zu stehen um miterleben zu dürfen, wie dieses Kunstwerk entsteht!

    Sehr lebendig geschrieben, sehr gut recherchiert und absolut spannend und mitreißend. Das muss man gelesen haben!!

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  • Ein Geniestreich Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Ute Gantner, am 22.07.2012

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    Pünktlich zum 500. Jahrestag der Fertigstellung der Deckenfresken in der Sixtinischen Kapelle lässt dieser farbenprächtige historische Roman die Zeit Michelangelos wieder aufleben.
    Der junge Aurelio ist zwar nur ein einfacher Bauernjunge, aber früh wird ihm und seiner Umwelt bewusst, dass er zu etwas Höherem berufen ist und so macht er sich auf den Weg nach Rom, um keinem geringeren als dem berühmten Michelangelo als Assistent zur Hand zu gehen. Der exzentrische Künstler wurde gerade dazu verpflichtet, die Decke der Sixtinischen Kapelle zu bemalen. Michelangelo, dessen eigentliche Leidenschaft die Bildhauerei ist, macht sich widerwillig ans Werk und verfällt mehr und mehr dieser Aufgabe.

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  • Nun fühl ich und ihr seht`s, wie ich verbrenne. Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Marion Stein, am 19.07.2012

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    Aurelio, ein junger italienischer Bauer, kommt nach Rom und tritt dort in Michelangelos Dienste.
    Wir schreiben das Jahr 1508 und erleben aus der Sicht Aurelios die künstlerische Gestaltung der sixtinischen Kapelle durch Michelangelo Buonarroti. Ein schwieriger Mensch, aber ein genialer, kreativer und begabter Künstler, der sich zuerst schwer tut mit der Malerei. Er sieht sich als Bildhauer, und fühlt sich bestraft mit dem päpstlichen Auftrag, die sixtinische Kapelle zu bemalen. Dennoch packt ihn irgendwann die Leidenschaft und er malt wie kein anderer zuvor.
    Ein schöner Roman über den Menschen und Künstler MIchelangelo. Als besondere Beigabe enthält die Innenseite des Umschlages ein Abbildung des Deckenfreskos der sixtinischen Kapelle.

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  • Zwischen Genie und Wahnsinn Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Gerda Kipp, am 03.07.2012

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    Rom im 15. Jahrhundert. Michelangelo wird von Papst Julius gezwungen die Decke der Sixtinischen Kapelle mit einem Fresko zu bemalen. Er nimmt den jungen Aurelio als seinen Gehilfen auf und findet in ihm die ideale Vorlage für die Figuren mit denen er das Deckenfresko ausfüllen möchte. Michelangelo ist ein Getriebener, der ohne Rücksicht auf sich selbst und andere nur für seine Kunst lebt. Seine wahre Leidenschaft gehört jedoch dem Marmor. Er arbeitet heimlich an einer Statue und Model steht ihm dabei die Geliebt des Papstes. Dies bringt alle in Lebensgefahr, denn sie ist die Frau die niemand sehen darf.
    Ein monumentaler Roman der uns ins Rom der Renaissance mitnimmt. Geniale Künstler, grausame Herrscher und ein ausschweifendes Leben waren die Grundlagen für Kunstwerke die uns bis heute den Atem rauben und für immer staunen lassen.

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  • Ergreifend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Astrid Hochleitner, am 20.06.2012

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    Dieses Buch erzählt nicht nur die Geschichte von Aurelio,welcher als Gehilfe bei Michelangelo arbeitet,sondern es entführt den Leser in die damalige Zeit.Rom-von der Pest bedroht,gigantische Bauwerke die im entstehen sind,schlimmste Lebensbedingungen für die untere Bewohnerschicht,der Druck der Kirche und der Alltag von Michelangelo und seinem Team werden anschaulich beschrieben.
    Er war ein Rebell seiner Zeit,als Künstler und als Mensch.

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  • Ein großes Kunstwerk Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Barbara Sitter, am 20.06.2012

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    Viel mehr als um den jungen Aurelio und Michelangelos großartiges Fresko in der sixtinischen Kapelle geht es in Leon Morells Roman um das Leben des Meisters und seines Schülers und um eine geheimnisvolle Intrige, die beiden das Leben kosten kann.

    Michelangelo erhält den Auftrag zur Gestaltung des Deckenfreskos der sixtinischen Kapelle. Wie gerufen kommt ihm da der gutaussehende Aurelio, der bei ihm in die Lehre gehen möchte und flugs zum Modellstehen verdonnert wird. Unglücklicherweise hat Aurelio im Bereich der Bildhauerei nicht wirklich Talent und so bleibt vom Traum, Bildhauer zu werden nicht viel übrig. Dafür hat er ein untrügliches Gespür für Leute, mit denen er sich lieber nicht einlassen sollte. Wie zum Beispiel mit der Kurtisane des Papstes, die noch nie jemand zu Gesicht bekommen hat. Dieses Gespür teilt er mit seinem Meister, der eine Statue von der unvergleichlichen Schönheit anfertigt. Dass das nicht gut gehen kann, versteht sich von selbst. So steuert die Geschichte auf ein unheilvolles Ende zu, garniert mit Rivalitäten, unerwiderter Liebe und der Schaffung der größten künstlerischen Leistung zu jener Zeit.

    „Der sixtinische Himmel“ ist ein ausgesprochen gut recherierter historischer Roman, der neben seiner Detailverliebtheit mit seiner außergewöhnlichen Sprache glänzt. Leon Morell schafft es wunderbar uns ins alte Rom zurückzuversetzen und seine Charaktere sind so sympathisch und lebendig beschrieben, dass man sie einfach gerne haben muss und mit ihnen bis zum Ende mitfiebert. Besonders gut haben mir die Nebenhandlungen gefallen, die dem ganzen Text eine ungeahnte Bandbreite geben, wie zum Beispiel die Geldsorgen der Brüder Michelangelos oder die Hintergrundinformationen über die Techniken der Freskenmalerei.

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  • Ein Künstler, der seinesgleichen sucht... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Nina Brennecke, am 18.06.2012

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    Leon Morell versetzt uns in eine andere Zeit ohne große Umschweife. Von Anfang an ist der Leser in der Geschichte, die unglaublich spannend und unterhaltsam ist, gefangen. Besonders Gefallen hat mir seine Darstellung des Michelangelos: introvertiert und rebellisch zugleich.
    Zusätzlich ist der Buchumschlag eine Besonderheit: Wird dieser komplett augeschlagen, kann das Deckenfresko bestaunt werden.

    Historische Romane treffen, zugegeben, nicht immer meinen Geschmack, aber dieses Buch hat es mir angetan!

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  • Hautnah dabei! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Saidjah Hauck, am 30.05.2012

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    Morell hat einen süffig erzählten Roman über Michelangelo und die Erschaffung der Sixtinischen Deckenfresken vor 500 Jahren geschrieben.

    Michelangelo Buonaroti sieht sich als Bildhauer, erhält aber von Papst Julius den Auftrag die Decke der Sixtinische Kapelle mit Fresken neu zu gestalten. Schweres Unterfangen, da die Decke gekrümmt ist. Man sieht wie er mit sich ringt um die bestmögliche Lösung zu finden. Die Umsetzung ist schwierig. Wir erleben hautnah mit, wie er jede Schwierigkeit in den Griff bekommt. Die genau recherchierten historischen Fakten mischen sich auf angenehme Weise mit der Erfundenen Geschichte von Aurelio, dem Gehilfen und neben Michelangelo, Hauptfigur des Buches. Wir erleben einen großartigen Künstler, einen schwierigen Charakter, höchst ehrgeizig, nie zufrieden mit dem Erreichten und im ständigen Wettstreit mit Bramante, Vetrauter von Julius, und Raphael.

    Tolles Buch! Sehr schöne Gestaltung (Die Deckenfresken sind auf der Innenseite des Umschlags, sodass man beim Lesen die Bilder betrachten kann.). Es ist fast ein Reiseführer durch Rom und die perfekte Lektüre für den nächsten Italienurlaub.

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  • Michelangelos Wunder Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Marion Weihe, am 24.05.2012

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    Ein großartiges Epos über Michelangelos arbeiten an dem wohl bekanntesten Fresko der Welt; den Sixtina-Fresken.

    Ein Einblick in das Leben und Arbeiten im Vatikan Anfang des 16.Jahrhunderts.
    Eingebettet in einer Story um das Überleben, der Liebe und der Leidenschaft.

    Lassen Sie sich überraschen.

    Auf jeden Fall hat man danach Lust bekommen selbst nach Rom zu fahren um sich dieses „Wunder“ des Künstlers Michelangelo anzusehen.

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  • Kurz und gut Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Sarah Aksamit, am 24.05.2012

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    Nach langen und ausführlichsten Bewertungen meiner Vorrezensenten werde ich mich kurz halten:
    tolle Geschichte, geniale Ausstattung (aufklappbares Bild der Sixtinischen Kapelle im Schutzumschlag!) super geschrieben, spannend und absolut empfehlenswert!

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  • Der sixtinische Himmel Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Gabriele Marschner, am 22.05.2012

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    Im Mittelpunkt des historischen Romans von Leon Morell steht der bedeutendste Künstler der Renaissance Michelangelo Buonarotti. Sein Deckenfresko der Sixtinischen Kapelle in Rom ist einzigartig und weltberühmt. Fast jeder kennt den Bildauschnitt der Hände aus "Die Erschaffung des Adam".
    Anfang des 16. Jh. geht der junge Aurelio nach Rom. Er will seinem großen Idol Michelangelo Buonarotti nacheifern und das Bildhauerhandwerk bei ihm erlernen. Der jedoch hat vom Papst den Auftrag bekommen, die Decke der Sixtinischen Kapelle zu bemalen. Aurelio fühlt die Rastlosigkeit und Gereiztheit des Künstlers bei der Ideenfindung und dessen große Anspannung vor dem ersten Pinselstrich. Der Leser ist hautnah dabei, wenn sich Michelangelo leidenschaftlich und maßlos in seine künstlerische Arbeit stürzt. Trotz vieler Schwierigkeiten gelingt ihm nach vier endlosen Jahren die Vollendung dieses riesigen Kunstwerkes.
    Bemerkenswert finde ich auch, dass der Autor an seinen Recherchen zum Buch ebenso lange gearbeitet hat, wie Michelangelo an seinen Fesken.

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  • Farbenprächtige Historie Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Michael Lehmann-Pape, am 22.05.2012

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Schon als kleines Kind bewundert Aurelio, der Bauernjunge, die Kunst der Bildhauerei und lernt gar Michelangelo kennen, dessen Ruhm als Bildhauer sich Ende des 15. Jahrhunderts gerade begründete.

    Einige Jahre später überschlagen sich die Ereignisse zunächst. Nach dem Tod des Vaters erlebt Aurelio, nun ein sehr attraktiver junger Mann von „klassischer Schönheit“ den Überfall von marodierenden Söldnern auf den Hof seiner Eltern. Seine Mutter wird brutal geschändet und getötet. In Übereinkunft mit seinem Bruder verlässt Aurelio den Hof mit dem Ziel, bei Michelangelo in Rom in die Lehre zu gehen (wovon allerdings jener Michelangelo noch nichts weiß).

    Schon der Weg nach Rom wird zum Abenteuer. Farbenprächtig schildert Morell die Landschaften und Straßen, die Wirtshäuser und Menschen, denen Aurelio begegnet, Selbst in den Kleinigkeiten lässt Morell dabei den Leser bis zu die Gerüchen in den Schlafkammern hin eine lebendige Atmosphäre entstehen, die ein plastisches Bild der Ereignisse und Personen in den Raum zu setzen vermag. Saurer Weinatem, Schweiß, Urin, gebratenes Fleisch, Pilger und Söldner, Aristokraten und Krüppel, ein buntes Gemisch an Menschen ist es, welches den römischen Alltag zu jener Zeit bevölkerte. Eine immer dichter werdende Menge, je weiter Aurelio sich Rom nähert. Auch eine Frau trifft er auf diesem Weg, ihrem Mann „entflohen“, die ebenfalls Rom als Ziel ihrer Wünsche anstrebt, die als Kurtisane ihren Teil vom freien Leben sich zu nehmen gedenkt. Eine Frau, der Aurelio sehr nahe kommt, bis sich bei der Ankunft in Rom (aber nur zunächst) ihre Wege trennen.

    Michelangelo aber findet durchaus Gefallen am junge Aurelio, eher aber an dessen äußerer Gestalt als an dessen bildhauerischer Ausbildung. Dies liegt gegenwärtig auch eher fern, denn die sixtinische Kapelle steht nun im Mittelpunkt seines Denkens.

    Dies alles ist erst der Anfang dieses umfangreichen, historischen Romanes, in dem die handelnden Personen ausführlich und durchaus differenziert vorgestellt werden, in dem die Möglichkeiten der weiteren Entwicklung angelegt werden. Vielfach werden von da an die Wege der Protagonisten sein, vielfach die Wendungen zueinander hin und voneinander weg. Und das alles auf der Blaupause des regen römischen Lebens jener Zeit, der Verflechtung von Adel und Kurie, der Dekadenz der Oberschicht samt Geistlichkeit und der einfachen Leute, darauf zu achten, auf ihrem Weg durch all dies hindurch nicht unter die Räder zu kommen.

    Wie erwähnt gelingt Morell ein sehr plastischer, sehr gut beschreibender Stil. Sei es die Stadt Rom selbst seien es die Gewänder, die Personen, die Intrigen, die verschiedenen Seiten der Persönlichkeiten (gerade Michelangelos, aber auch der anderen Protagonisten), Morell entwickelt durchaus Tempo, Spannung, Atmosphäre und nimmt mit seinen hervorragenden und ausführlichen Beschreibungen den Leser mitten mit hinein in diese Welt Anfang des 16. Jahrhunderts in Rom und Italien.

    Anders als es der Klappentext formuliert, bietet der Roman wesentlich mehr als nur ein sich Drehen um Michelangelo und bildet eine intensive und interessante Lektüre über das gesamte Umfeld, innerhalb dessen Michelangelo sein Meisterwerk in der sixtinischen Kapelle erschafft. Zudem ist das Buch sehr schön gestaltet mit einem ausfaltbaren Schutzumschlag und seiner Darstellung der Vorskizze der Decke der sixtinischen Kapelle.

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