Ein plötzlicher Todesfall

Roman

von Joanne K. Rowling

Buch

gebunden (574 Seiten)

1. Auflage

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

Als Barry Fairbrother mit Anfang vierzig plötzlich stirbt, sind die Einwohner von Pagford geschockt. Denn auf den ersten Blick ist die englische Kleinstadt mit ihrem hübschen Marktplatz und der alten Kirche ein verträumtes und friedliches Idyll, dem Aufregung fremd ist. Doch der Schein trügt. Hinter der malerischen Fassade liegt die Stadt im Krieg. Krieg zwischen arm und reich, zwischen Kindern und ihren Eltern, zwischen Frauen und ihren Ehemännern, zwischen Lehrern und Schülern. Und dass Barrys Sitz im Gemeinderat nun frei wird, schafft den Nährboden für den größten Krieg, den die Stadt je erlebt hat. Wer wird als Sieger aus der Wahl hervorgehen einer Wahl, die voller Leidenschaft, Doppelzüngigkeit und unerwarteter Offenbarungen steckt? J.K. Rowlings erster Roman für Erwachsene ist aufwühlend, berührend und spannend. Ein großer Roman über eine kleine Stadt von einer der besten Erzählerinnen der Welt.

Pressestimmen:

Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 29.10.12
Ein blitzgescheiter und richtig böser Gesellschaftsroman der Extraklasse. J. K. Rowling seziert das Kleinstadtleben, sie legt das Herz offen, sie zeigt, wie unter dem Deckmantel der Gutmenschen ein Vulkan brodelt. Sie blickt intensiv auf das Eheleben, die Familie, auf Freundschaften, das Erwachsenwerden, auf die Sucht der Menschen. Alles was uns ausmacht, versammelt Rowling mit vielen kleinen Alltagsgeschichten in Ein plötzlicher Todesfall. Harry-Potter-Erfinderin J. K. Rowling beweist eindrucksvoll, dass sie auch kluge Romane für Erwachsene schreiben kann.

Produktdetails

Verkaufsrang: 8.829
ISBN-10: 3-551-58888-0
EAN: 9783551588883
Originaltitel: The Casual Vacancy
Erschienen: 27.09.2012
Verlag: Carlsen
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 1. Auflage
Seitenzahl: 574
Länge/Breite: 220mm/152mm
Gewicht: 846 g
Übersetzer: Marion Balkenhol, Susanne Aeckerle
Illustrator: Joel Holland
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Joanne K. Rowling

Joanne K. Rowling, eine der wohl bekanntesten Autorinnen bei Groß und Klein unserer Zeit. Dank ihr taucht man ab in die fabelhafte Welt der Zauberei rund um den kleinen Helden Harry Potter. Geboren wurde die Erschafferin der anderen zweiten Welt im Juli 1965 in Yate, England. Ihre Kindheit und Jugend verbrachte sie in Chepstow,Gwent. Ihre Mutter förderte ihre kleine Tochter schon früh, so dass sie im Kindesalter schon gern und auch oft las. Dadurch entfaltete sich auch die Phantasie von Joanne K. Rowling so prächtig, dass sie im Alter von fünf Jahren anderen Kindern ihre eigenen Geschichten erzählte. Der Wunsch Schriftstellerin zu werden stand somit schon lange fest. Jedoch dauerte es noch einige Jahre im Leben von Joanne K. Rowling bis sie mit Hilfe von Harry Potter es zu Ruhm und Anerkennung in der Literaturszene brachte. Vorab studierte sie ab 1983 Französisch, auf Rat ihrer Eltern hin und Altphilologie an der Universität von Exter. Ein Studienjahr davon verbrachte sie als Englischlehrerin in Paris. Nachdem sie erfolgreich ihr Studium abgeschlossen hatte, arbeitete sie zunächst in London als Recherche Assistentin bei Amnesty International. Zusammen mit ihrem damaligen Freund zog es sie 1989 nach Manchester. Von nun an brachte sie immer öfter damit zu im Zug auf der Strecke zwischen Manchester und London an einer Buchidee zu arbeiten. Dem Resultat dieser Ideen auf der Reise ist es zu verdanken, dass die Zauberer und Hexen wieder einkehr in die Kinderzimmer hielten. Joanne K. Rowling sagt selbst aus, dass schon von den Skizzen und Überlegungen unabhängig, die Geschichte um Harry Potter für sieben Bände fest stand. Bevor sie aber an ihrem jugendlichen Magier intensiv weiter arbeitete, starb ihre Mutter 1990 an Multipler Sklerose. Danach ging Joanne K. Rowling nach Portugal und fand dort Beschäftigung als Englischlehrerin. In dieser Zeit schrieb sie viel an ihrem ersten Band über Harry Potter und legte unwissend den Grundstein als spätere Schriftstellerin.
Jorge Arantes, ein portugiesischer Fernsehjournalist, schaffte es im Frühjahr 1992 sie für eine Zeit lang zu verzaubern. Die Hochzeit folgte wenig später und im Folgejahr auch ihre gemeinsame Tochter Jessica. Das Glück ward nicht von langer Dauer. Joanne K. Rowling kehrte mit ihrer Tochter zurück nach England und suchte Halt bei ihrer Schwester in Edinburgh. Jene Zeit als alleinerziehende Mutter, die von Sozialhilfe abhängig war, ist heute für Joanne K. Rowling nur noch traurige Erinnerung. Denn in Edinburgh stellte sie ihren ersten Roman "Harry Potter und der Stein der Weisen" fertig. 1996 nahm dann auch endlich ein Verlag ihr Manuskript an. Nebenbei begann sie wieder als Lehrerin tätig zu sein, da niemand glaubte sie könne vom Schreiben von Kinderbüchern leben. Jedoch bewies schon der Verkauf der Rechte am amerikanischen Markt drei Tage nach der Veröffentlichung Harry Potters, mit einer immens hohen Summe, den Unglauben aller anderen. Joanne K. Rowling wurde von da an nur noch bekannter. Ein Band nach dem anderen verkaufte sich gut und spätestens beim dritten Band "Harry Potter und der Gefangene von Askaban" war die weltweite Hysterie zu spüren. Rekordauflagen folgten in Großbritannien und der USA. Im Jahr 2000 verkaufte sie die Filmrechte, behielt aber die Verlagsrechte und verhinderte somit, dass Harry Potter ein Zeichentrick wurde. Im gleichen Jahr erhielt Joanne K. Rowling den Order of the British Empire verliehen. Band Fünf verzögerte sich, da die nun erfolgreiche Schriftstellerin auch Privat wieder Erfolge feiern konnte. Sie heiratete den Arzt Neil Murray und gebar ihren Sohn David Gordon. Auch im Jahr 2005, als ihr sechster Band schon heißblütig erwartet wurde, gebar sie ihr drittes Kind Mackenzie Jean. Ihren letzten Band "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes" vollendete sie in einem Hotelzimmer in Edinburgh, dort steht heute eine Marmorbüste mit dem Datum und einer Aufschrift. Ihre Harry Potter Erfolgsgeschichte wurde neben Latein und Altgriechisch in 69 weitere Sprachen übersetzt. Ein Grund mit dafür, dass Joanne K. Rowling als eine der reichsten Frauen Englands gilt. Weitere Joanne K. Rowling Bücher sind geplant, darunter eine Harry Potter Enzyklopädie. "Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind" und "Quidditch im Wandel der Zeiten" sind auf dem Markt bereits neben weiteren Geschichten von ihr erhältlich.
Auszeichnungen, Ehrungen von Universitäten bis Institutionen rund um die Literatur wurden Joanne K. Rowling schon zu genüge zugeteilt. Doch wichtiger als die Anerkennung für ihren Beruf ist ihr soziales Engagement. Sie unterstützt viele karitative Verbände und hofft damit gute Zwecke und kleine Wunder hervorzuzaubern. Sie lässt nichts unversucht Kindern ein lachendes Herz zu schenken, sei es durch Harry Potter Bücher oder die Projekte, die sie unterstützt. Privat lässt Joanne K. Rowling, obwohl sie oft im Mittelpunkt der Medien steht, die Tore lieber geschlossen und konzentriert sich auf ihre Familie, Schreiben und den Dingen, die ihr wirklich wichtig sind.

Meinung der Redaktion
Die Erzählkunst von J.K.Rowling besteht darin, beide Welten des kindlich-magischen Denkens mit seinem vorherrschenden Lustprinzip und der nüchternen Erwachsenenwelt des Realitätsprinzips zusammenzubringen. Dadurch können zwei völlig verschiedene Lesergruppen dieselben Geschichten genießen und mit großem psychischen Gewinn aufnehmen. Für jeden eine Bereicherung!

Susanne Aeckerle

Susanne Aeckerle, 1942 in Lindau/Bodensee geboren. 1975 Mitbegründerin des ersten deutschen Frauenbuchladens in München. Später Geschäftsführerin eines Schallplattenvertriebs und Herausgeberin einer Frauenmusikzeitschrift. Von 1981 bis 1990 Redakteurin und Chefin vom Dienst bei der Zeitschrift ''Emma''. Sie lebt heute als Übersetzerin, Herausgeberin und freie Lektorin in München.§

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  • spannende Stunden Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 21.04.2013

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    ich habe am Freitag abend zu Lesen begonnen - nach vielen negativen Kritiken gespannt, wie das Buch auf mich wirken würde - und bin seither in jeder freien Minute am Weiterlesen. Ich kann dieses Buch allen weiterempfehlen, in einer guten Sprache geschrieben, äusserst spannend, feinfühlige Beschreibung der Charakteren - dieses Buch lässt einen nicht mehr los, bis man die letzte Zeile gelesen hat. Vielen Dank für viele Stunden Leservergnügen an J.K. Rowling. Romi

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  • Es ist nie zu spät Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Ingo Roza, am 01.03.2013

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Es ist nie zu spät, ein gutes Buch gut zu rezensieren! Natürlich waren die Erwartungen des Lesepublikums und der Buchhändler an ein neues Buch von J.K.Rowling hoch und völlig anders. Ich mußte einige ältere Damen davon abhalten, dieses Buch ihren Harry-Potter-begeisterten Enkeln zu schenken. Selber lesen wollten sie aber auch nicht, sie läsen keine Kriminalromane (der deutsche Titel ist da etwas irreführend), sehr, sehr, schade! Dabei ist dieser Roman eine absolut typische Rowling-Schöpfung. Alles was sie bereits in den Potter-Romanen angelegt hatte, bringt sie hier auf den Punkt, führt es zur Vollendung: der Mief der (nicht nur englischen) Kleinstadt, die Piefeligkeit und Ränkesucht ihrer Bewohner, die Gegensätze im sozialen Gefüge, die Wirkung all dessen auf die Seelen der - vor allem jungen - Menschen. Eine absolut schonungslose Abrechnung, nein Bestandsaufnahme unserer ach so freien und offenen Gesellschaft. Also: unbedingt lesen - es ist nie zu spät!

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  • Gähn! Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 01.02.2013

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Habe auf Seite 120 das Buch zur Seite gelegt, langweiliger gehts kaum noch!

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  • Das Leben hinter der Fassade Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Jana Wottawa, am 18.01.2013

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    In J. K. Rowlings ersten Roman für Erwachsene dreht sich alles um den Tod von Gemeinderatmitglied Barry Fairbrother. An sich geht es in der Gemeinde Pagford recht idyllisch zu, doch wie es so ist, trügt der Schein. Schon vor Barrys Beerdigung beginnt die Schlammschlacht um den freien Platz im Gemeinderat...

    J. K. Rowling schafft es in ihrem Werk verschiedenste Problemthemen miteinander zu verbinden, das Ganze noch gewürzt mit feinstem britischen Humor ergibt einen spannenden Roman, den man nicht mehr aus der Hand legen will. Die Antwort auf die Frage ob das Buch gelungen ist lautet eindeutig: Ja, auf jeden Fall!

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  • Auch ohne Zauberei fesselnd Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Maren Höll, am 25.12.2012

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Wenn Sie die Harry Potter Romane (auch) geliebt haben, weil J.K. Rowling interessante Charaktere zeichnet, dann sind Sie hier genau richtig. In ihren Fantasy Romanen hat sie schon anklingen lassen, dass Personen nicht nur schwarz oder weiß sind. Hier lebt Sie dieses Talent nun voll aus. Die ganz verschiedenen Menschen aus der Kleinstadt Pagford, die durch den Tod des Gemeinderatmitglied Barry Fairbrother verbunden sind, zeigt Rowling mit Ihren unterschiedlichen Meinungen, Motiven und Machenschaften. Dies ist keine Krimi sondern ein extrem spannendes Bild der britischen Gesellschaft mit sehr gut beobachteten Einblicken in unser aller Leben. Eines der Besten Bücher, die ich dieses Jahr gelesen habe. (gelesen im Original)

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  • Ein Buch für anspruchvolle Leser Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 23.11.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Als absoluter Harry Potter Fan war ich sehr neugierig als ich hörte dass Rowling eine neue Richtung einschlagen möchte.

    Ich muss gestehen dass ich ca die ersten 100 Seiten nicht in das Buch hingefunden haben. Den Grund dafür hab ich nach einer kurzen Reflektion rasch gefunden: Trotz dem Wissen dass Rowling in ein völlig anderes Genre eingetaucht ist, wollte ich es für mich nicht wirklich akzeptieren und dadurch war die neue Art von ihr zu schreiben eher befremdend.
    Nachdem ich das ausgeblendet und aufgehört habe die Autorin in die Harry Potter Schublade zu stecken, hab ich mir selbst die Chance zu geben wieder das zu entdecken was ich an Rowling so liebe: Ihren Schreibstil und die Art den Leser mit ihrem Talent Dinge einzufangen und zu beschreiben in einen einzigartigen Bann zu ziehen.
    Jeder der nicht in der Großstadt aufgewachsen ist wird die verschiedenen Personen und Situationen wiedererkennen und mitleben.
    Fazit: Nach der letzten Seite hab ich wirklich einige Zeit gebraucht um das Buch zu verarbeiten und zu beurteilen, da es sehr viel Stoff zum Nachdenken gegeben hat. Ich kann es nur jedem Leser der an etwas anspruchsvolleren Literatur interessiert ist empfehlen.

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  • Ein plötzlicher Todesfall Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Viktoria Paucker, am 18.11.2012

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    J.K. Rowling hat einen großartigen Roman über die Gesellschaft in der kleinen Gemeinde Pagford geschrieben. Der Stadtrat Barry Fairbrother verstirbt plötzlich an einem Aneurysma und stürzt eine ganze Gemeinde ins Chaos, denn jeder will seine Stelle im Gemeinderat haben. J.K. Rowling beschreibt jede Familie und wie die Figuren miteinander verstrickt sind, sie zeigt die verschiedenen Gesellschaftsschichten des Ortes auf und schreckt auch nicht davor zurück die Dinge bei ihrem Namen zu nennen.

    Jeder der in einem kleinen Ort wohnt oder gewohnt hat, wird garantiert jemanden wiedererkennen und sich vielleicht auch in die Lage einiger Figuren hineinversetzten können.

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  • Spannend-aber kein Krimi! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Sabine Schröter, am 15.11.2012

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    Der plötzliche Tod eines Mannes,der mitten im Leben stand,Familie hatte und Mitglied des Gemeinderates seiner Stadt war,stellt das ganze Leben in seiner Kleinstadt auf den Kopf.Plötzlich interessieren sich mehrere Personen aus den verschiedensten Gründen für die Stelle im Gemeinderat,es entstehen Konflikte und soziale Auseinandersetzungen,die sich sogar auf die Jugendlichen in der Schule auswirken.So werden aus Freunden Feinde und es entbrennt ein regelrechter Kleinkrieg.Eine meisterhafte Charakterstudie und ein Bild des Lebens in einer Kleinstadt,wie man es nicht besser darstellen könnte.J.K.Rowling ist eine meisterhafte Erzählerin,die es versteht,Alltägliches und Dramatisches sensibel und anschaulich zu verbinden.Absolut lesenswert!

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  • Dieses Buch ist der Hammer! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Anna Riedl, am 05.11.2012

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Mit Harry Potter hat der neue Roman von Joanne K. Rowling nun wirklich nichts zu tun. Auf etwa 570 Seiten lernt man 42 Menschen kennen und die meisten von ihnen auch lieben. Lassen Sie sich von den ersten 200 Seiten nicht beirren, denn ab dann geht es erst richtig los zwischen der Gemeinde "Pagford" und dem ungeliebten Viertel "Fields". Niemand schafft es so gut seinem Leser elf verschiedene Familien vorzustellen und sich an so viele Details zu erinnern wie Rowling! Unbedingt lesen!!!

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  • Mutige Autorin Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Viola Eierhoff, am 04.11.2012

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    Schon zu Beginn des Romans merkt man das ernsthafte Bemühen Joanne K.Rowlings, sich von den Harry-Potter-Erzählungen zu entfernen und einen guten Erwachsenen-Roman zu schreiben. Genial fängt die Autorin gleich die Ahnung des Lesers ein, der "Plötzliche Todesfall" würde sich bald ereignen, um noch kurz einen Einblick in die Familienverhältnisse des bald jäh Sterbenden und seine Gedanken zu geben. Ebenso gelungen sind - getrennt in einzelne Kapitel - die Schilderungen des alltäglichen morgendlichen Ablaufs der Protagonisten, indem sie dabei ihre individuelle Persönlichkeit, die heimatliche Umgebung oder Arbeitsstelle bzw. den Weg zur Schule und die jeweilige Reaktion auf den Tod des Gemeinderatsmitglieds Barry Fairbrother knapp und präzise beschreibt.
    Mir gefällt die Art und Weise der Schriftstellerin, die Personen und ihr äußeres Erscheinungsbild scharf-beobachtend und direkt-benennend zu charakterisieren. Darüber schafft sie es neben der fortlaufenden Handlung fast unbemerkt, die idyllische Schönheit des kleinen Ortes Pagford und seiner Umgebung darzustellen.
    Schade, dass ich wahrscheinlich nicht die Zeit und Ruhe haben werde, das über 500seitige Buch zuendezulesen...
    Ein lobender Dank an die Autorin für ihren Mut, ihre schriftstellerischen Leistungen unter Beweis zu stellen!!

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  • Ein plötzlicher Todesfall, Keine Zauberei, nein, das wahre Leben. Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Gisela Busemann, am 01.11.2012

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    Viele J.K. Rowing-Fans werden sicherlich ein wenig enttäuscht sein, wenn sie von ihrem neuen Roman „Ein plötzlicher Todesfall“ Zauberei, Fantasie oder die eine oder andere Spukgeschichten erwarten. Denen sei gleich zu Anfang gesagt, kein Harry Potter oder andere liebliche oder grausame Gestalten erwarten den Leser und lassen ihn schlaflos zurück.

    Jedoch sind die vielen unterschiedlichen Menschen, mir waren sie manchmal zu viel, Personen der kleinen englischen Provinzstadt Padwork, in ein soziales Netz miteinander verbunden. Doch der Schein trügt. Und es herrscht nicht nur ein achtungsvolles Miteinander, vor allem als ein Gemeinderats-Mitglied, der vierzigjährige, völlig gesunde und durchtrainierte Barrx Fairbrother tot umfällt tun sich gewisse Abgründe auf.
    Eigentlich könnte die Geschichte in jeder Stadt spielen. Es herrscht Krieg zwischen den Ratsmitgliedern, den Kindern, es streift eigentlich alle Gesellschaftsschichten eben so, wie halt das Leben leider nun mal ist. Die Wahl des freigewordenen Mandats im Rat ist die Krönung, nun zeigt sich die Tiefgründigkeit und Verlogenheit der menschlichen Seele.

    Rowing ist mit ihrem Buch ein informativer gesellschaftskritischer Erwachsenen-Roman gelungen, der mir persönlich in einigen Passagen ein wenig zu langatmig ist.

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  • Ich wurde nicht enttäuscht. Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Lisa Pommerin, am 28.10.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    In "Ein plötzlicher Todesfall" geht es um den Kampf zweier Ortsteile : Pagford und Fields. Als der Gemeinderatsvorsitzende Barry Fairbrother, der immer versucht hat beide Gemeinden zusammenzuführen, plötzlich stirbt erweitert sich dieser Streit um einiges. Jede Familie wird mit ihren Problemen und Geheimnissen beleuchtet. Und jeder ist irgendwie im Laufe des Buches mit jedem verstrickt.

    Ich finde es faszinierend wie J.K. Rowling es wieder geschafft hat mich von der ersten Seite an zu fesseln. Ich war dem Buch gegenüber sehr skeptisch, da es ja etwas ganz anderes ist als Harry Potter. Dieses Buch ist für mich der Beweis, dass Rowling sich auf keinen Fall dem Harry Potter Image ausliefern muss.
    Hoffentlich folgen noch weitere Romane.

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  • Potters Schatten ist groß... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von B. Keller, am 27.10.2012

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.


    ... aber die Autorin macht bereits auf den ersten Seiten klar, dass man sich von „H"arry verabschieden darf. So wird die gesamte Handlung durch den Tod "B"arry Fairbrothers eingeleitet, der ausgerechnet an einem hinter der Stirn liegenden Aneurysma stirbt (nicht von Voldemort verursacht!).
    Leser, die Harry Potter erwarten, auf eine actiongeladene Handlung spekulieren oder auf einen Roman hoffen, der in der Buchlandschaft ähnliche Spuren hinterlassen wird, wie die Geschichte um den bekanntesten Zauberschüler, werden mit Sicherheit Gründe finden, dieses Buch nicht zu mögen.
    Ja, J.K. Rowling beschreibt Sexszenen.
    Allerdings kann sie es auch, ganz im Gegensatz zu der Autorin eines anderen Machwerkes, das zur Zeit die Bestsellerlisten infiltriert. Aber „Ein plötzlicher Todesfall“ benutzt Sex als Zweck und nicht als Selbstzweck und dann darf dieser auch mal an etwas außergewöhnlichen Orten stattfinden.
    Und sie verwendet auch Kraftwörter.
    Das ist kein Tabubruch oder gar misslungener Ausdruck schriftstellerischer Reife, das ist authentisch. Ein großer Teil der Protagonisten sind Jugendliche aus sozialen Brennpunkten, dass man dort nicht mit verbalen Wattekugeln um sich wirft, ist selbstredend und realistisch.
    Klar, zu diesem Buch werden Klett und Co. nie Sekundärliteratur veröffentlichen, aber ist es deshalb simpel? Wohl kaum! Die Handlung ist überaus intelligent konstruiert und beweist ein äußerst sensibles Gespür für soziale Themen und menschliche Abgründe und v.a. diese sind kein Phänomen der 80er Jahre, sondern ein stets aktueller und mit Sicherheit nie aussterbender Teil des menschlichen Charakters.
    Ich leugne nicht, dass einem all diese Abgründe mitunter schonungslos plakativ um die Ohren gehauen werden, aber dem Roman gelingt es stets, gerade durch diese Übertreibung, ein sardonisches Lächeln auf die Lippen des Lesers zu zaubern. Es ist ein bitterböses Vergnügen den gierigen, heuchlerischen, skrupellosen und doppelzüngigen Figuren über die Bühne einer scheinbar idyllischen Kleinstadt zu folgen!! Dass dieses verlogene Universum konstruiert und in einer Realität angelegt ist, in der es nur schwarz-weiß gibt, stört nicht im geringsten. Beängstigend ist nur, dass eben vieles nicht halb so konstruiert ist, wie man es gerne hätte. Der Autorin in diesem Zusammenhang zu unterstellen, sie habe keine Ahnung von aktuellen sozialen Themen, weil sie aufgrund ihres Bekanntheitsgrades am sozialen Leben kaum teilnehmen könne, finde ich ein wenig hanebüchen. Zum einem ist das ein Roman und keine Sozialstudie zum anderen darf der Autorin zugetraut werden über drogekonsumierende Jugendliche und soziale Brennpunkte zu schreiben, ohne jemals selbst im Trainingsanzug vor einem Klohäuschen gekifft zu haben.
    Richtig: „Ein plötzlicher Todesfall“ ist kein Kinderbuch. Merlin sei Dank! Und dieser Genrewechsel wirkt auf mich weder verkrampft noch gewollt. Wer sich mit seinem Erstlingswerk bereits auf den Olymp geschrieben hat, hat’s schwer. Umso mutiger und, wie ich finde, weiser, dass man freiwillig von diesem Podest herabsteigt und sich an die Eroberung völlig neuer, unerwarteter Gefilde gibt.
    „Ein plötzlicher Todesfall“ ist extrem spannend, zynisch und fährt ein Ende auf, das selbst Albus Dumbledore aus den Zauberpuschen gehauen hätte. Ich gebe von Herzen 4 Sterne für das Buch und noch einen für den großen und v.a. sicheren Schritt aus Harrys Schatten!!!
    Absolut lesenswert!!!!!

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  • Vor Egoismus und Neid nur so strotzend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Eva L., am 22.10.2012

    5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Als bekannt wurde, dass J.K. Rowling nach dem Abschluss ihrer Harry Potter- Reihe ein neues Buch schreibt, habe ich mich riesig gefreut. Die Tatsache, dass es dieses Mal ein Buch für Erwachsene sein sollte, tat meiner Freude keinen großen Abbruch. Als es dann hieß, es soll eine Art Krimi sein, schraubte ich meine Erwartungen dann aber doch ein bisschen zurück, denn im Normalfall sind derartige Bücher nicht mein Fall. Dass sich „Ein plötzlicher Todesfall“ jedoch als eine riesengroße Enttäuschung entpuppen würde, damit hatte ich nicht gerechnet.

    Auf fast 600 Seiten erzählt J.K. Rowling die Geschichte von Barry Fairbrother, einem Ehemann und Vater von vier Kindern, der direkt zu Beginn des Buches stirbt. Danach entbrennt ein erbitterter Kampf um seinen Sitz im Gemeinderat, der schmutziger nicht sein könnte. Wie schmutzig er wird, malt man sich in seinen kühnsten Träumen nicht aus. Bereits nach wenigen Seiten hat man das Gefühl, die Menschen in Pagfort hassten jeden außer sich selbst, auch ihre Partner und Kinder, und wird dieses Gefühl bis zur letzten Seite nicht wieder los. Es wimmelt nur so von egoistischen, selbstverliebten Menschen, die nur ihren eigenen Vorteil im Kopf haben und für ihr persönliches Glück über Leichen gehen. Sympathieträger gibt es kaum und man gönnt sich gegenseitig nicht die Butter auf dem Brot. Eltern werfen ihren Kindern Worte wie „Abschaum“, „Pickelfresse“, „Schwuchtel“ oder „kleiner Bastard“ an den Kopf und Rowling beschränkt sich dabei erschreckender Weise nicht auf einen oder zwei Charaktere, die so mit ihrer Familie umgehen. Bis auf einige wenige Ausnahmen ist ein derartiger Ton in den Familien Pagforts an der Tagesordnung, ebenso wie körperliche Gewalt. Die Kinder stehen ihren Eltern allerdings in nichts nach, was ich aufgrund des Verhaltens der Eltern manchmal jedoch sogar nachvollziehbar fand.

    Auch die Geschichte ist geprägt von Egoismus und Selbstbeweihräucherung. Es geht immer nur darum, wer sich selbst wie am besten und die anderen schlechter dastehen lassen kann. Ansonsten passiert leider nicht viel Spannendes. Erst auf den letzten 50 Seiten erlebt die Handlung einen Höhepunkt, der das Buch allerdings zu einem wenig zufriedenstellenden Ende bringt. Trotzdem war ich irgendwie froh, als es vorbei war.

    Mit diesem zähen, vor Egoismus und Neid strotzenden Buch, dessen sympathischste Figur bereits am Anfang stirbt, hat Joanne K. Rowling zumindest mir als eigentlich großem Fan keine Freude gemacht. Ich bin froh, es gelesen und mir eine eigene Meinung gebildet zu haben, viel Spaß hatte ich jedoch nicht dabei. Zum Glück hat Rowling bereits siebenfach bewiesen, dass sie es so viel besser kann!

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  • J.K. Rowling mal ganz anders Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Antje Christel, am 22.10.2012

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    J.K. Rowlings erster Roman für Erwachsene erinnert in keiner Weise an Harry Potter.
    In dem kleine Dorf Pagford stirbt völlig unerwartet ein Mitglied des Gemeinderates. So einige der Bürger des Ortes würden diesen vakanten Sitz gerne für sich beanspruchen. Entweder um Barry Fairbrothers Arbeit fortzuführen oder aber, um das zu verhindern.
    Langsam breitet sich die bröckelnde Idylle vor dem Leser aus.
    Ein gesellschaftskritischer Roman, der zum Nachdenken anregt.
    Absolut lesenswert.

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  • Die neue Rowling Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von I. Schneider, am 21.10.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ja, sie kann auch anders! Frau Rowling kann nicht nur Jugendbücher um Harry Potter schreiben, sondern sie kann auch Romane schreiben, wie sie im wirklichen Leben geschehen könnten.
    Eine kleine Gemeinde in England: Barry Fairbrother ist Anfang vierzig, sehr beliebt im Ort und hat einen Sitz im Gemeinderat inne, der ihn mehr als beschäftigt. Just an seinem Hochzeitstag, als er gerade mit seiner Frau zum Essen in den Golfclub gehen will, bricht er mit einer Gehirnblutung zusammen und stirbt. Sein Tod hat fatale Folgen für die Einwohner des kleinen Ortes, den Sitz im Gemeinderat, seine Freunde und seine Familie Nichts ist mehr so, wie es mal war.
    Sehr spannend und unterhaltsam taucht man in das Leben des kleinen Ortes in England ein und lernt seine Bewohner ganz genau kennen, lieben und hassen. Ich war für zwei Tage an dieses Buch gefesselt und am Ende ganz enttäuscht, dass ich mich von allen verabschieden musste, denn sie waren mir alle mehr oder weniger ans Herz gewachsen. Bye Krystal, Robby, Barry, Howard, Shirley und wie sie alle heißen! Und vielen Dank J.K. Rowling für die zwei Tage Spannung, Spaß und Unterhaltung!!!!

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  • Lesefrust Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 20.10.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ich habe mich eigentlich darauf gefreut, aber dieses Buch ist eine Entäuschung. Langweilig, teiweise obszön und am Ende hatte ich fast Depressionen über so viel Elend. Eine Qual zum Lesen. Schade.

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  • Zopfdramaturgie Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Inge Weis, am 16.10.2012

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    Als Barry Fairbrother mit Anfang vierzig plötzlich stirbt, sind die Einwohner von Pagford geschockt. Denn auf den ersten Blick ist die englische Kleinstadt mit ihrem hübschen Marktplatz und der alten Kirche ein verträumtes und friedliches Idyll, dem Aufregung fremd ist. Doch der Schein trügt. Hinter der malerischen Fassade liegt die Stadt im Krieg. Krieg zwischen arm und reich, zwischen Kindern und ihren Eltern, zwischen Frauen und ihren Ehemännern, zwischen Lehrern und Schülern. Und dass Barrys Sitz im Gemeinderat nun frei wird, schafft den Nährboden für den größten Krieg, den die Stadt je erlebt hat. Wer wird als Sieger aus der Wahl hervorgehen – einer Wahl, die voller Leidenschaft, Doppelzüngigkeit und unerwarteter Offenbarungen steckt?

    Getreu dem Motto Never touch a running system sind die 600 Seiten in 7 Abschnitte unterteilt und das war's dann schon mit der Struktur. Während Teil 1 noch in Wochentage daher kommt, wird dieser Aufbau ab Teil 2 nicht weiter verfolgt. Trotz der Einteilungen braucht die Autorin doch an die 150 Seiten, bis alle Mitwirkenden eingeführt worden sind, was zum größten Teil daran liegt, dass dem Leser quasi das ganze Dorf vorgestellt wird, mal mehr, mal weniger detailliert. Hierbei bleibt der fade Nachgeschmack, dass gerade die unansehnlichen Merkmale herausgearbeitet worden sind, wohl um zu schockieren. Die weiteren Teile plätschern so dahin und mit Beginn des 7. und letzten Teiles fragt sich der interessierte Leser, kommt da denn nun noch was? Denn der Höhepunkt, wenn an ihn denn so benennen möchte, war wohl mit dem Ende des 6. Teiles erreicht und hat damit mehr zustande gebracht als das Buch an sich. Auf die Katharsis wartet der Leser nämlich vergeblich.

    Zum Schreibstil von Frau Rowling möchte ich sagen, dass ich sie bisher nur im Original gelesen habe und nicht unbedingt der deutschen Übersetzung verantwortlich machen möchte, da ich sie wiedererkannt habe. Jedoch was in den Bücher und die Hogwarts – Pennäler noch kindlich-charmant gewirkt haben mag, erinnert nun qualitativ an einen Aufsatz auf dem Niveau der Sekundarstufe I. Die Sätze sind eher simpel, zu weilen gar prätentiös. Der Inhalt eher aufgesetzt, statt authentisch. Was mich persönlich am meisten gestört hat, ist, dass die Autorin sich nicht für eine Erzählweise entscheiden konnte, oder vielleicht ist die gewählte sogar eine, dann aber eine schlechte. Statt sich einen oder bestensfalls ein paar Protagonisten auszusuchen und aus deren Sichtweise zu schreiben, wechselt diese teilweise sogar mittem im Anschnitt.

    Während Harry Potter von dem Fantastischen der Geschichte getragen wurde, bleibt nun diese Milieustudie so farb- und glanzlos, dass sie die Bezeichnung Prosa gar nicht verdient. Die Handy- und Internetnutzungen im Buch wirkt eher grotesk, da man das Gefühl nicht los wird, die Geschichte ist eher in den 1980er angesiedelt statt aktuell, auch wenn dieses Buch uneingeschränkt eine Vorlage für eine Daily Soap sein könnte.

    Fazit: Dies ist kein Buch für Kinder, aber auch nicht unbedingt für anspruchsvolle Erwachsene. Lieber leihen statt kaufen.


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  • Was für ein schlechtes Buch! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 16.10.2012

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    Der "Plötzliche Todesfall" ist sicherlich das schlechteste Buch, welches ich dieses Jahr gelesen habe. Ich habe mich bis zu Schluss durchgequält. Einerseits ist die Story sehr dünn, andererseits ist der Schreibstil ermüdend und dann diese ständige Klammersetzerei (teilweise ganze Seiten). Zum Inhalt bleibt nur zu sagen, dass die handelnen Personen entweder voller Probleme stecken oder bösartig sind oder beides zusammen. Wirklich deprimierend! Wieso quält Frau Rowling die Leserschaft mit so einem Buch, sie hat uns uns sich damit keinen gefallen getan. Das sie besser schreiben kann, hat sie mit den Potter-Bänden bewiesen.

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  • Nix für Potter-Fans Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Kerstin Hahne, am 14.10.2012

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    Dieser Roman spaltet sicherlich die Anhänger von J.K.Rowling in zwei Lager:komplette Ablehnung, da ganz andere Story oder Bewunderung, weil, wow, sie kann auch anders.... Ich bin ehrlich gesagt immer noch mit mir selber uneins, in welche Richtung ich tatsächlich tendiere, trotzdem, wenn ich genauer hinschaue, geht es wohl eher in Richtung: Hut ab, Frau Rowling! Denn diese Roman-Kehrtwende zur Sozialstudie mit relativ vielen unsympathischen Chatakteren,deren Motivation zum Handeln aber vielen Lesern nicht wirklich fern sein wird, ist schon heftig. Sicherlich ist auch Frau Rowling das Milieu der "Underdog"-Siedlung "Fields", um die es m Kern der Handlung geht, aus eigenem Erleben nicht ganz fern und gerade die Schilderungen die Jugendlichen dieses Romans betreffend, haben mich am meisten berührt, aber es mit Begeisterung weiter empfehlen wie z.B "Gute Geister", kann ich trotzdem nicht.Dafür ist mir dieser Kleinstadt-Roman mit seinen bösartigen,frustierenden und traurigen Bewohnern vielleicht etwas zu negativ befrachtet, irgendwie brauche ich wohl ein Ende mit etwas mehr Hoffnung.Trotzdem wird mir dieser Titel sicher noch etwas "nachschleichen", aber wem ich ihn zum Lesen in die Hand drücke, weiss ich wirklich noch nicht.Schaun mir mal....

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