Grabkammer. Jane Rizzoli und Maura Isles, Band 7

Roman

von Tess Gerritsen

Buch

gebunden (412 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Jane Rizzoli und Dr. Maura Isles: Der Tod steht ihnen gut!


Eine ägyptische Mumie, die keine ist. Ein grausiger Schrumpfkopf im Museum. Und eine Moorleiche in einem Kofferraum ... Jane Rizzoli und Dr. Maura Isles stehen vor ihrem bisher schwierigsten Fall!


Dr. Maura Isles soll der Untersuchung eines sensationellen Fundes beiwohnen: einer ägyptischen Mumie, zufällig entdeckt im Keller eines Bostoner Museums. Doch bald wird klar: Die einbalsamierte Tote wurde erst kürzlich ermordet - und in ihrem Mund verbirgt sich eine Goldmünze mit geheimnisvoller Botschaft. Schnell gerät die junge Archäologin Josephine Pulcillo ins Visier der Ermittlungen von Detective Jane Rizzoli, weil sie über besondere Kenntnisse traditioneller Bestattungsmethoden verfügt. Als in Josephines Auto jedoch eine Moorleiche entdeckt wird und die junge Frau spurlos verschwindet, befürchten Jane und Maura das Schlimmste ...


Ein teuflisches Gespinst aus Besessenheit und alten Familiengeheimnissen.


Produktdetails

Verkaufsrang: 54.032
ISBN-10: 3-8090-2540-2
EAN: 9783809025405
Originaltitel: The Keepsake (USA) Keeping the Dead (UK)
Erschienen: 22.05.2009
Verlag: Limes Verlag
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 412
Gewicht: 655 g
Übersetzer: Andreas Jäger
Reihe: Jane Rizzoli und Maura Isles
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Tess Gerritsen

Mit ihrem ersten medizinischen Thriller "Kalte Herzen" gelang der US-amerikanischen Schriftstellerin Tess Gerritsen 1996 der Durchbruch in die Bestsellerlisten. Am 12.Juni 1953 in San Diego, Kalifornien geboren und aufgewachsen, legte sie 1979 ihr Examen an der Universität von Californien in Medizin ab. Fortan arbeitete die spätere Autorin als Internistin in Honolulu. Erst während ihres Mutterschaftsurlaubs begann Tess Gerritsen sich mehr dem Schreiben zu widmen.
Ihre Karriere startete damals aufgrund eines Wettbewerbes in einer Tageszeitung, den sie gewann. Heute ist Tess Gerritsen als erfolgreiche Krimiautorin bekannt und übt nicht mehr den Beruf als Ärztin aus. Ihre exakte Wiedergabe wissenschaftlicher Fakten und die daraus hervorgehende Realitätsnähe, schöpft sie beim Schreiben aus ihrem fundierten medizinischen Fachwissen. Nach ihrem ersten Romantik Thriller "Anruf nach Mitternacht" 1987 folgten noch acht Romane und weitere Drehbücher. Aber als Tess Gerritsen sich entschloss mit "Kalte Herzen" einen reinen Medizinthriller zu schreiben, der durch den Einfluss eines Freundes entstand, der ihr seine Geschichte erzählte, schaffte sie den Sprung auf die Bestsellerliste der New York Times. Der Erfolg dieses Romans zeigte sich zudem auch in dem Verkauf der Filmrechte an Paramount/Dreamworks und der Übersetzung in über zwanzig Sprachen.
Um in ihrer Freizeit einen Ausgleich zu ihrem Beruf zu finden, vergnügt sich Tess Gerritsen gerne mit Gartenarbeit oder Musik. Dies genießt sie zusammen mit ihrem Mann und ihren zwei Söhnen in Camden, Maine.

Meinung der Redaktion
Spannung hat viele Gesichter. Es kann sogar so spannend sein, dass man sich bei Lesen vergewissert, ob alle Türen und Fenster ordnungsgemäß geschlossen sind. Nichts für schwache Nerven, trotz geschlossener Fenster.

Werke von Tess Gerritsen
Die Rizzoli & Isles - Thriller
2001 Die Chirurgin - The Surgeon
2002 Der Meister - The Apprentice
2003 Todsünde - The Sinner
2004 Schwesternmord - Body Double
2005 Scheintot - Vanish
2006 Blutmale - The Mephisto Club
2008 Grabkammer - The Keepsake / Keeping the Dead
2010 Totengrund - Killing Place / Ice Cold
2011 Grabesstille - The Silent Girl

Weitere Titel der Autorin
1994 Gute Nacht, Peggy Sue - Peggy Sue got murdered
1996 Kalte Herzen - Harvest
1997 Roter Engel - Life Support
1998 Trügerische Ruhe - Bloodstream
1999 In der Schwebe - Gravity
2007 Leichenraub - The Bone Garden

Andreas Jäger

Andreas Jäger, geboren 1965, studierte Meteorologie in Innsbruck und war während seiner Studienzeit für verschiedene Umweltschutzämter tätig. Wettermoderator bei "Willkommen Österreich" und bei "hitradio Ö3". Zahlreiche Fernsehauftritte - darunter Moderator des Wissenschaftsmagazins "UNIVERSUM Azorenhoch und Islandtief". Monatliche Kolumne in der Zeitschrift "ORF-Nachlese". Der Autor lebt mit seiner Familie in Wien.

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  • Band 7 Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Blacky, am 27.07.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Kurzbeschreibung:
    Im Keller eines Bostoner Museums wird eine Mumie entdeckt. Als die Museumsleitung sie untersuchen lässt, kommt Grausames zutage: Denn die Mumie ist nicht annähernd so alt wie angenommen. Und in ihrem Bein steckt eine Pistolenkugel ... Sie wird nicht die letzte Leiche sein, die nach allen Regeln der antiken Bestattungskunst konserviert wurde. Ein perverser Mörder scheint seine Opfer für die Ewigkeit erhalten zu wollen. Jane Rizzoli und Maura Isles beginnen zu ermitteln - und stechen in ein teuflisches Gespinst aus alten Familiengeheimnissen und tödlicher Besessenheit.

    Auch dieser Krimi/Thriller aus der Feder von Tess Gerritsen hat mir wieder sehr gut gefallen.
    Spannung pur von Anfang bis Ende. Manches ist zunächst etwas verwirrend wird dann aber aufgeklärt. Wenn nach und nach alle Zusammenhänge aufgeklärt werden, bekommt man schon mal "Gänsehaut". Wurde in vorherigen Bänden schon mal näher auf das Privatleben von Jane Rizzoli eingegangen, so erfährt man hier ein paar Details von Maura Isles. Ich bin schon gespannt, wie es weiter geht.

    Reihenfolge der Jane-Rizzoli-Bände:
    1) Die Chirurgin
    2) Der Meister
    3) Todsünde
    4) Schwesternmord
    5) Scheintot
    6) Blutmale
    7) Grabkammer
    8) Totengrund

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  • Einfach Tess Gerritsen... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Maike Hochapfel, am 04.05.2011

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    Endlich wieder ein Fall für Jane Rizzoli und Maura Isles. Super spannend, so das sie es nicht mehr weglegen können. Jane und Maura ermitteln in einem Fall, der sich diesmal mit Mumien, Ägypten und alten Ritualen beschäftigt. Langweile wird ein Fremdwort für sie sein, sobald sie einmal angefangen haben zu lesen. Ein MUSS für jeden Tess Gerritsen-Fan! Dieses Buch ist auf jeden Fall empfehlenswert!

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  • Spannung pur Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Annie, am 08.02.2011

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Dr. Maura Isles soll der Untersuchung eines sensationellen Fundes beiwohnen: einer ägyptischen Mumie, zufällig entdeckt im Keller eines Bostoner Museums. Doch bald wird klar: Die einbalsamierte Tote wurde erst kürzlich ermordet - und in ihrem Mund verbirgt sich eine Goldmünze mit geheimnisvoller Botschaft. Schnell gerät die junge Archäologin Josephine Pulcillo ins Visier der Ermittlungen von Detective Jane Rizzoli, weil sie über besondere Kenntnisse traditioneller Bestattungsmethoden verfügt. Als in Josephines Auto jedoch eine Moorleiche entdeckt wird und die junge Frau spurlos verschwindet, befürchten Jane und Maura das Schlimmste ...

    Pure Spannung und nur für Leute mit kräftigen Nerven!

    Die gesamte Jane Rizzoli und Maura Isles Serie:

    1. Die Chirurgin
    2. Der Meister
    3. Todsünde
    4. Schwesternmord
    5. Scheintot
    6. Blutmale
    7. Grabkammer
    8. Totengrund

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  • Ein neuer Fall für Rizzoli und Isles Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Kerstin Hirth, am 27.06.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    In einem alten Museum wurde im Keller eine Mumie gefunden Madame X, die nun in einem Krankenhaus auf ihr alter untersucht werden soll. Man findet jedoch schnell heraus, dass es sich keineswegs um eine ägyptische Mumie handeln kann, denn Madame X hat eine Kugel im Bein und zu damaliger Zeit kannte man Kugeln noch nicht. Mumifizierte Leichen, Schrumpfköpfe und zu guter letzt noch eine Moorleiche im Kofferraum, alles mysteriöse Erscheinungen für Jane Rizzoli und Maura Isles. Wie immer ist der Plot spannend erzählt. Auch sind wieder einige Private Details eingebunden so dass sich der Leser auf eine Fortsetzung freuen kann um die Geheimen privaten Dates von Maura zu verfolgen...

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  • Band 7 der Jane Rizzoli & Maura Isles-Serie Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Buchwurm, am 30.05.2010

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    Eine ägyptische Mumie, die keine ist. Ein grausiger Schrumpfkopf im Museum. Und eine Moorleiche in einem Kofferraum... Jane Rizzoli und Dr. Maura Isles stehen vor ihrem bisher schwierigsten Fall!
    Dr. Maura Isles soll der Untersuchung eines sensationellen Fundes beiwohnen: einer ägyptischen Mumie, zufällig entdeckt im Keller eines Bostoner Museums. Doch bald wird klar: Die einbalsamierte Tote wurde erst kürzlich ermordet - und in ihrem Mund verbirgt sich eine Goldmünze mit geheimnisvoller Botschaft. Schnell gerät die junge Archäologin Josephine Pulcillo ins Visier der Ermittlungen von Detective Jane Rizzoli, weil sie über besondere Kenntnisse traditioneller Bestattungsmethoden verfügt. Als in Josephines Auto jedoch eine Moorleiche entdeckt wird und die junge Frau spurlos verschwindet, befürchten Jane und Maura das Schlimmste...

    Auch beim neuesten Teil der Serie baut sich schnell die Spannung auf. Das Buch ist flüssig geschrieben und ich habe es in 2 Tagen durchgelesen. Ein solider Thriller, der meiner Meinung nach allerdings nicht mehr an die ersten Bücher anknüpfen kann.

    (Rezension vom 11.06.2009)

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  • Wieder sehr spannend, aber mit kleinen Schwächen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Scylla, am 23.05.2010

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    „Eine ägyptische Mumie, die keine ist. Ein grausiger Schrumpfkopf im Museum. Eine Moorleiche in einem Kofferraum und eine spurlos verschwundene junge Archäologin: Auf der Suche nach einem perversen Mörder stechen Jane Rizzoli und Dr. Maura Isles in ein teuflisches Gespinst aus alten Familiengeheimnissen und tödlicher Besessenheit...“

    „Grabkammer“ ist der 8. Band der Buchserie um die Ermittlerin Jane Rizzoli und die Gerichtsmedizinerin Dr. Maura Isles. In diesem Teil liegt der Fokus auf Jane Rizzoli und ihrem Partner Barry Frost liegt, Maura Isles tritt eher in den Hintergrund.

    Die über die verschiedenen Bände entwickelten Beziehungen zwischen den einzelnen Charakteren werden auch in diesem Band weitergeführt, allerdings passiert in größtenteils nicht viel Neues. Das Buch besticht jedoch durch seine lebensnahen und authentischen Charaktere, die Ecken und Kanten haben, Emotionen ausleben und Fehler machen wie jeder andere auch. Sie wirken sehr lebendig und sympathisch. Einige Situationen und Konflikte zwischen den Charakteren, die im Buch beschreiben werden, hat der ein oder andere sicher auch schon einmal erlebt.
    Weiterhin ist positiv hervorzuheben, dass die Autorin alle Themen rund um die Archäologie sehr gut recherchiert hat und alles sehr detailgetreu dargestellt ist. Es sind viele historische Fakten über Ägypten und archäologische Methoden enthalten, die man sicher nicht mal schnell aus den Ärmel schüttelt. Durch die vielen Details und die genaue Recherche ist die Atmosphäre im Museum, bei den Ausgrabungen und besonders bei der CT-Untersuchung der vermeintlichen Mumie so realistisch, dass man glaubt direkt dabei zu sein. Das macht das Buch besonders am Anfang sehr interessant.

    Nichtsdestotrotz gibt es aber auch einige Kritikpunkte. Zunächst einmal ist die Inhaltsbeschreibung auf der Innenseite des Schutzumschlages viel zu detailliert. Dafür kann die Autorin zwar nichts, aber es wird so viel vom Inhalt verraten, dass über lange Zeit kaum noch Spannung aufkommen kann und damit der Lesegenuss deutlich gemindert wird. Man wartet einfach nur noch darauf, dass die beschriebenen Ereignisse eintreffen und wünscht sich fast man hätte die Beschreibung nicht gelesen. Außerdem ist die ganze Ermittlung sehr gradlinig und es sind kaum unerwartete Wendungen vorhanden, die den Leser zum Miträtseln animieren könnten. Der Spannungsbogen ist einfach etwas flacher als bei den Vorgängerbüchern, das Buch ist nicht ganz so mitreißend wie erwartet.

    Trotzdem ist es wirklich lesenswert, da die kleinen Schwächen beim Spannungsaufbau von der guten Recherche und den interessanten Charakteren wieder aufgewogen werden. „Grabkammer“ ist ein solider und interessanter Thriller und es hat Spaß gemacht ihn zu lesen.

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  • Eine Mumie, die keine ist ... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Bellexr, am 15.04.2010

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    Gerichtsmedizinerin Dr. Maura Isles soll bei einem aufsehenerregenden Fund assistieren. Im Keller des Crispin-Museums in Boston ist eine 2.000 Jahre alte Mumie gefunden worden. Bei der Untersuchung stellt sich aber schnell heraus, dass die Mumie bei weiten nicht so alt wie angenommen ist und es sich hierbei anscheinend um ein Mordopfer handelt. Dies ruft Jane Rizzoli und ihren Kollegen Barry Frost vom Boston PD auf den Plan. Schnell stellt sich heraus, dass die junge Archäologin Josephine Pulcillo eine Schlüsselrolle in dem mysteriösen Fall spielt.

    Das Hauptthema des vorliegenden Thrillers ist dieses Mal die Archäologie und hier im Speziellen das Thema der Mumifizierung. Gleich zu Anfang erhält der Leser eine Exkursion in Sachen Mumienuntersuchung, was sich erst einmal langatmig anhört, aber von der Autorin geschickt und unterhaltsam umgesetzt wurde.

    Tess Gerritsen versteht es, die Story von Anfang an schlüssig und nachvollziehbar anzulegen. Allerdings baut sich die Spannung etwas langsam auf, dies jedoch kontinuierlich und einige wirklich interessante Wendungen wecken immer wieder die Neugier des Lesers und reizen so zum Weiterlesen.

    Nicht zu kurz kommt auch dieses Mal wieder das Privatleben ihrer Protagonisten Jane Rizzoli und Maura Isles, wobei hier die Dosis gut gelegt ist und diese Einblicke die Ermittlungsarbeit und somit die Spannung nicht zu kurz kommen lassen. Auch die anderen Charaktere - allen voran hier die Figur von Josephine - sind facettenreich und stellenweise auch sehr undurchsichtig und rätselhaft angelegt. Sie haben Ecken und Kanten und dürfen auch mal Schwäche zeigen, wodurch sie schnell Konturen annehmen und man so seine eigenen Antipathien und Sympathien für die einzelnen Figuren entwickeln kann.

    Alles in allem ist "Grabkammer" ein spannender Thriller mit einer interessanten Story, die von Anfang an überzeugen kann, auch wenn das Buch vom Spannungsaufbau nicht ganz an die ersten Bände der Isles/Rizzoli-Reihe heranreicht.

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  • Nicht das beste, aber dennoch gut Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 04.03.2010

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    Im vergangenen Frühsommer habe ich die ersten sieben Bände der Reihe geradezu verschlungen. Nr. 8 kam jetzt nach einer Pause, was vielleicht ein Grund dafür war, dass ich etwas länger gebraucht habe. Die geheimnisvolle Geschichte um Schrumpfköpfe, Moorleichen, Expeditionen und verwischte Identitäten ist durchaus spannend. Das Privatleben von Jane und Maura allerdings tritt hier gehörig in den Hintergrund, was ich ein bisschen schade fand. Gut dagegen, dass Janes Kollege Frost dafür etwas in den Vordergrund rückt. Lesen lohnt sich allemal!

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  • Der 7. Fall für Detective Rizolli und Pathologin Isles Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Manuela Thiel, am 16.11.2009

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    Nachdem ich bisher auch die anderen 6 Fälle mit Begesiterung gelesen habe, war ich sehr auf den Neusten gespannt.
    Das Hauptthema von "Grabkammer" ist die Archäologie und im Speziellen das Thema der Mumifizierung.
    Kurz zum Inhalt: Im Bostoner Crispin Museum tauchen Ausstellungsstücke, eine Mumie, die eigentlich gar keine ist, eine Moorleiche und ein Schrumpfkopf, auf. Die junge Ägyptologin Josephine Pulcillo scheint auf rätselhafte Weise im Mittelpunkt des Geschehens zu stehen...
    Meiner Meinung nach, ist Tess Gerritsen die Fortsetzung gut gelungen und läßt einen auf weiter spannende hoffen.

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  • Tess is the Best Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 18.08.2009

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    Wie jedes ihrer Bücher (und ich habe fast alle gelesen) von der ersten bis zur letzten Seite Spannung pur! Diese Frau schreibt einfach genial! Ich hoffe, das noch viele Bücher von ihr folgen!

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  • tess ist immer gut Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von karen, am 09.08.2009

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    ich habe alle bücher von tess gerritsen gelesen und musss sagen, sie ist und bleibt einfach eine meiner liebsten autoren.

    die geschichte scheint auf den ersten blick etwas konfus, wird aber von seite zu seite immer schlüssiger und spannender.

    vom einschlafen hat mich das buch zwar nicht abgehalten, aber ich habe in jeder freien minute darin gelesen

    wie immer sehr zu empfehlen

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  • Superspannend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Michael Klein-Reesink, am 23.07.2009

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    Bis in die Nacht hab ich gebraucht, um Jane Rizzolis neuen Fall "abzuschließen". Ägyptische Mumien, die erst 25 Jahre alt sind, Schrumpfköpfe in einem Geheimversteck - die Atmosphäre des seltsamen alten Museums fesselt. Gleichzeitig hat der Thriller auch viel Drive und viel zu schnell ist man am Schluss. Mit einer großen Überraschung.

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  • Spannung nach Gerritsen-Manier Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von CaWa - die Leseratte, am 14.07.2009

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Dieses Buch reiht sich nahtlos in den etwas reißerischen Schreibstil früherer Werke von T. G. ein - Trivialliteratur eben! Aber wenn man bereit ist, seine Ansprüche etwas herabzuschrauben, erwarten den Leser ein durchaus spannendes Lesevergnügen.

    Im Bostoner Museum wird eine Mumie gefunden, die doch keine zu sein scheint. Den bei der Untersuchung stellt Maura Isles fest, dass die einbalsamierte Tote erst kürzlich ermordet wurde. Schnell gerät die Archäologin Josie Pulcillo ins Visier der Ermittler, verfügt sie doch über ein enormes Wissen auf dem Gebiet traditioneller Bestattungsmethoden.

    Doch dann ist die junge Frau spurlos verschwunden.

    Jane Rizzoli und Maura ermitteln.

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  • Wieder einmal ein Spitzentitel von Tess Gerritsen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Doris Schweiger, am 13.07.2009

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Als großer Fan von Tess Gerritsen, ich habe alle Bücher von ihr gelesen, bin ich von ihrem neuesten Buch nicht enttäuscht worden. Spannend wie immer, großartig erzählt und an einem Tag gelesen! Bitte mehr von ihr!

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  • Typischer Gerritsen-Thriller - einfach klasse! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Annika, am 13.07.2009

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ich habe bisher die gesamte Rizzolli/Isles-Serie von Tess Gerritsen gelesen und freue mich immer wieder auf neue Krimis dieser Serie. Auf „Grabkammer“ habe ich lange gewartet und nun hab ich es endlich durch.
    Ich fand das Buch spannend, unterhaltsam und auf jeden Fall lesenswert; sehr interessant fand ich auch die Beschreibung zur Archäologie.
    Ein typischer Gerritsen Thriller, der Freude auf weitere Bücher macht!

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  • Bloß nicht vor dem Einschlafen lesen! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 17.06.2009

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    Also: Das Buch geht wirklich unter die Haut. Es ist spannend vom Anfang bis zum Ende ohne unnötige Längen. Am späten Abned würde ich die Lektüre aber nicht empfehlen.

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  • Wiedermal ein Meisterwerk Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Jule, am 07.06.2009

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    Dieses Buch knüpft nahtlos an den vergangenen Büchern aus dieser Reihe an. Es ist spannend bis zum Ende und die Thematik "Archälogie" hat mich sehr fasziniert. Die Charaktere entwickeln sich von Buch zu Buch und werden einem stets vertrauter. Diesmal konnte man etwas über Barry Frost (privat) erfahren, der sonst immer nur als Kollege von Jan Rizzoli im Vordergrund stand.

    Absolut genialer Lesestoff, der in keinem Bücherregal fehlen darf.

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  • Einmal Tess Gerritsen, immer Tess Gerritsen! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Doris Oberauer, am 26.05.2009

    0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Tess Gerritsen, wie immer grandios! Ich bin ein großer Fan von dieser Autorin und habe alle ihre Bücher verschlungen. Auch dieser Fall ist megaspannend. Fängt man mit diesem Buch an, ist es auch leider schon wieder zu Ende! Ein Thriller der Extraklasse!

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  • Ein echter Pageturner mit garantiertem Gänsehaut-Effekt Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Silke Schröder, am 25.05.2009

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Nach ihren Ausflügen ins Mystische (Blutmale, 2007) und Historische (Leichenraub, 2007) ist „Grabkammer“ wieder ein klassischer Tess Gerritsen - Thriller, der uns von der ersten Seite an in seinen Bann zieht. Geschickt baut die Autorin eine fesselnde Geschichte auf, die mit viel Wissen um Mumifizierung und andere antike Konservierungsmethoden angereichert ist.

    Zugleich spinnt sie das Privatleben ihrer Hauptfiguren, der Gerichtsmedizinerin Maura Isles und der Polizisten Jane Rizzoli und David Frost weiter, so dass uns die drei Charaktere immer vertrauter werden. Auch andere lieb gewordene Personen aus Gerritsens früheren Büchern begegnen uns wieder. .Aber keine Angst, man kann bei jedem Thriller neu einsteigen.

    Ein echter Pageturner mit garantiertem Gänsehaut-Effekt, den man erst durchgelesen wieder aus der Hand legt.

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  • Gerritsen bester Thriller Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Manuela Guba, am 23.05.2009

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Tess Gerritsen versteht es, die Leser zu fesseln, mit jedem neuen Buch gelingt ihr das besser. Für mich ist dieser Thriller Ihr bester, schade, dass nach 412 Seiten schon wieder Schluss ist.
    In diesem Buch geht es um eine Archäologin, die auf der Flucht ist vor ihrem Familiengeheimnis, um Moorleichen, Grabkammern und und und....Typisch Gerritsen eben, perfekte Strand-oder Liegestuhllektüre!

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Er kommt, um mich zu holen.
Ich spüre es in den Knochen, ich wittere es in der Luft, so unverkennbar wie der Geruch nach heißem Sand und exotischen Gewürzen und dem Schweiß von hundert Männern, die in der Sonne schuften. Es sind die Gerüche der westägyptischen Wüste, und sie sind für mich noch immer lebendig, auch wenn das Land fast eine halbe Erdumrundung von dem dunklen Schlafzimmer entfernt ist, in dem ich jetzt liege. Fünfzehn Jahre sind vergangen, seit ich diese Wüste durchquert habe, doch wenn ich die Augen schließe, bin ich gleich wieder dort; ich stehe am Rand des Zeltlagers und blicke zur libyschen Grenze, dorthin, wo die Sonne untergeht. Der Wind klagte wie eine Frau, wenn er durch das Wadi rauschte. Noch immer höre ich das dumpfe Schlagen der Spitzhacken und das Kratzen der Schaufeln, und ich habe noch immer das Heer ägyptischer Grabungshelfer vor Augen, die wie fleißige Ameisen über die Ausgrabungsstätte schwärmen und ihre Gufa-Körbe voll Erde schleppen. Als ich damals vor fünfzehn Jahren in dieser Wüste stand, kam ich mir vor wie eine Schauspielerin in einem Film über ein Abenteuer, das eine andere erlebt hatte. Nicht ich. Und ganz bestimmt war es kein Abenteuer, das einem stillen Mädchen aus dem kalifornischen Indio an der Wiege gesungen worden war.
Das Scheinwerferlicht eines vorbeifahrenden Autos dringt durch meine geschlossenen Lider. Als ich die Augen aufschlage, ist Ägypten verschwunden. Ich stehe nicht mehr in der Wüste und blicke zu einem Himmel auf, den der Sonnenuntergang mit blutroten Streifen überzieht. Stattdessen bin ich wieder auf der anderen Seite der Erdkugel, in San Diego, wo ich in meinem dunklen Schlafzimmer liege.
Ich stehe auf und gehe barfuß zum Fenster, um auf die Straße hinauszuschauen. Es ist eine etwas heruntergekommene Wohnsiedlung mit verputzten Einfamilienhäusern, gebaut in den Fünfzigerjahren, als Mini-Villen mit Dreiergaragen noch nicht als Erfüllung des amerikanischen Traums galten. Diese Häuser haben etwas Ehrliches; gebaut, um den Bewohnern Schutz zu bieten, und nicht, um die Nachbarn zu beeindrucken, und ich fühle mich sicher hier in meiner Anonymität. Nur eine ganz normale alleinerziehende Mutter, die ihre liebe Mühe mit ihrer bockigen Teenagertochter hat.
Ich spähe durch die Gardinen auf die Straße und sehe, wie eine dunkle Limousine einen halben Block vor meinem Haus abbremst. Der Wagen hält am Bordstein, und die Scheinwerfer erlöschen. Ich warte darauf, dass jemand aussteigt, aber nichts dergleichen geschieht. Eine ganze Weile sitzt der Fahrer einfach nur da. Vielleicht hört er noch Radio, oder er hatte Streit mit seiner Frau und traut sich nicht, ihr unter die Augen zu treten. Vielleicht sitzt ja auch ein Liebespaar in dem Wagen, das keine andere Möglichkeit hat, sich zu treffen. Ich kann mir so viele Erklärungen ausdenken, keine davon im Geringsten beunruhigend, und dennoch bricht mir der Angstschweiß aus, und ein Schauer überläuft mich.
Einen Augenblick später leuchten die Scheinwerfer der Limousine wieder auf. Der Wagen fährt los und rollt langsam die Straße hinunter.
Selbst als er bereits um die Ecke verschwunden ist, stehe ich noch mit flatternden Nerven am Fenster, die feuchten
Finger um die Gardine gekrampft. Ich gehe wieder ins Bett und liege schwitzend auf der Decke, doch ich kann nicht schlafen. Obwohl es eine warme Julinacht ist, lasse ich das Fenster immer verriegelt, und ich bestehe darauf, dass meine Tochter Tari ihres ebenfalls geschlossen hält. Aber Tari hört nicht immer auf mich.
Jeden Tag hört sie weniger auf mich.
Ich schließe die Augen, und wie immer kehren die Bilder von Ägypten wieder. Stets ist es Ägypten, wohin meine Gedanken sich wenden. Noch bevor ich zum ersten Mal den Boden des Landes betreten hatte, träumte ich schon davon. Als ich sechs Jahre alt war, sah ich ein Foto des Tals der Könige auf der Titelseite der National Geographic und hatte sofort ein Gefühl des Wiedererkennens, als betrachtete ich ein vertrautes, geliebtes Gesicht, das ich beinahe vergessen hatte. Das war es, was dieses Land für mich bedeutete - ein geliebtes Gesicht, das ich unbedingt wiedersehen wollte.
Und im Laufe der Jahre schuf ich nach und nach die Voraussetzungen für meine Wiederkehr. Mit einem Stipendium in der Tasche ging ich nach Stanford, wo ein Professor auf mich aufmerksam wurde und mich nachdrücklich für ein Sommerpraktikum bei einer Grabung in der Libyschen Wüste empfahl.
Im Juni, am Ende meines vorletzten Studienjahrs, bestieg ich schließlich die Maschine nach Kairo.
Noch heute, in der Dunkelheit meines Schlafzimmers in Kalifornien, erinnere ich mich, wie meine Augen vom grellen Sonnenlicht schmerzten, das der weiß glühende Sand reflektierte. Ich rieche die Sonnencreme auf meiner Haut und spüre das Prickeln der Sandkörner, die der Wind mir ins Gesicht weht. Diese Erinnerungen machen mich glücklich. Die Schaufel in der Hand und die Sonne auf den Schultern -es war die Erfüllung der Träume eines jungen Mädchens.
Wie schnell doch ein Traum zum Albtraum werden kann. Als glückliche Studentin bestieg ich das Flugzeug nach Kairo. Drei Monate später kehrte ich zurück, und ich war nicht mehr dieselbe Frau.
Ich kam nicht allein aus der Wüste zurück. Ein Monster folgte mir.
Im Dunkeln schlage ich jäh die Augen auf. Waren das Schritte? Hat da eine Tür geknarrt? Ich liege auf den feuchten Laken, und mein Herz schlägt wild gegen meine Rippen. Ich wage nicht aufzustehen, und ich wage nicht, im Bett zu bleiben.
Irgendetwas stimmt nicht in diesem Haus.
Nach Jahren des Versteckspielens bin ich klug genug, die Warnungen nicht zu ignorieren, die mir die Stimme in meinem Kopf zuraunt. Nur diesen eindringlichen Einflüsterungen habe ich es zu verdanken, dass ich noch am Leben bin. Ich habe gelernt, jede Abweichung vom Gewohnten zu registrieren, jede noch so kleine Störung. Ich merke auf, wenn ein unbekanntes Auto durch meine Straße fährt. Ich bin sofort hellwach, wenn eine Kollegin erwähnt, dass jemand nach mir gefragt habe. Ich lege mir ausgeklügelte Fluchtpläne zurecht, lange bevor ich sie tatsächlich brauche. Mein nächster Schritt ist bereits geplant. In zwei Stunden können meine Tochter und ich über die mexikanische Grenze sein, ausgestattet mit neuen Identitäten.

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