Erleuchtung

Kriminalroman

von Anne Chaplet

Buch

gebunden (318 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Hauptkommissar Giorgio DeLange reist aus beruflichen Gründen nach Peru. Zurück in Frankfurt, wird er von Schlägern angegriffen. Drogen werden bei ihm gefunden.Seine Beförderung wird ausgesetzt.Dann wird seine Lebensgefährtin bedroht, Staatsanwältin Karen Stark. Wer will sein Leben zerstören? Und vor allem, warum? DeLange nimmt die Kampfansage an. Da stößt die Staatsanwältin auf eine Verbindung zwischen einer Mordserie in einem hessischen Dorf und der peruanischen Guerillabewegung Leuchtender Pfad. Und der Fall bekommt plötzlich eine ganz neue Wendung.


Pressestimmen:

"Ein Politthriller erster Güte, klug montiert, fein geschrieben und spannend erzählt.", Die Welt, 28.04.2012

Produktdetails

Verkaufsrang: 52.491
ISBN-10: 3-471-77283-9
EAN: 9783471772836
Erschienen: 09.03.2012
Verlag: List
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 318
Länge/Breite: 212mm/138mm
Gewicht: 458 g
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Anne Chaplet

Anne Chaplet wohnt mit drei Katzen in Oberhessen, Frankfurt am Main und in Südfrankreich. Unter dem Namen, der in ihrem Pass steht, dem der promovierten Politikwissenschaftlerin und Historikerin Cora Stephan, hat sie zahlreiche Sachbücher verfasst. Für ihre früheren Krimis erhielt sie den Deutschen Krimipreis 2001, den Radio-Bremen-Krimipreis 2003 und den Deutschen Krimipreis 2004.

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Kundenrezensionen

  • Erleuchtung Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 21.02.2013

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Anne Chaplet hat sich mit ihren Kriminalromanen um die Frankfurter Staatsanwältin Karen Stark eine große Fangemeinde erworben, zu der auch ich gehöre. Ich habe alle vorherigen Folgen gelesen, was aber nicht Voraussetzung für dieses Buch ist. Man wird sehr schnell mit den Personen vertraut. Dieses Mal ist der Bogen weit gespannt. Von Frankfurter über Klein-Roda bis hin nach Peru.

    Der Polizist Giorgio DeLange ist mit einer Abordnung der Frankfurter Polizei zu einem Gegenbesuch bei der Polizei in Peru und erkundet dort Land und Leute. Er trifft auch seinen alten Freund, den Polizisten Tomás Rivas, wieder, den er bittet, mit ihm in ein kleines Dorf namens Ayla zu fahren, weil er dort hofft, Spuren eines gewissen Dr. Neumann zu finden, der zwar inzwischen in Deutschland ein mächtiger Mann ist, von dem er aber glaubt, daß dieser in einen ungeklärten Mordfall verwickelt ist, der sich 1968 im hessischen Grünberg ereignet hat. In Ayla deutet nichts auf eine von Dr. Neumann angeblich gegründete Schule für peruanische Kinder, sondern eher auf die Gründung einer terroristischen Vereinigung hin.

    Zurück in Frankfurt gerät die Welt des Giorgio DeLange aus den Fugen. Nicht nur, daß Dr. Neumann ihm seine Schläger auf den Hals hetzt, er wird auch noch vom Polizeidienst entbunden und ins Archiv strafversetzt. Die Akte des ungeklärten Mordfalles wird ihm verweigert. Nun beginnt Giorgio DeLange auf eigene Faust zu ermitteln, was ihn wiederum nach Peru und auf die Spuren der Drogenmafia führt.

    Durch die Ermittlungen gegen Dr. Neumann geraten nicht nur seine Freundin, die Staatsanwältin Karen Stark, sondern auch seine beiden Töchter in Gefahr. Erst nachdem im hessischen Klein-Roda einige Mordfälle geschehen, können die Puzzlesteine zusammengesetzt werden.

    Ein spannend erzählter Kriminalfall, dem ich ganz viele Leser wünsche.

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  • Erleuchtung Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 12.02.2013

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Der Schreibstil ist eigentlich ganz gut. Am Anfang zog es mich regelrecht mit. Die Story versprach Spannung. Leider scheiterte der gute Plan an der Umsetzung. Der Plot fehlte. Es war, als ob sie einfach drauflos geschrieben hätte, ohne auch nur den geringsten roten Faden zu haben. Manche Aktionen in dem Buch fand ich merkwürdig, weil ich dessen Ursprung nicht verstand. Wo kommt das jetzt her? Manche Sachen wurden plötzlich als unwichtig abgetan. Die ganze Lösung des Falls war eher profan.
    Ich war schon enttäuscht. Das muss ich zugeben. Von so einer Autorin hatte ich nun wirklich einen Knalleffekt in dem Buch erwartet. Sie ist doch Profi. Hatte sie vielleicht keine Lust mehr? Sass sie schon am nächsten Projekt?

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  • spannend mit neuzeitlichem Geschichtshintergrund Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Ivonne Wiese, am 04.11.2012

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    Der Frankfurter Hauptkommisar Georgio „Jo“ deLange kümmert sich um Öffentlichkeitsarbeit. Nach einer Weiterbildungreise in Peru, läuft bei ihm irgendwie nichts mehr wie gewollt. Jemand arbeitet an seiner Diskeditierung. Sowohl im Jopb als auch bei seinen beiden Tennager-Töchtern. Er ist alleinerziehender Vater. Just wird seine bevorstehende Beförderung abgesagt und er in den Keler verband um alte älle für einen Polizeiband zusammen zu stellen. Dabei recherchiert er in der Vergangenheit enes Politikers, die in Peru einen dunklen Punkt hat. Als er krankenhausreif zusammen geschlagen wird, flüchtet er nach Peru um die Hintermänner zu stellen. Ein Katz- und Maus-Spiel beginnt, doch DeLange ist den Falschen auf der Spur.

    Der Schreibstil ist flüssig und spannend. Es gibt viele Handlungsstränge an verschiedenen Orten, die Kapitelweise abgetrennt sind. Am Ende vereinen sich alle Ebenen. Etwas verwirrend aber durchaus hilfreich um die Spannung stabil zu halten sind die doppelten Identitäten der Alt-Sechziger, die sich ja gerne mal umbenannten. Das ist gekonnt eingesetzt ohne dass man die Muse verliert.

    Ingesamt ein spannender Krimi, fast schon ein Thriller. Das viele Hintergrundwissen von Peru und Bewegungen der 60´er und 70´er, die das Land bis heute beherrschen, ist gekonnt eingearbeitet ohne zu sehr als geschichtsbuch zu wirken. Spannend dabei auch die vielen Einzelschicksale, die dann doch auch ein Massenschicksal waren und sind.

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  • Die perfekte Erleuchtung Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Sabine Stauffer, am 30.05.2012

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    Bei diesem 100% spannenden Kriminalroman konnte ich mich sofort in die Geschichte hineinversetzten. Obwohl ich das Vorgängerbuch " Schrei nach Stille" nicht kenne!

    Inhalt:

    Hauptkommissar Giorgio DeLange bereist mit Kollegen Peru und nimmt durch Kommissar Zufall die Spur des "Erleuchteten Pfades" auf. Doch als er kaum zurück seinen alten Feind Neumann damit konfroniert, eskalieren DeLange's Probleme regelrecht: Er wird auf das Heftigste beruflich gemobbt und seine zwei pubertierenden Kinder bedroht. Auch seine private Beziehung zur Staatsanwälting Karen wird somit auf eine harte Probe gestellt. Doch Buchseite um Buchseite klärt sich der Zusammenhang mit der damals aus der Hippiekommune verschundenen Alexandra Raabe und zeigt am Ende: Hartnäckigkeit lohnt sich !!!

    Meinung:

    Von Anfang an war ich von dem Buch gefesselt. Das war mein erster, aber sicherlich nicht letzer Krimi von Anne Chaplet. Sympatische Protagonisten und eine packende unterhaltsame Erzählweise nahmen mich mit auf eine kriminalistische Reise von Deutschland bis nach Peru. Tagelang konnte oder wollte ich das Buch nicht aus der Hand legen und werde mir nun sicherlich auch die Vorgängerbücher dieser Serie um DeLange holen. Für mich erhält dieser Krimi eindeutig 5 Sterne und ist absolut empfehlensert.

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  • Was verbindet eine peruanische Terrorgruppe mit einem kleinen Dorf im Vogelsberg?? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Birgit Wojtynowski, am 17.05.2012

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    Leider ist dieser spannende Krimi viel zu schnell zu Ende. Anne Chaplet führt uns mit dem Frankfurter Kommisar Giorgio De Lange von Frankfurt nach Peru, wo De Lange seinen peruanischen Kollegen mit einer Gruppe aus Frankfurt einen Gegenbesuch abstattet. Von seinen Kollegen erfährt er einiges über Land und Leute. Natürlich werden Maccu Pichu und andere touristische Sehenswürdikeiten gezeigt. De Lange ist es wichtig in ein kleines Dorf namens Ayla zu kommen. Dort hofft er Spuren von Deutschen zu finden, die sich in den sechziger Jahren zu einer Organisation "Leuchtender Pfad" zusammen geschlossen haben. Anfangs bauten sie Schulen, später wurden sie Terroristen. Heute sagt man ihnen nach, daß sie für den Transport und Weiterverkauf von Rauschgift nach Deutschland sorgen. Zurück in Frankfurt begegnet De Lange auf dem Frankfurter Opernball, den er mit seiner Freundin , der Staatsanwältin Karen Stark besucht, Dr. Neumann ,früher Charly. Er fragt ihn direkt nach dem "Leuchtenden Pfad". Später wird De Lange von zwei Bodygards auf der Toilette zusammen geschlagen. Natürlich möchte er die näheren Umstände klären. Außerdem hofft De Lange auf eine Beförderung. De Lange hofft vergeblich. Als Pressereferent soll er eine Festschrift erarbeiten, in der besonders lobenswerte Polizeiarbeit für eine breite Öffentlichkeit dargestellt wird. Dazu wird er in den Keller vor dem Archiv verbannt. De Lange hat das Gefühl von " die haben mich kaltgestellt", aber jetzt habe ich Zeit die vielen Ungereimtheiten aufzuklären. Was De Lange auch tut. Er hat nicht beabsichtigt, seine beiden Töchter und Karen Stark in die Sache mit hineinzuziehen. Der Fall kommt ins Rollen und die Spannung für den Leser steigt.

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  • Der „Leuchtende Pfad“ und alte und neue Verbrechen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Michael Lehmann-Pape, am 17.04.2012

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    Gut, dass Anne Chaplet (alias Cora Stephan) sich von ihrem Agenten hat inspirieren lassen, die Vorgänge aus „Schrei der Stille“ noch einmal aufzunehmen und die damaligen Ereignisse rund um den Fall „Alexandra Raabe“ weiter zu führen und in diesem Buch einer endgültigen Aufklärung zuzuführen.

    Denn herausgekommen ist ein durchaus intelligenter, gerade zum Ende hin spannender Kriminalroman, der verschiedene Erzählfäden zu einem Ganzen zusammenfügt.

    Hauptkommissar Giorgio DeLange legt sich, wie nebenbei wieder und noch einmal mit Karl-Heinz („Charly“) Neumann an. Einflussreicher Finanzmann in Frankfurt, mit „bester Partie“ verheiratet, aber eben auch einer, dessen Vergangenheit eng mit der verschwundenen Alexandra Raabe verbunden ist und ebenso einer, der in Peru zu damaligen Zeiten, wie sich herausstellen wird, einiges zu tun hatte mit der Entwicklung des „Leuchtenden Pfades“, der terroristischen Unabhängigkeitsbewegung Perus.

    DeLange, der eigentlich genug damit zu tun hat, sich aus seinem „Gluckendasein“ seinen Töchtern gegenüber zu lösen und sich seiner Liebe, der Staatsanwältin Karen Stark, endlich einmal zu erklären. Der nun aber die Folgen seiner beiläufigen Provokation des Karl-Heinz Neumann zu tragen hat. Gemobbt im Kollegenkreis, kaltgestellt auf einer uninteressanten Stelle, sieht er nicht nur sich, sondern auch vor allem seine Töchter einer nicht wirklich greifbaren Bedrohung ausgesetzt, wird überfallen und beginnt, auf eigene Faust zu recherchieren. Da, wo in seinen Augen alles Begann, in Peru. Während seine Töchter und Karen Stark den andern Ort aufsuchen, der damals eine zentrale Rolle spielte. Klein Roda in Hessen, ein Dorf, das nicht nur damals, sondern auch in der Gegenwart plötzlich unerklärliche Morde erlebt.

    Wer aber nun steckt hinter all dem? Dem Verschwinden Alexandra Raabes vor so langen Jahren in Klein Roda, den neuen Morden und der gefährlichen „Legende“ um eine schöne, aber eiskalte Frau, die in Peru den „Leuchtenden Pfad“ mit anführt und bis heute anscheinend ihren Einfluss dort hat?

    Lange tappt der Leser mit im Dunkeln, stellt sich mit den Protagonisten gefährlichen Momenten, erlebt Intrigen und Bedrohungen gegenüber DeLange, seinen Töchtern und auch Karen Stark, bis im letzten Viertel des Buches so langsam ein wenig Lichtin die Vorgänge sickert und, auf durchaus intelligente Art, spürbar wird, wie alles mit allem zusammenhängt.

    Sicher wäre es wünschenswert gewesen, den ein- oder anderen Faden der Geschichte ein wenig stärker noch auszuprägen. Die Frage nach einem „U-Boot“ in Reihen der Polizei, ein Kollege oder eine Kollegin, welche „die andere Seite“ mit Informationen versieht hätte breiteren Raum verdient gehabt. Auch manche Ereignisse im Peru der Vergangenheit hätten etwas breiter und ausführlicher dargestellt werden können.

    Insgesamt aber stimmt die Mischung aus Recherche und direkter Gefahr, aus Action und Ermittlung, latenter Bedrohung und offener Gewalt mitsamt der letztlich überraschenden Auflösung der Morde und Todesfälle von Damals und Heute und sorgt, mit leichten Schwächen, für eine anregende und spannende Unterhaltung. Von Anne Chaplet in bekannt klarem und flüssigem Stil zu Papier gebracht.

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  • Erleuchtung Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von eine Kundin aus Frankfurt, am 13.04.2012

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    Anne Chaplet hat sich mit ihren Kriminalromanen um die Frankfurter Staatsanwältin Karen Stark eine große Fangemeinde erworben, zu der auch ich gehöre. Ich habe alle vorherigen Folgen gelesen, was aber nicht Voraussetzung für dieses Buch ist. Man wird sehr schnell mit den Personen vertraut. Dieses Mal ist der Bogen weit gespannt. Von Frankfurter über Klein-Roda bis hin nach Peru.

    Der Polizist Giorgio DeLange ist mit einer Abordnung der Frankfurter Polizei zu einem Gegenbesuch bei der Polizei in Peru und erkundet dort Land und Leute. Er trifft auch seinen alten Freund, den Polizisten Tomás Rivas, wieder, den er bittet, mit ihm in ein kleines Dorf namens Ayla zu fahren, weil er dort hofft, Spuren eines gewissen Dr. Neumann zu finden, der zwar inzwischen in Deutschland ein mächtiger Mann ist, von dem er aber glaubt, daß dieser in einen ungeklärten Mordfall verwickelt ist, der sich 1968 im hessischen Grünberg ereignet hat. In Ayla deutet nichts auf eine von Dr. Neumann angeblich gegründete Schule für peruanische Kinder, sondern eher auf die Gründung einer terroristischen Vereinigung hin.

    Zurück in Frankfurt gerät die Welt des Giorgio DeLange aus den Fugen. Nicht nur, daß Dr. Neumann ihm seine Schläger auf den Hals hetzt, er wird auch noch vom Polizeidienst entbunden und ins Archiv strafversetzt. Die Akte des ungeklärten Mordfalles wird ihm verweigert. Nun beginnt Giorgio DeLange auf eigene Faust zu ermitteln, was ihn wiederum nach Peru und auf die Spuren der Drogenmafia führt.

    Durch die Ermittlungen gegen Dr. Neumann geraten nicht nur seine Freundin, die Staatsanwältin Karen Stark, sondern auch seine beiden Töchter in Gefahr. Erst nachdem im hessischen Klein-Roda einige Mordfälle geschehen, können die Puzzlesteine zusammengesetzt werden.

    Ein spannend erzählter Kriminalfall, dem ich ganz viele Leser wünsche.

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  • Erleuchtung Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Nilly, am 11.04.2012

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    Peru - Kommissar Giorgio DeLange und seine Kollegen sind durch eine Weiterbildung im Land unterwegs. DeLange hat aber auch noch etwas anderes im Sinn. Er hat herausgefunden, dass Dr. Neumann-von Braun in seiner Jugend in dem peruanischen Örtchen Ayla lebte. Zu der Zeit wurde die Terrororganisation „Leuchtender Pfad“ gegründet und hatte ihren blutigen Höhepunkt. Was hat Neumann damit zu tun? In Deutschland versucht DeLange schon seit Ewigkeiten Neumann hinter Gitter zu bringen. Das Örtchen Ayla allerdings besteht nur noch aus Ruinen…

    Wieder in Deutschland / Frankfurt - Bei einer Gala trifft DeLange unbeabsichtigt auf seinen Widersacher. Er hätte nicht gedacht, dass er durch seine unbedachte Stichelei verprügelt und bedroht wird. Auch seine geplante Beförderung fällt ins Wasser. Sogar Drogen werden ihm untergeschoben. Das schlimmste ist für ihn allerdings, dass seine Kinder in Gefahr sind! DeLange überlegt nicht lange und steuert den Gegenangriff an. Er recherchiert in Peru.

    In dem kleinen und sehr ruhigen Dorf Klein-Roda geschieht ein Mord. Hängt das alles mit der alten Hippie-Geschichte zusammen? Der Fall aus den 60er Jahren ist immer noch nicht geklärt. Eins ist sicher - die freundlichen Dorfbewohner hüten ein Geheimnis!

    Der Kriminalroman „Erleuchtung“ besteht aus mehreren Erzählsträngen. Zum einen bekommt der Leser einen zugleich erschreckenden aber auch interessanten Einblick nach Peru. Die Armut und die damit zusammenhängende Kriminalität führen dem Leser die ärmlichen Zustände direkt vor Augen. Die Autorin Anne Chaplet macht durch ihre flüssige und leichte Schreibweise die Landschaft lebendig.

    Der Ort Klein-Roda ist ein typisch ländliches und altmodisches Dorf. Jeder kennt jeden und Fremde sind eigentlich nicht gern gesehen. Vergangenheit und Unschönes wird einfach totgeschwiegen und ist somit nicht passiert.

    Der Leser erhält einen intensiven Einblick in das Frankfurter Leben DeLanges. Der Witwer versucht sein Bestes, seinen Kindern gerecht zu werden. Selbst sein eigenes (Liebes-)Leben stellt er komplett hinten an.

    Die Autorin springt von Ort zu Ort. Der Aufbau der Spannung ist ihr damit fantastisch geglückt! Besonders gefallen haben mir die Passagen, als Flo (DeLangs Tochter) in einem Tagebuchstil schreibt und sich langsam die Information verdichten. Die facettenreichen Charaktere haben Tiefe und nehmen schnell Gestalt an. Ich habe gesehen, dass es ein Vorgängerbuch gibt. Dies ist absolut nicht störend für die Geschichte. Allerdings möchte ich dieses jetzt auch unbedingt lesen! Einen Stern Abzug muss ich geben: das Ende und die Auflösung geschieht Knall auf Fall. Etwas mehr Ruhe und Substanz hätten nicht geschadet. Dennoch ist dieser Krimi mit seinen interessanten und andersartigen Themen absolut zu empfehlen.

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  • Schatten der Vergangenheit Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von linus63, am 06.04.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Beim Besuch der Frankfurter Polizei bei ihren Kollegen in Peru stößt Hauptkommissar Giorgio deLange auf Hinweise, dass der frühere Politiker Dr. Karl-Heinz Neumann Mitgründer der peruanischen Terroristengruppe Sendero Luminoso (Leuchtender Pfad) war, die bis heute in Peru für viel Leid sorgt. Neumann war außerdem Verdächtiger in einem 20 Jahre zurückliegenden, bis heute ungeklärten Mordfall in Klein-Roda in Hessen, in dem deLange damals ermittelt hat.
    Wenig später treffen sie sich zufällig in Frankfurt. Dabei lässt DeLange eine Anspielung auf den 'Leuchtenden Pfad' fallen und wird kurz darauf von Dr. Neumanns Bodyguards bedroht. Diese machen ihm unmissverständlich klar, dass nicht nur er, sondern auch seine Töchter und seine Freundin in Gefahr schweben, sollte er Nachforschungen anstellen ....


    Durch den Ausflug der Polizisten nach Peru führt Anne Chaplet den Leser direkt zu Beginn geschickt in die Hintergründe der Geschichte um die peruanisch maoistische Terroristengruppe Sendero Luminoso und ihre Verbindung zu dem ehemaligen Verdächtigen ein. Dadurch gelingt es ihr, von Anfang an eine düstere Atmosphäre und Spannung zu erzeugen, die während des ganzen Krimis durchgehend greifbar ist und mich das Buch in einem Rutsch zu Ende lesen lässt. Die Geschichte spaltet sich früh in verschiedene Handlungsstränge auf. Während Klein-Roda plötzlich durch seltsame Ereignisse in Aufruhr versetzt wird, in die deLanges Freundin und seine Töchter verwickelt werden, recherchiert der Kommissar selbst in Peru, da er in Frankfurt bedroht wird und ihm bei der Polizei alle Wege für Nachforschungen versperrt sind. Häufige Sprünge zwischen den Erzählsträngen erhöhen die Spannung, erfordern aber konzentriertes Lesen, um den Faden bei Zeitsprüngen, Personen- und Ortswechseln nicht zu verlieren. Nebenbei fließen einige interessante Informationen über Peru in die Handlung mit ein, die jedoch nur eine düstere Seite des Andenstaates zeigen. Die Geschichte ist sprachlich angenehm, anschaulich und flüssig zu lesen, wobei die Personen zwar sehr lebendig sind, aber nur oberflächlich charakterisiert werden. Leider bin ich trotz aller Spannung nicht ganz in die Lektüre abgetaucht, sondern empfand immer eine gewisse Distanz zu den Charakteren und Ereignissen. Letztendlich spielt dies für mich aber eine untergeordnete Rolle, da mein Hauptaugenmerk auf der sehr interessanten, allerdings recht blutigen und leicht konstruiert wirkenden Handlung liegt, die in ein schlüssiges Ende mündet.


    'Erleuchtung' ist ein absolut fesselndes Buch, das sich durch den Bezug zur Geschichte Perus und die hierzu einfließenden Informationen von anderen Krimis abhebt. Sehr zu empfehlen!

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  • Schatten der Vergangenheit Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von linus63, am 04.04.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Beim Besuch der Frankfurter Polizei bei ihren Kollegen in Peru stößt Hauptkommissar Giorgio deLange auf Hinweise, dass der frühere Politiker Dr. Karl-Heinz Neumann Mitgründer der peruanischen Terroristengruppe Sendero Luminoso (Leuchtender Pfad) war, die bis heute in Peru für viel Leid sorgt. Neumann war außerdem Verdächtiger in einem 20 Jahre zurückliegenden, bis heute ungeklärten Mordfall in Klein-Roda in Hessen, in dem deLange damals ermittelt hat.
    Wenig später treffen sie sich zufällig in Frankfurt. Dabei lässt DeLange eine Anspielung auf den 'Leuchtenden Pfad' fallen und wird kurz darauf von Dr. Neumanns Bodyguards bedroht. Diese machen ihm unmissverständlich klar, dass nicht nur er, sondern auch seine Töchter und seine Freundin in Gefahr schweben, sollte er Nachforschungen anstellen ....

    Durch den Ausflug der Polizisten nach Peru führt Anne Chaplet den Leser direkt zu Beginn geschickt in die Hintergründe der Geschichte um die peruanisch maoistische Terroristengruppe Sendero Luminoso und ihre Verbindung zu dem ehemaligen Verdächtigen ein. Dadurch gelingt es ihr, von Anfang an eine düstere Atmosphäre und Spannung zu erzeugen, die während des ganzen Krimis durchgehend greifbar ist und mich das Buch in einem Rutsch zu Ende lesen lässt. Die Geschichte spaltet sich früh in verschiedene Handlungsstränge auf. Während Klein-Roda plötzlich durch seltsame Ereignisse in Aufruhr versetzt wird, in die deLanges Freundin und seine Töchter verwickelt werden, recherchiert der Kommissar selbst in Peru, da er in Frankfurt bedroht wird und ihm bei der Polizei alle Wege für Nachforschungen versperrt sind. Häufige Sprünge zwischen den Erzählsträngen erhöhen die Spannung, erfordern aber konzentriertes Lesen, um den Faden bei Zeitsprüngen, Personen- und Ortswechseln nicht zu verlieren. Nebenbei fließen einige interessante Informationen über Peru in die Handlung mit ein, die jedoch nur eine düstere Seite des Andenstaates zeigen. Die Geschichte ist sprachlich angenehm, anschaulich und flüssig zu lesen, wobei die Personen zwar sehr lebendig sind, aber nur oberflächlich charakterisiert werden. Leider bin ich trotz aller Spannung nicht ganz in die Lektüre abgetaucht, sondern empfand immer eine gewisse Distanz zu den Charakteren und Ereignissen. Letztendlich spielt dies für mich aber eine untergeordnete Rolle, da mein Hauptaugenmerk auf der sehr interessanten, allerdings recht blutigen und leicht konstruiert wirkenden Handlung liegt, die in ein schlüssiges Ende mündet.

    'Erleuchtung' ist ein absolut fesselndes Buch, das sich durch den Bezug zur Geschichte Perus und die hierzu einfließenden Informationen von anderen Krimis abhebt. Sehr zu empfehlen!

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  • Soroche, Saudade, Senderista Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von sabatayn76, am 28.03.2012

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Inhalt:
    Hauptkommissar Giorgio DeLange von der Frankfurter Polizei befindet sich auf einer Reise durch die peruanischen Anden. Er ist interessiert an einem Ausflug nach Ayla, denn sein Erzfeind Dr. Karl-Heinz Neumann-von Braun hat dort vor Jahrzehnten eine Schule gegründet und Giorgio hofft auf Hinweise darauf, dass sein Feind in dunkle Machenschaften verstrickt ist. Giorgios peruanischer Kollege Tomás versucht, Giorgio von dieser Reise abzuhalten, denn Ayla ist die Geburtsstätte des berüchtigten Leuchtenden Pfades (Sendero Luminosa).

    Zurück in Frankfurt trifft Giorgio auf Neumann-von Braun, wird von diesem bedroht und dazu aufgefordert, sich aus dessen Angelegenheiten heraus zu halten. Doch Giorgio lässt nicht locker und bringt sich, seine Freundin und seine beiden Töchter so in große Gefahr.

    Mein Eindruck:
    Der Anfang des Romans hat mir sehr gut gefallen, hier hat die Autorin die Stimmung in den peruanischen Anden sehr gut und überzeugend eingefangen. Auch die restliche Geschichte versprach Spannung, konnte meine Erwartungen letztendlich jedoch nicht erfüllen.

    Chaplets Protagonisten bleiben farblos, die Beziehungen zwischen ihnen werden wenig lebendig und kaum nachvollziehbar geschildert. Sprachlich empfand ich 'Erleuchtung' oft als zu flapsig und zu bemüht humorvoll. Der Plot, der anfangs so atmosphärisch und spannend klang, driftete für meine Begriffe nach und nach in eine unglaubwürdige Handlung ab.

    Mein Resümee:
    Anne Chaplet hat meiner Meinung nach zu wenig aus dem vielversprechenden Sendero Luminosa-Stoff gemacht. Schade!

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  • Soroche, Saudade, Senderista Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von sabatayn76, am 28.03.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Inhalt:
    Hauptkommissar Giorgio DeLange von der Frankfurter Polizei befindet sich auf einer Reise durch die peruanischen Anden. Er ist interessiert an einem Ausflug nach Ayla, denn sein Erzfeind Dr. Karl-Heinz Neumann-von Braun hat dort vor Jahrzehnten eine Schule gegründet und Giorgio hofft auf Hinweise darauf, dass sein Feind in dunkle Machenschaften verstrickt ist. Giorgios peruanischer Kollege Tomás versucht, Giorgio von dieser Reise abzuhalten, denn Ayla ist die Geburtsstätte des berüchtigten Leuchtenden Pfades (Sendero Luminosa).

    Zurück in Frankfurt trifft Giorgio auf Neumann-von Braun, wird von diesem bedroht und dazu aufgefordert, sich aus dessen Angelegenheiten heraus zu halten. Doch Giorgio lässt nicht locker und bringt sich, seine Freundin und seine beiden Töchter so in große Gefahr.

    Mein Eindruck:
    Der Anfang des Romans hat mir sehr gut gefallen, hier hat die Autorin die Stimmung in den peruanischen Anden sehr gut und überzeugend eingefangen. Auch die restliche Geschichte versprach Spannung, konnte meine Erwartungen letztendlich jedoch nicht erfüllen.

    Chaplets Protagonisten bleiben farblos, die Beziehungen zwischen ihnen werden wenig lebendig und kaum nachvollziehbar geschildert. Sprachlich empfand ich 'Erleuchtung' oft als zu flapsig und zu bemüht humorvoll. Der Plot, der anfangs so atmosphärisch und spannend klang, driftete für meine Begriffe nach und nach in eine unglaubwürdige Handlung ab.

    Mein Resümee:
    Anne Chaplet hat meiner Meinung nach zu wenig aus dem vielversprechenden Sendero Luminosa-Stoff gemacht. Schade!

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  • Jo DeLange ermittelt... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Kayla, am 28.03.2012

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    Der Krimi "Erleuchtet" hat mich mehr als positiv überrascht! Ein dröger deutscher Thriller ? Mitnichten! Der Autorin gelingt es, alternierende Schauplätze und diverse Handlungsstränge meisterlich zu kombinieren.

    Der Bulle Jo DeLange (eigentlich Giorgio, da italien. Gastarbeiterkind) stösst nach einer Perureise auf Ungereimtheiten.

    In der Provinz, im Dorf Klein-Roda, kam und kommt es zu Morden. Hat der Alt-68 und mittlerweile gut situierte Antagonist DeLanges "Dreck am Stecken"? Es scheint so zu sein, denn nicht nur wird die Beförderung Jos unter fadenscheinigen Gründen ausgesetzt, er wird sogar zusammengeschlagen. Daher muss seine Freundin Karen Stark, die die Öffentlichkeitsarbeit für die Frankfurter Staatsanwaltschaft macht, die Töchter aufnehmen. Die beiden Mädchen sind recht verwöhnt, da der italienische Überpapa nach dem Tod seiner Frau alles für diese tut. Karen hat es nicht leicht mit ihnen, zumal sie keine dürre Modelfgur hat. Im Laufe des Romans überschlagen sich die Ereignisse...

    Besonders haben mir die Figuren und die Beschreibungen des jeweiligen settings gefallen. Die Autorin erzählt sehr plastisch und anschaulich! Man hat als Leser das Gefühl, mitten im Geschehen zu sein. Sprachlich fand ich kleine Mängel, fast umgangssprachliche Wendungen. Da hätte ich mir mehr sprachliche Klarheit und Präzision gewünscht. Die Autorin wechselt immer wieder ins Präsens. Ein grosses Plus des Romans ist aber der stetig zunehmende Spannungsbogen, das Buch hat wirklich keine Längen und wird nie langweilig. Auch die spanischen Einsprengsel sind gut platziert. Die Autorin versteht ihr Handwerk wirklich.

    Daher gebe ich 5 volle Sterne, da dies ein Krimi ist, der nicht nur Genrefans zu überzeugen vermag.

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  • Erleuchtung Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 27.03.2012

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    Anne Chaplet hat sich mit ihren Kriminalromanen um die Frankfurter Staatsanwältin Karen Stark eine große Fangemeinde erworben, zu der auch ich gehöre. Ich habe alle vorherigen Folgen gelesen, was aber nicht Voraussetzung für dieses Buch ist. Man wird sehr schnell mit den Personen vertraut. Dieses Mal ist der Bogen weit gespannt. Von Frankfurt über Klein-Roda bis hin nach Peru. Hauptkommissar Giorgio DeLange ist mit einer Abordnung der Frankfurter Polizei zu einem Gegenbesuch bei der Polizei in Peru und erkundet dort Land und Leute. Er trifft auch seinen Freund, den Polizisten Tomás Rivas wieder, den er bittet, mit ihm in ein kleines Dorf namens Ayla zu fahren, weil er dort hofft, Spuren eines gewissen Dr. Neumann zu finden, der zwar inzwischen in Deutschland ein mächtiger Mann ist, von dem er aber glaubt, daß dieser in einen ungeklärten Mordall verwickelt ist, der sich 1968 im hessischen Grünberg ereignet hat. In Ayla deutet nichts auf eine von Dr. Neumann angeblich gegründete Schule für peruanische Kinder, sondern eher auf die Gründung einer terroristischen Vereinigung hin.
    Zurück in Frankfurt gerät die Welt des Giorgio DeLange aus den Fugen. Nicht nur, daß Dr. Neumann ihm seine Schläger auf den Hals hetzt, er wird auch noch vom Polizeidienst entbunden und ins Archiv strafversetzt. Die Akte des ungeklärten Mordfalles wird ihm verweigert. Nun beginnt Giorgio DeLange auf eigene Faust zu ermitteln, was ihn wiederum nach Peru und auf die Spuren der Drogenmafia führt. Durch die Ermittlungen gegen Dr. Neumann geraten nicht nur seine Freundin, die Staatsanwältin Karen Stark, sondern auch seine beiden Töchter in Gefahr. Erst nachdem im hessischen Klein-Roda einige Mordfälle geschehen, können die Puzzlesteine zusammengesetzt werden. Ein spannend erzählter Kriminalfall, dem ich ganz viele Leser wünsche.

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  • Keine Erleuchtung Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Bücherwurm78, am 27.03.2012

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    Leider hat das Buch nicht das gehalten, was ich mir der Inhaltsbeschreibung nach versprochen habe. Nachdem der Anfang des Buches sehr vielversprechend und spannend begonnen hat, ist diese Spannung gleich ab ca. Seite 50 sehr abgefallen. Mehrere Monate wurden gleich übersprungen. Erst die letzten Seiten des Buches waren dann wieder interessant, aber das Ende war für mich dann wiederum viel zu kurz und schnell. Teilweise musste ich mehrere Seiten nochmals lesen, da ich diese "überlesen" hatte. Die Idee des Buches ist zwar gut, aber zu schlecht umgesetzt. Teilweise fand ich die Geschichten und die Personen zu verwirrend und unübersichtlich. Ich weiß nicht, ob es vielleicht geholfen hätte das Vorgängerbuch "Schrei nach Stille" gelesen zu haben, aber dies ist nach Mitteilung der Autorin in der Danksagung nicht nötig.

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  • Feiner, mit vielen spannenden Infos gespikter Krimi Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Silke Schröder, am 15.03.2012

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    Nach dem sich schon Anne Chaplets voran geganger Krimi “Schrei nach der Stille” um eine verschwundene Frau aus einer Landkommune drehte - damals in der hessischen Provinz -, greift sie dieses Thema in ihrem neuen Krimi “Erleuchtung” wieder auf. Dabei geht sie weit in die Vergangenheit zurück, in die 1960er Jahre, als in Europa und den USA der gesellschaftliche Aufbruch der Jugend stattfand, während zugleich überall in der Welt politische Rebellionen entstanden, die das Ende von kolonialer Herrschaft und Unterdrückung forderten - auch in Peru, wo die maoistisch-kommunistische Bewegung Sendero Luminoso (Leuchternder Pfad) gegen die ungerechte Behandlung der indigenen Landbevölkerung kämpfte. Die darauf folgenden, bürgerkriegsähnlichen Zustände kosteten in Peru fast 70.000 Menschen das Leben. Später unterstellte man der Gruppierung, vor allem aufs Geschäft mit Kokain aus zu sein, jenem Stoff, der in Peru als Kokablatt eine Alltagsdroge, im Ausland jedoch eher ein Problem ist. Anne Chaplets Krimi verbindet spannende Hintergrundinfos über diesen Part der peruanischen Geschichte mit einem intelligent inszenierten Fall, in dessen Mittelpunkt neben Staatsanwältin Karen Stark und Hauptkommissar DeLange diesmal auch seine beiden Töchter stehen. Und auch wenn das Finale, das wiederum in Klein-Roda, dem kleinen Ort im Hessischen, spielt, ein wenig herbeikonstruiert wirkt, ist “Erleuchtung” ein feiner, mit vielen spannenden Infos gespikter Krimi.

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