Extrem laut und unglaublich nah

Roman

von Jonathan Safran Foer

Buch

gebunden (436 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Wie wunderbar er erzählen kann, hat Jonathan Safran Foer schon in seinem ersten Roman »Alles ist erleuchtet« bewiesen. Mit der unvergesslichen Geschichte des kleinen Oskar Schell, der am 11. September den Vater verloren hat, zeigt Foer erneut sein literarisches Können. Ein mutiges Buch, gefühlsstark, traurig und komisch zugleich. Oskar Schell ist neun Jahre alt. Wie er auf seiner Visitenkarte mitteilt, ist er Pazifist, Erfinder, Schmuckdesigner, Tamburinspieler. Vor allem aber ist er tief traurig und verstört über den Tod seines Vaters. Mit dem Tamburin läuft Oskar durch New York, auf der Suche nach einem Türschloss, in das ein geheimnisvoller Schlüssel aus den Hinterlassenschaften des Vaters passen könnte. Auf dieser Odyssee begegnet Oskar, der den Grund für den sinnlosen Tod des Vaters herausfinden will, vielen ungewöhnlichen Menschen und gerät in aberwitzige Abenteuer. Verbunden mit Oskars Geschichte ist die seiner deutschen Großeltern, die nach der Bombardierung Dresdens, gezeichnet von Trauer und Verlust, nach New York geflüchtet sind. Drei Schicksale, drei Stimmen. Foer gelingt es, das bewegende Schicksal einer Familie darzustellen und zu zeigen, dass Schmerz und Komik, Sprachlosigkeit und Absurdität unglaublich nah beieinander liegen. Der Text ist durchzogen von Bildern, die Oskars Vorstellungen illustrieren und vertiefen. »Extrem laut und unglaublich nah« ist ein literarisches Ereignis, das in über 12 Ländern erscheint.

Produktdetails

ISBN-10: 3-462-03607-6
EAN: 9783462036077
Originaltitel: Extremly loud and incredibly close
Erschienen: 19.08.2005
Verlag: Kiepenheuer & Witsch
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 436
Länge/Breite: 205mm/125mm
Gewicht: 575 g
Übersetzer: Henning Ahrens
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Jonathan Safran Foer

Jonathan Safran Foer wurde 1977 geboren und studierte in Princeton Philosophie und Literatur. Sein erster Roman "Alles ist erleuchtet" war ein sensationeller Erfolg in den USA. Foer lebt und schreibt in New York an seinem zweiten Roman.

Henning Ahrens

Henning Ahrens, Jahrgang 1964, lebt als Schriftsteller und Übersetzer in Handorf. Für seine Gedichtbände wurde er mit mehreren Preisen ausgezeichnet; über seinen Roman Lauf Jäger Lauf schrieb die Süddeutsche Zeitung: «Es ist, als träfe Mörike auf Schlingensief.» Im marebuchverlag ist seine Übersetzung von Fergus Flemings Barrow´s Boys erschienen.

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Kundenrezensionen

  • Ein Stern am Buchhimmel Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Helene Oberleitner, am 26.07.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Oskar Schell ist ein hochbegabter, altkluger aber auch sehr ängstlicher Junge.
    Sein Vater wird bei den Anschlägen vom 11. September getötet. Ein Jahr später beginnt Oskar im Zimmer seines Vaters herumzustöbern und wirft unabsichtlich eine blaue Vase zu Boden, sie zerbricht und bringt einen Umschlag mit einem Schlüssel zu Tage.
    Da Oskar und sein Vater immer gerne Entdeckungsreisen und Spiele gemacht haben, ist Oskar sicher, dass der Vater den Schlüssel mit Absicht versteckt hat und Oskar ein neues Rätsel hinterlassen hat.
    Da auf dem Umschlag "Black" steht beginnt Oskar herauszufinden, wie viele Blacks es in New York gibt und macht sich auf den Weg alle von Ihnen zu besuchen.
    Das kostet ihn viel Mut und Überwindung, weil er eigentlich nicht gerne unter Fremden ist und schon gar nicht mit der U-Bahn fahren will.
    Ein Buch über den schmerzlichen Verlust des Vaters und eine Reise auf dem Weg zu sich selbst.

    Jonathan Safran Foer hat ein großartiges Buch geschrieben, voller Leben, voller Trauer und voller Mut.

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  • "Extrem laut und unglaublich nah" Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von M. Dupré, am 19.05.2011

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    Oskar ist ein kleiner Junge, der in New York bei seiner Mutter aufwächst. Sein Vater starb am 11. September 2001 in den Trümmern des World Trade Centers. Warum, weiß niemand so genau – denn eigentlich hätte der Vater an diesem verhängnisvollen Vormittag in seinem kleinen Laden in der Bronx sein sollen. Oskar, ein hochtalentiertes Wunderkind mit Hang zu fantasievollen Erfindungen, kann den Tod des Vaters nicht überwinden. Seine sensible Seele ist arg verstört und eine unbeschwerte Kindheit scheint unmöglich. Doch dann entdeckt Oskar etwas merkwürdiges im Schrank des Vaters: einen Briefumschlag mit der Aufschrift „BLACK“ und einem seltsamen Schlüssel. In der Annahme, es müsse sich um einen Namen handeln, besucht der Knirps über Wochen und Monate hinweg alle New Yorker Einwohner mit Nachnamen Black, in der Hoffnung, den einen zu finden, der ihm etwas über seinen Vater erzählen kann...

    Jonathan Safran Foer wurde nicht umsonst als „das neue Wunderkind der amerikanischen Literatur“ gefeiert. Schon mit Ende 20/Anfang 30 schrieb er Romane, die sich hinter einem Updike, Roth oder Franzen nicht verstecken müssen. „Extrem laut und unglaublich nah“ ist da keine Ausnahme. Derartig kraftvolle und berührende Literatur auf hohem Niveau kommt nicht so oft vor. Deshalb: ein potenzielles Lieblingsbuch! Und was der Titel zu bedeuten hat: Stellen Sie sich vor, Sie stehen in einem Hochhaus an einem Fenster und ein Passagierjet rast genau auf Sie zu. Oskar malt sich aus, dass die letzten Gedanken seines Vaters vor seinem Tod wahrscheinlich waren: „Dieses Flugzeug ist aber extrem laut und unglaublich nah.“ Und genauso intensiv ist auch der Rest des Buches. So ein gutes Buch findet man tatsächlich ungefähr einmal im Jahr – wenn überhaupt.

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  • Extrem schnell fertig gelesen! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Judith Fekete, am 25.01.2011

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    Ein unglaublicher Roman!
    Oskar ist mit seinen neun Jahren schlauer als mancher neunzig jährige!
    Sein Vater stirbt am 11. September und Oskar fällt in eine Art Depression, doch er verarbeitet sie ganz anders als andere Menschen. Er sieht Zeichen von seinem Vater und reist durch ganz New York um ein Geheimnis zu entschlüsseln.
    Es gibt zwei Erzählstränge, neben Oskars Abenteuer wird auch die Geschichte des Opas von Oskar, einem Holocaust-Überlebenden, erzählt.
    Mit Bildern, Witz und Tragik wird diese Geschichte erzählt wie keine andere... wundervoll und berührend.

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  • Wer keinen Schlaf braucht... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Annika Baus, am 07.05.2007

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    ...der sollte dieses Buch lesen, denn man kann erst wieder aufhören, wenn die letzte Seite gelesen ist. Wunderbar seltsam - ein Buch, das den Leser zum Schmunzeln und Weinen (mit Bleifüßen), vor allem aber zum Nachdenken bringt. Oskar ist wissbegierig, unausstehlich altklug und unwiderstehlich Kind. Die sprachliche Umsetzung und vor allem die ungewöhnliche Gestaltung mit Bildern u.ä. verlangen dem Leser Flexibilität und Fantasie ab, aber es lohnt sich absolut! Wer etwas anderes sucht, findet es zwischen diesen Seiten!

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  • Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 05.04.2006

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    Dieses Buch ist ein Schatz.
    Es hat mich zum Lachen und Weinen gebracht.
    Foers Ideenreichtum ist beneidenswert.
    Ich kann 'Extrem laut und unglaublich nah' nur empfehlen.

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  • ungewohnt aber eindrücklich Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 26.12.2005

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    Zum Lesen ist dieser Roman sehr ungewohnt, da immer wieder neue Geschichten einfliessen, die zu einer anderen Zeit passieren und von jemand anderm erzählt werden, auch gibt es immer wieder Bilder auf einigen Seiten oder Wörter, die mit Farbstift umrandet sind. Der Roman ist ein einziges Erlebnis und der Gefühlszustand eines Jungen, der seinen Vater am 11. September verloren hat, wird emotionsvoll geschildert. Auch fliessen Ereignisse wie der 2. Weltkrieg ein... sehr interessant und mitreissend!

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  • Einfach nur kreativ Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 30.09.2005

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    Dieses Buch erschien mir beim Lesen wie ein kleines Kunstwerk. Bilder und andere kreative Eingriffe in dem Buch sind optimal eingearbeitet und erhöhen den Lesespass außerordentlich!
    ein echt prima Buch mit Humor und Einfühlsamkeit; es lohnt sich!

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  • 09/11 Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 11.09.2005

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    Ein 28-jähriger Amerikaner schreibt über seine Angst nach dem Anschlag vom 11. September. Sein Vater stirbt und er muss damit klar kommen - einfühlsam und trotzdem mit Humor geschrieben.

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