Großes Finale für Novak

Roman

von Peter Henisch

Buch

gebunden (240 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Ein Roman mit Knalleffekt und voll leiser Ironie: komisch, tragisch, furios!

Novak entdeckt die Welt der großen Gefühle spät und ausgerechnet im Krankenhaus. Weil ihm sein Zimmergenosse Nacht für Nacht den Schlaf raubt, leiht ihm die indonesische Krankenschwester Manuela ihren Walkman samt Kassetten und infiziert ihn so mit ihrer Liebe zur Oper. Aus dem Krankenhaus entlassen, findet er nicht so recht in sein gewohntes,
gewöhnliches Leben zurück. Manuela hat ihm die Ohren geöffnet, allerdings auch für die Zumutungen des lärmenden Alltags, für Rasenmäher, Pressluftbohrer und seine Frau Herta. Während er weiter seinem Laster frönt und Opern hört, vermutet sie hinter seiner Leidenschaft die Liebe zu einer anderen Frau. So falsch liegt sie damit auch nicht. Doch Manuela ist plötzlich verschwunden. War sie nur ein Trugbild auf der Bühne von Novaks späten Träumen? Oder hat Herta etwas mit ihrem stillen Abgang zu tun? Das Finale ist auch
ohne sie große Oper: grausam dramatisch.


Produktdetails

ISBN-10: 3-7017-1547-5
EAN: 9783701715473
Erschienen: 23.08.2011
Verlag: Residenz Verlag
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 240
Länge/Breite: 213mm/235mm
Gewicht: 553 g
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Peter Henisch

Peter Henisch geboren 1943 in Wien. Studium der Germanistik, Philosophie, Geschichte und Psychologie. Buchpublikationen seit 1971. Zahlreiche Auszeichnungen, zuletzt: Niederösterreichischer Landeskulturpreis 2005.

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Kundenrezensionen

  • Nowaks Emanzipation! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Nina Marlene Wolfsteiner, am 02.03.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Novak muss dringend ins Krankenhaus. Gallensteine! Und dort, durch eine nette Geste und die Kraft der Musik, findet er wieder ins Leben. Jahrelang hat er sich einen Kokon gebaut, der ihn seine Ehe, seinen Beruf und seine Familie aushalten ließ.

    Ein großer Beitrag über die Emanzipation eines Mannes! Realitätsnah, ironisch, wunderbar liebenswert bis zum dramatischen Höhepunkt!

    Großartiges Werk, welches die Mentalität des "Österreichers" perfekt einfängt!

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  • es lebe das Klischee Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 09.01.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Nach dem Buch "Der verirrte Messias" war ich vom "Novak" am Schluss doch sehr enttäuscht. Es wird kein Klischee ausgelassen: Ausländer, Spital, Frühpension ..
    Oder das Einschalten des Neonlichts: ..so als müßte die surrende Röhre erst kurz nachdenken, wie sie das machen soll, leuchten.
    Gibt es keine Lektoren, die so etwas durchstreichen?

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  • Qualität von Anbeginn Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Marie-Therese Reisenauer, am 17.11.2011

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Wie macht das der Henisch? Da ist er schon seit Jahrzehnten ein Fixstern am österreichischen Autorenhimmel, und es kommt ganz einfach nie etwas mittelmäßiges, oder gar schlechtes aus seiner Feder. So auch diesmal. Die Wandlung eines Otto Normalverbrauchers zum Opernfreak, verursacht durch eine Krankenschwester exotischer Herkunft, die Handlungssteigerung zum Finale furiose ist nicht von schlechten Eltern. Und immer wieder schwebt ein Hauch von Ironie über dem Ganzen. Ein echter Henisch halt. Kaufen, lesen, freuen!

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  • Großes Finale Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Margarete Stadlbauer, am 19.10.2011

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Das Leben des niederösterreichischen Postlers Franz Novak ändert sich schlagartig, als er nach einer Gallenkolik im Krankenhaus landet. Um die Geräusche seines Zimmernachbarn auszuknipsen, wird er von der hilfsbereiten philippinischen Krankenschwester Manuela mit Kopfhörern und Opernmusik versorgt. Diese Musik, der er anfangs mit Überwindung lauscht, und die Bekanntschaft mit der jungen Krankenschwester üben eine heftige Wirkung auf ihn aus.
    Peter Henisch verpackt Themen wie Ausländerfeindlichkeit, Midlifecrisis oder das Psychogramm einer langjährigen Ehe – mit dramatischem Ausgang.

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