Buch
gebunden (318 Seiten)
Sprache: Deutsch
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Das Schicksal einer Soldatenfamilie: intim, facettenreich und ohne falsche Sentimentalität erzählt
Was als humanitärer Einsatz der Bundeswehr begann, wird heute offen als Krieg in Afghanistan bezeichnet. Die Opfer auf deutscher Seite wurden jahrelang tabuisiert. Eines von ihnen ist Tino Käßner. Durch einen Selbstmordanschlag hat er seinen rechten Unterschenkel verloren. Doch er nimmt die Herausforderung an, das Beste daraus zu machen. Heute ist er Botschafter der Kriegsopferfürsorge und begeisterter Radleistungssportler. Zusammen mit seiner Frau Antje gewährt er uns einen Einblick in ihren Alltag. Sie zeigen, dass der eigentliche Lebenskampf erst nach dem Anschlag an der Front begonnen hat. Nach und nach wird deutlich, dass hier nicht ein Einzelschicksal beschrieben wird, sondern wie die Gesellschaft insgesamt mit diesem Thema umgeht. Tod oder Versehrtheit gehören zum Berufsrisiko eines Soldaten dazu. Für einen Außenstehenden kaum verständlich. Wie entscheidet man sich, dieses Risiko auf sich zu nehmen, und wie geht man damit um, wenn man mit den Konsequenzen leben muss?
Pressestimmen:
Was Tino und Antje Käßner aufgeschrieben haben, ist keine Generalabrechnung mit dem Bundeswehreinsatz am Hindukusch. (...) Käßner hadert nicht mit der Bundeswehr, er hadert mit der Gesellschaft. Welt am Sonntag
| ISBN-10: | 3-424-15111-4 |
|---|---|
| EAN: | 9783424151114 |
| Erschienen: | 11.07.2011 |
| Verlag: | Irisiana |
| Einband: | gebunden |
| Sprache(n): | Deutsch |
| Seitenzahl: | 318 |
| Länge/Breite: | 223mm/146mm |
| Gewicht: | 498 g |
Antje Käßner, geboren 1977, machte nach der Schule ihren Abschluss als Zahnarzthelferin. 1999 trat sie in die Bundeswehr ein. Sie war eine der ersten Frauen, welche die Unteroffizierslaufbahn einschlugen. Bald wurde sie Stabsunteroffizier im Sanitätsdienst. Auf dem Vorbereitungslehrgang für einen Auslandseinsatz in Bosnien lernte sie Tino Käßner kennen. Doch aus seinem Einsatz in Afghanistan kehrte er 2005 nach einem Anschlag schwer verletzt zurück. Statt aufzugeben, entschieden sich beide für den Kampf für ihr Leben und ihre Beziehung.