Böses Blut

Böses Blut

Kriminalroman

von Arne Dahl

Buch

Taschenbuch (359 Seiten)

7. Auflage

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

Ein schwedischer Literaturkritiker wird auf dem New Yorker Flughafen auf ebenso ungewöhnliche wie grausame Weise getötet. Die Spur des Täters führt zu einer Mordserie, die fünfzehn Jahre zurückliegt. Paul Hjelm und Kerstin Holm von der Stockholmer Sonderkommission stoßen auf einen ungeheuerlichen Fall ...
»Mit diesem Roman hat sich der Schwede Dahl in die erste Reihe der internationalen Thriller-Autoren geschrieben. ›Böses Blut‹ ist weit mehr als die schnell konsumierte und ebenso schnell wieder vergessene Thriller-Konfektion. Dahls Roman hat literarisches Niveau. «
Der Spiegel

Produktdetails

Verkaufsrang: 1.648
ISBN-10: 3-492-24285-5
EAN: 9783492242851
Originaltitel: Ont Blod
Erschienen: Januar 2012
Verlag: Piper
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 7. Auflage
Seitenzahl: 359
Gewicht: 312 g
Übersetzer: Wolfgang Butt
Reihe: Piper Taschenbuch
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Arne Dahl

Arne Dahl ist das Pseudonym des schwedischen Romanautors Jan Arnald, geboren 1963. Arnald ist Literatur- und Theaterkritiker und arbeitet für die Schwedische Akademie, die alljährlich den Nobelpreis vergibt. Als Arne Dahl wurde er in den letzten Jahren mit seinen Kriminalromanen um den Stockholmer Inspektor Paul Hjelm und die Sonderermittler der A-Gruppe bekannt und von Publikum und Kritik begeistert aufgenommen. »Misterioso« ist Paul Hjelms erster Fall, es folgten »Böses Blut«, »Falsche Opfer«, »Tiefer Schmerz«, »Rosenrot« und zuletzt »Ungeschoren«. Arne Dahl erhielt mehrere Auszeichnungen, darunter zweimal den Deutschen Krimipreis: 2005 für »Falsche Opfer« und 2006 für »Tiefer Schmerz«.

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Buchhändlertipps

  • Krimi auf hohem Niveau

    von Simone Gambino, am 27.05.2010 aus der Thalia-Buchhandlung in Basel

    Ein absolut spannender Roman, den man nur sehr ungern aus den Händen legt. Sensationelle Sprache, mit Tiefgang und Dramatik.

Kundenrezensionen

  • Spannend, kritisch, amüsant - was will man mehr? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Xirxe, am 11.03.2010

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    Die 'Spezialeinheit beim Reichskriminalamt für Gewaltverbrechen von internationalem Charakter' in Stockholm, kurz A-Team genannt, steht wegen Nichtbeschäftigung kurz vor der Auflösung. Da naht 'Entspannung': Ein Serienmörder aus den USA ist auf dem Weg nach Schweden, das A-Team ist in Alarmbereitschaft. Schon nach kurzer Zeit werden mehrere Tote gefunden, auf grausame Art und Weise gefoltert und ermordet. Doch es lässt sich kein Muster erkennen, völlig untypisch für einen Serienmörder scheint er seine Opfer wahllos auszuwählen. Kerstin Holm und Paul Hjelm, Mitglieder des A-Teams, fliegen nach New York, um mehr über die bisherigen Ermittlungen des FBI zu erfahren.
    Endlich mal ein Krimi ohne schwedische depressive Ermittler :-) Natürlich haben auch die Angehörigen des A-Teams ihre Schwächen (wie auch Stärken), aber zur Abwechslung mal keine 'normale' Lebenssinnkrise (sieht man von Paul Hjelm ab) die sich in Form von Resignation, Frust und Flucht in den Alkohol äußert. Statt dessen ein verkrachter Bodybuilder, ein geläuterter Ex-Staranwalt, ein energiegeladener Jazzbassist... Die Figuren werden detailgetreu dargestellt mit all ihren Vor- und Nachteilen, ihren Widersprüchen und inneren Konflikten.
    Dahl gelingen ungewöhnliche, durchaus vergnügliche Bilder (Zwei Lungenentzündungen kamen durch die Luft gesegelt und suchten ihre rechtmäßigen Besitzer), aber er spart auch nicht mit Gesellschaftskritik. Bemerkenswert ist ein zweiseitiger Part, in dem Hjelm sich Gedanken über das Verhalten der Unternehmen in der Gesellschaft macht. Obwohl das Buch bereits 1998 erschienen ist, lässt es sich 1:1 auf die Bankenkrise des letzten Jahres übertragen.
    Weshalb nicht die volle Punktzahl? Im Klappentext wird in der Zusammenfassung erklärt, dass es sich um das zweite Buch mit Kommissar Hjelm handelt. Direkt darunter in der Autorennotiz steht hingegen, es wäre sein erster Fall. Nach der Lektüre würde ich nun sagen, es ist das zweite Buch. Ein weiterer Grund für den Abzug sind die überdurchschnittlich vielen Rechtschreibefehler.

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  • ein geniales Buch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Michael H., am 06.07.2009

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    Arne Dahl ist ein ganz besonderer Krimi-Autor, der es schafft, mit scheinbar wenigen Worten ein kompliziertes einzigartiges Konstrukt zu erschaffen. Dieser Roman - wie seine Vorgänger - ist einzigartig. Die Story ist kompliziert und dennoch perfekt ausgedacht. Die einzelnen Personen sind absolut liebenswert und fessselnd. Man glaubt garnicht wie kreativ er den teilweise vorhandenen schwarzen Humor mit so schweren Themen verbunden hat. Besonders hervorzuheben sind die Mitglieder der A-Gruppe, die alle - und jeder für sich - liebenswert sind.
    Absolut super!

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  • Interssant konzipierter Krimi Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Fugu, am 21.06.2009

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    Lange war ich unsicher, ob ich die Geschichte sowie den Schreibstil gut finden soll. Mal begeisterte mich ein Abschnitt, dann fand ich alles so merkwürdig. Aber immer mehr zieht einen die Geschichte in seinen Bann, immer mehr wirkt der Schreibstil originell und vielschichtig. Nun, da das Buch zu Ende gelesen ist, merke ich: Mann, war das spannend - ein gutes Buch! Man muss es wohl selbst ausprobieren. Die Charaktere sind auf jeden Fall vielseitig und interessant und das Ende der Geschichte dann überraschend verblüffend. Ich werde einen zweiten Dahl ausprobieren und sehen, wie er seine Fäden weiter spinnt. Bin gespannt.

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  • Ziemlich oberlehrerhaft geschrieben Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 13.01.2009

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    Der Autor benutzt ständig irgendwelche Fremdwörter und zum Teil sogar Berliner Mundart-Ausdrücke (wohl vom Übersetzter) Es waren z.T. die einfachsten Sachverhalte in seltsame Wortverschlingungen eingehüllt. Auch das Frauebnbild des Autors ist recht eigenartig. Einer der heldenhaften Kriminalbeamten geht nach anstrengendem Nachtdienst noch mal in irgend ein Lokal, um dort eine Frau aufzugabeln, deren einziges Ansinnen ist, sich von diesem schwängern zu lassen.....? Welch ein Super....Mann !! und Blöd....Frau (gibt es so etwas wirklich, oder nur in der Phantasie des Autors?) Man ist auf jeden Fall beschäftigt, wenn man dieses Buch liest......und sei es mit Wort-Recherche in Google oder Fremdwörter-Lexikas ..... oder Sinn-Suche in Wortgeflechten. Ein ganz neues Lese-Feeling auf jeden Fall. (Immer ein Fremdwrterbuch in Griffweite)

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