Antikörper

Antikörper

Deutschland

mit Wotan Wilke Möhring, Heinz Hoenig

Film

Genre: Thriller/Drama/Horror

FSK: 16

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Weitere Artikelinformationen

In einem Berliner Hinterhaus wird der Serienkiller Gabriel Engel (André Hennicke) von einer Spezialeinheit überwältigt. Der erfahrene Kommissar Seiler (Heinz Hoenig) lässt sich für seinen Erfolg überschwänglich feiern. Doch das Grauen beginnt erst noch. Auch im Heimatdorf des Polizisten Michael Martens (Wotan Wilke Möhring) wurde ein kleines Mädchen bestialisch ermordet. Martens reist nach Berlin, um dem gefangenen Psychokiller ein Geständnis abzuringen. Doch Gabriel Engel verstrickt den Dorfpolizisten in ein verwirrendes Spiel um Gut und Böse, um Wahrheit und Lüge. Die Ereignisse spitzen sich zu, als die Spuren plötzlich in eine ganz andere Richtung weisen. Der wahre Täter scheint Martens gefährlich nah zu sein... Mit "Antikörper" schuf Jungregisseur Christian Alvart einen hochspannenden Psychothriller mit Starbesetzung. Intelligent und ohne Schnörkel inszeniert, fesselt er die Zuschauer von der ersten bis zur letzten Minute.

Produktdetails

EAN: 4006680034003
Originaltitel: Antikörper
Erschienen: 10.03.2006
Medium: DVD
Untertitel: Deutschland
Spieldauer: 122 Minuten
Schauspieler Wotan Wilke Möhring, Heinz Hoenig, André Hennicke, Ulrike Krumbiegel, Hauke Diekamp, Nina Proll, Jürgen Schornagel,...
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Schauspieler Wotan Wilke Möhring, Heinz Hoenig, André Hennicke, Ulrike Krumbiegel, Hauke Diekamp, Nina Proll, Jürgen Schornagel, Isabel Bongard, Nadeshda Brennicke, Cocoa Brown, Domenico D`Ambrosio, Hans Diehl, Holger Franke, Stefanie Fuchs, Bruno Grass, Konstantin Graudus, Horst-Dieter Hedram, Lydia Karunyn, Frank Kusche, Rainer Laupichler, Marie Lindner, Laila Mohmand, Leonardo Nigro, Natascha Paulick, Norman Reedus, Gudrun Ritter, Elisa Schrey, Maria Schuster, Laura Alberta Szalski, Jockel Tschiersch, Martin Umbach, Christian Aster, Milton Welsh, Waltraud Witte, Klaus Zmorek
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Sprache(n): Deutsch (Untertitel: Keine)
Bildformat: 16:9 anamorph
Tonformat: Deutsch: Dolby Digital 5.1
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Konstantin Graudus

Nach seiner Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Hamburg war Konstantin Graudus u.a. am Deutschen Schauspielhaus Hamburg und bei den Kammerspielen Hamburg engagiert. Als Fernsehschauspieler ist er durch Rollen in „Doppelter Einsatz“, „Tatort“, „Balko“, „Die Männer vom K3“ oder „Großstadtrevier“ bekannt. Als Synchronsprecher kennt man ihn aus „Der Wüstenplanet“ und „Die Sopranos“. 2006 erhielt Konstantin Graudus den Rolf-Mares-Preis für „Der Krawattenklub“/Komödie extra am Winterhuder Fährhaus.

Jockel Tschiersch

Zusammen mit dem Ottfried Fischer wurde er 1986 mit dem Deutschen Kleinkunstpreis und 1985 mit dem "Salzburger Stier" ausgezeichnet. Hartnäckigen TV-Konsumenten ist sein Gesicht wohl bekannt, oder gerade nicht, weil er vom Bergbauern über den marokkanischen Taxifahrer bis zum einarmigen schlesischen Wachmann so gut wie alles spielt. Und dann ist Jockel Tschiersch noch Kampfplauderer, Kabarettist, Hauptstadtneurotiker, (Film)Schauspieler, Autor und natürlich ein genial-witziger Selbstdarsteller auf der Bühne.

Martin Umbach

Martin Umbach, 1956 geboren, ist ein vielseitiger Schauspieler: Als Synchronsprecher gibt er internationalen Stars wie George Clooney, Geoffrey Rush, Russell Crowe und Javier Bardem seine Stimme. Dazu war er in über 60 Kino- und Fernsehproduktionen und im Theater zu sehen und ist regelmäßig als Hörbuchsprecher zu hören. Außerdem hat er mit dem Co-Autor Michael Seyfried eine Reihe von Kriminalromanen veröffentlicht.

Christian Aster

Christian von Aster (Jahrgang 1973) ist ein Autor mit verschiedenen Gesichtern. Nach dem Studium der Germanistik und Kunst hat er sich mit zahlreichen absurd-fantastischen Kurzgeschichten und Erzählungen einen Namen gemacht. Nebenher verfasst er auch Drehbücher, produziert Kurzfilme und zeichnet Comics.

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Kundenrezensionen

  • Spannender Psychothriller Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Daniel Erni, am 08.06.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    "Antikörper" ist einer der besten deutschen Thriller, die ich kenne. Der Killer wird eindrücklich von André Hennicke gespielt (weniger eindrücklich: Heinz Hoenig als Kommissar). Dass Regisseur Christian Alvart mit Klischees spielt (die sündige Grossstadt mit seinen Bordellen, das katholische Dorf mit seinen dümmlichen Bauern), mag man verzeihen, denn der andauernden Spannung tut dies keinen Abbruch.

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  • Knallhart! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Rainer Kleinferchner, am 22.01.2010

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Knallharter deutscher Thriller, der dem Zuseher nicht nur einmal einen wohligen Gänsehautschauer den Rücken hinunterjagen wird. Toll gespielt, überzeugende Story, und ein von André Hennicke großartig verkörperter Bösewicht und „Ungustl“ machen diesen Film zu einem Höhepunkt des deutschsprachigen Thrillergenres!

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  • Neues aus Uhlenbusch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Christoph Große Hartlage, am 08.09.2007

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Die Einganssequenz, in der eine Berliner Spezialeinheit den gesuchte Serienmörder Gabriel Engel stellt, als jener gerade damit beschäftigt ist seinem aktuellen Opfer Blut für ein skurriles Kunstwerk abzuzapfen, ist furios. Um so größer der Schock, wenn kurz nach dem viel versprechenden, energiegeladenen Anfang in die triste Uhlenbusch-Ästhetik eines Dörfchens gewechselt wird, in dem die Hauptperson des Filmes, ein junger Dorfpolizist (Wotan Wilke Möhring als Martens) auf Teilzeit seinen Job nachgeht. Sein schwerster Fall: Der nicht aufgeklärte Mord eines jungen Mädchen, der das ganze Dorf einschließlich des Polizisten traumatisiert hat. Obwohl das Mädchen nicht in das Täterprofil Engels passt, deuten Indizien daraufhin, dass er den Mord begannen hat. Martens macht sich auf nach Berlin.

    Das Hauptproblem von "Antikörper" ist, dass keine Klarheit besteht, was der Film eigentlich sein möchte. Zu einer stilistischen Unausgewogenheit, gesellt sich ein inhaltliches Konglomerat, was nicht zu einem stimmigen Ganzen verknüpft wird, sondern im Gegenteil, jederzeit als unausgegorenes Konstrukt fühlbar ist. Der Todesstoß für einen Film.

    Da wird auf der einen Seite Berlin als Sündenpfuhl überzeichnet. Eine düstere Farbgebung herrscht vor, der Regen prasselt unentwegt nieder, am Bahnhof fahren die Ankommenden durch ein Spalier von Prostituierten. Die Dienstgespräche des Berliner Kommissars (von Heinz Hönig aufgesetzt gespielt), der mit der Akte Gabriel betraut ist, finden auch prompt im Bordell statt. Und irgendwo in der Stadt sitzt in irgendeiner Gefängniszelle Engel, der Teufel in Menschengestalt. Der einzige bleibende Eindruck des Filmes wird, dank André Hennicke, die starke Präsenz sein, mit dem diese Figur ausgestattet ist.

    Auf der anderen Seite als ebenso alberner Kontrast "Klein-Uhlenbusch", religiöse Provinz, mit dem unscheinbaren, verklemmten, strengreligiösen Martens, der in der Dorfgemeinschaft eine schwache Position einnimmt und dessen Familienleben dabei ist vor die Wand zu laufen.

    Nach der starken Eröffnung verharrt der Film zunächst in diesem Milieu. Aber alle Optionen die sich in dieser Phase anbieten, sei es die ernste Schilderung eines Familiendramas, die Beschreibung einer traumatisierten Dorfgemeinschaft, oder die Auseinandersetzung mit Glaubensproblemen werden nach Ansätzen fallengelassen. Letztlich wird doch der Weg des Psychothrillers eingeschlagen und die Frage nach dem Täter des Mädchens rückt in den Mittelpunkt.

    Hierbei schreckt das Drehbuch nicht vor der Auslegung von kruden Finten zurück, die die Glaubwürdigkeit mehrer Figuren zerstören. Die Sequenz, in der ein zuvor als unbedarfter Erzkatholik verkaufter Protagonist urplötzlich sexuell alle Hemmungen verliert, wird in ihrer Skurrilität nur noch von einer unheilschwangeren alttestamentarischen Off-Textpassage übertroffen, in der animierte! Bambis platten religiösen Symbolismus bedienen.

    Blasse Hauptfigur, krude Drehbucheinfälle, gewürzt mit plattem Symbolismus. Am Ende des Filmes Läuft die Produktion von körpereigenen Antikörpern auf Hochtouren, gegen den Film.

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