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Auch ein Massenmörder muss an seine Rente denken. Erst recht nach 18 Jahren Gemetzel und einer höllischen Menge Bourbon. Und so kommt es, dass der berüchtigte Bourbon Kid seinen Job an den Nagel hängen will. Doch so einfach ist das nicht. Der Mönch Peto ist ihm auf den Fersen, denn Bourbon Kid hat alle Mitbrüder des Mönchs auf dem Gewissen. Außerdem trachten ihm diverse Zeitgenossen nach dem Leben: eine Reihe von Vampiren und Söldnern, eine Mumie, ein neuer Dunkler Lord - die Liste scheint endlos. Rente hin oder her. Bourbon Kid hat die Nase voll und erstellt seine eigene Abschussliste. Und diesmal verschont er niemanden ...
| Verkaufsrang: | 14.490 |
|---|---|
| ISBN-10: | 3-8387-0601-3 |
| EAN: | 9783838706016 |
| Originaltitel: | The Eye of the Moon |
| Erschienen: | 11.2010 |
| Verlag: | Lübbe Digital |
| Einband: | EPUB |
| Sprache(n): | Deutsch |
| Auflage: | 1 |
| Seitenzahl: | 448 |
| Übersetzer: | Axel Merz |
| Erschienen bei: | Lübbe Digital |
| Übersetzt von: | Axel Merz |
| Spieldauer: | 712 KB |
| Kapitel: | 0 |
| Medium: | EPUB |
von Hendrik Berling, am 27.05.2011
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von René Herrmann-Zielonka, am 24.01.2011
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"Sieben (S. 50-51)
Sanchez bereute längst, dass er den mental beeinträchtigten Jungen mit sich zu Boden gerissen hatte. Der Junge umklammerte ihn wie ein geiler Köter, der sich am Bein irgendeines armen Bastards rieb. Er hatte beide Arme um den Hals des Barmannes geschlungen und starrte ihn anbetungsvoll an.
»Du hast mich gerettet!«, sagte Casper und grinste dümmlich. »Ja. Ja, das ist richtig«, sagte Sanchez. Wenn der Junge glauben wollte, dass Sanchez ihn um seiner eigenen Sicherheit willen zu Boden gerissen hatte, warum sollte er ihm dann seine Illusionen nehmen, indem er die Wahrheit sagte? In Wirklichkeit hatte er den Knaben lediglich als Schild missbraucht, um sich vor herabjagenden Vampiren zu schützen. Wie es der Zufall wollte, hätte er sich die Mühe sparen können, weil die Vampire sich ausnahmslos auf Elvis konzentrierten und ihn angriffen, während sie gleichzeitig bemüht waren, seinen tödlichen Pfeilen zu entgehen. Zwei unterschiedliche Emotionen schlugen über Sanchez zusammen. Erstens ein Gefühl von Erleichterung, dass er bis jetzt überlebt hatte. Und zweitens, wenn er ehrlich sein wollte, akute Verlegenheit darüber, dass sich ein junger Bursche in aller Öffentlichkeit an ihn kuschelte.
»Du bist mein Held!«, strahlte Casper. »Ja, ja, ja. Schon gut, okay? Mach verdammt noch mal, dass du von mir runterkommst, ja? Ich will nicht, dass uns irgendjemand so sieht, klar? Das ist einfach nur peinlich, verstehst du?« Sanchez' Verlegenheit schien Casper noch weiter zu beflügeln, und er drückte sich noch fester an ihn. Die beiden lagen praktisch in Löffelstellung zwischen zwei Reihen von Bänken, die Beine ineinander verschlungen, und sahen ganz und gar aus wie ein junges Liebespaar. »Ich hab gesagt, du sollst aufhören mit dem Scheiß!«, giftete Sanchez und bog die Hände des Jungen gewaltsam auseinander. »Los, weg von mir, verdammt!«"