Deutschland schafft sich ab

Wie wir unser Land aufs Spiel setzen

von Thilo Sarrazin

eBook

Medium: EPUB

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Weitere Artikelinformationen

Thilo Sarrazin beschreibt mit seiner profunden Erfahrung aus Politik und Verwaltung die Folgen, die sich für Deutschlands Zukunft aus der Kombination von Geburtenrückgang, problematischer Zuwanderung und wachsender Unterschicht ergeben. Er will sich nicht damit abfinden, dass Deutschland nicht nur älter und kleiner, sondern auch dümmer und abhängiger von staatlichen Zahlungen wird. Sarrazin sieht genau hin, seine Analyse schont niemanden. Er zeigt ganz konkret, wie wir die Grundlagen unseres Wohlstands untergraben und so den sozialen Frieden und eine stabile Gesellschaft aufs Spiel setzen. Deutschland läuft Gefahr, in einen Alptraum zu schlittern. Dass das so ist, weshalb das so ist und was man dagegen tun kann, davon handelt dieses Buch.

Produktdetails

Verkaufsrang: 2.834
ISBN-10: 3-641-04898-2
EAN: 9783641048983
Erschienen: 06.09.2010
Verlag: DVA
Einband: EPUB
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 1
Seitenzahl: 512
Erschienen bei: DVA
Spieldauer: 1603 KB
Kapitel: 0
Medium: EPUB
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Kundenrezensionen

  • Absolut empfehlenswert Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 20.12.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Herr Sarrazin bringt die Probleme in Deutschland ungeschönt auf den Punkt und belegt dies auch mit entsprechenden Zahlen.
    Ich bewundere ihn für seinen Mut, die Fakten offen auszusprechen, die in Deutschland gerne vertuscht und verwässert werden, was ja landläufig als "politisch korrekt" bezeichnet wird.


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  • Was, wenn er recht hat? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Daniel Rottmann, am 06.09.2011

    2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Kaum ein Buch hat in den vergangenen Jahren so polarisiert, wie Sarrazins "Deutschland schafft sich ab". Viele Thesen widersprechen der political correctness und dem mainstream unserer Zeit. Doch dies alles ist noch kein Kriterium für richtig oder falsch. "Deutschland schafft sich ab" hat mir neue Erkenntnisse gebracht. Man muß Sarrazin nicht mögen, aber einige seiner Punkte sind es wert, ideologiefrei diskutiert zu werden.

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6 Bildung und Gerechtigkeit (S. 148-149)
Über den Unterschied von gut und gut gemeint
Menschen werden nicht geboren, sondern gebildet.
ERASMUS VON ROTTERDAM 
In Kapitel 3 habe ich beschrieben, wie in Deutschland verschiedene Trends der quantitativen und qualitativen Bevölkerungsentwicklung – die schrumpfende Bevölkerung wird heterogener und im Durchschnitt älter, bildungsferner und weniger intelligent – zusammenwirken. Sieht man im »Rohstoff Mensch« die wesentliche Ressource für die Zukunft Deutschlands, muss man das Zusammenwirken dieser Trends als bedrohlich empfinden.
Im Kapitel 4 habe ich gezeigt, dass die Grundanlage unseres Transfersystems, die auf ein leistungsloses Mindesteinkommen für alle hinausläuft, zwar vor biblischer Armut schützt, aber von Negativtrends begleitet ist, die das weitere Anwachsen und die strukturelle Verfestigung einer funktionslosen bildungs- und leistungsfernen Unterschicht begünstigen. In Kapitel 5 habe ich die Folgen dieser Entwicklung für den Arbeitsmarkt näher untersucht und bin zu dem Ergebnis gekommen, dass ein Workfare-Konzept, welches den Transferbezug von Erwerbsfähigen ausnahmslos an eine Gegenleistung in Form von Arbeit knüpft, den strukturell besten Aktivierungsansatz bietet.
Letztlich drehen sich aber alle Fragen der Sozialisation, der Motivation und der Qualifikation auf jeder Hierarchiestufe des Könnens und des Arbeitsmarktes zuallererst um das Thema Bildung. Dies geht über die Frage der Integration in das Erwerbsleben weit hinaus, denn Bildungserfolg korreliert positiv mit der gesamthaften Qualität und Stabilität der Lebensführung.
Freilich sagt solch eine positive Korrelation nichts über Kausalitäten: Der Bildungserfolg als solcher ist ein Tüchtigkeits- und Stabilitätsindikator, und es mag sein, dass Grundeigenschaften und Qualitäten jener, die Bildungserfolg haben, der Bildung zugeschrieben werden, obwohl sie doch in der Person selber angelegt sind. Es gibt Bildungsoptimisten, die an die weitgehende Formbarkeit des Menschen glauben und ehrlich der Meinung sind, dass man jedem fast alles beibringen könne. Das sind meist auch jene, die »die Gesellschaft« oder »das System«

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