Jobs für Filmfreaks
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Jobs für Filmfreaks

Machen Sie Ihren Traum zum Beruf

von Uta Glaubitz, Andrea Dornseif

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Weitere Artikelinformationen

Karrierechancen für Cineasten
Wer seine Freizeit am liebsten im Kino verbringt, keine Premiere ausläßt und von seinen Freunden immer als Erster gefragt wird, ob ein neuer Film etwas taugt, sollte aus seiner Kinobegeisterung einen Beruf machen. Uta Glaubitz zeigt in ihrem neuen Buch, dass der Traum vom Job beim Film kein Traum bleiben muss.
Das Berufsziel eines passionierten Kinogängers muss ja nicht gleich Filmstar sein. Die Welt des Kinos und der Filmbranche bietet vor und hinter der Kamera unzählige Berufe und Tätigkeiten an. Location-Scouts machen die passenden Drehorte ausfindig, Casting-Agenten stellen gemeinsam mit der Regie die beste Schauspielmannschaft zusammen und als Filmkritiker können Cineasten ihre Meinung zur neusten Spielberg-Produktion einem breiten Publikum zugänglich machen.
Diese und weitere Berufsbilder rund ums Thema Film stellen Andrea Dornseif und Uta Glaubitz vor. In Form von Reportagen und Porträts werden Jobs aus den Bereichen Filmproduktion, Filme machen, Filmtechnik, Filme gestalten, Post-Production, Filme verkaufen und Filmtheorie beschrieben.Interviews mit Produzenten, Regisseuren und Schauspielern geben lebendige Einblicke in den jeweiligen Beruf. Zahlreiche Internetlinks, Adressen, Buchempfehlungen, Praxistipps sowie ein Workshop zur Individuellen Berufsfindung vervollständigen die Information.
Die Autorinnen
Uta Glaubitz berät Berufssuchende und Wechselwillige bei der Berufswahl. Außerdem gibt sie Seminare und Workshops, veranstaltet Konferenzen oder schreibt Bücher.
Andrea Dornseif, Dipl.-Psychologin, war über zehn Jahre leitende Wirtschaftsredakteurin bei einem Presseverlag. Heute macht sie als Fachautorin aus trockenem Wissen gedruckte Erwachsenenbildung. Sie schreibt für Existenzgründer und Berufssuchende und gibt eine Reihe mit Reiseliteratur heraus.
Das Konzept der Individuellen Berufsfindung und dieser Buchreihe stammt von Uta Glaubitz. Andrea Dornseif recherchierte und schrieb dieses Buch. 

Produktdetails

ISBN-10: 3-593-40175-4
EAN: 9783593401751
Erschienen: 09.2001
Verlag: Campus
Einband: EPUB
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 1
Seitenzahl: 302
Erschienen bei: Campus
Spieldauer: 2519 KB
Kapitel: 12
Medium: EPUB
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Uta Glaubitz

Uta Glaubitz berät Berufssuchende und Wechselwillige, gibt Seminare und Workshops, veranstaltet Konferenzen und schreibt Bücher. Ihre Daten: Jahrgang 1966, M.A. Philosophie, lebt in Berlin.§

Andrea Dornseif

Andrea Dornseif schreibt für Existenzgründer und Berufssuchende und gibt eine Reihe mit Reiseliteratur heraus. Ihre Daten: Jahrgang 1954, Dipl.-Psych., lebt in Berlin und Kalifornien.§

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4. Filme machen (S. 60-61)
In der Tom-Sawyer-Verfilmung von 1938 gibt es die wunderbare Szene, in der Tom verdonnert wird, zur Strafe den Gartenzaun zu streichen. Seine Freunde hänseln ihn deswegen, doch er macht nicht nur unverdrossen weiter, sondern »verkauft« den anderen Jungen die Arbeit als erstrebenswertes Vergnügen. Am Ende streichen sie für ihn den Zaun - und bezahlen noch dafür.
Aus einem sehr distanzierten Blickwinkel mag das Filmemachen als ähnlich trickreiche Veranstaltung wirken. Nachdem Produzenten und Drehbuchschreiber ein Jahr oder mehr über dem Stoff gebrütet und Gelder locker gemacht haben, wird die ganze Geschichte plötzlich in vier bis sechs Wochen verfilmt. Bis zu 16 Stunden können Drehtage dauern, sieben Tage die Woche, ob Regen oder Sonne - das laut Dramaturgie erwünschte Wetter regiert die Arbeit, nicht der Schnupfen des Toningenieurs oder der Sonnenbrand des Kameraassistenten. Am Ende des Tages sitzen dann noch Continuity und Tonassistent da und schreiben Berichte, die Regieassistentin wirft den Drehplan des nächsten Tages um und irgendjemand fährt ins Kopierwerk, um den Film in die Belichtung zu geben.
»Alle, die ich kenne, sind Filmverrückte, die ganz für den Beruf leben. Privatleben findet so gut wie nicht statt.« Kathrin Melhop, Regieassistentin, bringt die Sache auf den Punkt: Jeder Einzelne, mit dem wir gesprochen haben, liebt den Film, verzichtet auf sein Privatleben und gibt sein Bestes, um aus einem Projekt einen Erfolg zu machen. Immer heißt es: »Hätte ich nur ein, zwei Wochen mehr Zeit, mich vorzubereiten.« Aber dann schaffen es doch alle in der gleichen Rekordzeit - wie immer.
Alle leben ein bisschen auf dem Schleudersitz, denn jeder der Filmemacher hat (wie die meisten anderen Beteiligten) nur den Vertrag für den laufenden Film in der Tasche. Eigentlich könnten sie danach erst einmal ausruhen. Aber dann ist es gleich wieder da, das Kribbeln ...

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