Urlaub mit Papa
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Urlaub mit Papa

von Dora Heldt

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Urlaub mit Papa

Urlaub mit Papa

von Dora Heldt

EAN: 9783423402095

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"Urlaub mit Papa" jetzt im Taschenbuch! Es sollte ein toller Urlaub werden: Christine (45) will nach Norderney, um einer Freundin bei der Renovierung ihrer Kneipe zu helfen. Doch dann wird sie von ihrer Mutter dazu verdonnert, ihren Vater mitzunehmen. Kaum sind sie dort, übernimmt Heinz (73) auch sofort das Kommando auf der Baustelle. Es kommt für Christine aber noch schlimmer, als Papa erfährt, dass auf der Insel nach einem Heiratsschwindler gefahndet wird. Für Heinz ist klar: Das muss Johann sein, der mysteriöse Pensionsgast, der Christines Herz Kapriolen schlagen lässt. Mithilfe von Papas neuen Freunden - 72, 75, 63 Jahre alt - soll Johann zur Strecke gebracht werden ...

Produktdetails

Verkaufsrang: 6.040
ISBN-10: 3-423-40209-1
EAN: 9783423402095
Erschienen: 01.09.2009
Verlag: dtv
Einband: PDF
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 1
Seitenzahl: 320
Erschienen bei: dtv
Spieldauer: 1127 KB
Kapitel: 0
Medium: PDF
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Dora Heldt

Dora Heldt wurde 1961 als Bärbel Schmidt auf Sylt geboren. Das Pseudonym, unter dem sie ihre Bücher schreibt und veröffentlicht ist der Name ihrer verstorbenen Großmutter. Nach ihrem Abitur machte sie eine Ausbildung zur Buchhändlerin in Bad Godesberg. In Koblenz und Cuxhaven arbeitete sie ebenfalls als Buchhändlerin, bis sie 1992 Verlagsvertreterin für den "Deutschen Taschenbuch Verlag" wurde. Die Idee mit dem Schreiben anzufangen, kam Dora Heldt beim Lesen eines Manuskripts auf dem Sofa, als sie sich dachte, es einfach einmal selbst zu versuchen. Ihr erster Roman "Ausgebliebt" der 2006 erschien, war schon erfolgreich, der Durchbruch kam jedoch mit ihrem Roman "Urlaub mit Papa" 2008. Das Buch wurde verfilmt und in mehrere Sprachen übersetzt. Die Autorin Dora Heldt, die in Loriot ihr Vorbild sieht, liest nach wie vor und verkauft die Bücher anderer. Wenn Dora Heldt gerade nicht selbst welche schreibt, lebt sie mit ihrer Familie in Hamburg.

Meinung der Redaktion
Die Geschichten von Dora Heldt über Christine und ihren Vater Heinz haben mittlerweile fast schon einen Kultstatus! Witzig geschrieben wird der Leser mit auf Reisen genommen, wobei auch die Landschaft der deutschen Inseln immer detailliert beschrieben wird und man sich wie im Urlaub fühlt. Einfach zum wohlfühlen und mitlachen!

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Kundenrezensionen

  • Urlaub mit Papa Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Kati Wascher, am 15.07.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Wenn die Tochter mit dem Vater in den Urlaub fährt... ist Chaos vorprogrammiert, zumindest dann, wenn Papa zu allem seinen Senf dazugibt. Heinz meint es doch nur gut, treibt damit aber Tochter Christine an den Rande des Nervenzusammenbruchs.
    Witzig, spritzig und genau die richtige Lektüre für Strand und Garten.

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  • Band 3 Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Blacky, am 11.06.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Kurzbeschreibung:
    Christine (45) will für ein paar Tage nach Norderney, um ihrer Freundin bei der Renovierung einer Kneipe zu helfen. Doch dann wird sie von ihrer Mutter dazu verdonnert, ihren Vater mitzunehmen. Zwei turbulente Wochen auf der Insel stehen ihr bevor, denn Papa Heinz (73) übernimmt nicht nur mit Charme und Sturheit das Zepter auf der Baustelle. Um einen angeblichen Heiratsschwindler zur Strecke zu bringen, entdeckt er auch noch seine Liebe zum Detektivspielen ...

    Eine sehr amüsante Geschichte, in der man auch sich selbst manchmal wieder findet. Klasse beschrieben, wie Papa sich daneben benimmt, allerdings in bester Absicht. Ich habe selten so gelacht. Wie schon so oft war mir nicht klar, dass es eine ganze Serie gibt, die von Christine und ihrem Umfeld handelt und ich habe mittendrin (eben mit "Urlaub mit Papa" ) angefangen. Ich werde also noch weitere Titel erwerben müssen, denn diese Story hat mir derart gut gefallen, dass ich unbedingt wissen muss, was vorher und nachher passiert. Wunderbar geschrieben , durchaus nachvollziehbar und von meiner Seite sehr empfehlenswert.

    Reihenfolge der Romane um "Christine":

    1. Ausgeliebt
    2. Unzertrennlich
    3. Urlaub mit Papa
    4. Tante Inge haut ab
    5. Kein Wort zu Papa

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  • Christiiiiiineee! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Kristin Brelage, am 25.02.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    So schallt es über die beschauliche Insel Norderney.
    Es hätte für Christine so ein schöner Urlaub werden können, doch leider muss sie ihren farbenblinden leicht herrischen und überfürsorglichen Vater Heinz mitnehmen. Und dieser stellt ganz charmant die Insel auf den Kopf.
    Urlaub mit Papa ist ein Buch bei dem man nicht mehr aufhören kann zu schmunzeln.
    Eine super Sommerlektüre nicht nur für Norderney-Urlauber.



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Kriminal-Tango (S. 223-224)

– Ralf Bendix –

Ich betrachtete meine schrumpeligen Hände, während ich im Strandkorb saß und auf die anderen wartete. Es war kurz vor acht, wir waren gerade fertig geworden und im Gegensatz zu Marleen, Dorothea und Gesa verspürte ich überhaupt keine Lust, mich umzuziehen. Es war ein verrückter Tag gewesen. Am Morgen hatte ich das Leben noch großartig gefunden, mittags war Gisbert-der-Zerstörer gekommen und jetzt lag alles in Scherben. Johann war weg, ich unglücklich, die Mädels mitleidig und die Rentnerband plante Johanns Abschuss. Da konnte ich auch in Putzklamotten dabeisitzen.
Mir war jetzt sowieso alles egal. Marleen, in sauberen Jeans und weißem T-Shirt, die Haare noch feucht vom Duschen, setzte sich mir gegenüber. »Was bin ich froh, dass wir alles fertig haben. Die Möbel kommen morgen früh gegen acht, ich muss aber noch schnell zur Bank, das ging mit dem Termin nicht anders, aber ihr seid ja da. Ich bin gegen halb neun wieder zurück. Hörst du mir überhaupt zu?« »Wie?« Beim Wort Bank fiel mir Johann wieder ein. Falls er überhaupt Banker war, vielleicht war das ja auch gelogen. »Natürlich höre ich dir zu. Wir sollen morgen zur Bank.« »Christine!«
Aber hatte er mich überhaupt angelogen? Eigentlich war er immer nur ausweichend gewesen. Wie auch immer, kein verliebter Mann benahm sich so. »Ja?« Marleen sah mich scharf an. »Du hörst mir nicht zu, du bist mit den Gedanken völlig woanders und ich kann mir auch denken, wo. Also, ich sage dir jetzt was, bevor die Jungs kommen. Ich glaube kein Wort von diesen Albernheiten. Johann Thiess ist ein netter Kerl, vielleicht löst er gerade irgendein Problem, aber das hat garantiert nichts mit alten, reichen Frauen zu tun. Ein bisschen Menschenkenntnis habe ich schließlich auch. Überleg doch mal, er macht hier Urlaub, wird plötzlich misstrauisch beäugt, dann auch noch wie in einem drittklassigen Film von ein paar alten Männern beschattet, also ich bitte dich. Und dann fängst du auch noch an, komisch zu werden. Ich glaube, der ist wirklich in dich verschossen und ...«
»Wer ist verschossen?« Die Stimme meines Vaters klang gefährlich freundlich. Marleen lächelte. »Heinz, da bist du ja. Ich glaube, Gisbert ist in Christine verschossen. So oft, wie der hier ist ...« Mein Vater setzte sich neben mich und rieb sich zufrieden die Hände. »Ja, da kannst du recht haben. Wobei ihn natürlich auch andere Dinge beschäftigen. Aber dass er meine Tochter sympathisch findet, glaube ich auch. Deswegen will er sie ja auch vor diesem Verbrecher schützen.« Zur Bekräftigung legte er seinen Arm um meine Schulter und drückte mich kurz.
»Sag mal, Heinz«, Marleen hatte einen katzenfreundlichen Ton, »kann es nicht sein, dass Gisbert den Mann, den Christine sympathisch findet, einfach deshalb zum Verbrecher erklärt?« »Ach, Unsinn.« Mein Vater nahm seinen Arm abrupt weg. »Das hat Gisbert doch gar nicht nötig.« Ich hustete, bevor mir ein verzweifeltes Kichern entwich. Marleen schüttelte resigniert den Kopf und sah in diesem Moment Gisbert auf den Hof fahren. Er hatte einen kleinen Anhänger an seinem Moped, auf dem eine Kiste Bier stand. »Na wenigstens bringt er mal was mit. Sonst trinkt er hier immer umsonst.«

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