Wohin du auch fliehst
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Wohin du auch fliehst

von Elizabeth Haynes

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Weitere Artikelinformationen

Der Feind in deinem Bett
Niemand glaubt Cathy, als sie sich von ihrem charmanten, allseits beliebten Freund Lee zunehmend bedroht fühlt. Er kontrolliert jeden ihrer Schritte, schleicht sich heimlich in ihre Wohnung, manipuliert ihre Freunde. Völlig auf sich allein gestellt, plant sie ihre Flucht - die sie nur knapp überlebt. In einer neuen Stadt und ohne jeden Kontakt zu den Menschen aus ihrer Vergangenheit gelingt es ihr, sich ein Leben in vermeintlicher Sicherheit aufzubauen. Doch auch jetzt, Jahre später, verfolgt Cathy noch die Angst, dass Lee zurückkommen und sie finden könnte. Und sie soll Recht behalten ...
Elizabeth Haynes wuchs in Seaford, Sussex auf und studierte an der Leicester University Englisch, Deutsch und Kunstgeschichte. Sie arbeitet als Fallanalytikerin bei der Polizei und lebt mit ihrem Mann und ihrem Sohn in Kent. Wohin du auch fliehst ist ihr erster Roman.

Produktdetails

Verkaufsrang: 2.134
ISBN-10: 3-641-06439-2
EAN: 9783641064396
Originaltitel: Into the darkest corner
Erschienen: 12.12.2011
Verlag: Diana Verlag
Einband: EPUB
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 1
Seitenzahl: 480
Erschienen bei: Diana Verlag
Spieldauer: 724 KB
Kapitel: 0
Medium: EPUB
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Elizabeth Haynes

Elizabeth Haynes wuchs in Seaford, Sussex auf und studierte an der Leicester University Englisch, Deutsch und Kunstgeschichte. Sie arbeitet als Fallanalytikerin bei der Polizei und lebt mit ihrem Mann und ihrem Sohn in Kent.

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Kundenrezensionen

  • Wohin du auch fliehst, dieses Buch wird dich in seinen Bann ziehen! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Verena Thye, am 14.05.2013

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Dieser Thriller ist so spannend, dass ich selbst nicht "fliehen"konnte, also das Buch nicht aus der Hand legen konnte.
    Die Geschichte wird in zwei Erzählsträngen erzählt. Einer spielt in der Vergangenheit der lebensfrohen Cathy, in dem erzählt wird, wie sie Lee kennen lernt, einen Menschen, der schnell die Macht über sie ergreift. Der zweite Erzählstrang spielt in der Gegenwart und zeigt, was aus Cathy geworden ist-sie hat keine Freunde mehr, leidet unter Zwängen und Panikattacken. Als ein neuer Nachbar einzieht, verliebt sie sich langsam in ihn, doch immer wieder muss sie an die schreckliche Zeit mit Lee denken, besonders, als sie erfährt, dass er aus der Haft entlassen wurde. Wird er sie wieder finden und endlich das tun, was er schon einmal versuchte: sie umbringen?

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Montag, 26. November 2007 (S. 53-54)
Als ich nach Hause kam, lag Post unten auf dem Tisch im Flur. Außer den üblichen Rechnungen befand sich auch ein großer brauner Umschlag darunter, auf dem in großen schwarzen Buchstaben »Cathy« stand. »Huhu, Cathy! Alles klar?« »Ja, danke, Mrs Mackenzie. Und, wie geht es Ihnen?« »Gut, Liebes.« Sie starrte mich wie immer an, während ich den Briefumschlag auf dem Tisch ansah, jedoch ohne ihn zu berühren. Dann ging sie wieder in ihre Wohnung und zog die Tür hinter sich zu. Ich ließ den Umschlag, wo er war, und kontrollierte erneut die Tür – doppelt hält besser.
Ich wäre auch mit einem Mal ausgekommen, doch das zweite Mal versetzte mich in die Lage, den Briefumschlag und die andere Post anzufassen und mit nach oben zu nehmen. Ich ließ die Post auf den Couchtisch fallen und kontrollierte zuerst alles, hatte aber das Gefühl, die ersten beiden Durchgänge unkonzentriert absolviert zu haben, weil ich wissen wollte, was in dem Umschlag war. Beim dritten Mal musste ich mich zur Ruhe zwingen und es richtig machen. Anschließend legte ich eine Pause ein.
Hatte ich sorgfältig genug kontrolliert? Oder sollte ich es sicherheitshalber noch einmal machen? Vielleicht hatte ich ja was übersehen. Ich fing von vorne an. Es war fast neun, als ich mich endlich aufs Sofa setzte und den Umschlag öffnete. Ein Stapel Unterlagen, von denen einige mit Büroklammern zusammengeheftet waren, und eine handschriftliche Notiz. Cathy,ich dachte, das könnte hilfreich sein. Sag Bescheid, wenn du was brauchst.
Oder wenn du Fragen hast. Stuart Ich starrte eine halbe Ewigkeit auf den Zettel, achtete darauf, wie er meinen Namen geschrieben hatte und wie seine Unterschrift aussah. Ich fragte mich, ob er lange überlegt hatte, was er schreiben sollte. Der Zettel wirkte unbekümmert, leicht, so als hätte er die Unterlagen irgendwo hervorgeholt und dann zwei Zeilen verfasst, ohne länger darüber nachzudenken. Doch dann ging ich die Unterlagen durch und stellte fest, dass sie keineswegs willkürlich zusammengestellt worden waren. Das erste Blatt bezog sich auf das Zentrum für Angststörungen und Traumata im Maudsley Hospital in Denmark Hill sowie auf eine Tagesklinik für Zwangsstörungen.
Dann waren da einige Artikel, die er aus dem Internet ausgedruckt und stellenweise markiert hatte. Dazu gehörte eine Studie zu Zwangsstörungen und neuen Therapieansätzen für Patienten mit schweren Symptomen, die von Prof. Dr. Alistair Hodge (Psychologe und Spezialist für kognitive Verhaltenstherapie) und einem halben Dutzend anderer Dozenten mit beeindruckenden Qualifikationen verfasst worden war.
Eine Liste mit Alternativmedizinern, die er von irgendwo ausgedruckt und denen er am unteren Rand handschriftlich zwei weitere hinzugefügt hatte: die Adresse einer Yoga Gruppe, die sich jeden Mittwochabend in der nahe gelegenen Grundschule traf, und die eines Therapeuten für Innere Entspannung, was immer das heißen mochte. Auf der nächsten Seite stand eine Liste mit Selbsthilfegruppen für Zwangsstörungen, eine davon war unterstrichen, und am Rand hatte er handschriftlich hinzugefügt:

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