Vorerst gescheitert
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Vorerst gescheitert

Karl-Theodor zu Guttenberg im Gespräch mit Giovanni di Lorenzo

von Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg

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von Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg

EAN: 9783451339110

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Erstmals seit seinem Rücktritt von allen Ämtern steht Karl-Theodor zu Guttenberg Rede und Antwort. Mit "Zeit"-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo spricht er offen und ausführlich über seinen aufsehenerregenden Fall und seine Zukunft. In einem Schlagabtausch unterhalten sich Giovanni di Lorenzo und Karl-Theodor zu Guttenberg über die Plagiats-Affäre und deren Folgen. Sie sprechen über zu Guttenbergs Herkunft und seine Familie, über die Zeit als politischer Überflieger im Wirtschafts- sowie im Verteidigungsministerium, über seinen Umgang mit den eigenen Fehlern, über die Zeit nach dem Rücktritt; und über die Voraussetzungen für die Rückkehr eines immer noch enorm populären Politikers. Es geht auch um die großen Themen der Zeit: der schlechte Zustand der deutschen Politik und Parteien und was dagegen getan werden müsste, die Macht und die Mechanismen der Medien sowie notwendige Schritte in der Europa- und Außenpolitik. Ein Buch, das die Person Guttenberg beleuchtet, neue Einsichten in seinen Fall bietet und gleichzeitig Ausblick auf das gibt, was eines der größten politischen Talente gegenwärtig und in Zukunft bewegt.

Produktdetails

ISBN-10: 3-451-33911-0
EAN: 9783451339110
Erschienen: 01.12.2011
Verlag: Herder Verlag
Einband: EPUB
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 1
Seitenzahl: 208
Erschienen bei: Herder Verlag
Spieldauer: 2224 KB
Kapitel: 0
Medium: EPUB
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Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg

Geboren am 5. Dezember 1971 in München; römisch-katholisch; verheiratet, zwei Kinder.§Abitur. Wehrdienst bei den Gebirgsjägern in Mittenwald, Unteroffizier d. Reserve. Studium der Rechts- und Politikwissenschaften, Prädikatsexamen.§Leitung des Familienbetriebes in München und Berlin, berufliche Stationen in Frankfurt und New York. Geschäftsführender Gesellschafter der Guttenberg GmbH, München. U. a. Freier Journalist bei der Tageszeitung DIE WELT.§Seit Dezember 2007 Vorsitzender des CSU-Bezirks Oberfranken. November 2008 bis Februar 2009 Generalsekretär der CSU.§Mitglied des Bundestages seit 2002. Februar 2009 bis Oktober 2009 Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Oktober 2009 bis März 2011 Bundesminister der Verteidigung, durch Verzicht ausgeschieden am 03. März 2011

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Kapitel 1 Aufstieg und Fall

»Die größte Dummheit meines Lebens« ? Die Dissertation

Herr zu Guttenberg, seit Ihrem Rücktritt haben Sie alle Interviewanfragen abgelehnt. Nun haben Sie plötzlich eingewilligt und einen engen Zeitrahmen abgesteckt: Sie wollen, dass dieses Gespräch noch vor Jahresende erscheint. Warum diese Eile?

Es sind viele Menschen auf mich zugekommen, die mir gegenüber sehr positiv eingestellt sind, die aber noch viele Fragen an mich haben, vor allem mit Blick auf die Affäre um meine Dissertation. Mir war es wichtig, diese Fragen zu einem Zeitpunkt zu beantworten, an dem meine Erinnerung noch klar genug ist, bevor man also beginnt, die Dinge selbst zu verwischen.

Ist das für Sie jetzt eine Sache von Wochen?

Nein, keine Sache von Wochen. Aber es haben sich in den letzten Monaten Dinge aufgestaut, auch in der selbstkritischen Reflexion dessen, was geschehen ist. Ich wollte mich allerdings nicht früher äußern, weil ich zugegebenermaßen etwas Distanz brauchte.

Welche Fragen sind es denn, die Ihnen die Wohlmeinenden stellen?

Es ist vor allem die Frage, wie es bei jemandem, dessen politische Arbeit man sehr geschätzt hat, zu einer so unglaublichen Dummheit wie dieser Doktorarbeit kommen konnte. Die Menschen, auch Freunde und Bekannte, wollen wissen, was die Gründe dafür waren, dass jemand einen solchen unbegreiflichen Fehler gemacht hat. Und ich hatte noch nicht die Möglichkeit, diese Fragen in aller Offenheit zu beantworten.

Was können Sie denn jetzt in aller Offenheit sagen?

Es steht völlig außer Frage, dass ich einen auch für mich selbst ungeheuerlichen Fehler begangen habe, den ich auch von Herzen bedauere. Das ist in dieser sehr hektischen Zeit damals auch ein Stück weit untergegangen. Ebenso, wie man sich damals bereits entschuldigt hat.Sie reden von sich selbst in der dritten Person, Sie sprechen davon, dass »man sich damals bereits entschuldigt hat.«

Ist es für Sie schwierig zu sagen: »Ich bitte um Entschuldigung«?

Nein, im Gegenteil. Das wurde mir schon mal vorgeworfen, dass ich die dritte Person gebrauche. Faktisch ist das ein ich. Das »man« soll auch keine Distanzierung bedeuten. Es ist ein anerzogener Sprachgebrauch, der sich bei mir wahrscheinlich über die Jahre hinweg eingeschliffen hat, der eine gewisse Form von Zurückhaltung zum Ausdruck bringen soll und den man zu Recht kritisieren kann. Tatsächlich bedauere ich, tatsächlich habe ich mich damals entschuldigt, da habe ich auch nicht von »man« gesprochen. Tatsächlich bin ich verantwortlich für das, was ich im Leben richtig und gelegentlich falsch gemacht habe.

Sie haben die Frage, die Ihnen so oft gestellt wird, noch nicht glaubhaft beantworten können: Wie konnte es zu dem kommen, was Sie einen »ungeheuerlichen Fehler« nennen?

Der Fehler war bereits relativ früh angelegt. Ich habe im Jahr 1999 mit einer Doktorarbeit begonnen, und schon damals war eine Doppelbelastung absehbar: Ich bin bereits während des Studiums von der Familie erheblich mit in die Pflicht genommen worden, in unserem Unternehmen. Ich habe mit meinem Doktorvater Peter Häberle über diese Doppelbelastung gesprochen, und wir waren beide der Meinung, die Dissertation sei trotzdem zu schaffen. Im Jahr 2001 habe ich mich dann entschieden, in die Politik zu gehen, und bin diese Herausforderung mit voller Kraft angegangen. Darunter hat natürlich die Beschäftigung mit der Doktorarbeit sehr gelitten.

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