Das Buch ohne Namen
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Das Buch ohne Namen

Roman (wahrscheinlich)

von Anonymus

eBook

Medium: EPUB

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Weitere Artikelinformationen

Zwielichtige Gestalten beherrschen die Straßen von Santa Mondega - der vermutlich einzigen Stadt der Welt, in deren Bars man nichr rauchen darf, sondern muss. Eine Sonnenfinsternis wird dieses gottverlassene Fleckchen Erde bald in völlige
Dunkelheit tauchen und dann wird Blut fließen. Mehr Blut als sich irgendjemand vorstellen kann. Denn ein Fremder ist in der Stadt: The Bourbon Kid.

Produktdetails

Verkaufsrang: 10.006
ISBN-10: 3-8387-0602-1
EAN: 9783838706023
Originaltitel: The Book With No Name
Erschienen: 11.2010
Verlag: Lübbe Digital
Einband: EPUB
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 1
Seitenzahl: 448
Übersetzer: Axel Merz
Erschienen bei: Lübbe Digital
Übersetzt von: Axel Merz
Spieldauer: 598 KB
Kapitel: 0
Medium: EPUB
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Kundenrezensionen

  • Wenn Quentin Tarantino Bücher schreiben würde,... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Bianca Dobler, am 20.10.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    In der Tapioca Bar treffen sich die sonderbarsten Figuren. Mönche, Mörder, Revolverhelden und Vampire. Sie jagen die Träger eines blauen Steins. und dann ist da noch dieses Buch und jeder, der es liest, wird unweigerlich sterben. Aber das ist vermutlich immer noch besser als während der Sonnenfinsternis ermordet zu werden, die demnächst über Santa Mondega hereinbrechen wird. Denn dann werden Köpfe rollen wie sonst nur Billardkugeln, denn dann wird Bourbon Kid wieder in der STadt sein. Man sollte viel Zeit frei haben, wenn man zu lesen beginnt, denn aufhören ist unmöglich.



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  • Irre!!! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Kati Wascher, am 04.08.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Dieses Buch ist genau das Richtige für alle, die es ein wenig (oder auch etwas mehr) schräg und abgefahren mögen. Finstere Gestalten, komische Vögel und mittendrin The Bourbon Kid. Für Fans von Quentin Tarantino und Robert Rodriguez. einfach genial. Und eine Fortsetzung gibt es auch schon!!!

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  • Einmalig!!! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von René Herrmann-Zielonka, am 03.12.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Hunderte toter Menschen, ein blaues Juwel, zwei weltfremde Mönche, eine Frau die aus dem Koma erwacht, zwei Polizisten und zuletzt noch Bourbon Kid dominieren diese obskure Geschichte.

    Dieses Buch ist so skurril, abgefahren und verrückt das es einfach nur genial sein kann. Ein Mix aus so vielen unterschiedlichen Genres hab ich noch nie erlebt.

    Die Handlung dreht und wendet sich so schnell, daß man als Leser nie voraussehen kann was als nächstes passiert und dieser Anonymus versteht es Charaktere so detailliert zu beschreiben wie kaum ein anderer Autor, nur um sie dann drei Seiten später wieder sterben zu lassen. Unglaublich… Auch weiß man als Leser bis zuletzt nicht, wer oder was Bourbon Kid nun eigentlich ist. Großer Held, oder Schurke???

    Ich kann dieses Buch einfach nur empfehlen. Es hat einen Witz und Charme wie kaum ein anderer Roman und man kann und will es einfach nicht mehr aus der Hand legen. Sensationell!!!

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Vierzehn (S. 88-89)
Dante arbeitete seit zwei Wochen als Rezeptionist im Hotel Santa Mondega International. Zu allem Überfluss ausschließlich in der gottverdammten Nachtschicht. Wie dem auch sei, damit würde es nun vorbei sein. Kurz nach Schichtbeginn am vergangenen Abend war eine stockbetrunkene zwielichtige Gestalt von der Straße hereingetorkelt und hatte ein Zimmer verlangt. Der Mann war so betrunken gewesen, dass er kein Gespür mehr dafür gehabt hatte, wie laut und peinlich er sich benahm. Wäre der Hotelmanager, Mr. Saso, da gewesen, er hätte niemals gestattet, dass so eine Person auch nur einen Fuß in das Hotel setzte, doch weil Dante hinter dem Empfangsschalter gewesen war, hatte er entscheiden müssen, wer bleiben durfte und wer nicht.
Der Betrunkene hatte auf einer der teureren Suiten bestanden und bar und im Voraus bezahlt, also hatte Dante ihm das beste Zimmer in Rechnung gestellt und ihm ein durchschnittliches gegeben. Auf diese Weise hatte ihm die Transaktion vierzig Dollar in die eigene Tasche eingebracht. Doch das war es nicht gewesen, was Dante so nervös gemacht hatte. Nein, ganz und gar nicht. Er war so nervös an diesem Morgen, weil der fragliche Mann am Vorabend recht sorglos einen sehr kostspielig aussehenden blauen Stein an einer goldenen Kette um den Hals getragen hatte. Auf eine Gelegenheit wie diese hatte Dante gewartet.
Ein betrunkener Idiot mit einem Bündel Banknoten – er hatte wie ein Trottel damit herumgefuchtelt, als er nach seinem Führerschein gekramt hatte – und ein kostbarer blauer Stein, der sicher ein paar Tausender wert war, das war Dantes Freifahrtschein aus dem Hotelgewerbe. Es war sowieso eine Frauenarbeit, und die Uniform, die er tragen musste, sah aus wie ein Schwulenkostüm! Ein pinkfarbener Blazer, Herr im Himmel! Es war nicht nur der Blazer und die schlechte Bezahlung und das unterwürfige »Jawohl, Sir – Nein, Sir – Danke sehr, Sir«, das ihm zu schaffen machte.
Es war vielmehr die Tatsache, dass er inzwischen Mitte zwanzig war und das Leben an ihm vorbeilief. Er hatte die Schule abgebrochen, deswegen war ein anständig bezahlter Beruf schwer zu finden. Üblicherweise hatte er bei einer Bewerbung für einen neuen Job nur dann eine Chance, wenn er einer Frau gegenübersaß. Er war ein gut aussehender Bursche mit dichtem dunklem Haar und einem Glitzern in den strahlend blauen Augen, dem insbesondere ältere Frauen nur schwer widerstehen konnten. Angesichts seiner natürlichen, zuversichtlichen Ausstrahlung waren diese Frauen wie Wachs in seinen Händen, und er bekam den Job – jedes Mal.

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