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Endlich - Der 8. Fall für Jane Rizzoli & Maura Isles
Tief verschneite Berge, ein ausgestorbenes Dorf und eine verschwundene Maura Isles - Jane Rizzolis schwierigster Fall ...
In einem Dorf in den tief verschneiten Bergen Wyomings ist etwas Schreckliches passiert. Die Fenster der Häuser sind offen, das Essen steht noch auf den Tischen, doch keine Menschenseele ist zu sehen. An diesem verlassenen Ort haben Maura Isles und ihre Freunde während eines Schneesturms Zuflucht gesucht. Und sind seitdem spurlos verschwunden. Nur ein einziger Fußabdruck zeigt, sie waren nicht allein in diesem einsamen Tal ... Als Jane Rizzoli Tage später erfährt, dass ihre Freundin nicht von einer Pathologenkonferenz in Wyoming zurückgekommen ist und ein Autowrack mit vier Toten gefunden wurde - darunter eine verbrannte Frauenleiche in Mauras Alter -, stellt sie sich nur noch eine Frage: Lebt Maura noch?
| Verkaufsrang: | 695 |
|---|---|
| ISBN-10: | 3-641-05065-0 |
| EAN: | 9783641050658 |
| Originaltitel: | Killing Place (UK) / Ice Cold (US) |
| Erschienen: | 06.11.2010 |
| Verlag: | LIMES |
| Einband: | EPUB |
| Sprache(n): | Deutsch |
| Auflage: | 1 |
| Seitenzahl: | 416 |
| Übersetzer: | Andreas Jäger |
| Erschienen bei: | LIMES |
| Übersetzt von: | Andreas Jäger |
| Spieldauer: | 778 KB |
| Kapitel: | 0 |
| Medium: | EPUB |
Mit ihrem ersten medizinischen Thriller "Kalte Herzen" gelang der US-amerikanischen Schriftstellerin Tess Gerritsen 1996 der Durchbruch in die Bestsellerlisten. Am 12.Juni 1953 in San Diego, Kalifornien geboren und aufgewachsen, legte sie 1979 ihr Examen an der Universität von Californien in Medizin ab. Fortan arbeitete die spätere Autorin als Internistin in Honolulu. Erst während ihres Mutterschaftsurlaubs begann Tess Gerritsen sich mehr dem Schreiben zu widmen.
Ihre Karriere startete damals aufgrund eines Wettbewerbes in einer
Tageszeitung, den sie gewann. Heute ist Tess Gerritsen als erfolgreiche Krimiautorin bekannt
und übt nicht mehr den Beruf als Ärztin aus. Ihre exakte Wiedergabe wissenschaftlicher Fakten und die daraus hervorgehende Realitätsnähe, schöpft sie beim Schreiben aus ihrem fundierten medizinischen Fachwissen.
Nach ihrem ersten Romantik Thriller "Anruf nach Mitternacht" 1987 folgten noch acht
Romane und weitere Drehbücher. Aber als Tess Gerritsen sich entschloss mit "Kalte Herzen" einen reinen Medizinthriller zu schreiben, der durch den Einfluss eines Freundes entstand, der ihr
seine Geschichte erzählte, schaffte sie den Sprung auf die Bestsellerliste der New York Times. Der Erfolg dieses Romans zeigte sich zudem auch in dem Verkauf der Filmrechte an Paramount/Dreamworks und der Übersetzung in über zwanzig Sprachen.
Um in ihrer Freizeit einen Ausgleich zu ihrem Beruf zu finden, vergnügt sich Tess Gerritsen
gerne mit Gartenarbeit oder Musik. Dies genießt sie zusammen mit ihrem Mann und ihren
zwei Söhnen in Camden, Maine.
Meinung der Redaktion
Spannung hat viele Gesichter. Es kann sogar so spannend sein, dass man sich bei Lesen vergewissert, ob alle Türen und Fenster ordnungsgemäß geschlossen sind. Nichts für schwache Nerven, trotz geschlossener Fenster.
Werke von Tess Gerritsen
Die Rizzoli & Isles - Thriller
2001 Die Chirurgin - The Surgeon
2002 Der Meister - The Apprentice
2003 Todsünde - The Sinner
2004 Schwesternmord - Body Double
2005 Scheintot - Vanish
2006 Blutmale - The Mephisto Club
2008 Grabkammer - The Keepsake / Keeping the Dead
2010 Totengrund - Killing Place / Ice Cold
2011 Grabesstille - The Silent Girl
Weitere Titel der Autorin
1994 Gute Nacht, Peggy Sue - Peggy Sue got murdered
1996 Kalte Herzen - Harvest
1997 Roter Engel - Life Support
1998 Trügerische Ruhe - Bloodstream
1999 In der Schwebe - Gravity
2007 Leichenraub - The Bone Garden
Andreas Jäger ist nach dem Studium der Ethnologie, Politikwissenschaft, Soziologie, Anglistik und Germanistik in Freiburg, Saarbrücken, Sheffield und Brighton und einer Ausbildung als Verlagskaufmann seit 2000 als freier Übersetzer aus dem Englischen und Französischen tätig. Seine Promotion verfasste Andreas Jäger zur englischen Lyrik
von Marion Olßon, am 31.03.2013
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von Lilly Katzengruber, am 27.01.2013
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von einer Kundin/einem Kunden, am 18.12.2012
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von Tina Brandner, am 02.09.2011
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von Marie-Therese Reisenauer, am 15.06.2011
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von Doris Oberauer, am 13.03.2011
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von Martina Peturnig, am 21.02.2011
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von einer Kundin/einem Kunden, am 28.01.2011
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von N. Wolf, am 18.01.2011
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von einer Kundin/einem Kunden, am 30.12.2010
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von einer Kundin/einem Kunden, am 12.12.2010
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von Lisa-Marie Battenberg, am 10.12.2010
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von Kristin Brelage, am 08.12.2010
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von M. Feger, am 18.11.2010
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von Monika Ziegler, am 15.11.2010
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"11 (S. 87-88)
Als sie Arlo ins Haus brachten, hatte er schon wieder das Bewusstsein verloren. Angesichts dessen, was sie als Nächstes tun mussten, war das ein Segen. Mit dem Taschenmesser und der Schere schnitten Maura und Doug die Reste von Arlos Kleidern weg. Er hatte seine Blase entleert, und sie rochen den beißenden Ammoniakgestank des Urins, der seine Hose tränkte. Ohne das Stauband zu lockern, schälten sie die zerfetzten und blutgetränkten Stofffetzen ab, bis der Verletzte nackt dalag, hilflos und mit entblößten Genitalien.
Es war kein passender Anblick für eine Dreizehnjährige, und Doug wandte sich sogleich an seine Tochter. »Grace, wir brauchen noch viel mehr Holz für das Feuer. Geh raus und hol welches. Geh, Grace!« Sein scharfer Ton riss sie aus ihrer Trance. Sie nickte benommen und verließ das Haus. Ein kalter Luftzug wehte herein, ehe die Tür hinter ihr zufiel. »Mein Gott«, murmelte Doug, als er seine volle Aufmerksamkeit Arlos linkem Bein zuwandte. »Wo sollen wir anfangen?« Anfangen?
Es war ja kaum noch etwas da, womit man arbeiten konnte, nur zermalmtes Knorpelgewebe und zerfetzte Muskeln. Der Knöchel war um fast hundertachtzig Grad verdreht, doch der Fuß selbst war auf groteske Weise unversehrt, wenngleich von leblos blauer Farbe. Man hätte ihn für ein Plastikmodell halten können, wäre da nicht die dicke und allzu echt wirkende Schwiele an der Ferse gewesen. Der Fuß stirbt ab, dachte sie. Der Gürtel unterband die Blutzufuhr; und sie musste den Fuß nicht erst anfassen, um zu wissen, dass er sich kalt anfühlen, dass sie keinen Puls finden würde.
»Er wird das Bein verlieren«, sagte Doug und sprach damit aus, was sie dachte. »Wir müssen das Stauband lockern.« »Wird er dann nicht wieder zu bluten anfangen?«, fragte Elaine. Sie war am anderen Ende des Zimmers stehen geblieben und wandte den Blick ab. »Er würde wollen, dass wir sein Bein retten, Elaine.« »Wenn ihr das Stauband abnehmt, wie wollt ihr dann verhindern, dass er verblutet?« »Wir werden die verletzte Arterie isolieren und abbinden müssen.
Dadurch wird die Blutversorgung des Beins teilweise unterbrochen, aber wenn wir Glück haben, reichen die verbliebenen Gefäße aus, um das Gewebe vor dem Absterben zu bewahren.« Er starrte auf das Bein. »Wir brauchen Instrumente. Nahtmaterial. Hier im Haus muss doch irgendwo ein Nähkasten sein. Pinzetten, ein scharfes Messer. Elaine, mach einen Topf voll Wasser heiß.«"