Der Ripper
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Der Ripper

von Richard Laymon

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Weitere Artikelinformationen

Der berühmteste Serienmörder der Geschichte trifft auf einen der erfolgreichsten Horrorautoren
London, November 1888. Jack the Ripper, der grausamste Serienkiller der Epoche, versetzt die Stadt in Angst und Schrecken. Der sechzehnjährige Trevor wird Zeuge einer seiner entsetzlichen Bluttaten und kann ihm nur mit knapper Not entkommen. Es ist der letzte Mord des Rippers, bevor er England verlässt, um sein finsteres Werk in der Neuen Welt fortzusetzen. Trevor folgt ihm in das unbekannte Land.

Produktdetails

Verkaufsrang: 4.036
ISBN-10: 3-641-04962-8
EAN: 9783641049621
Originaltitel: Savage
Erschienen: 22.09.2010
Verlag: Heyne
Einband: EPUB
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 1
Seitenzahl: 528
Übersetzer: Andreas Decker
Erschienen bei: Heyne
Übersetzt von: Andreas Decker
Spieldauer: 492 KB
Kapitel: 0
Medium: EPUB
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Richard Laymon

Richard Laymon wurde am 14. Januar 1947 in Chicago geboren. Er machte den BA in Englischer Literatur an der Willamette Universität in Oregon und einen MA an der Loyola Universtät in Los Angeles. Seinen Lebensunterhalt verdiente er sich zunächst als Lehrer, Bibliothekar und Gutachter für ein Anwaltsbüro. Sein Ruf in der Szene wuchs beständig, als er am Valentinstag, den 14. Februar 2001, völlig unerwartet an einem Herzanfall starb.

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Buchhändlertipps

  • Laymon, ein absolutes Muss für Horrorfans! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Désirée Hasler, am 24.04.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in Schönbühl

    Richard Laymon entführt uns in Londons Strassen um 1888. Es ist blutig und düster wie all seine Romane vorher. Ein junger Mann, der zufällig einen Mord Jack the Ripper`s beobachtet entkommt knapp mit seinem Leben und versucht danach alles, um ihm das Handwerk zu legen. Er erlebt viele Abenteuer und trifft auch auf seine grosse Liebe....

Kundenrezensionen

VIERTER TEIL (S. 238-240)
Der mühsame Trail
35 Nennt mich Ismael
Die Wunde, die ich davongetragen hatte, war nicht mehr als eine Schramme quer über die Rippen. Mehr als einmal wünschte ich mir, derjenige, der sie mir beigebracht hatte, wäre ein besserer Schütze gewesen. Ich hatte kein Recht weiterzuleben. Das war mir bewusst geworden. In der dritten oder vierten Nacht nach der Schießerei entschloss ich mich, mir eine Kugel in den Kopf zu jagen. Es war die einzig richtige Methode, wollte ich verhindern, dass ich in dieser Welt noch mehr Schaden anrichtete.
Ich hatte ein Feuer gemacht, das mich allerdings nur wärmen sollte, da mir seit der Schießerei aller Appetit vergangen war. Ich setzte mich davor und drückte mir den Colt an die Schläfe. Da kam mir der Gedanke, dass es vielleicht richtig wäre, einen Brief zu hinterlassen. Doch an wen sollte dieser Brief gerichtet sein? An Mutter? An Sarah? Aller Wahrscheinlichkeit nach würde keine von ihnen diese Zeilen vom Ende der Welt jemals erhalten. Vielleicht würde früher oder später ja jemand vorbeigeritten kommen und meinen Brief weiterbefördern. Doch darauf konnte ich mich nicht verlassen.
Jeden Tag war ich nach Westen geritten, dem Sonnenuntergang entgegen, und dabei keinem einzigen menschlichen Wesen begegnet. Das war mir nur recht gewesen. Aber es gab mir wenig Hoffnung, dass jemand meinen Abschiedsbrief finden würde. Und was sollte ich überhaupt schreiben? Dass ich jedem, dem ich begegnete, den Tod brachte? Dass ich auf die schiefe Bahn geraten war und getötet hatte? Das Wissen um diese Dinge würde weder Mutter noch Sarah von Nutzen sein.
Es war besser, sie über mein Schicksal im Ungewissen zu lassen, als sie mit der düsteren Wahrheit zu belasten. Also verwarf ich die Idee wieder. Ich spannte den Hahn und wollte gerade den Abzug durchziehen, als General schnaubte. Dieser Laut erinnerte mich daran, dass ich ihm für die Nacht die Vorderbeine zusammengebunden hatte. Er würde sterben, wenn ich mich erschoss, ohne ihn vorher freizulassen. Ich wollte nur mich töten, nicht auch noch General.

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