BuchhändlerInnen im Portrait
aus Graz
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Wieviel Liebe verträgt die Liebe???Rezension vom 02.02.2012Eine Mitdreißigerin, alleinstehend, mit einer Passion für Lampen, lernt zufällig "den Hannes" kennen. Er überschüttet sie mit Liebe, sie fühlt sich mit seinem Tempo der emotionalen Vereinnahmung nicht wohl. Sie braucht Freiheit, Vertrauen und keine ständige Kontrolle. Sie trennt sich von ihm.
Hannes beginnt sie zu stalken und erlegt ihr größte psychische Last auf.
Glattauer beschreibt einen Fall von negativer Liebe, von Erdrückung durch Liebe, von einem zu viel an Liebe.
Liebe, die vereinnahmt, die krank macht.
Erschreckend glaubwürdiges Psychogramm beider Personen- dem Stalker und der Gestalkten. -
Hundert Jahre und kein bisschen alt!Rezension vom 10.11.2011Als sich Herr Karlsson aus dem Fenster des Altersheim davon stahl, da beginnt die Geschichte- der Erstling von Jonas Jonasson- Und sie ist genau so turbulent und lustig, wie die eingefügten Erzählungen aus Karlssons früherem Leben sind. (Frühere US-Präsidenten, sowie sogar Mao Tse-tung erwiesen sich für Karlsson als gute Freunde; Sehr gut, dass Herr Karlsson sein Haus in die Luft gesprengt hat! Sonst hätte er das alles nicht erlebt, was er erlebt hat!) Schade eigentlich, dass die Geschichte erfunden ist!
Liebenswert, locker und in einem wundervollen Erzählstil kann der Leser leicht und häufig zum Schmunzeln gebracht werden! Erfolgsrezept schlechthin- und es bleibt ein postivies herzerwärmendes Gefühl bei und nach der Lektüre zurück! -
Krieg, Folter- und doch Leben!Rezension vom 10.11.2011Schauplatz: Irak, Protagonist: ein Junge, der fälschlicherweise inhaftiert wurde; Zeitraum: zumeist Iran-Irakkrieg.
Es ist für mich immer wieder erstaunlich und sehr ergreifend, wenn die trockene Geschichtsschreibung durch individuelle Lebensstränge vermischt wird. Das Ergebnis in diesem Fall ist sehr berührend und man versteht die Zusammenhänge der weltpolitischen Konsequenzen (den Hass auf den Westen, die arabische Kultur an sich) wesentlich besser.
In dem Buch wird ein unbescholtenener junger Bürger des Iraks - unter Saddam Husseins Diktatur- eingesperrt, unter unmenschlicher Inhaftierungszuständen. Er überlebt!- und er trägt noch Hoffnung in sich! Orangen geraten zum Symbol der offensichtlichen menschenverachtenden Politik, die durch Husseins Politik betrieben wurde.
Das Buch ist literarisch sehr gut geschrieben und absolut empfehlenswert! -
100 Jahre und kein bisschen alt!Rezension vom 08.11.2011Als sich Herr Karlsson aus dem Fenster des Altersheim davon stahl, da beginnt die Geschichte- der Erstling von Jonas Jonasson- Und sie ist genau so turbulent und lustig, wie die eingefügten Erzählungen aus Karlssons früherem Leben sind. (Frühere US-Präsidenten, sowie sogar Mao Tse-tung erwiesen sich für Karlsson als gute Freunde; Sehr gut, dass Herr Karlsson sein Haus in die Luft gesprengt hat! Sont hätte er das alles nicht erlebt, was er erlebt hat!) Schade eigentlich, dass die Geschichte erfunden ist!
Liebenswert, locker und in einem wundervollen Erzählstil kann der Leser leicht und häufig zum Schmunzeln gebracht werden! Erfolgsrezept schlechthin- und es bleibt ein postivies herzerwärmendes Gefühl bei und nach der Lektüre zurück! -
Auseinadersetzung zweier Frauen mit sich selbstRezension vom 08.11.2011Das Buch "Granatapfeljahre" hat mich tief berührt und inspiriert mehr zu meiner weiblichen Seite zu stehen und diese aus zu loten.
Es ist die Geschichte zweier Frauen, die durch unternommene Reisen nach Griechenland und Frankreich zu sich selbst und zueinander fanden. Sie sind Mutter und Tochter.
Mir gefällt besonders das die Entwicklung der Persönlichkeiten und deren miteinhergehender Prozess auf eine Weise aufgezeigt werden, die zu Herzen geht. Es ist wundervoll zu lesen, wie man Weiblichkeit interpretieren und wie man Zeichen deuten kann.
Die Lebensabschnitte der beiden Autorinnen, eine jung und gerade Anfang 20, die andere in den Wechseljahren, werden erhellend und gegen den Strom oberflächlichen medialen Analyse, erfasst. Die Konzipierung des Buches entspricht den beiden Autorinnen: In jeweils seperaten, jedoch auf einander abgestimmten, Kapiteln tun sie ihre Erfahrungen kund. Meine Mutter und ich waren sehr angetan von dem Buch und empfehlen es aufs Wärmste weiter! -
Krieg und Zerstörung- und doch Leben!Rezension vom 08.11.2011Schauplatz: Irak, Protagonist: ein Junge, der fälschlicherweise inhaftiert wurde; Zeitraum: zumeist Iran-Irakkrieg.
Es ist für mich immer wieder erstaunlich und sehr ergreifend, wenn die trockene Geschichtsschreibung durch individuelle Lebensstränge vermischt wird. Das Ergebnis in diesem Fall ist sehr berührend und man versteht dei Zusammenhänge der weltpolitischen Konsequenzen (den Has auf den Westen, die arabische Kultur) wesentlich besser.
In dem Buch wird ein unbescholtenener junger Bürger des Iraks - unter Saddam Husseins Diktatur- eingesperrt, unter unmenschlicher Inhaftierungszuständen. Er überlebt!- und er trägt noch Hoffnunf in sich! Orangen geraten zum Symbol der offensichtlichen menschenverachtenden Politik, die durch Husseins Politik betrieben wurde.
Das Buch ist literarisch sehr gut geschrieben und absolut empfehlenswert! -
Die Gospa oder die Reise zur Ergründung des inneren SchmerzpunktesRezension vom 10.10.2011
Die Gospa, Annalinda Antilopa, Pater Slavko -- Die Mitfahrenden der Reisegruppe, der Resieleiter, alle haben eins gemein: Ihr Glaube an die christliche Lehre ist eng mit dem Gefühl des Leiden (-Müssens), der ewigen Reue und dem Glauben an Wunder verwoben.
Thomas Glavinic brilliert in der schwarzen subtil humorvollen, sowie tragik-komischen Darstellung seines Erlebnis: Pilgerreise. Einer Pilgerreise nach Medugorje, nicht offiziell von der Kirche anerkannt als ein Ort der Wunder, aber dennoch boomt der Pilger-Tourismus und das ewige Geschäft mit dem Glauben! Tut´s brav bett`n, dann passiert euch nix! ;)
Originell, skurril und so lustig!
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Der erste Fall eines Jungen Rechtsanwalts....Rezension vom 10.10.2011....und der entpuppt sich als äußerst delikat: Fabrizio Collini, ein bis dahin unbescholtener Bürger, bringt einen einen Mann um. Der Tote ist ein alter Bekannter von Leinen, dem zugewisenen Pflichtverteidiger, und in dessen KIndheit als Ziehopa angesehenen Mann, um. Einfach so und ohne Motiv....zumindest vorerst! Der junge Leinen gibt den Fall, trotz des Naheverhältnisses zum Umgebrachten nicht ab und so nimmt das Verfahren seinen Lauf!
Spannend und geschichtlich, sowie in der Rechtsauslegung interessante Erkenntnisse für den Leser!
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Der erste Fall eines Jungen Rechtsanwalts....Rezension vom 10.10.2011....und der entpuppt sich als äußerst delikat: Fabrizio Collini, ein bis dahin unbescholtener Bürger, bringt einen einen Mann um. Der Tote ist ein alter Bekannter von Leinen, dem zugewisenen Pflichtverteidiger, und in dessen KIndheit als Ziehopa angesehenen Mann, um. Einfach so und ohne Motiv....zumindest vorerst! Der junge Leinen gibt den Fall, trotz des Naheverhältnisses zum Umgebrachten nicht ab und so nimmt das Verfahren seinen Lauf!
Spannend und geschichtlich, sowie in der Rechtsauslegung interessante Erkenntnisse für den Leser!
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Die Gospa oder die Reise zur Ergründung des inneren SchmerzpunktesRezension vom 10.10.2011Die Gospa, Annalinda Antilopa, Pater Slavko -- Die Mitfahrenden der Reisegruppe, der Resieleiter, alle haben eins gemein: Ihr Glaube an die christliche Lehre ist eng mit dem Gefühl des Leiden (-Müssens), der ewigen Reue und dem Glauben an Wunder verwoben.
Thomas Glavinic brilliert in der schwarzen subtil humorvollen, sowie tragik-komischen Darstellung seines Erlebnis: Pilgerreise. Einer Pilgerreise nach Medugorje, nicht offiziell von der Kirche anerkannt als ein Ort der Wunder, aber dennoch boomt der Pilger-Tourismus und das ewige Geschäft mit dem Glauben! Tut´s brav bett`n, dann passiert euch nix! ;)
Originell, skurril und so lustig!


















