BuchhändlerInnen im Portrait

aus Spreitenbach

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Meine Rezensionen

  • Allmen und die Libellen,  Band 1
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    Ein Suter - doch lange nicht der Beste!
    Rezension vom 03.01.2011
    Suter hat nun also eine Krimiserie gestartet.
    Von Allmen ist einer, der weisst wie man das Leben geniesst. Er kann sich es auch leisten - mit Millionen schweren Erbe ist es ein Spiel. Doch das mit dem Geld - ist halt so eine Sache: es wird langsam knapp. Für ihn und auch für seinen Butler Carlos. Die zwei haben auch schon ein fabelhaften Plan wie sie an das gute Geld schnell ran kommen. Es gibt da paar wunderschönen Jugendstil-Schalen die sehr sehr viel wert sind. Also muss man sie erst "holen" und später verkaufen. Sie haben bei ihre erste "Nebel" Aktion - als Verbrecher- so viel Glück, das sie auch später nicht von der Polizei ins Verdacht kommen. Was können sie sich noch mehr wünschen.....?
    Also der erste Teil von Suter Krimi hätten wir hinter uns.... mal sehen, was die andere so bringen. Abwarten. Sie sind schon geschrieben...............
  • Kokoschkins Reise
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    Wunderschön.
    Rezension vom 03.01.2011
    Fjodor Kokoschkin ist ein 95-jähriger Biologie Professor. Wir treffen ihn am Bord des Luxusliner Queen Mary 2, die aus Europa Richtung New York Kurs genommen hat. Mit jedem Tag am Bord erfahren wir vom Kokoschkin wie er sein Leben gelebt hat. Er ist 1910 im Odesa geboren, 1917 ergreifen die Bolschewisten Macht im St. Petersburg und auf diesen Druck fluchtet er mit seinem Mutter 1922 nach Berlin. Dort besucht er das Internat Templin.Er fängt als Hilfsgärtner im Botanischem Garten Berlin an. Biologie ist seine Welt und er fängt 1930 an der Berliner Universität Biologie zu studieren. Als er 1933 der Reichstagsbrand erlebt,wird es Zeit für ihn noch "rechtzeitig" zu gehen. Er fluchtet nach Prag. Von dort aus schreibt er eine Bewerbung um Stipendium in USA. Er hat Glück und kann sofort Prag verlassen.
    Viel viel später holen ihn doch seine Erinnerungen an "Die Orte der Vergangenheit" wieder auf. Paris, Berlin, Prag ....
    wir begleiten ihn auf dieser Reise.
    Dank ihm sehen wir die erste hälfte des 20. Jahrhunderts wie wir sie sicher nicht erlebt haben und leider nur aus Erzählungen und Fakten kennen.
    Es ist ein fantastischer Roman, so genau, so lebendig, so schön. An alle anderen - liest es!
  • Mütter und Andere
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    über uns
    Rezension vom 04.12.2010
    Dieses Buch ist fast so als ob man in eine Nachhilfestunde von Biologie, Psychologie und Philosophie gleichzeitig sitzen würde. So umfangreich, so voll und so interessant. In allen Bereichen. Es ist vor allem eine Erklärung an unseres Verhalten, unseres Denken, Handeln, Empfinden und Fühlen die uns doch so viel an die Affen erinnert und die uns selber manchmal so fremd ist.
    Sarah Hrdy vergleicht uns immer wieder in verschiedenen Situationen mit den Affen und es wird dadurch viel klarer warum wir uns in gewissen Lebenssituationen genau so verhalten, wie es uns normal und menschlich vorkommt.
    Sehr wichtiges Buch. Ich habe es gern gelesen.
  • Unsichtbar
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    Fantastisch
    Rezension vom 31.08.2010
    Rudolf Born ist ein Europäer, genau gesagt ist er ein Schweizer. Ein zweisprachiger Gastprofessor, ein Exot und Extremist. Er offeriert Adam (ein Literaturstudent an der New Yorker Columbia -Universität) ein Literaturmagazin zu entwerfen und zu leiten. Born finanziert alles und oben drauf offeriert dem Adam noch seine Geliebte dazu. Das alles kann Adam auf der Stelle haben. So sind die Regeln und das Spiel kann beginnen!
    Bald kommt ein Mord und eine Erpressung dazu und der Roman verwandelt sich langsam in eine Spionagestory die von eine kleine Inzest Geschichte begleitet wird.
    Adam einziges daheim ist seine Schwester. In ihren Armen findet er Ruhe und Frieden, später sogar noch viel mehr....
    Bald schmeisst doch Adam alles hin. Er wird nie ein Schriftsteller. Erst auf dem Sterbebett bemüht er sich um ein "Literarisches Protokoll"... und dank dem erfahren wir wie es zwischen den beiden Männern zugegangen ist.
    Unsichtbar ist ein schlaues und Grosses Buch.
    Ich habe es genossen.
    LESEN !
  • Letzte Nacht in Twisted River
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    Die fantastischen vier
    Rezension vom 21.07.2010
    Ein Buch (fast) nur mit und über Männer!
    Danny, Cookie, Ketchum und Joe. So verschiden können sie kaum sein. Und doch haben sie so viel gemeinsam. Alle 4 sind auf der Flucht und auf der Suche. Suche nach Liebe, Freundschaft, Anerkennung und Erfolg. Auf der Flucht vor der Vergangenheit (die sie aber doch noch später einholt) und der Gerechtigkeit.
    Was einem beim lesen sofort auffällt ist der Tod in form von Unfällen, die andauernd passieren...... Jeder hat seine Art damit umzugehen. Ich bin sicher, das viel aus Irwings eigenem Leben darin steckt, doch es ist schön, dass er uns nicht sagt wieviel.
    Der beste Irwing aller Zeiten.Lesen! An alle (nicht nur Männer)!