BuchhändlerInnen im Portrait
aus Basel
- Gesamte Rezensionen
- 4 (ansehen)
- Alter
- 21 Jahre
- Lieblingsautoren
- Jürgen Domian, Sebastian Fitzek, E.T.A. Hoffmann
Meine Favoriten
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Immer wieder berührend - egal ob als eigene Lektüre, oder zum Vorlesen.. mehr
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Wie tickt eigentlich der Tod? - Ein Interview der anderen ArtRezension vom 04.06.2012Er hat schon etliche Gespräche geführt Jürgen Domian, Moderator der Telefon-Talkshow bei 1LIVE. Gerade der Tod ist oft das Thema seiner Sendung, doch mit dem Tod selbst hat er noch nie gesprochen. Dies holt er in seinem neusten Buch Interview mit dem Tod nach.
Nebst verschiedenen Anrufer-Erlebnissen erzählt Domian viel aus seinem eigenen Leben. Diese autobiographischen Passagen verbinden die Interviewteile und führen als roter Faden durch das Buch. Oft ergeben sich daraus auch die Fragen, welche im folgenden Interviewteil gestellt werden.
Jürgen Domian erlaubt dem Leser einen tiefen Einblick in persönliche Gedanken und Gefühle. So schildert er zum Beispiel, wie er auf der Suche nach Antworten zur Religion, zur Philosophie und schliesslich zu seinen eigenen Überzeugungen fand oder auch wie er den Tod seines Vaters miterlebt und verarbeitet hat.
Thema des Buches ist jedoch nicht nur das Sterben an sich, sondern auch die Zeit vor und nach dem Tod. Ebenso behandelt er Aspekte wie Sterbehilfe, Palliativmedizin oder erzählt von Totenritualen aus anderen Kulturen. Auch im Interview greift er solche Punkte auf, fragt den Tod nach verschiedenen Begriffen und Bedeutungen.
Trotz dem, dass das fiktive Interview letztendlich auf den Gedanken des Autors basiert, liest es sich durchaus authentisch und lässt Raum für eigene Gedanken, Meinungen und Glauben, vor allem, weil das Thema aus verschiedenen Perspektiven betrachtet und nicht auf eine Meinung reduziert wird.
Insgesamt ist Interview mit dem Tod ein sehr persönliches, tiefgründiges, manchmal philosophisches Buch, das berührt und den Blickwinkel zum Thema Leben und Tod in vielerlei Hinsicht erweitern kann. -
Wer kennt das nicht..?Rezension vom 08.12.2011Plötzlich ist der Schal, der Hut oder sogar ein Pullover scheinbar spurlos verschwunden..
So geht es auch dem kleinen Jungen Karl. Er macht sich auf die Suche nach all seinen Dingen, die plötzlich verschwunden waren - Ein Torhüterhandschuh, einige Mützen..
Doch was er schliesslich entdeckt, ist noch viel mehr als er sich je hätte vorstellen können..
Eine mutige und abenteuerliche Geschichte mit viel Herz. -
Dieser Roman wird auch Sie nicht kalt lassenRezension vom 27.10.2011Sophie erlebt einen harten Schickssalsschlag und muss nun versuchen, mit der neuen Situation und dem veränderten Umfeld klar zu kommen.
Doch familiäre, schulische und freundschaftliche Unstimmigkeiten machen ihr den Weg nicht gerade leicht..
Der Roman "Vor meinen Augen" von Alice Kuipers hat mich stellenweise sehr berührt, da man Sophies Gefühlsausbrüche, welche sehr realistisch beschrieben werden, hautnah miterlebt. Sophies Reaktionen und Handlungen, Gedanken und Wünsche wirken authentisch und sind für ihre Situation gut nachvollziehbar. Auch sind die Reaktionen auf die Verarbeitung anderer einschneidenen Erlebnisse "übertragbar" und so erkennt man sich vielleicht sogar selbst in der einen oder anderen Verhaltensweise wieder.
Obwohl man gewisse Hinweise zu dem alles verändernden Geschehnis bekommt, wird erst eher spät erzählt, was wirklich geschah. Dennoch bleibt das Buch spannend, da diese Hinweise Spekulationen und Ideen zulassen, wie es wohl weitergehen könnte und sich die Geschichte nach und nach zusammenfügen. Dadurch, dass das Buch als Tagebuch mit vielen Einträgen verfasst ist, geht die Handlung eher zügig voran.
Dieses Buch ist empfehlenswert für Leser, die an den Schicksalen anderer Menschen interessiert sind, und / oder etwas über den Verarbeitungsprozess nach einem einschneidenen Erlebnis erfahren möchten.
Dieser Roman wird auch Sie nicht kalt lassen! -
Vertrauen und Wahrheit, Geheimnisse und LügenRezension vom 04.10.2011
Was wäre man ohne Erinnerungen? Genau diesem Problem muss sich Christine jeden Tag von Neuem stellen. Zwar hilft ihr ihr Tagebuch Zusammenhänge herzustellen, doch was ist wahr? Was ist Phantasie? Wem kann sie wirklich vertrauen?
Und gerade als sie denkt, diese Vertrauensfrage für sich beantwortet zu haben, nimmt ihr Leben eine drastische Wendung..
Das Erstlingswerk "Ich. darf. nicht. schlafen." von S. J. Watson ist ein packender Thriller.
Zwar gibt es teilweise inhaltliche Wiederholungen, die aber auch stetig von neuen Details ergänzt werden. Schlussendlich dient diese Wiederaufnahme von Gedanken in erster Linie dazu, dass man sich besser in das Gedankenkonstrukt der Protagonistin hineinversetzen kann, wodurch sich die Spannung auch nach und nach immer mehr aufbaut.
Man bekommt gute Einblicke in die Psyche der Protagonistin, gleichzeitig lässt einem die Frage, wie man selber wohl reagieren würde, was man tun würde, nicht mehr los.
Bis kurz vor Ende ist es unklar, welchen Lauf die Geschichte schliesslich nehmen wird und so bleibt das Buch spannend bis zum Schluss.
Empfehlenswert für Leser, die sich gerne in andere Menschen hineinversetzen und sich mit deren Psyche auseinandersetzen. Jedoch kein Buch für Leser, die bereits von der ersten Seite an pure Spannung erwarten.












