Das verborgene Haus

von Maria Ernestam

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Weitere Artikelinformationen

Ein Sommerhaus in Schweden - und ein Neubeginn am Meer
Die Literaturdozentin Viola reist mit ihrem Mann Axel, einem Rechtsanwalt, und ihren beiden Töchtern nach Südschweden ins Sommerhaus. Doch auf der Ferienidylle liegt ein Schatten: Axel, der erst vor kurzem von einer schweren Krankheit genesen ist, verhält sich seltsam gereizt. Viola hat das Gefühl, dass er ihr etwas verschweigt. Sie sucht Zuflucht in der Begegnung mit der 90-jährigen Lea, die - einst Missionarin in China - Viola nach und nach ihre unglaubliche Familiengeschichte offenbart. Je näher sich die beiden Frauen kommen, desto weiter scheint sich Violas Mann von ihr zu entfernen. Bis etwas geschieht, das Viola vor eine schwere Entscheidung stellt ...
Maria Ernestam, geboren 1959, begann ihre Laufbahn als Journalistin. Sie hat lange Jahre als Auslandskorrespondentin für schwedische Zeitungen in Deutschland gelebt, daneben eine Ausbildung als Tänzerin, Sängerin und Schauspielerin absolviert. Mittlerweile sind fünf hoch gelobte Romane von ihr erschienen. Für 'Die Röte der Jungfrau' erhielt sie vor kurzem den Französischen Buchhändlerpreis. 'Der geheime Brief' war in Skandinavien ein Bestseller und stand auch in Deutschland wochenlang auf der Spiegel-Bestsellerliste. Maria Ernestam lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Stockholm

Produktdetails

Verkaufsrang: 4.793
ISBN-10: 3-641-07262-X
EAN: 9783641072629
Originaltitel: På andra sidan solen
Erschienen: 09.04.2012
Verlag: Btb Verlag
Einband: EPUB
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 1
Seitenzahl: 384
Übersetzer: Holger Wolandt, Lotta Rüegger
Erschienen bei: Btb Verlag
Übersetzt von: Holger Wolandt, Lotta Rüegger
Spieldauer: 1016 KB
Kapitel: 0
Medium: EPUB
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Holger Wolandt

Holger Wolandt, geboren 1962 in Würzburg, studierte Nordistik, Anglistik und Germanistik in München. Heute lebt er als Reisejournalist, Übersetzer und Herausgeber in Stockholm. Er hat zahlreiche Anthologien herausgegeben, darunter das »Skandinavische Lesebuch«, »Unter Mördern und Elchen«, »Ferien zu zweit«, »Elche im Schnee«, »Tod am Fjord«, »Mittsommernachtsliebe« und »Schwedische Appetithappen« und »Elche am Fjord«.

Maria Ernestam

Maria Ernestam, geboren 1959, begann ihre Laufbahn als Journalistin. Sie hat lange Jahre als Auslandskorrespondentin für schwedische Zeitungen in Deutschland gelebt, daneben eine Ausbildung als Tänzerin, Sängerin und Schauspielerin absolviert. In Schweden sind mittlerweile drei hoch gelobte Romane von ihr erschienen. Maria Ernestam lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Stockholm.

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Kundenrezensionen

  • Neufindung? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Heidi Wosnitza, am 13.06.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Die Literaturdozentin Viola, ihr Mann und die beiden Töchter erhoffen sich von ihrem gemeinsamen Sommerurlaub Erholung und Entspannung. Aber Axel ist nach schwerer überstandener Krankheit noch nicht an Geist und Seele genesen und läßt seinen Unmut darüber überwiegend an seiner Frau aus. Beim Besuch ihrer Schwiegermutter im Altersheim lernt Viola die neunzigjährige Lea kennen. Lea und ihr verstorbener Mann waren als Missionare auch in China. Lea`s Lebens-und Liebesgeschichte fasziniert Viola immer mehr. Und so verbringt sie mehr Zeit mit Lea, als mit ihrem Mann. Da passiert etwas und Viola muss entscheiden, ob ihr Leben so weitergehen soll. Sehr einfühlsam und nachvollziehbar, ein tolles Frauenbuch.

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  • Skandinavische Familiengeschichte Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Monika Fuchs, am 19.04.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Letztes Jahr wurde Maria Ernestam mit ihrer Familiengeschichte „Der geheime Brief“ von Ihnen entdeckt. Jetzt ist einer neuer Roman dieser schwedischen Autorin auf Deutsch erschienen.

    Auch in diesem Roman erzählt Maria Ernestam wieder eine Familiengeschichte, allerdings bleibt sie dieses Mal deutlich mehr in der Gegenwart. Sie erzählt die Geschichte einer Familie, die gerade eine schwierige Zeit hinter sich hat. Die Ich-Erzählerin ist Viola. Viola ist Dozentin für angelsächsische Literatur an einer Fakultät. Sie ist verheiratet mit Axel, einem erfolgreichen Anwalt, der vor Kurzem eine schwere Krankheit überwunden hat. Die beiden fahren mit ihren beiden fast erwachsenen Töchtern Tora und Linn über die Osterferien nach Schonen. Hier haben sie ein Haus gemietet und wollen sich erholen, aber auch gleichzeitig die Gelegenheit nutzen, um Axels an Alzheimer erkrankte Mutter zu besuchen, die dort in einer Pflegeeinrichtung untergebracht ist. In der Ehe steht es nicht zum Besten. Die beiden streiten sich häufig und Viola will diesen Urlaub auch dafür nutzen, um sich darüber im Klaren zu werden, ob sie die Ehe überhaupt noch fortsetzen will. Bei einem Besuch in dem Pflegeheim lernt die Lea kennen. Lea ist eine alte Dame in den Neunzigern, die früher als Missionarin in China und Afrika tätig waren. Die beiden Frauen freunden sich an und Lea gibt ihr einige gute Ratschläge, wie sie mit ihrer aktuellen Situation umgehen soll. Nach einem Familienausflug spitzt sich die Situation zwischen Axel und Viola zu. Was soll sie machen?

    In diesem Roman gibt es einige Personen wiederzuentdecken, die Sie bereits aus dem Roman „Der geheime Brief“ kennen können. Während sich das Buch „Der geheime Brief“ viel um die Situation in Schweden während des 1. Weltkrieges dreht, erfährt man dieses Mal mehr von Rakels Freundin Lea und ihrem Mann Ruben während des 2. Weltkrieges. Angereichert wird die Geschichte durch Erzählungen, die Lea über ihre Zeit als Missionarin und über ihre Zeit in China geschrieben hat.

    Insgesamt finde ich diesen Roman nicht so schön wie „Der geheime Brief“. Für mich ist es zu sehr diese Ehegeschichte. Ich hätte gerne das China-Thema weiter vertieft gesehen. Nichtdestotrotz liest sich auch dieses Buch wieder sehr gut und entwickelt sich zwischenzeitig fast zu einem Krimi. Wie gut kennt man einen Menschen, mit dem man fast 18 Jahre zusammenlebt? Und kann eine schwere körperliche Krankheit einen Menschen psychisch so verändern? Interessante Fragen, die Maria Ernestam in diesem Roman aufgreift.

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