Verblendung

Roman

von Stieg Larsson

eBook

Medium: EPUB

mehr zum Inhalt

Sofort per Download lieferbar.

Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv
0
0
0
0
0

Fr. 10.90

Download

Auf den Merkzettel

  • Windows PC und Mac OS (mit der kostenlosen Software "Adobe Digital Editions")
  • Mobilgeräte mit Android (z.B. mit der kostenlosen OYO App von Thalia)
  • Mobilgeräte mit Apple iOS (z.B. mit der kostenlosen App "Bluefire Reader")
  • eReader (z.B. OYO, Sony Reader)
  • Kindle unterstützt aktuell leider kein Adobe DRM.
  • Linux unterstützt derzeit leider kein Adobe DRM.
Verblendung

Verblendung

von Stieg Larsson

EAN: 9783641203344

Fr. 10.90 *

* Umsatzsteuer und sonstige Preisbestandteile sind enthalten

Sie möchten den Artikel jetzt herunterladen?

Download

Einfach bestellen und downloaden

1

Wunschtitel wählen

Legen Sie Ihren Wunschartikel in den Warenkorb.

2

Kaufen

Gehen Sie zur Kasse und folgen Sie dem üblichen Bestellprozess.

3

Downloaden

Alle Ihre eBook-Bestellungen können Sie unter "Mein Konto" im Bereich "eBook-Downloads" einsehen.



Andere Kunden, die "Verblendung" kauften, interessierten sich auch für:

Weitere Artikelinformationen

Was geschah mit Harriet Vanger? Während eines Familientreffens spurlos verschwunden, bleibt ihr Schicksal jahrzehntelang ungeklärt. Bis der Journalist Mikael Blomkvist und die Ermittlerin Lisbeth Salander recherchieren. Was sie zutage fördern, lässt alle Beteiligten wünschen, sie hätten sich nie mit diesem Fall beschäftigt.
An seinem 82. Geburtstag erhält der einflussreiche Industrielle Henrik Vanger per Post anonym ein Geschenk. Das Paket enthält eine gepresste Blüte hinter Glas, genau wie in den 43 Jahren zuvor. Vangers Lieblingsnichte Harriet hatte ihm 1958 zum ersten Mal dieses Geschenk gemacht, doch dann verschwand sie spurlos. Ihr Leichnam wurde nie gefunden.
In einer letzten Anstrengung beschließt Vanger herauszufinden, was dem geliebten Mädchen tatsächlich zustieß. Er engagiert den Journalisten Mikael Blomkvist, der, getarnt als Biograf, bald auf erste Spuren stößt. Unterstützt wird er von der jungen Ermittlerin Lisbeth Salander, einem virtuosen Computergenie mit messerscharfem Verstand. Je tiefer Blomkvist und Salander in der Vangerschen Familiengeschichte graben, desto grauenvoller sind ihre Enthüllungen.

Produktdetails

Verkaufsrang: 214
ISBN-10: 3-641-20334-1
EAN: 9783641203344
Originaltitel: Män Som Hatar Kvinnor (Millennium 1)
Erschienen: 03.2009
Verlag: E-Books der Verlagsgruppe Random House
Einband: EPUB
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 1
Seitenzahl: 704
Übersetzer: Wibke Kuhn
Erschienen bei: E-Books der Verlagsgruppe Random House
Übersetzt von: Wibke Kuhn
Spieldauer: 748 KB
Kapitel: 0
Medium: EPUB
Nach oben

Stieg Larsson

Stieg Larsson, der am 15.August 1954 in Skelleftehamn als Sohn zweier noch sehr junger Eltern zur Welt kam, war Autor, Journalist und Herausgeber des antirassistischen Magazins EXPO. Bis er acht Jahre alt war wuchs Stieg Larsson in Nordschweden in armen Verhältnissen bei seinen Großeltern auf, die beide große Krimifans waren. Schon früh bekam er eine Schreibmaschine geschenkt, die den Grundstein für seine Karriere als Journalist und Autor legte. In den 80ern arbeitete er als Journalist und Anti-Faschismus-Experte, der auch mit Scotland Yard kooperierte. Wegen seiner Sachbücher die er vor seinen Romanen veröffentlichte, erhielt er Morddrohungen. Trotzdem lies er sich vom Kampf gegen Ungerechtigkeit und Rechtsextremismus nicht abbringen. Inspiriert von den Lieblingsautoren seiner Großeltern, die eine 10-teilige Krimireihe geschrieben hatten, wollte auch Larsson eine 10-teilige Serie schreiben. Seine "Workaholic-Mentalität" ließ ihn tagsüber an den Recherchen gegen Rechtsextremismus arbeiteten und nachts an seinen Romanen weiterschreiben. Der Lebenswandel von Stieg Larsson war, so wie das seines Alter Egos Mikael Blomkwist, eher ungesund. Die Folge war ein Herzinfarkt, der der Grund für den Tod von Stieg Larsson am 9. November 2004 war. Erst nach seinem Tod wurden seine Werke richtig berühmt, 2006 erhielt er für "Verblendung" den Skandinavischen Krimipreis und die Verfilmung 2009 trat noch größere Begeisterungsstürme los.

Meinung der Redaktion

Larsson ist allein aufgrund seiner Biografie, brillant, spannungsreich und aufregend. Seine Romane und die Verfilmungen zeigen Gesellschaftskritik, kleine Anspielungen schwedischer Klassiker und bewegen. Fesselnd, aufregend, bietet Suchtpotenzial bis zur letzten Seite oder Minute...

Nach oben

Übersicht der Bewertungen

Bewertung abgeben

Sagen Sie Ihre Meinung!

Rezension schreiben

Buchhändlertipps

Kundenrezensionen

  • Spannend! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Gertrud K., am 25.04.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ich habe mir das Buch (als e-book) auf Empfehlung von Bekannten gekauft. Eigentlich bin ich nicht so die Krimi-Leserin, und mit Empfehlungen ist das manchmal so eine Sache..Geschmäcker sind bekanntlich verschieden!

    Nichtsdestotrotz kann ich diese Lektüre fast nicht aus der Hand legen! Sehr spannend geschrieben, und ich kann es kaum erwarten, auch die Fortsetzungen zu lesen, welche ich mir nun downloaden werde.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Besser als der Film. Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 13.08.2011

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Erst als ich den Film sah wurde ich auf Herrn Larsson aufmerksam.Das Buch gefällt mir aber besser als der Film, was mich sehr überraschte.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Erst der Schluss war spannend... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 15.05.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ich habe mir das Buch auf Empfehlung gekauft, da es "superspannend" sein sollte. Leider kann ich diese Meinung nicht ganz teilen. Die erste Hälfte des Buches war einfach zu langatmig, bevor es "richtig los ging". Allerdings möchte ich hinzu fügen, dass die letzte Buchhälfte dann die Bezeichnung "spannend" wirklich verdient hatte.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Spannend bis zur letzten Seite Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 16.03.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    bewundernswert ist die klare deutliche Schreibweise. teilweise akribisch werden Details dargestellt und analysiert. Der Autor beherrscht sein Handwerk absolut. Er ist Meister in der Schilderung von Lebenssituationen. Jede Wort ist von Bedeutung. Die Charaktere werden nicht überhöht gezeichnet. Der Spannungsfaden zieht sich bis zur letzten Seite durch das Buch.Ich halte den Autoren + Psychologen Stig Larsson für einen mindest gleichwertigen Schreiber wie seinen Landsmann Henning Mankell und bin gespannt, was aus dieser Feder noch kommen wird.....aus meiner Sicht: besser geht es nicht!

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Auftakt der Milleniums-Triologie Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Josef Eckl, am 11.03.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Mikael Blomkvist, leidenschaftlicher Journalist, und Lisbeth Salander, unorthodoxe, aber geniale Rechercheurin untersuchen gemeinsam einen Jahrzehnte zurückliegenden Mordfall.

    Der Beginn von Sieg Larssons großem Werk. Die Handlungsstränge brauchen am Anfang etwas Zeit um sich zu verbinden und es "tut" sich eher wenig in der ersten Hälfte des Buches. Nachdem sich die beiden Hauptpersonen aber schließlich treffen, gewinnt die Geschichte aber deutlich an Spannung und läuft auf ein großartiges Finale hinaus.

    Insgesamt sehr zu empfehlen. Die Figur der Lisbeth Salander im speziellen ist ein derart interessanter, tiefgründiger und ungewöhnlicher Charakter, dass es schon allein deswegen ein Versäumnis wäre, dieses Buch nicht zur Hand zu nehmen.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • ein Muß !!! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 24.02.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Zunächst war ich sehr skeptisch was dieses Buch und den Autor anging. Ich hatte für meinen Geschmack zu viel davon im Vorfeld gehört und gelesen und befürchtete, es könne meine Erwartungen nicht erfüllen. Aber weit gefehlt !! Trotz recht ausschweifender Familienchronik der Unternehmersfamilie Vanger fesselte mich die Geschichte so sehr, dass ich mir nach Ende des Buches gleich Teil 2 herunterlud ! Man muß es einfach lesen !!

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Eine spannende Geschichte Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Maike Hochapfel, am 30.11.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Mein neues absolutes Lieblingsbuch!!! Die ersten circa 70 Seiten sind zwar ziemlich anstrengend und gewöhnungsbedürftig, aber danach geht es los!! Es ist wie ein Bann, aus dem man nicht mehr entfliehen kann und will! Schlaflose Lese-Nächte sind garantiert, da man unbedingt wissen möchte wie es mit dem Journalisten Mikael Blomkvist weitergeht und ob er das Familiengeheimnis der Vangers auflösen kann!!!

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Beginn der Trilogie Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Karin Harmel, am 27.10.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Einer der besten Krimis, den ich in der letzten Zeit gelesen habe! Geschickt schafft es Larsson die unterschiedlichen Handlungsstränge zu verknüpfen und uns mit auf eine Reise in die dunkle Vergangenheit Schwedens zu nehmen. Mikael Blomkvist, ein bekannter Enthüllungsjournalist, soll einem schwerreichen Industriemagnaten einen letzten Wunsch erfüllen: Vor Jahren verschwand seine Lieblingsnichte und alle möglichen Suchaktionen waren nicht vom Erfolg gekrönt. Vor seinem Lebensende will der Industriemagnat mit Mikael Blomkvist einen letzten Versuch starten. Und Mikael findet etwas... Wie gesagt, ein Buch über Schwedens dunkle Geschichte, Familiengeheimnisse und aktuelle Verbrechensmuster! Hier spürt man ausserdem ganz deutlich, dass Larsson nah am Puls der Zeit war. Und: interessante Hauptfiguren!

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Bekehrt! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Michelle Rößner, am 24.10.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Als bislang eingefleischte Nicht-Krimileserin bin ich nach der Lektüre von Stieg Larsson definitiv eines Besseren belehrt worden und damit bekehrt! Der Fall um die in den 60er Jahren verschwundene Nichte des Industriellen Henrik Vanger ist so spannend gestaltet, dass mich auch ca. 100 Seiten thematisierter Wirtchaftskriminalismus nicht abhalten konnten, weiterzulesen. Großartig auch das unkonventionelle Ermittlerpaar: der soeben wegen Verleumdung frisch verurteilte Wirtschaftsjournalist Mikael Blomkvist und die noch sehr junge, eigenwillige Hackerin Lisbeth Salander, die mit unorthodoxen Mitteln versuchen, hinter die Kulissen des Vanger-Clans zu schauen. Stilistisch brilliant und bis zum Schluss spannend!

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Eiskalt! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 11.10.2010

    5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Mikael Blomkvist ist beliebt bei den Frauen und unerbittlich in seinem Job als Enthüllungsjournalist. Doch irgendetwas ist schief gelaufen – findet er sich doch wegen Falschaussage vor Gericht wieder…
    …und ausgerechnet Lisbeth Salander, deren soziale Kompetenzen eher gegen Null gehen – ihre Fähigkeiten als Hackerin allerdings unübertroffen sind - wird auf ihn angesetzt. Sie hat aber sonst auch noch etwas zu erledigen…

    Der Großindustrielle Henrik Vanger sucht seit Jahren verzweifelt nach seiner Nichte Harriet, die bei einem tragischen Unfall spurlos verschwand. Vor seinem Tod möchte er Klarheit! Er verdächtig den gesamten Vanger-Clan.
    Henrik hat vor, den Journalisten zu beauftragen, dessen Arbeit er seit Jahren verfolgt. Und er hat einen Köder, dem Blomkvist nicht widerstehen kann.

    Die Ereignisse überstürzen sich, als Lisbeth und Mikael aufeinander treffen. Ein Sumpf aus Intrige, Wahnsinn und Brutalität tut sich vor ihnen auf…

    Spannend und erschütternd!

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Echt super Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 25.08.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ich war von Verblendung sehr begeistert und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Spannung pur und selbst mein Mann der nicht viel ließt, kann nicht mehr von dem Buch lassen. Bin gespannt auf die anderen Teile.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • genialer Autor Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Blacky, am 09.01.2010

    3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Beschreibung:
    Eine Familiengeschichte, die einen nicht mehr loslässt
    Was geschah mit Harriet Vanger? Während eines Familientreffens spurlos verschwunden, bleibt ihr Schicksal jahrzehntelang ungeklärt. Bis der Journalist Mikael Blomkvist und die Ermittlerin Lisbeth Salander recherchieren. Was sie zutage fördern, lässt alle Beteiligten wünschen, sie hätten sich nie mit diesem Fall beschäftigt.
    An seinem 82. Geburtstag erhält der einflussreiche Industrielle Henrik Vanger per Post anonym ein Geschenk. Das Paket enthält eine gepresste Blüte hinter Glas, genau wie in den 43 Jahren zuvor. Vangers Lieblingsnichte Harriet hatte ihm 1958 zum ersten Mal dieses Geschenk gemacht, doch dann verschwand sie spurlos. Ihr Leichnam wurde nie gefunden.
    In einer letzten Anstrengung beschließt Vanger herauszufinden, was dem geliebten Mädchen tatsächlich zustieß. Er engagiert den Journalisten Mikael Blomkvist, der, getarnt als Biograf, bald auf erste Spuren stößt. Unterstützt wird er von der jungen Ermittlerin Lisbeth Salander, einem virtuosen Computergenie mit messerscharfem Verstand. Je tiefer Blomkvist und Salander in der Vangerschen Familiengeschichte graben, desto grauenvoller sind ihre Enthüllungen.

    Ein absolut fesselnder Roman, den ich kaum aus der Hand legen konnte.
    Spannung bis zum letzten Wort.
    Nach Beendigung bin ich gleich losgezogen und habe mir Band 2 gekauft.
    Stieg Larsson ist ein genialer Autor.
    Schade, das er vor seinem Tod nur diese 3 Romane um Michael Blomquist geschrieben hat.

    Reihenfolge der Bücher

    1 Verblendung
    2 Verdammnis
    3 Vergebung

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

Freitag, 1. November
Es wiederholte sich alljährlich. Der Empfänger der Blume feierte seinen zweiundachtzigsten Geburtstag. Sowie die Blume bei ihm angekommen war, öffnete er das Paket und entfernte das Geschenkpapier. Danach griff er zum Telefonhörer und wählte die Nummer eines ehemaligen Kriminalkommissars, der sich nach seiner Pensionierung am Siljan-See niedergelassen hatte. Die beiden Männer waren nicht nur gleich alt, sie waren sogar am selben Tag geboren, was in diesem Zusammenhang nicht einer gewissen Ironie entbehrte. Der Kommissar wusste, dass der Anruf um elf Uhr morgens nach der Postzustellung eingehen würde, und trank Kaffee, während er wartete. Dieses Jahr klingelte das Telefon bereits um halb elf. Er nahm den Hörer ab und sagte hallo, ohne sich mit Namen zu melden.
»Sie ist angekommen.«
»Was für eine ist es dieses Jahr?«
»Keine Ahnung, was das für eine Blume ist. Ich werde sie bestimmen lassen. Weiß ist sie.« »Kein Brief, nehme ich mal an?«
»Nein. Nur die Blume, sonst nichts. Der Rahmen ist derselbe wie letztes Jahr. So ein Billigrahmen zum Selberzusammenbauen.«
»Poststempel?«
»Stockholm.«
»Handschrift?«
»Wie immer, alles in Großbuchstaben. Gerade, ordentliche Buchstaben.«
Damit war das Thema erschöpft, und ein paar Minuten saßen die beiden schweigend am jeweiligen Ende der Leitung. Der pensionierte Kommissar lehnte sich am Küchentisch zurück und zog an seiner Pfeife. Er wusste jedoch, dass von ihm keine erlösende oder bestechend intelligente Frage mehr erwartet wurde, die ein neues Licht auf diese Angelegenheit hätte werfen können. Diese Zeiten waren seit vielen Jahren vorbei, und das Gespräch der beiden alternden Männer hatte beinahe schon den Charakter eines Rituals - eines Rituals um ein Mysterium, dessen Lösung keinen anderen Menschen auf der ganzen Welt interessierte.
Ihr lateinischer Name lautete Leptosperum (Myrtyceae) Rubinette. Ein wenig imposantes Strauchgewächs mit kleinen, heidekrautähnlichen Blättern und einer zwei Zentimeter großen weißen Blüte mit fünf Kronenblättern. Sie war ungefähr zwölf Zentimeter hoch.
Das Gewächs stammte ursprünglich aus den australischen Busch- und Gebirgsgegenden, wo es in kräftigen Büscheln wuchs. In Australien nannte man es desert snow. Später sollte eine Expertin von einem botanischen Garten in Uppsala feststellen, dass es sich um eine ungewöhnliche Pflanze handelte, die nur selten in Schweden gezogen wurde. In ihrem Gutachten schrieb die Botanikerin, dass die Rubinette mit der Rosenmyrte verwandt war und oft mit ihrer viel häufiger auftretenden Cousine, Leptospermum Scoparium, verwechselt wurde, die in Neuseeland sehr verbreitet war. Wie sie erklärte, bestand der Unterschied darin, dass die Rubinette ein paar mikroskopisch kleine rosa Punkte an der Spitze der Kronenblätter aufwies, was ihnen einen leichten Rosaschimmer verlieh.
Die Rubinette war im Großen und Ganzen eine verblüffend anspruchslose Blume. Wirtschaftlichen Wert hatte sie überhaupt nicht. Soviel man wusste, besaß sie keine Heilkräfte und enthielt auch keine halluzinogenen Substanzen. Man konnte sie weder essen noch als Gewürz verwenden, und für die Erzeugung pflanzlicher Farbstoffe war sie ebenfalls wertlos. Für die australischen Ureinwohner, die Aborigines, hatte sie hingegen eine gewisse Bedeutung, da diese das Gebiet und die Flora rund um den Ayers Rock traditionell als heilig betrachteten. Der einzige Daseinszweck dieser Blume schien also darin zu bestehen, ihre Umgebung mit ihrer unbeständigen Schönheit zu erfreuen.
In ihrem Gutachten schrieb die Botanikerin, dass der desert snow in Australien schon ungewöhnlich war, in Skandinavien aber geradezu eine Rarität. Sie selbst hatte noch nie ein Exemplar zu Gesicht bekommen, doch als sie Kollegen zu Rate zog, erfuhr sie, dass man versucht hatte, diese Pflanze in einem Garten in Göteborg einzuführen, und dass es denkbar war, dass sie hie und da privat angepflanzt wurde, von Blumenliebhabern und Amateurbotanikern in ihren eigenen kleinen Gewächshäusern. Die Blume war in Schweden nur schwer zu ziehen, weil sie ein mildes und trockenes Klima benötigte und während des Winterhalbjahres in einem geschlossenen Raum stehen musste. Für kalkhaltigen Boden war sie ungeeignet. Das Wasser musste ihr von unten her zugeführt werden, direkt an die Wurzeln. Man musste schon ein Händchen für sie haben.
Dass diese Blume in Schweden derart selten war, hätte die Suche nach ihrer Herkunft theoretisch erleichtern müssen, aber praktisch gesehen war das eine unlösbare Aufgabe. Man konnte weder in Registern nachschlagen noch Lizenzen überprüfen. Niemand wusste, wie viele private Blumenzüchter sich überhaupt darum bemüht hatten, eine so schwer zu kultivierende Blume zu ziehen - alles war möglich, von einem einzelnen bis hin zu mehreren hundert Blumenfans, die Zugang zu Samen oder Pflanzen hatten. Die konnten entweder privat gekauft oder über den Postweg von einem anderen Züchter oder jedem beliebigen botanischen Garten in Europa bestellt werden. Man konnte sie sogar direkt von einer Australienreise mitbringen. Mit anderen Worten: Unter den Millionen von Schweden, die ein kleines Gewächshaus oder auch nur einen Blumentopf im Wohnzimmerfenster hatten, ausgerechnet diesen einen Züchter herauszufinden, war ein hoffnungsloses Unterfangen.
Diese Blume war nur eines der vielen rätselhaften Exemplare, die jedes Jahr am 1. November in einem gefütterten Umschlag eintrafen. Jedes Jahr war es eine andere Art, aber es waren stets schöne und meistens relativ seltene Blumen. Wie immer war die Blume gepresst, sorgfältig auf Aquarellpapier gelegt und hinter Glas in einem einfachen Rahmen mit dem Format 29 x 16 Zentimeter befestigt worden.
Das Geheimnis um die Blumen war den Massenmedien oder der Allgemeinheit nie bekannt geworden, sondern nur einem ausgewählten Kreis. Vor drei Jahrzehnten war das jährliche Eintreffen der Blume Gegenstand von Analysen des Staatlichen Kriminaltechnischen Laboratoriums gewesen; Experten für Fingerabdrücke und Grafologen, Ermittler und ein paar Verwandte und Freunde des Empfängers hatten sich mit dem Rätsel beschäftigt. Nun bestand der Kreis der Akteure nur mehr aus drei Personen: dem alternden Geburtstagskind, dem pensionierten Polizisten und natürlich dem Unbekannten, der das Geschenk geschickt hatte. Da sich zumindest die beiden Erstgenannten bereits in einem so respektablen Alter befanden, dass es Zeit wurde, sich auf das Unausweichliche vorzubereiten, würde sich der Kreis der Interessierten bald noch verkleinern.
Der pensionierte Polizist war ein mit allen Wassern gewaschener Veteran. Er würde niemals seinen ersten Einsatz vergessen, bei dem er einen gewalttätigen und schwer betrunkenen Anlagenmechaniker festgenommen hatte, bevor dieser sich selbst oder anderen weiteren Schaden zufügen konnte. Im Laufe seiner Karriere hatte er Wilderer, prügelnde Ehemänner, Betrüger, Autodiebe und angesäuselte Autofahrer eingesperrt.

Nach oben

Zuletzt angesehene Produkte