Die Stadt der verlorenen Kinder

Die Stadt der verlorenen Kinder

Frankreich

mit Ron Perlman, Daniel Emilfork

Film

Genre: Fantasy

FSK: 12

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In einer heruntergekommenen Küstenstadt, in die sich kaum ein Sonnenstrahl verirrt, verschwinden immer wieder auf unerklärliche Art und Weise kleine Kinder. Niemand weiß, wohin sie gebracht werden oder was mit ihnen passiert und noch nie ist eines der Kinder zurückgekehrt.

Hinter den Entführungen steckt Krank, ein Wissenschafter, der auf einer ausrangierten, bizarr umgebauten Bohrinsel im Meer zusammen mit seinen sechs geklonten Brüdern, Mademoiselle Bismuth und Irvin, dem Gehirn haust. Weil Krank auf Grund eines seltenen Defekts nicht träumen kann, altert er rasend schnell, das einzige, was diesen Prozess zu verhindern mag, sind gestohlene Träume. Eine Truppe zyklopenähnlicher Wesen hilft ihm dabei, Kinder aus den Slums der nahegelegenen Stadt zu entführen, denen dann mittels einer komplizierten Apparatur in Kranks Laboratorium die Träume abgesaugt werden.

Als diese unheimliche Bande den kleinen Denrée in ihre Gewalt bringt, werden sie von dessen älteren Bruder, dem ehemaligen Walfänger One, verfolgt. One besitzt übermenschliche Kräfte, er kann sogar Eisenketten sprengen - eine Kunststück, das er auf Jahrmärkten einem staunenden Publikum vorführt. Doch leider verliert One die Spur der Zyklopen, dafür begegnet er einer Kinderbande. Die Waisenkinder haben sich zusammengeschlossen und trotzen gemeinsam der Gefahr, mit der Zeit haben sie allerlei Tricks gefunden, den Kinderfängern zu entgehen. Miette, die neunjährige Anführerin der Bande, weiß, wo sich die Häscher von Krank versteckt halten, doch sie will das Geheimnis erst preisgeben, wenn One ihnen bei einem Diebstahl hilft.

Schließlich machen sich der freundliche Hüne und das gerissene Mädchen auf den Weg, den kleinen Denrée und all die anderen Kinder zu befreien, doch ehe sie auf der Insel angekommen sind und das unheimliche Labor von Krank entdecken, liegen noch einige gefährliche und spannende Abenteuer vor ihnen ...

Produktdetails

EAN: 4010324021991
Originaltitel: La cité des enfants perdus
Erschienen: 06.04.2005
Medium: DVD
Untertitel: Frankreich
Spieldauer: 108 Minuten
Schauspieler Ron Perlman, Daniel Emilfork, Judith Vittet, Dominique Pinon, Jean-Claude Dreyfus, Geneviève Brunet, Odile Mallet,...
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Schauspieler Ron Perlman, Daniel Emilfork, Judith Vittet, Dominique Pinon, Jean-Claude Dreyfus, Geneviève Brunet, Odile Mallet, Mireille Mossé, Serge Merlin, Rufus, Ticky Holgado, Joseph Lucien, Mapi Galán, Briac Barthelemy, Pierre-Quentin Faesch, Alexis Pivot, Léo Rubion, Guillaume Billod-Morel, François Hadji-Lazaro, Dominique Bettenfeld, Lotfi Yahya Jedidi, Thierry Gibault, Marc Caro, Jean-Louis Trintignant, Ham-Chau Luong, Bezak, Hong Maï Thomas, Frankie Pain, Daniel Adric, Christophe Salengro, René Marquant, Enrique Villanueva, Dominique Chevalier, Cris Huerta, Lorella Cravotta, Michel Smolianoff, Eric Houzelot, Lili Cognard, Angélique Philibert, Marie Piémontèse, Antoinette Dias, Zak Russomanno, Djamila Bouda, Philippe Beautier, Lauren Geoffroy, Marc Amyot, Cyril Aubin, Raphaèle Bouchard, Bruno Journée, Jérémie Freund, Babeth Etienne, Joris Geneste, Rachel Boulenger, Michel Motu, Nane Germon, Julie Bernard, Valentin Simonet, Eglantine Blanckaert, Gaétan Bouyala, Mickael Bussinger, Jonathan Gatinois, Joshka Kaufmann, Morgan Mariac, Caroline Marsily, Geoffroy Morange, Sébastien Thaissart, Charlotte Bienfait, Camille Dufeu, Robinson Fouille, Alysia Hoffeurt, Sandy Kontargyris, Andrew Laupen, Théo Madueno, Arthur Mazet, Fackry M`Saidie, Gabriel Pierre, Charlotte Ribaud-Chevrey, Laura Robert, Caroline Rochand, Carolane Yvan, Margot Tostivint, Buster Verbraeken, Mathieu Kassovitz
weniger
Sprache(n): Französisch, Deutsch (Untertitel: Deutsch)
Bildformat: 16:9 anamorph
Tonformat: Deutsch: DTS 5.1, Deutsch: Dolby Digital 5.1, Deutsch: Dolby Digital 2.0 Stereo,
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  • Mindestens so sehenswert wie Hameln Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von SPASSPREDIGER, am 06.07.2006

    3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Neulich habe ich meine Bekanntschaft mit dem Film aus dem jahre 1995 erneuert und war aufs Neue sehr angetan. Was umso erfreulicher ist, als mir Details der Handlung fast komplett entfallen waren. Alles, was geblieben war, war ein Eindruck: „Die Stadt der verlorenen Kinder“ ist eine Collage, die Menschen gut finden könnten, die Comics des franko-belgischen Zeichners Jean „Moebius“ Giraud lesen. Die Musik von Tom Waits hören. Die Absinth trinken. Und die Filme von Terry Gilliam, Tim Burton und vielleicht auch von den Brüdern Joel und Ethan Coen mögen. Die Regisseure Alex Proyas („The Crow“, „Dark City“) und David Lynch („Twin Peaks“) sollte ich wohl auch noch nennen – schon allein, weil Lynchs Hauskomponist Angelo Badalamenti die Musik zu „Die Stadt der verlorenen Kinder“ beigesteuert hat.

    Die Stadt aus dem Titel des Films ist eine Hafenstadt am Meer. Beide, Stadt wie Meer, sind so ziemlich das genaue Gegenteil all dessen, womit Reisekataloge für Traumziele werben. Grünliches Brackwasser schwappt träge an bröckelnde Mauern, und in den düsteren Gassen rund um das Hafenbecken treiben düstere Gestalten düstere Geschäfte. Die hexenhaften Octopus-Schwestern verdingen elternlose Kinder zu Diebereien, ein drogensüchtiger Drehorgelspieler richtet Flöhe dazu ab, ihren Opfern aus winzigen Phiolen ein seltsames Gift einzuspritzen, das in ihnen die Mordlust weckt. Eine Sekte von unheimlichen Zyklopen strebt nach der Weltherrschaft, und draußen vor der Stadt haust auf einer Bohrinsel der unheimliche Krank (bizarr: Daniel Emilfork). Der ist unfähig zu träumen, altert deshalb rapide und versucht, seiner speziellen Form von Progerie dadurch Einhalt zu gebieten, dass er Kinder entführt, um diesen dann ihre Träume zu stehlen. Allerdings träumen auch die verlorenen Kinder nur Albträume, und haben offenbar keinen therapeutischen Nutzen.

    Und dann gibt es da noch den Seemann One (Ron Perlman). Als der kleine Bruder des gutmütigen Hünen gekidnappt wird, begibt er sich gemeinsam mit der kleinen Miette (Judith Vittet) auf eine gefahrvolle Suche.

    Dass „Die Stadt der verlorenen Kinder“ abseits dieser Haupthandlung noch eine Reihe anderer Erzählstränge verfolgt, macht es dem Zuschauer zwar nicht immer ganz einfach, den Geschehnissen zu folgen. Einfallsreiche Optik (die Kostüme stammen übrigens von Gaultier), tolle Musik (das Stück, das Marianne Faithfull im Abspann singt, passt wirklich perfekt zum Film) und eine Reihe von sehr originellen Ideen (allein der kleine filmische Exkurs zum Thema „Zufall“ mitten im Film lohnt das Ansehen) machen kleine Defizite in der erzählerischen Stringenz aber allemal wett. Fazit: Ein sehenswerter Film, der mindestens dem Auge einiges zu bieten hat. Die Pointe des Films hat Werbeclip-Regisseur Tarsem Singh einige Jahre später für seinen Psychopathen-Krimi „The Cell“ wiederverwertet; spätestens in der direkten Gegenüberstellung beider Filme wird aber offensichtlich, wie vergleichsweise blass Singhs Traumwelt tatsächlich ist.

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  • Ein schaurig-skuriles Abenteuer Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Manuel Friedrich, am 20.10.2005

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Man kann es durchaus so sagen: ein typisch französischer Film. Phantasievoll und skuril, beängstigend und belustigend zugleich. An einigen Stellen ist die Atmosphäre etwas zu dunkel, aber das gute Ende gleicht diese Schwäche wieder aus.

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