Buch
Taschenbuch (380 Seiten)
Sprache: Deutsch
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von Nora Roberts
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A touch of romance ...by Nora Roberts
Ein sieben Jahre alter Fluch, drei Freunde, eine große Liebe ...
Seit Caleb Hawkins, zusammen mit seinen Freunden Fox O¿Dell und Gage Turner als damals Zehnjährige eine Mutprobe am Pagan Stone machte, geschehen in dem kleinen Städtchen Hawkins Hollow in Maryland alle sieben Jahre unerklärliche Dinge. Mit jedem Mal wird es schlimmer und daher beschließt Caleb, dem Alptraum Einhalt zu gebieten. Aber er braucht Hilfe: seine zwei Freunde. Und die Kraft der Frau, die er liebt: die Journalistin Quinn Black ...
| Verkaufsrang: | 13.382 |
|---|---|
| ISBN-10: | 3-442-36939-8 |
| EAN: | 9783442369393 |
| Originaltitel: | Sign of Seven 01. Blood Brothers |
| Erschienen: | 10.11.2008 |
| Verlag: | Blanvalet |
| Einband: | Taschenbuch |
| Sprache(n): | Deutsch |
| Seitenzahl: | 380 |
| Gewicht: | 298 g |
| Übersetzer: | Margarethe van Pee, Claudia Müller |
| Reihe: | Blanvalet Taschenbücher |
Nora Roberts wurde am 10.Oktober 1950 in Silver Spring, Maryland als Eleanor Marie Robertson geboren. Unter anderem veröffentlicht die weltweit erfolgreiche Autorin der Romantik auch unter den Pseudonymen J.D. Robb und Jill March Spannungsliteratur. In Großbritannien verwendet sie Sarah Hardesty als ihren Decknamen.
Nora Roberts wuchs als jüngste von vier weiteren Brüdern auf. Ihre Erziehung verlief sehr konservativ und religiös. Während ihrer Schullaufbahn beinhaltete dies auch mehrere Jahre auf einer von Nonnen geführten katholischen Schule. Nach ihrem Schulabschluss heiratete Nora Roberts und zog mit ihrem Mann nach Keedysville, Maryland, wo sie auch gegenwärtig noch lebt. Damals arbeitete sie als Sekretärin, worüber sie heute sagt, sie sei die schlechteste Sekretärin gewesen die man haben konnte, denn auch wenn sie schnell tippte, fehlte es ihr an Sicherheit in der Grammatik. Als sie Mutter wurde wollte sie nur noch Hausfrau sein, um sich um ihre beiden Söhne zu kümmern. Jason und Dan waren drei und sechs Jahre alt, als ein Blizzard sie zwang, zusammen mit ihrer Mutter Nora Roberts, mehrere Tage im Haus abgeschieden von der Außenwelt zu sein. Langeweile, ein schwindender Vorrat an Schokolade und nichts Neues zum Lesen zwangen die damals junge Mutter dazu, selbst zu schreiben. Ohne es zu ahnen, sollte dies der Beginn einer traumhaften Karriere sein. Zwei Jahre später, im Jahr 1981, häuften sich schon einige Manuskripte und Aufzeichnungen bei Nora Roberts an und sie brachte ihren ersten Roman "Rote Rosen für Delia", der auch bekannt ist unter dem Titel "Einklang der Herzen" oder dem Originaltitel "Irish Thoroughbred" auf den Markt. Mittlerweile veröffentlicht Nora Roberts unter ihrem Namen und unter ihren Pseudonymen mehrere Bücher als Serie, Trilogie oder auch Einzelromane. Jene werden in über 30 Sprachen übersetzt und vereinzelt auch verfilmt. Hauptsächlich ist ihr Genre die Romantik, aber auch im Bereich Science-Fiction und Krimi feiert sie als J.D. Robb große Erfolge. Seit 1999 war jedes Buch von Nora Roberts auf der New York Times Bestsellerliste, 29 davon landeten direkt auf Platz 1. Hochrechnungen ergaben, dass in Amerika zeitweise alle fünf Minuten ein Buch von ihr gekauft wurde. Mehrfach ausgezeichnet für ihre Werke, war Nora Roberts zudem die erste Autorin, die als Mitglied der Romance Writers of America in die Hall of Fame aufgenommen wurde. Nicht zuletzt deswegen bezeichenen andere Autoren dieses Genres sie auch als ?The Nora?.
1985 heiratete Nora Roberts ihren zweiten Mann Bruce Wilder, den sie damals als Schreiner für ihre Bücherregale engagierte. Zusammen mit ihm eröffnete sie eine eigene Buchhandlung. Da sie in ihrem Leben hauptsächlich von Männern umgeben war und ist, fällt es ihr nicht schwer die männliche Perspektive in ihren Romanen zu schildern. Ihre Fans, die zum großen Teil weiblich sind, danken es ihr. Nora Roberts sagt selbst keine andere Wahl gehabt zu haben, denn hätte sie nicht über Männer geschrieben, hätte sie im Leben nur schreiend vor ihnen weglaufen können.
Meinung der Redaktion
Nora Roberts erfüllt die geheimsten Wünsche ihrer Leserinnen. (New York Times)
von einer Kundin/einem Kunden, am 20.11.2011
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von Hertztrost, am 29.12.2010
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von Katja, am 03.10.2010
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von rebellyell666, am 28.07.2009
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von Everett, am 07.07.2009
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von einer Kundin/einem Kunden, am 03.07.2009
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von Blacky, am 26.03.2009
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von einer Kundin/einem Kunden, am 18.03.2009
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von einer Kundin/einem Kunden, am 17.02.2009
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von Regina P., am 20.01.2009
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von Barbara, am 12.01.2009
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von Darja Behnsch Schriftstellerin, am 18.12.2008
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von einer Kundin/einem Kunden, am 11.12.2008
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von Steffi A., am 15.11.2008
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Hawkins Hollow Provinz Marylanc 1652
Es kroch durch die Luft, die schwer wie nasse Wolle über der Lichtung hing. Durch die Nebelschwaden, die lautlos über den Boden waberten, glitt sein Hass. In der Hitze der Nacht kam es auf ihn zu. Es wollte seinen Tod.
Während es sich seinen Weg durch die Wälder bahnte, die Fackel zum leeren Himmel gereckt, während es durch Flüsse watete, um das Dickicht herum, in dem sich die kleinen Tiere aus Angst vor seinem Geruch versteckten, wartete er. Höllenrauch.
Ann und das Leben, das sie in ihrem Leib trug, hatte er weggeschickt, in Sicherheit. Sie hatte nicht geweint, dachte er, während er die Kräuter, die er ausgewählt hatte, verstreute. Nicht seine Ann. Aber er hatte den Kummer in ihrem Gesicht gesehen, in den tiefen dunklen Augen, die er in diesem Leben und in allen anderen davor geliebt hatte.
Sie würde die drei Kinder gebären, aufziehen und unterrichten. Und von ihnen würde es, wenn die Zeit gekommen war, wieder drei geben.
Die Macht, die er besaß, würde er an sie weitergeben, an seine Söhne, die ihren ersten Schrei tun würden, lange nachdem diese Nacht vorüber war. Um ihnen die Waffen zu hinterlassen, die sie brauchten, riskierte er alles, was er hatte, alles, was er war.
Er vermachte ihnen sein Blut, sein Herz und seine Vision.
In dieser letzten Stunde würde er alles tun, um sie mit dem auszustatten, was sie brauchten, um die Last zu tragen und sich aufrecht ihrem Schicksal zu stellen.
Seine Stimme war stark und klar, als er Wind, Wasser, Erde und Feuer anrief. Die Flammen in der Feuerstelle flackerten, und das Wasser in der Schale brodelte.
Er legte den Opferstein auf das Tuch. Sein dunkles Grün war rot gesprenkelt. Er hatte diesen Stein in Ehren gehalten, wie alle vor ihm. Jetzt goss er Macht hinein, wie jemand Wasser in einen Becher gießt.
Er zitterte und schwitzte, und je stärker der Lichtring um den Stein wurde, umso schwächer wurde sein Körper.
»Für euch«, murmelte er, »Söhne der Söhne. Drei Teile von einem. In Treue, in Hoffnung, in Wahrheit. Ein Licht, vereint, um die Dunkelheit zu überwinden. Hier ist mein Gelübde. Ich werde nicht ruhen, bis das Schicksal erfüllt ist.«
Mit dem Athame, dem heiligen Dolch, ritzte er seine Handfläche, so dass sein Blut auf den Stein, ins Wasser, in die Flamme fiel.
»Blut meines Blutes. Hier harre ich aus, bis du zu mir kommst, bis du loslässt, was wieder in die Welt entlassen werden muss. Mögen die Götter dich behüten.«
Einen kurzen Augenblick empfand er Trauer. Nicht um sein Leben, dessen Sandkörner durch das Glas rannen. Er hatte keine Angst vor dem Tod. Keine Angst vor dem, was nicht der Tod war. Er trauerte nur darum, dass er in diesem Leben seine Lippen nie wieder auf Anns Mund drücken würde. Dass er die Geburt seiner Kinder, die Kinder seiner Kinder nicht erleben würde. Er trauerte, weil er das kommende Leid nicht aufhalten konnte, auch in früheren Leben nicht hatte aufhalten können.
Er verstand, dass er nicht das Instrument, sondern nur das Gefäß war, das nach den Bedürfnissen der Götter gefüllt und geleert wurde.
Also stand er, erschöpft von seinem Werk, voller Trauer über den Verlust, vor der kleinen Hütte, neben dem großen Stein, um seinem Schicksal entgegenzutreten.
Es kam in Gestalt eines Mannes, aber er war nur eine Hülle. So wie sein eigener Körper eine Hülle war. Er nannte sich Lazarus Twisse, ein Ältester der »Gottesfürchtigen«. Er und seine Anhänger hatten sich in der Wildnis dieser Provinz niedergelassen, nachdem sie mit den Puritanern in England gebrochen hatten.
Im Schein ihrer Fackel musterte er sie jetzt, diese Männer und die eine, die kein Mann war. Sie waren in die Neue Welt gekommen, um Freiheit zu finden, dachte er, und doch verfolgten und vernichteten sie jeden, der ihrem engen, für sie einzig möglichen Weg nicht folgte. »Du bist Giles Dent.«
»Der bin ich«, sagte er, »in dieser Zeit und an diesem Ort.«
Lazarus Twisse trat vor. Er trug den formellen schwarzen Rock der Ältesten. Sein hoher Hut mit der breiten Krempe ließ sein Gesicht im Dunkeln, aber Giles konnte seine Augen sehen, und in seinen Augen sah er den Dämon.
»Giles Dent, du und die Frau mit Namen Ann Hawkins seid angeklagt und für schuldig befunden der Zauberei und der dämonischen Praktiken.«
»Wer klagt uns an?«
»Bringt das Mädchen!«, befahl Lazarus.
Sie zogen sie nach vorne, ein Mann an jedem Arm. Sie war klein und zierlich, und ihr Gesicht war wachsweiß vor Angst. Man hatte ihr die Haare geschoren, und sie blickte ihn ängstlich an.
»Hester Deale, ist das der Mann, der dich verführt hat?«
»Er und seine Frau haben Hand an mich gelegt.« Sie sprach wie in Trance. »Sie haben unzüchtige Handlungen an meinem Körper vorgenommen. Sie kamen als Raben an mein Fenster, flogen nachts in mein Zimmer. Sie hielt mir den Hals zu, so dass ich nicht sprechen oder um Hilfe rufen konnte.«
»Kind«, sagte Giles sanft, »was haben sie mit dir gemacht?«
Voller Angst blickte sie ihn an. »Sie bezeichneten Satan als ihren Gott und opferten einen Hahn, dem sie den Hals durchschnitten. Sie zwangen mich, sein Blut zu trinken. Ich konnte sie nicht aufhalten.«
»Hester Deale, schwörst du Satan ab?«
»Ich schwöre ihm ab.«
»Hester Deale, schwörst du Giles Dent und der Frau Ann Hawkins ab?«
»Ich schwöre ihnen ab.«
Tränen liefen ihr über die Wangen. »Ich schwöre ihnen ab, und ich bete zu Gott, dass er mich erlösen möge. Ich bete zu Gott, dass er mir verzeiht.«
»Das tut er«, flüsterte Giles. »Du hast keine Schuld.«
»Wo ist die Frau Ann Hawkins?«, wollte Lazarus wissen, und Giles blickte ihn mit seinen klaren grauen Augen an.
»Du wirst sie nicht finden.«
»Tritt beiseite. Ich werde dieses Haus des Teufels betreten.«
»Du wirst sie nicht finden«, wiederholte Giles. Einen Moment lang richtete er seinen Blick auf die Männer und die wenigen Frauen, die hinter Lazarus standen.
Er sah Tod in ihren Augen und mehr noch, den Hunger danach. Das war das Werk des Dämons.
Nur in Hesters Augen sah er Angst oder Schmerz. Er nahm alles, was er geben konnte, und richtete seine Gedanken auf sie. Lauf weg!
Er sah, wie sie zusammenzuckte, zurücktaumelte, und wandte sich wieder zu Lazarus.
»Wir kennen einander, du und ich. Schick die anderen weg, lass das Mädchen frei, dann tragen wir es unter uns aus.«
Einen Augenblick leuchteten Lazarus' Augen rot auf. »Du bist erledigt. Verbrennt den Hexer!«, schrie er. »Verbrennt des Teufels Haus und alles, was darin ist!«
Sie kamen mit Fackeln und Knüppeln. Giles fühlte, wie die Schläge auf ihn einprasselten, und er spürte die Wut des Hasses, die die schärfste Waffe des Dämons war.
Sie zwangen ihn in die Knie und steckten die Holzhütte in Brand. Wahnsinnige Schreie gellten in seinem Kopf.
Mit letzter Kraft griff er nach dem Dämon in dem Mann, dessen dunkle Augen rot leuchteten, als er sich von Hass, Furcht und Gewalt nährte. Er spürte, wie er triumphierte, so sicher seines Sieges und des Festmahls.
Er riss an ihm, durch die raucherfüllte Luft. Er hörte den Dämon vor Wut und Schmerz schreien, als die Flammen in sein Fleisch bissen. Und er hüllte ihn damit ein, als das Feuer sie verzehrte.
Mit dieser Vereinigung brach der Brand erst richtig los, erfasste und vernichtete alle Lebewesen im Tal.
Einen Tag und eine Nacht lang brannte es, wie der Bauch der Hölle.
Hawkins Hollow Maryland 6. Juli 1987
In der hübschen Küche des hübschen Hauses in der Pleasant Avenue bemühte sich Caleb Hawkins, ruhig zu bleiben, während seine Mutter ihm Proviant für eine Campingtour einpackte.
In der Welt seiner Mutter brauchten zehnjährige Jungen frisches Obst, selbst gebackene Hafermehlplätzchen (die allerdings so übel nicht waren), ein halbes Dutzend hart gekochte Eier, eine Tüte Ritz-Cracker, mit Erdnussbutter bestrichen und zusammengeklappt, ein paar Sellerie- und Karottenstifte (iiih!) und herzhafte Sandwiches mit Schinken und Käse.
Außerdem noch eine Thermosflasche mit Limonade, einen Stapel Papierservietten und zwei Schachteln Pop-Tarts fürs Frühstück.
von Depeche Mode
mit John Cusack
Fr. 29.90
von George Orwell
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