Buch
Taschenbuch (380 Seiten)
Sprache: Deutsch
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von Nora Roberts
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von Nora Roberts
Ein alter Fluch, drei Freunde und die große Liebe ...
Seit Jahren ist das kleine Städtchen Hawkins Hollow ein Ort von Unfrieden und Gewalt. Doch jetzt haben die Freunde Caleb Hawkins, Fox O'Dell und Gage Turner dem Bösen den Kampf angesagt. Vor allem für Gage Turner ein hohes Risiko. Denn den professionellen Spieler hat es noch nie lange an einem Ort gehalten. Doch jetzt hat er Cybil Kinski kennengelernt - eine Frau, so unberechenbar und faszinierend wie ein Wirbelsturm. Gage weiß, wenn er diese Frau liebt und sich von ihrer Stärke, Intelligenz und Schönheit fesseln lässt, wird das Blatt seines Lebens neu gemischt. Ob zum Guten oder Schlechten - davon hängt nicht nur das Schicksal von Hawkins Hollow ab, sondern auch Gages zukünftiges Leben - und Lieben ...
A touch of romance ... by Nora Roberts
| Verkaufsrang: | 11.907 |
|---|---|
| ISBN-10: | 3-442-36941-X |
| EAN: | 9783442369416 |
| Originaltitel: | Sign of Seven 03. The Pagan Stone |
| Erschienen: | 11.01.2010 |
| Verlag: | Blanvalet |
| Einband: | Taschenbuch |
| Sprache(n): | Deutsch |
| Seitenzahl: | 380 |
| Gewicht: | 293 g |
| Übersetzer: | Margarethe van Pee |
| Reihe: | Blanvalet Taschenbücher |
Nora Roberts wurde am 10.Oktober 1950 in Silver Spring, Maryland als Eleanor Marie Robertson geboren. Unter anderem veröffentlicht die weltweit erfolgreiche Autorin der Romantik auch unter den Pseudonymen J.D. Robb und Jill March Spannungsliteratur. In Großbritannien verwendet sie Sarah Hardesty als ihren Decknamen.
Nora Roberts wuchs als jüngste von vier weiteren Brüdern auf. Ihre Erziehung verlief sehr konservativ und religiös. Während ihrer Schullaufbahn beinhaltete dies auch mehrere Jahre auf einer von Nonnen geführten katholischen Schule. Nach ihrem Schulabschluss heiratete Nora Roberts und zog mit ihrem Mann nach Keedysville, Maryland, wo sie auch gegenwärtig noch lebt. Damals arbeitete sie als Sekretärin, worüber sie heute sagt, sie sei die schlechteste Sekretärin gewesen die man haben konnte, denn auch wenn sie schnell tippte, fehlte es ihr an Sicherheit in der Grammatik. Als sie Mutter wurde wollte sie nur noch Hausfrau sein, um sich um ihre beiden Söhne zu kümmern. Jason und Dan waren drei und sechs Jahre alt, als ein Blizzard sie zwang, zusammen mit ihrer Mutter Nora Roberts, mehrere Tage im Haus abgeschieden von der Außenwelt zu sein. Langeweile, ein schwindender Vorrat an Schokolade und nichts Neues zum Lesen zwangen die damals junge Mutter dazu, selbst zu schreiben. Ohne es zu ahnen, sollte dies der Beginn einer traumhaften Karriere sein. Zwei Jahre später, im Jahr 1981, häuften sich schon einige Manuskripte und Aufzeichnungen bei Nora Roberts an und sie brachte ihren ersten Roman "Rote Rosen für Delia", der auch bekannt ist unter dem Titel "Einklang der Herzen" oder dem Originaltitel "Irish Thoroughbred" auf den Markt. Mittlerweile veröffentlicht Nora Roberts unter ihrem Namen und unter ihren Pseudonymen mehrere Bücher als Serie, Trilogie oder auch Einzelromane. Jene werden in über 30 Sprachen übersetzt und vereinzelt auch verfilmt. Hauptsächlich ist ihr Genre die Romantik, aber auch im Bereich Science-Fiction und Krimi feiert sie als J.D. Robb große Erfolge. Seit 1999 war jedes Buch von Nora Roberts auf der New York Times Bestsellerliste, 29 davon landeten direkt auf Platz 1. Hochrechnungen ergaben, dass in Amerika zeitweise alle fünf Minuten ein Buch von ihr gekauft wurde. Mehrfach ausgezeichnet für ihre Werke, war Nora Roberts zudem die erste Autorin, die als Mitglied der Romance Writers of America in die Hall of Fame aufgenommen wurde. Nicht zuletzt deswegen bezeichenen andere Autoren dieses Genres sie auch als ?The Nora?.
1985 heiratete Nora Roberts ihren zweiten Mann Bruce Wilder, den sie damals als Schreiner für ihre Bücherregale engagierte. Zusammen mit ihm eröffnete sie eine eigene Buchhandlung. Da sie in ihrem Leben hauptsächlich von Männern umgeben war und ist, fällt es ihr nicht schwer die männliche Perspektive in ihren Romanen zu schildern. Ihre Fans, die zum großen Teil weiblich sind, danken es ihr. Nora Roberts sagt selbst keine andere Wahl gehabt zu haben, denn hätte sie nicht über Männer geschrieben, hätte sie im Leben nur schreiend vor ihnen weglaufen können.
Meinung der Redaktion
Nora Roberts erfüllt die geheimsten Wünsche ihrer Leserinnen. (New York Times)
von Everett, am 20.09.2010
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von Sandra Görlitzer, am 16.09.2010
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von einer Kundin/einem Kunden, am 11.03.2010
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von einer Kundin/einem Kunden, am 22.02.2010
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von rebellyell666, am 12.02.2010
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von Taniram, am 02.02.2010
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von Blacky, am 23.01.2010
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von Sylvia, am 09.09.2009
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Mazatlan, Mexiko, April 2001
Die Sonne zog rosige Streifen über den Himmel und glitzerte auf dem dunkelblauen Wasser, das gegen den weißen Strand schlug. Gage Turner hatte seine Nikes an den Schnürsenkeln über die Schulter gehängt und ging den Strand entlang. Seine verblichenen Jeans waren am Saum ausgefranst, und die warme Brise zerzauste seine Haare, die seit mindestens drei Monaten keinen Friseur mehr gesehen hatten.
Im Moment wirkte er wahrscheinlich genauso ungepflegt wie die Typen, die noch schnarchend im Sand lagen, dachte er. Ein oder zwei Mal, als das Glück ihn verlassen hatte, hatte er auch am Strand geschlafen, bald schon würde jemand kommen und sie verjagen, damit sie den zahlenden Touristen keine Angst einjagten.
Aber obwohl er dringend eine Dusche und eine Rasur brauchte, war das Glück im Moment auf seiner Seite. Er hatte in der Nacht am Kartentisch so viel gewonnen, dass er schon überlegte, ob er im Hotel nicht in eine Suite umziehen sollte.
Die Strähne muss ich ausnutzen, dachte er. Morgen kann es schon ganz anders aussehen.
Die Zeit ging rasch zu Ende: Sie rann ihm durch die Finger wie der weiße, sonnenbeschienene Sand an diesem Strand. In drei Monaten wurde er vierundzwanzig, und langsam krochen die Träume wieder in seinen Kopf. Blut und Tod, Feuer und Wahnsinn. Hawkins Hollow war von diesem sanften tropischen Morgenrot weit entfernt. Aber es lebte in ihm.
Er schloss die breite Glastür seines Zimmers auf, trat ein und warf die Schuhe auf den Boden. Er schaltete das Licht ein, schloss die Vorhänge und zog das gewonnene Geld aus der Tasche, um es zu zählen. Es waren etwa sechstausend US-Dollar. Nicht schlecht. Rasch rollte er die Scheine zusammen und steckte sie im Badezimmer in eine leere Rasierschaumdose.
Er schützte, was ihm gehörte. Er hatte schon als Kind gelernt, seine Schätze vor seinem Vater zu verstecken, damit er sie nicht kaputt machen konnte, wenn er betrunken war. Zwar war er nie auf einem College gewesen, aber er hatte in seinen knapp vierundzwanzig Jahren eine Menge gelernt.
In dem Sommer, als er mit der Highschool fertig war, war er aus Hawkins Hollow weggegangen. Er hatte seine Sachen gepackt und sich als Anhalter vom erstbesten Auto mitnehmen lassen.
Entkommen, dachte Gage, als er sich auszog, um unter die Dusche zu gehen. Arbeit hatte er genug gefunden - er war jung, stark, gesund und nicht besonders anspruchsvoll. Aber während er Gräben aushob, Holz hackte und auf einem Fischkutter malochte, lernte er vor allem eins: Mit Karten konnte er mehr Geld verdienen als mit harter, körperlicher Arbeit.
Und ein Spieler brauchte kein Zuhause. Er brauchte nur ein Spiel.
Er trat in die Dusche und drehte das heiße Wasser auf. Es rann über seinen schlanken, muskulösen Körper, seine gebräunte Haut und seine dichten, dunklen Haare, die dringend geschnitten werden mussten. Müßig überlegte er, ob er sich Kaffee und etwas zu essen aufs Zimmer kommen lassen sollte, aber dann beschloss er, zuerst ein paar Stunden zu schlafen. Das war in seinen Augen ein weiterer Vorteil seines Berufs. Er kam und ging, wie es ihm beliebte, aß, wenn er Hunger hatte, schlief, wenn er müde war. Er stellte seine eigenen Regeln auf und brach sie, wenn es ihm passte.
Niemand konnte ihm Vorschriften machen.
Nein, das stimmte nicht, dachte Gage und betrachtete die dünne weiße Narbe an seinem Handgelenk. Seine Freunde, seine wahren Freunde, konnten ihm Vorschriften machen. Diese Freunde waren Caleb Hawkins und Fox O'Dell. Blutsbrüder.
Sie waren am gleichen Tag, im gleichen Jahr, sogar zur gleichen Stunde geboren. Er konnte sich an keine Zeit erinnern, in der sie keine ... keine Einheit gewesen waren. Der Junge aus der Mittelschicht, das Hippie-Kind und der Sohn eines gewalttätigen Alkoholikers. Eigentlich hätten sie gar nichts gemeinsam haben dürfen, dachte Gage lächelnd, aber sie waren schon Brüder gewesen, lange bevor Cal mit seinem Pfadfindermesser in ihre Handgelenke geschnitten hatte, um den Pakt mit Blut zu besiegeln.
Konnte dieser Vorgang alles verändert haben?, fragte sich Gage. Oder hatte er nur geöffnet, was immer schon auf sie gewartet hatte?
Er konnte sich lebhaft an jeden einzelnen Schritt, jedes Detail erinnern. Es hatte als Abenteuer begonnen -drei Jungen, die am Vorabend ihres zehnten Geburtstags mit den Fahrrädern durch den Wald fuhren. Im Gepäck hatten sie Pornohefte, Bier und Zigaretten, was sein Beitrag war, dann Junk Food und Cola von Fox und schließlich den Picknickkorb mit Sandwiches und Limonade, den Cals Mutter gepackt hatte. Allerdings hätte sie das wohl nicht getan, wenn sie gewusst hätte, dass ihr Sohn vorhatte, mit seinen Freunden am Heidenstein im Wald zu übernachten.
Es war schrecklich schwül gewesen, erinnerte sich Gage, und sie hatten die Musik aus dem Ghettoblaster laut aufgedreht.
Tropfend trat Gage aus der Dusche und rubbelte sich mit einem Handtuch die Haare trocken. Sein ganzer Rücken hatte wehgetan, weil sein Vater ihn am Abend zuvor mit dem Gürtel verprügelt hatte. Die Striemen hatten gepocht, als sie auf der Lichtung am Lagerfeuer gesessen hatten. Daran erinnerte er sich genauso wie an das Licht, das auf dem grauen Steinaltar des Heidensteines geflackert hatte.
Er erinnerte sich auch an die Worte, die sie aufgeschrieben hatten, die Worte, die sie gemeinsam gesprochen hatten, als Cal sie zu Blutsbrüdern machte. Er erinnerte sich an den kurzen Schmerz des Schnitts, er spürte noch heute Cals und Fox' Handgelenke, als sich ihr Blut gemischt hatte.
Und dann explodierte etwas, sie spürten Hitze und Kälte, Kraft und Angst, als ihr vermischtes Blut auf den Boden der Lichtung tropfte.
Er erinnerte sich an die schwarze Masse, die aus dem Boden gekommen war, und an das blendend helle Licht, das darauf gefolgt war. Das reine Böse des Schwarzen, die strahlende Reinheit des Weißen.
Als es vorbei gewesen war, hatte er keine Striemen mehr auf dem Rücken gehabt, keinen Schmerz mehr empfunden, und in seiner Hand hatte ein Drittel eines Blutjaspis gelegen. Er trug ihn ständig bei sich, so wie Cal und Fox auch. Drei Teile eines Ganzen, genau wie sie.
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