Magyria - Das Herz des Schattens
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Magyria - Das Herz des Schattens

Roman

von Lena Klassen

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Weitere Artikelinformationen

WAS WIRST DU FÜR DEINE LIEBE OPFERN?
Ein Jahr als Au-pair in Budapest - das klingt für die junge Deutsche Hanna nach einer schönen und aufregenden Zeit. Wie aufregend ihr Aufenthalt in der ungarischen Hauptstadt tatsächlich werden soll, ahnt sie allerdings erst, als sie eines Nachts Mattim begegnet. Denn der rätselhafte junge Mann erzählt ihr eine unglaubliche Geschichte - von Schatten, von einem geheimnisvollen Tor und von einer Stadt, die parallel zu Budapest existiert. Und von Kunun, seinem Bruder, der wie er selbst ein Schatten - ein Vampir - ist, der sich im Gegensatz zu Mattim jedoch ganz in den Dienst der Finsternis gestellt hat. Mattim hingegen versucht, das Gute in sich zu bewahren. Um jedoch nicht von der Dunkelheit in seinem Inneren überwältigt zu werden, braucht er einen starken Halt auf der lichten Seite - den nur Hanna ihm geben kann. Doch Kununs Pläne sind weitreichender und bösartiger, als sie es sich jemals hätten vorstellen können. Und schon bald muss Hanna sich fragen, ob sie bereit ist, für ihre Liebe zu Mattim alles aufzugeben. Sogar ihre Menschlichkeit ...
Romantisch, gruselig und absolut im Trend. Der neue deutsche Vampir-Liebesroman vor der stimmungsvollen Kulisse Budapests.

Produktdetails

Verkaufsrang: 10.214
ISBN-10: 3-641-03795-6
EAN: 9783641037956
Erschienen: 04.03.2010
Verlag: Penhaligon Verlag
Einband: EPUB
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 1
Seitenzahl: 576
Erschienen bei: Penhaligon Verlag
Spieldauer: 887 KB
Kapitel: 0
Medium: EPUB
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Lena Klassen

Lena Klassen wurde 1971 in Moskau geboren und wuchs in Deutschland auf. Sie studierte Literaturwissenschaft, Anglistik und Philosophie an der Universität Bielefeld, wo sie 1999 promovierte. Heute lebt die Autorin mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern sowie zahlreichen Tieren in einem Haus im ländlichen Westfalen.

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Kundenrezensionen

  • Mein Geheimtipp! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Angelie Zamzow, am 03.05.2011

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    Als Hanna als Au-Pair nach Ungarn geht, rechnet sie eigentlich damit, ihre Zeit mit Hausarbeit und dem Aufpassen auf die Kinder Reka und Atilla zu verbringen. Aber wer hätte auch ahnen können, dass sie Mattim, einen jungen Prinzen aus einer Parallelwelt und noch dazu Vampir, trifft?! Wie das Schicksal so will, verlieben sich die beiden in einander und bald steht weit mehr auf dem Spiel als nur ein gebrochenes Herz.

    Ein grandioser Roman, der fast komplett ohne Klischees wie schöne Highschool-Vampire auskommt, einen dafür aber in die magischen Kulissen Ungarns und Magyrias entführt. Allein dieser wäre schon toll gewesen, aber die Aussicht auf den Nachfolger im Mai 2011 beschert mir Herzklopfen. Mein Geheimtipp!

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  • Ein wundervoller Fantasy-Roman!" Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Denise Leopold, am 25.11.2010

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    Für die junge deutsche Hanna geht ein Traum in Erfüllung. Sie geht als Au-Pair für ein Jahr nach Budapest. Dort betreut die Reká und ihren Bruder Attila. Doch Reká scheint ein Geheimnis zu haben, was ihr mehr und mehr die Lebensfreude nimmt. Als sie eines Nachts den rätselhaften Mattim kennen und lieben lernt und er ihr die unglaubliche Geschichte über die Schatten erzählt, ahnt sie langsam, auf was sie sich eingelassen hat. Denn schon bald steht Hanna vor der Frage, ob sie für ihre Liebe zu Mattim bereit ist, alles aufzugeben...

    Ein wundervoller Fantasy-Roman, mit einem Hauch Romantik und erster Liebe. Selten hat mich ein Buch so sehr gefesselt wie Magyria. Wer Bis#s# gelesen hat, wird dieses Buch lieben, denn im Gegensatz zu vielen anderen "Vampir"-Romanen ist dieser ganz anders, denn man taucht in 2 verschiedene Welten ein, die doch nebeneinander existieren. Lena Klassen wird Fans romantischer Vampirromane begeistern.


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  • Ein weiterer Vampirroman? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Renate Strohmayer, am 11.11.2010

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    Der Roman spielt im gegenwärtigen Budapest; Hauptcharakter ist Hannah, die ein Jahr als Au-pair bei einer wohlhabenden ungarischen Familie verbringt. Schnell fällt ihr auf, dass Tochter Reka unter Liebeskummer leidet. Neugierig spricht sie das Mädchen darauf an, und sie erzählt von ihrer großen Liebe. Eines jedoch macht Hannah stutzig: Reka kann sich nicht erinnern was sie bei ihren Treffen unternommen haben. Dadurch misstrauisch geworden beschließt die junge Frau mehr über den geheimnisvollen Freund herauszufinden. Dabei trifft sie auf Mattim, der mehr über die eigenartige Situation zu wissen scheint. Gemeinsam versuchen sie das Geheimnis zu lüften.

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  • Zum Dahinschmelzen... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Kati Wascher, am 28.10.2010

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    Sie haben gerade die Biss-Bücher inhaliert und brauchen jetzt Nachschub? Kein Problem! Nehmen Sie dieses hier, es lohnt sich. Eine spannende Geschichte wunderschön erzählt. Autorin Lena Klassen muß sich wahrlich nicht hinter Stephenie Meyer verstecken. Ich für meinen Teil habe die Nacht durchgemacht, weil ich unbedingt wissen mußte, wie es mit Hanna und Mattim ausgeht.

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Das Mädchen hielt den Blick seit einer geraumen Weile nur auf eine Stelle gerichtet. Ihre mit dickem Kajalstrich umrahmten Augen nahmen jede Einzelheit wahr - die schwarze Jeans und das schwarze Hemd des Mannes an der Theke boten nicht viel Abwechslung, und doch starrte sie darauf, als wäre sie verloren, wenn sie es nicht täte.
»Das ist er«, flüsterte sie gebannt. »Siehst du ihn?« Ihre Stimme ging völlig unter im ohrenbetäubenden Krach der Musik, nur ihr Mund öffnete und schloss sich.
Ihre Begleiterin fasste sie an der Schulter und zog sie näher zu sich heran. Der Rhythmus vibrierte in ihrem ganzen Körper, sie wippte ungeduldig mit dem Fuß. »Deine Eltern werden mich umbringen«, schrie sie ihr ins Ohr. »Wir kriegen beide mächtig Ärger. Komm endlich, wir müssen zurück!«
Das Mädchen hatte diese Worte schon mindestens hundert Mal gehört und war wenig davon beeindruckt. »Siehst du ihn?«, fragte sie wieder. »Los, wir gehen hin und bestellen auch etwas.«
»Reka, nun mach schon. Wenn Attila aufwacht und merkt, dass er alleine zu Hause ist ... Wenn er petzt, lassen sie mich nie wieder auf euch aufpassen.«
Reka lächelte verächtlich. Sie zog Maria zur Theke, aber als sie dort ankamen, war der junge Mann, den sie so intensiv beobachtet hatte, fort. Enttäuscht biss sie die Zähne zusammen. Sie sah sich um; im flackernden Licht, zwischen den vielen, sich bewegenden Körpern war es schwer, jemanden zu entdecken. »Wo ist er?« Sie versetzte dem älteren Mädchen einen kleinen Stoß. »Jetzt habe ich ihn verloren. Siehst du ihn noch?«
»Wir gehen jetzt. Keine Widerrede.«
»Erst bestelle ich etwas. Einen Mojito.«
»Von wegen.« Maria hielt die Bedienung zurück. »Sie nimmt einen Gyomolcs Teak.«
»Spinnst du? Früchtetee?«
»Glaubst du wirklich, ich lasse dich Alkohol trinken?«
»Möchtest du tanzen?« Wie aus dem Nichts war er vor ihr aufgetaucht.
Reka betrachtete das dunkle Hemd vor ihr, kaum wagte sie, den Kopf zu heben und ihn anzusehen. Das schwarze, glänzende Haar, auf dem das Licht in bunten Funken spielte. Und darunter das Gesicht. Kein Ungar. Kein Tourist. Auch kein Südländer. Er hatte etwas unbestreitbar Exotisches, einen Hauch von Asien, aber wie ein richtiger Chinese oder Koreaner sah er auch nicht aus, dafür war er viel zu groß.
Sie wusste nichts als seinen Namen. »Kunun.«
Er lächelte, als er beobachtete, wie ihre Lippen die Silben formten. »Komm.«
Das ältere Mädchen verfolgte kopfschüttelnd, wie der Fremde Reka zwischen die Tanzenden zog. Sie versuchte verzweifelt, die beiden im Blick zu behalten. Reka hatte immer nur von dem »süßen Jungen« gesprochen, den sie unbedingt treffen wollte. Nur deshalb hatte sie sich dazu überreden lassen, mit ihr herzukommen. Doch dieser Schwarzhaarige war ein Mann. Er war mindestens zwanzig, wenn nicht noch älter. Sie hätte sich niemals darauf einlassen dürfen, mit Reka ins Buddha Inn zu gehen. Ferenc und Monika würden sie nie wieder zum Babysitten engagieren. Und bei keiner anderen Familie bekam sie so viel pro Abend wie bei den Szigethys. Aber es war hart verdientes Geld, das war es wirklich!
Maria drängte sich durch die Tänzer, doch sie konnte Reka nirgends entdecken. Panik stieg in ihr auf. Das Mädchen war so unglaublich verliebt, in einen Kerl, den sie ein paar Mal von weitem gesehen hatte, von dem sie rein gar nichts wusste. Wie konnte man nur so dumm sein? Hastig schob sie sich durch die Menge, sie begann zu schwitzen. Nach Reka zu rufen war zwecklos, niemand würde sie hören, und trotzdem konnte sie nicht anders: »Reka! Reka?«
Der Ausgang! Vielleicht war er schon dabei, sie nach draußen zu bringen? Sie zu verschleppen? »Reka!«
Sie winkte die junge Frau hinter der Theke heran. »Wo ist er hin?«, schrie sie. »Kunun. Wo ist dieser Kunun?«
Die Kellnerin starrte sie einen Moment an, dann zuckte sie die Achseln.
Sie kämpfte sich weiter. Dort war schon die Tür. Ein Paar kam lachend herein und brachte einen Schwall rauchiger, kalter Luft mit. Maria zögerte, dann kehrte sie noch einmal um und ließ den Blick durch den Raum schweifen. Das würde Reka denn doch nicht tun. Oder? Dieser Göre war wirklich alles zuzutrauen.
Eine Weile schwankte sie unentschlossen zwischen ihrem Wunsch, auf der Straße nachzusehen, und der Hoffnung, dass ihr Schützling doch noch irgendwo hier drinnen war. Ärger und Panik stritten in ihr, dann entschied sie, dass sie Reka, wenn sie mit diesem Fremden mitgegangen war, draußen nicht mehr einholen würde, dass aber noch eine Chance bestand, das Mädchen heil nach Hause zu bringen, wenn sie es irgendwo hier im überfüllten Club fand.
Unruhig umkreiste sie die Tanzfläche.
Wie groß ihre Angst um Reka wirklich war, merkte sie, als die Erleichterung sie wie eine warme Welle durchflutete. Die beiden waren noch da. Sie standen inmitten der Tanzenden wie ein Fels in der Brandung, ohne mitzutanzen, ohne sich zu rühren. Kunun hielt das Mädchen fest in seinem Arm, für Marias Geschmack viel zu fest, und beugte sich zu ihr hinunter. Sie küssten sich, allerdings derart lange, dass Maria stutzig wurde. Nein, jetzt sah sie es. Die beiden küssten sich nicht. Reka hing bewegungslos in Kununs Griff, das Gesicht an seine Schulter gelehnt, mit weit geöffneten, blicklosen Augen. Die Angst kehrte wieder zurück, mit einer solchen Macht, dass Maria übel wurde. Rücksichtslos schob sie die letzten Tänzer zur Seite, die ihr im Weg standen. In dem Moment, als sie nach dem Arm des Mädchens griff, merkte sie, dass Kununs Mund an Rekas Hals lag.
Sie schrie gellend auf. Als sie das junge Mädchen von ihm wegriss, erwartete sie, dass Reka zusammensacken und ihr in die Arme fallen würde, aber ihr Schützling taumelte nur ein paar Schritte rückwärts.
»Lass sie in Ruhe!«, schrie Maria. »Lass sie gefälligst in Ruhe! Oh mein Gott, sie ist erst vierzehn!«
Kunun hob abwehrend die Hände. Er lächelte unschuldig, aber seine Augen glitzerten. Maria wäre ihm am liebsten an die Kehle gegangen, doch es gab Dringenderes zu tun. Sie packte die Hand des Mädchens und zerrte es hinter sich her zum Ausgang und auf die Straße. Rekas Widerstand wurde stärker.
»Lass mich los, was soll das!«

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