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Meine Rezensionen

  • Notting Hill NEU
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    ..pretty man loves pretty woman and vice versa
    Rezension vom 04.02.2012

    .?. Wie soll da ein Auge trocken bleiben

    .!. Eine verzaubernde Julia Roberts
    .!. ein obertrockener Hugh Grant
    .!. ein köstlicher Hugh Bonneville
    .!. exzellente schauspielerische Leistungen
    .!. eine super Kulisse und Kameraführung

    Eine märchenhafte, flotte und einfache Story mit Happy End, in jeder Phase nachzuträumen.

    Hoffnungslos romantisch und so richtig zum Schmunzeln - eine Top-Alternative zu Bollywood
  • The Blues Brothers
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    ... ein katholischer Klassiker ... ??? ... unglaublich aber wahr
    Rezension vom 29.01.2012

    Es ist einfach unglaublich unverständlich und erklärungsbedürftig, warum um des Blues Willen in diesem Blue-Note-Klassiker die deutsche Tonspur bislang in Mono war, in einem Film, der von Musik nur so lebt und bebt, und in dem Soul- und Bluesgrößen ihr Bestes geben. Endlich wurde auch uns Alemannen das verschrottungswürdige Vermögen ihrer Ordnungshüter im DTS Sound bewilligt, denn allzu soundträchtig ist doch der Verfolgungswahn und -erfolg, an- und vorgeführt von den 2 Black-in-blacks, die offensichtlich in jeder Beziehung mehr auf und in dem Kasten haben, als die ameisenhaft orientierten Zerstörer kommunalen und nationalen Eigentums.

    Wie erstklassig der Soundtrack dieses filmischen Juwels sein kann zeigt uns nun die Tonspur dieser Blu(es)-Ray :) Edition allein schon durch die mitreißenden Raumklänge von John Lee Hooker, Aretha Franklin, James Brown, Ray Charles.

    Nun, zum Film selbst ist wohl nichts mehr zu sagen, denn Kult bleibt Kult, und eine erneute Erläuterung des Drehbuches und der kongenialen Schauspieler wäre nichts anderes als eine kultlose Wiederholung. Sicher ist, diese fast zweieinhalb stündige Reise mit dem Bluesmobile vom Jailhouse Lock zum Jailhouse Rock verspricht immer wieder ein nie einseitig, lauwarm oder schal werdendes Buffet genüsslichster Kost erster Sahne ...
  • Blues Brothers 2000
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    ... ein katholischer Klassiker ... ??? ... unglaublich aber wahr
    Rezension vom 29.01.2012

    Es ist einfach unglaublich unverständlich und erklärungsbedürftig, warum um des Blues Willen in diesem Blue-Note-Klassiker die deutsche Tonspur bislang in Mono war, in einem Film, der von Musik nur so lebt und bebt, und in dem Soul- und Bluesgrößen ihr Bestes geben. Endlich wurde auch uns Alemannen das verschrottungswürdige Vermögen ihrer Ordnungshüter im DTS Sound bewilligt, denn allzu soundträchtig ist doch der Verfolgungswahn und -erfolg, an- und vorgeführt von den 2 Black-in-blacks, die offensichtlich in jeder Beziehung mehr auf und in dem Kasten haben, als die ameisenhaft orientierten Zerstörer kommunalen und nationalen Eigentums.

    Wie erstklassig der Soundtrack dieses filmischen Juwels sein kann zeigt uns nun die Tonspur dieser Blu(es)-Ray :) Edition allein schon durch die mitreißenden Raumklänge von John Lee Hooker, Aretha Franklin, James Brown, Ray Charles.

    Nun, zum Film selbst ist wohl nichts mehr zu sagen, denn Kult bleibt Kult, und eine erneute Erläuterung des Drehbuches und der kongenialen Schauspieler wäre nichts anderes als eine kultlose Wiederholung. Sicher ist, diese fast zweieinhalb stündige Reise mit dem Bluesmobile vom Jailhouse Lock zum Jailhouse Rock verspricht immer wieder ein nie einseitig, lauwarm oder schal werdendes Buffet genüsslichster Kost erster Sahne ...
  • Chicago
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    All That Jazz - Entertainment pur und erstklassig
    Rezension vom 29.01.2012

    Mal ganz davon abgesehen, dass alle Hauptdarsteller die Songs selbst singen und tanzen, spätestens bei dem Puppenspielersong (Press Conference Rag) muss es einem, einem solchen Genre gewogenen Zuschauer von den Sitzen reißen. Egal ob Kameraeinstellung, Orchestrierung, Choreographie, Schminke, Kulisse oder Licht, jede einzelne Szene ist nicht nur in dieser Hinsicht hinreißend eingefangen!

    Als wenn nie etwas anderes im Leben gemacht bewegen sich, allen voran Zellweger, Zeta-Jones, Gere und Lathifa in dieser "dramatischen" und mit Ironie gespickten Komödie voller jazziger Seitenhiebe auf gesellschaftliche Strukturen und ihre Marionetten. Ohne eine Scharfzeichnung von Grenzen zwischen Revue und Realität darf dann auch das "Es ist alles Zirkus" über die Lippen des selbstironischen Staranwaltes zum Sahnehäubchen auf der Aufhebung gerichtlich eindeutiger Sanktionen für die 2 Zuckerpuppen avancieren.

    ... ein in allen Teilen brillantes und herrlich anzusehendes und -hörendes Musical mit Gute-Laune-Garantie für diejenigen, die sich hier!? heimisch fühlen :-)

    ___________________
    Darsteller:
    Renée Zellweger (Roxie Hart)
    Catherine Zeta-Jones (Velma Kelley)
    Richard Gere (Billy Flynn)
    Queen Latifah (Matron Mama Morton)
    John C. Reilly (Amos Hart)
    Lucy Liu (Kitty Baxter)
    Taye Diggs (Bandleader)
    Colm Feore (Harrison)
    Christine Baranski (Mary Sunshine)
    Dominic West (Fred Casely)
    Mya Harrison (Mona)
    Deidre Goodwin (June)
    Denise Faye (Annie)
    Ekaterina Chtchelkanova (Hunyak)
    Susan Misner (Liz)
    Chita Rivera (Nickie)
  • Chicago
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    All That Jazz - Entertainment pur und erstklassig
    Rezension vom 29.01.2012

    Mal ganz davon abgesehen, dass alle Hauptdarsteller die Songs selbst singen und tanzen, spätestens bei dem Puppenspielersong (Press Conference Rag) muss es einem, einem solchen Genre gewogenen Zuschauer von den Sitzen reißen. Egal ob Kameraeinstellung, Orchestrierung, Choreographie, Schminke, Kulisse oder Licht, jede einzelne Szene ist nicht nur in dieser Hinsicht hinreißend eingefangen!

    Als wenn nie etwas anderes im Leben gemacht bewegen sich, allen voran Zellweger, Zeta-Jones, Gere und Lathifa in dieser "dramatischen" und mit Ironie gespickten Komödie voller jazziger Seitenhiebe auf gesellschaftliche Strukturen und ihre Marionetten. Ohne eine Scharfzeichnung von Grenzen zwischen Revue und Realität darf dann auch das "Es ist alles Zirkus" über die Lippen des selbstironischen Staranwaltes zum Sahnehäubchen auf der Aufhebung gerichtlich eindeutiger Sanktionen für die 2 Zuckerpuppen avancieren.

    ... ein in allen Teilen brillantes und herrlich anzusehendes und -hörendes Musical mit Gute-Laune-Garantie für diejenigen, die sich hier!? heimisch fühlen :-)

    ___________________
    Darsteller:
    Renée Zellweger (Roxie Hart)
    Catherine Zeta-Jones (Velma Kelley)
    Richard Gere (Billy Flynn)
    Queen Latifah (Matron Mama Morton)
    John C. Reilly (Amos Hart)
    Lucy Liu (Kitty Baxter)
    Taye Diggs (Bandleader)
    Colm Feore (Harrison)
    Christine Baranski (Mary Sunshine)
    Dominic West (Fred Casely)
    Mya Harrison (Mona)
    Deidre Goodwin (June)
    Denise Faye (Annie)
    Ekaterina Chtchelkanova (Hunyak)
    Susan Misner (Liz)
    Chita Rivera (Nickie)
  • Gerd Heuschmann trifft Jean-Claude Dysli
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    Eine scheinbar geballte Faust
    Rezension vom 11.01.2012

    Es ist ein hochkarätiges Seminar und ein hochkarätiger Film mit einem in allen Dingen souveränen Dysli und einen leider etwas unsicheren Heuschmann. Dennoch, die Tischrunde (mit einem nicht zur Neige gehen wollenden Glas von Dysli :-) auf CD 1 sowie die Demonstrationen Dyslis und Heuschmanns auf CD 2 wären ein Segen für die Reiterei und das Pferd, würden die Teilnehmer sowie die CD-Watcher wenigsten im Ansatz begriffen haben, was die beiden zu vermitteln suchen.

    Fair dem Pferd und gerecht im Aufzeigen von Unarten oder Unvermögen dem Reiters gegenüber werden die für mich gerechten Regeln im Umgang mit Pferden besprochen und gezeigt. Es ist ein Film, der für jeden Reiter und jede Reitart gilt, ein Film der das Wesen und die Reaktion des Pferdes eindrucksvoll darlegt, erheiternd dargestellt durch die immer wieder einfließenden "Späßchen" von Dysli, der sichtbar einfügsam mit jeder Pore seines Körpers klarstellt, dass er bis dato über 2800 Pferde be-, ein- und geritten und begriffen hat, was Freddy Knie und ein amerikanischer Horseman damit meinten, als sie ihn fragten: "DO you LOVE your HORSE"

    4 1/2 Stunden ehrlicher als ehrlich ;-) und für jeden empfehlenswert, der mit Pferden etwas zu tun hat, vor allem auf ihnen sitzt.
  • Traveller
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    außergewöhnlich in jeglicher Hinsicht
    Rezension vom 04.11.2011

    Man muss nicht Musiker sein, um zu erkennen, dass dieser unberechenbarer Approach ein erstklassiger Versuch ist, eine folkloristische, indische und spanische Musikkultur katalytisch zu näheren oder gar zu vereinen.

    Ob Takt oder Melodie, jede Kultur für sich stehend und stellend im Ausdruck seiner ihr typischen Instrumentalisierung gelingt es Anoushka Shankar diese 2 Kulturen zu vereinen ohne ihre Mythen zu zerstören.

    Ob die Schlaginstrumente mit- oder gegeneinander, oder ob der Wechsel von der volltonig bekannten Flamencoguitarre und der silbrig schwingenden Sitar, oder ob der Wechsel von Gesangsvolumen, Stimminterpretationen und Spracheigenschaften: In jedem Song spiegelt sich eine wunderbare Synthese in den Synergien zweier scheinbar verschiedener Ausdrucksweisen.

    ... eine erstklassige CD, nicht nur für Liebhaber
  • Todeszug nach Yuma
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    ... 200 USD und der Kampf um moralische Integrität
    Rezension vom 04.11.2011

    "Even bad men love their Mamas"

    Dieser Western aus dem Jahre 2007 ist eine gelungene Wiedergeburt eines tot gesagten Genres als ein faszinierend dynamisches und grandios inszeniertes Selbstmordkommando ohne pathetische Kultur- und Gesellschaftskritik, angesiedelt zwischen Wildnis und Zivilisation bei immer wieder kurz auflodernder Lagerfeuerromantik inmitten von Sand und Staub und kleinbürgerlicher Ansiedlungen, versehen mit den Eckpunkten einer plötzlichen Konfrontation eines Normalbürgers mit der Welt des Verbrechens, einem Shootout im Dienste der Gerechtigkeit und sozialen Norm und einer zentralen Thematisierung der vielen kleinen Dinge, die die menschliche Psyche und Motorik steuern.

    Charismatisch, intelligent, fintenreich und überlegen einerseits und pathologisch destruktiv und sadistisch anderseits steht das vielschichtige Böse in diesem phänomenal gespielten Duellen von Gesetzlosigkeit und Moral und von Opportunismus und Idealismus einem gesetzestreuen, hinsichtlich der notwendigen ethischen Entscheidung vom Zwiespalt gezeichneten Bürgerkriegsinvaliden, gleich einem Musterbeispiel von Charakterstärke, Aufrichtigkeit und Zivilcourage, gegenüber.

    "I've got to, that's all."


    nb: "3:10 to Yuma" (Originaltitel) basiert auf einer Kurzgeschichte von Elmore Leonard und wurde bereits 1957 von Delmer Daves mit Glenn Ford und Van Heflin in den Hauptrollen verfilmt

    Besetzung
    * Christian Bale : Dan Evans
    * Russell Crowe : Ben Wade
    * Chris Browning : Crawley
    * Chad Brummett : Kane
    * Kevin Durand : Tucker
    * Alan Tudyk : Doc Potter
    * Peter Fonda : Byron McElroy
    * Ben Foster : Charlie Prince
    * Shawn Howell : Jackson
    * Logan Lerman : William Evans
    * Lennie Loftin : Hollander
    * Gretchen Mol : Alice Evans
    * Benjamin Petry : Mark Evans
    * Luce Rains : Marshal Weathers
    * Dallas Roberts : Grayson Butterfield
    * Cherlyn Schaefer : Ladenbesitzer
    * Vinessa Shaw : Emmy
    * Johnny Whitworth : Tommy Darden
    * Luke Wilson : Zeke
  • Walkabout - 3-Disc Special Edition
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    ... blütenweiß gegen naturbunt ...
    Rezension vom 04.11.2011

    NEIN, ein "pseudokultureller Möchtegernkunstporno" ist dieser Film von Nicolas Roeg aus dem Jahre 1971 sicher nicht.

    Inmitten einer überwältigenden Kulisse der einzigartigen australischen Natur konzentriert sich dieser nahezu irreale Film zwischen den Bildern eines antagonistischen Anfangs und eines scheinbar integrierten Endes in seinen wesentlichen Teilen träumerisch und erotisierend auf die leise Hinterfragung von Existenzen und auf die Darstellung von Allegorien, gleichsam als eine Bilderflut unbehinderter, transzendentaler Initiations-Rituale zwischen Traum und Wirklichkeit.

    Die immer wieder gezeigte "Reinkarnation" der Reinheit der im Outback geknechteten Bekleidung und der letztendlich, trotz fratzenhafter Intermissionen verklärend gewahrten physischen Hülle ihrer menschlichen Träger lanciert das Abenteuer in eine meisterhafte Präsentation von Schönheit, Zusammenprall, Überleben und Überdenken.

    ... eine gelungene Sozialkritik in einer feinfühligen und feingliedrigen Transmission eines Walkabouts in ein Feelabout und Thinkabout


    * Jenny Agutter : das Mädchen
    * Luc Roeg : der Bruder
    * David Gulpilil : der Eingeborene
    * John Meillon : der Vater
  • Walkabout - Der Traum vom Leben
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    ... blütenweiß gegen naturbunt ...
    Rezension vom 04.11.2011

    NEIN, ein "pseudokultureller Möchtegernkunstporno" ist dieser Film von Nicolas Roeg aus dem Jahre 1971 sicher nicht.

    Inmitten einer überwältigenden Kulisse der einzigartigen australischen Natur konzentriert sich dieser nahezu irreale Film zwischen den Bildern eines antagonistischen Anfangs und eines scheinbar integrierten Endes in seinen wesentlichen Teilen träumerisch und erotisierend auf die leise Hinterfragung von Existenzen und auf die Darstellung von Allegorien, gleichsam als eine Bilderflut unbehinderter, transzendentaler Initiations-Rituale zwischen Traum und Wirklichkeit.

    Die immer wieder gezeigte "Reinkarnation" der Reinheit der im Outback geknechteten Bekleidung und der letztendlich, trotz fratzenhafter Intermissionen verklärend gewahrten physischen Hülle ihrer menschlichen Träger lanciert das Abenteuer in eine meisterhafte Präsentation von Schönheit, Zusammenprall, Überleben und Überdenken.

    ... eine gelungene Sozialkritik in einer feinfühligen und feingliedrigen Transmission eines Walkabouts in ein Feelabout und Thinkabout


    * Jenny Agutter : das Mädchen
    * Luc Roeg : der Bruder
    * David Gulpilil : der Eingeborene
    * John Meillon : der Vater