BuchhändlerInnen im Portrait
aus Mannheim
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Das WesenRezension vom 27.12.2010Per anonymem Anruf erhält die Aachener Kripo einen Hinweis, dass ein kleines Mädchen verschwunden ist. Die beiden befreundeten Kommissare Menkhoff und Seifert sind sofort alarmiert, denn sie haben vor 15 Jahren bereits einen Fall abgeschlossen, bei dem ein kleines Mädchen verschwunden und tot aufgefunden worden ist. Seltsamerweise führt es die beiden direkt zu dem Haus von Dr. Joachim Lichner, einem gerade aus dem Gefängnis entlassenen Psychiater, der damals vor 15 Jahren an dem Mord an ebendiesem Mädchen verurteilt worden ist. Kann das Zufall sein?
Seifert und Menkhoff setzen Lichern auf jeden Fall fest, denn es stellt sich heraus, dass das verschwundene Mädchen Lichners Tochter sein soll. Dieser bestreitet vehement ein Kind zu haben. Er sei genauso unschuldig wie bei dem Mord vor 15 Jahren und er hätte die Zeit im Gefängnis abgesessen, obwohl er die Tat nicht begangen habe.
Menkhoff versucht Zeit herauszuschinden, damit Lichner länger festsitzt. Er sucht Lichners Ex-Freundin Nicole auf, die damals sehr unter Lichner litt und die er misshandelt haben soll. Nicole war auch einige Zeit Menkhoffs Lebensgefährtin und es tauchen immer mehr Widersprüche auf. Kann Seifert Menkhoff noch vertrauen oder hängt er gefühlsmäßig wieder in der ganzen Sache drinnen? Den beiden läuft die Zeit weg.
Arno Strobel beschreibt auf zwei Zeitebenen einen lebhaften und spannenden Krimi, den man nicht mehr bei Seite legen will!
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Finstere OrteRezension vom 01.11.2010Libby Day ist sieben Jahre alt, als ein schlimmes Massaker in ihrem Farmhaus ihre ganze Familie auslöscht: ihre Mutter Patty und ihre beiden Schwestern Debby und Michelle werden grausam umgebracht. Als einzige Überlebende, die sich versteckte, beschuldigt sie ihren Bruder Ben, damals 15, die gesamte Familie umgebracht zu haben.
Jahre später wird Libby mit Leuten bekannt gemacht, die ihren Fall genauestens kennen und überzeugt davon sind, dass Ben unschuldig ist und Libby in ihrer Aussage gelogen haben muss.
Libby beginnt ganz von vorne die letzten 25 Jahre aufzurollen und sich zu erinnern, was in den Tagen vor den Morden und in der Mordnacht selbst passiert ist. Sie befagt alle möglichen Menschen und gerät dadurch in große Gefahr. Allerdings beginnt sie daran zu zweifeln, was sie in dieser Nacht wirklich beobachtet hat. War Ben wirklich der Mörder? Spannend bis zur letzten Seite beschreibt die Autorin die Geschichte der Libby Day.
In Rückblenden schildern Libbys Mutter Patty und ihr Bruder Ben die letzten Tage vor den Morden aus ihrer Sicht. Man erhält einen guten Überblick über die Situation von Patty Day, die kurz davor steht ihre Farm durch Räumung zu verlieren und ihren Sohn Ben aus großen Schwierigkeiten zu retten. Und auch Ben erzählt in diesen Rückblenden seine eigenen Geschichte.
Ein toller Thriller!
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Bree TannerRezension vom 06.06.2010Bree Tanner kann sich an ihr menschliches Leben nicht mehr richtig erinnern, obwohl es erst drei Monate her ist, dass sie zum Vampir wurde. Sie wird in der Vampirarmee von Riley ausgebildet, der der Vampirin Viktoria untersteht, um gegen die Cullens zu kämpfen. Bree fühlt sich in dieser Armee von neugeborenen Vampiren nicht wohl, aber sie findet dort einen Verbündeten, Diego, mit dem sie herausfindet, dass Sonnenlicht nicht zerstört, so wie es ihnen beigebracht wurde.
Spannend geschrieben, aber leider ein bißchen zu kurz. -
SturmsegelRezension vom 06.06.2010Anneke ist 17 Jahre und in Stalsund ohne ihren Vater aufgewachsen. Als ihre Mutter stirbt, lernt sie endlich ihren Vater kennen, einen reichen Kaufmann, der sie bei sich aufnimmt. Bedroht durch den 30-jährigen Krieg beschliesst der Vater, dass Anneke nach Schweden reisen soll zu dessen Schwester, damit sie dort sicher sei. Ihre Tante entpuppt sich allerdings als arrogante und böse Frau, sodass Anneke von dort flüchtet. Sie lernt in Stockholm den jungen Schiffsbauer Ingmar kennen und lieben...
Ein historischer Jugendroman in den Zeiten des 30-jährigen Krieges mit Happy-End. -
Sommer Sonne SaltkrokanRezension vom 03.06.2010Ein wunderschönes Ferienbuch, das man immer wieder lesen kann. Wer kennt nicht Malin, Pelle, Melcher und alle anderen sowie den Hund Bootsmann? Auf nach Saltkrokan! -
LenamaniaRezension vom 03.06.2010Lena? 12 Punkte! Jedes Lied könnte auf dieser CD ein Hit werden. Mein ganz spezieller Lieblingstitel: Caterpillar in the rain! -
Französische DelikatessenRezension vom 03.06.2010Ein wunderschöner Film über die beiden frommen Schwestern Martine und Philippa, die im 19.Jahrhundert in Jütland leben. Die beiden nehmen die flüchtige Französin Babette auf, die sich als französische Meisterköchin entpuppt. Als Babette eine Nachricht aus Frankreich erhält, dass sie in der Lotterie 10.000 Francs gewonnen hat, will Babette ein Fest ausrichten mit allen möglichen Delikatessen, die sie selbst zubereitet. -
Zahlen zum SterbenRezension vom 03.06.2010Das Buch hat mich total umgehauen von Anfang bis Ende! Jem ist 15 und nach dem Tod ihrer Mutter wandert sie von Pflegefamilie zu Pflegefamilie und findet einfach keinen Halt. Sie will niemand in die Augen blicken, denn sie hat eine schreckliche Gabe: Sie sieht bei jedem Menschen, dem sie in die Augen blickt, eine Zahl, nämlich dessen Todesdatum. Das macht Jem fertig und haltlos, bis sie Spinne kennenlernt und sich auf der Flucht in ihn verliebt. Doch auch bei Spnne sieht sie dessen Zahl und die sagt aus, dass er nur noch 3 Wochen zu leben hat. Wird Jem es schaffen, Spinne vor dem Tod zu bewahren? Absolut lesenswert!!! -
Das Spiel im TalRezension vom 03.06.2010Das Geschwisterpaar Julia und Robert kommen in ihr neues College Grace direkt in den Rocky Mountains und haben schon gleich am Anfang das Gefühl, dass dort in diesem abgelegenen Tal etwas nicht stimmt. Nach einer Überraschungsparty in einem versteckten Bootshaus verschwindet eine Mitschülerin, die im Rollstuhl sitzt. Julia und ihre Clique finden Angela ertrunken im See. Das war kein Zufall, denn Angela war eine begnadete Hackerin und ist hinter jedes Geheimnis ihrer Mitschüler gekommen. Auch hinter der Geheimnis, das Julia und Robert verschweigen? Band 1 ist schon mal super gelungen, sind wir mal gespannt auf Band 2, der im August folgt! -
Der Fürst des NebelsRezension vom 29.05.2010Max zieht mit seiner Familie aus der Stadt in ein kleines Dorf am Meer, denn sein Vater denkt, dass die Familie vor dem Krieg dort sicherer ist. Max lernt Roland kennen, der Enkel des Leuchtturmwärters und beginnt mit ihm zu einem Schiffswrack zu tauchen, als er in der Meerestiefe etwas Gruseliges fühlt. Genauso gruselig wie die Steinfiguren im Garten hinter dem Strandhaus. Der Leuchtturmwärter erzählt ihnen einiges, was sie nicht verstehen. Denn wer hat wohl die ganzen Filmrollen aufgenommen, die im Schuppen lagern? War es vielleicht Jakob, der Junge, der vor Max im Strandhaus gelebt hat und ertrunken ist? Eine phantastische Gruselgeschichte nicht nur für Jugendliche mit einer schönen, bildhaften Sprache.

















