BuchhändlerInnen im Portrait
aus Dresden
- Gesamte Rezensionen
- 126 (ansehen)
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Von Schönen und BiesternRezension vom 15.05.2013Aufgrund eines jahrhundertealten Familienfluches kommt Penelope mit einer Schweinenase zur Welt. Alles elterliches Jammern und auch Operationen helfen nicht: Der Rüssel bleibt dran! Um das Kind vor neugierigen Blicken und das Ansehen der altehrwürdigen Familie vor schlechter Presse zu schützen, wächst Penelope gut verborgen hinter den Mauern des Familienanwesens auf. Sie kann nur von dem Fluch befreit werden, sollte sich jemand finden, der sie so liebt, wie sie ist.
Doch alle Brautschau nützt nichts. Jeder potenzielle Bewerbe flieht, sobald er Penelopes ansichtig wird. Und auch sie hat langsam keine Lust mehr, sich einsperren zu lassen und läuft davon...
Penelope ist ein modernes Märchen voller Wärme und Witz, mit einer bezaubernden Christina Ricci und einem sympathischen James McAvoy. -
Lebensmut vs. Lebenssinn (eBook)Rezension vom 15.05.2013Der Roman beginnt zunächst ganz einfach. Die intelligente, lebenslustige 26jährige Lou weiß nicht so recht, wo es im Leben hingehen soll, traut sich nicht so recht etwas zu wagen. Als sie dann ihren Job in einem Café verliert, ist sie perspektivlos. Schließlich bekommt sie eine Stelle als Haushälterin bei einem jungen querschnittsgelähmten Mann.
Der junge Will hatte vor seinem Unfall alles, was man sich nur wünschen kann: einen erfolgreichen Job, jede Menge Spaß und eine Schönheit zur Freundin. Doch dann wurde er auf regennasser Straße von einem Motorrad erfasst und ist seither vom Hals abwärts gelähmt.
Es ist für den Leser nachvollziehbar und dennoch traurig, dass ihm seither jeder Lebenswillen fehlt.
Schnell ist klar, dass die quirlige Lou weniger als Putzfrau, sondern mehr als Unterhalterin und Aufpasserin an Wills Seite gestellt wurde. Ob sie es schafft ihm wieder neuen Lebensmut zu geben?
Ein ganzes halbes Jahr kommt als leichter Roman daher, scheut sich jedoch nicht zu fragen, welch hohe Bedeutung Lebensqualität und Selbstbestimmung haben (sollten).
Und mein Tipp zum Schluss der Empfehlung: Vergessen Sie nicht die Taschentücher bereitzulegen! -
Lebensmut vs. Lebenssinn (Buch)Rezension vom 15.05.2013Der Roman beginnt zunächst ganz einfach. Die intelligente, lebenslustige 26jährige Lou weiß nicht so recht, wo es im Leben hingehen soll, traut sich nicht so recht etwas zu wagen. Als sie dann ihren Job in einem Café verliert, ist sie perspektivlos. Schließlich bekommt sie eine Stelle als Haushälterin bei einem jungen querschnittsgelähmten Mann.
Der junge Will hatte vor seinem Unfall alles, was man sich nur wünschen kann: einen erfolgreichen Job, jede Menge Spaß und eine Schönheit zur Freundin. Doch dann wurde er auf regennasser Straße von einem Motorrad erfasst und ist seither vom Hals abwärts gelähmt.
Es ist für den Leser nachvollziehbar und dennoch traurig, dass ihm seither jeder Lebenswillen fehlt.
Schnell ist klar, dass die quirlige Lou weniger als Putzfrau, sondern mehr als Unterhalterin und Aufpasserin an Wills Seite gestellt wurde. Ob sie es schafft ihm wieder neuen Lebensmut zu geben?
Ein ganzes halbes Jahr kommt als leichter Roman daher, scheut sich jedoch nicht zu fragen, welch hohe Bedeutung Lebensqualität und Selbstbestimmung haben (sollten).
Und mein Tipp zum Schluss der Empfehlung: Vergessen Sie nicht die Taschentücher bereitzulegen! -
Ich liebe ihre Bücher! (eBook)Rezension vom 08.04.2013Auch bei ihrem zweiten Roman bleibt Astrid Rosenfeld ihrem Stil treu. Wie Adams Erbe ist auch dieses Buch bevölkert von vielen schrägen und liebenswerten Charakteren. Das Tragische wird erträglich durch das Komische.
Während man im ersten Teil des neuen Romans von der Kindheit der Brauer-Brüder auf eine fast naive Weise liest, wird man im zweiten Akt durch die skrupellose Welt der Kunstszene geführt. In dieser glamourösen Welt scheint weniger von Interesse zu sein, was man kann, als mehr das, was andere bereit sind dafür zu bezahlen.
Doch mehr möchte ich nicht verraten. Lassen Sie sich dieses Buch nicht entgehen. Es ist eines der schillerndsten in diesem Frühling. -
Ich liebe ihre Bücher!Rezension vom 08.04.2013Auch bei ihrem zweiten Roman bleibt Astrid Rosenfeld ihrem Stil treu. Wie Adams Erbe ist auch dieses Buch bevölkert von vielen schrägen und liebenswerten Charakteren. Das Tragische wird erträglich durch das Komische.
Während man im ersten Teil des neuen Romans von der Kindheit der Brauer-Brüder auf eine fast naive Weise liest, wird man im zweiten Akt durch die skrupellose Welt der Kunstszene geführt. In dieser glamourösen Welt scheint weniger von Interesse zu sein, was man kann, als mehr das, was andere bereit sind dafür zu bezahlen.
Doch mehr möchte ich nicht verraten. Lassen Sie sich dieses Buch nicht entgehen. Es ist eines der schillerndsten in diesem Frühling. -
Ein Schwedenkrimi auch für Nicht-Schwedenkrimi-Fans (Buch)Rezension vom 25.03.2013Seit Erscheinen habe ich immer wieder nur Positives über die Sebastina-Bergmann-Bücher gehört, einmal sogar einen Stieg-Larsson-Vergleich. Immer wieder wurde gesagt, dass es sich dabei eben nicht um typische Schwedenkrimis handelt. Grund genug für mich, mir nun endlich selbst ein Bild davon zu verschaffen. Ich muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht. Ein ausgefeilter Plot mit vielfältigen Wendungen und dazu noch interessante Charaktere (teilweise eben auch mit riesigem Ego).
Mir hat das erste Buch dieser Reihe so gut gefallen, dass ich mir direkt das nächste bestellt habe.
Fazit: Ein Krimi der hervorsticht und definitiv Lust auf mehr macht.
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Ein Schwedenkrimi auch für Nicht-Schwedenkrimi-Fans (eBook)Rezension vom 25.03.2013Seit Erscheinen habe ich immer wieder nur Positives über die Sebastina-Bergmann-Bücher gehört, einmal sogar einen Stieg-Larsson-Vergleich. Immer wieder wurde gesagt, dass es sich dabei eben nicht um typische Schwedenkrimis handelt. Grund genug für mich, mir nun endlich selbst ein Bild davon zu verschaffen. Ich muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht. Ein ausgefeilter Plot mit vielfältigen Wendungen und dazu noch interessante Charaktere (teilweise eben auch mit riesigem Ego).
Mir hat das erste Buch dieser Reihe so gut gefallen, dass ich mir direkt das nächste bestellt habe.
Fazit: Ein Krimi der hervorsticht und definitiv Lust auf mehr macht.
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Ein Schwedenkrimi auch für Nicht-Schwedenkrimi-Fans (Taschenbuch)Rezension vom 25.03.2013Seit Erscheinen habe ich immer wieder nur Positives über die Sebastina-Bergmann-Bücher gehört, einmal sogar einen Stieg-Larsson-Vergleich. Immer wieder wurde gesagt, dass es sich dabei eben nicht um typische Schwedenkrimis handelt. Grund genug für mich, mir nun endlich selbst ein Bild davon zu verschaffen. Ich muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht. Ein ausgefeilter Plot mit vielfältigen Wendungen und dazu noch interessante Charaktere (teilweise eben auch mit riesigem Ego).
Mir hat das erste Buch dieser Reihe so gut gefallen, dass ich mir direkt das nächste bestellt habe.
Fazit: Ein Krimi der hervorsticht und definitiv Lust auf mehr macht. -
Kein leichtes BuchRezension vom 25.03.2013Fast täglich hört und liest man in den Nachrichten von diversen Kampfeinsätzen im Krieg gegen den Terror. Die Schauplätze wechseln (Afghanistan, Irak...) und bleiben für uns dennoch meist sehr abstrakt. Das Fernsehen holt zwar die Bilder heran, gibt den Geschehnissen jedoch einen unwirklichen Charakter.
Kevin Powers Roman dagegen schafft Unmittelbarkeit. Zwischen 2004 und 2005 war er selbst im Irak stationiert und so gelingt es ihm die anonymisierende Distanz zu überwinden.
Herausgekommen ist bei seiner Arbeit ein aufrüttelndes aber auch unangenehmes Buch. Powers beschönigt nichts. Er stellt die amerikanischen Soldaten nicht als die heldenhaften Befreier dar. Seine Protagonisten wanken durch die Unmenschlichkeiten des Schlachtfeldes, werden zum gedrillten Werkzeug, und selbst nach der Rückkehr in die Heimat noch vom Nachhall ihrer Taten verfolgt.
Die Sonne war der ganze Himmel ist ein wichtiges Buch, welches nicht nur in den USA für Diskussionen sorgen dürfte.
















