Hörbuch
Anzahl CDs: 4
Spieldauer: 300 Minuten
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Kinski trägt eine abwechslungsreiche Auswahl der herausragenden kürzeren Dichtungen Goethes vor. Alles gipfelt in einer aufbrausenden Darbietung des Faust-Monologs. Einen weiteren Beweis seiner außergewöhnlichen Klasse liefert Klaus Kinski mit dem Vortrag ausgewählter Schiller-Werke. In Momenten nur wird er vom leisen Rinnsal zum reißenden Strom, so zieht Kinski den Hörer in seinen angenehmen Bann. Er spricht die romantische Novelle Büchners vom verwirrten jungen Lenz auf eindringliche, ruhige Art. Fabelhaft. Kinski gelingt es, Hauptmanns schmuckreiche Sprache zu einer eindrucksvollen Atmosphäre zu verdichten - Der Ketzer von Soana, so glaubt man, steht leibhaftig vor einem. Kinski offenbart das volle Spektrum seiner Stimme im Brecht-Live-Vortrag. Laut und leise - doch stets mächtig spricht und singt er.
| Verkaufsrang: | 1.110 |
|---|---|
| ISBN-10: | 3-8291-1768-X |
| EAN: | 9783829117685 |
| Sprecher: | Klaus Kinski |
| Erschienen: | 22.09.2006 |
| Medium: | CD |
| Sprache(n): | Deutsch |
| Genre: | Hörbuch |
| Spieldauer: | 300 Minuten |
| Auflage: | 1. Auflage |
| Hörproben: | Jetzt probehören |
Klaus Kinski, geboren 1926, wirkte als Schauspieler in 130 Filmen mit. Nur einmal führte er Regie, bei seinem Leib-und-Magen-Projekt PAGANINI, welches er seit Beginn der sechziger Jahre des vorigen Jahrhunderts angekündigt hatte und erst 1987 drehte.
Friedrich Nietzsche (1844-1900) stammte aus einer evangelischen Pfarrersfamilie, besuchte die renommierte Landesschule in Pforta bei Naumburg, studierte in Bonn und Leipzig und wurde mit 25 Jahren Professor der klassischen Philologie in Basel. Er war ein genialer Denker, Meister der Sprache und begabter Musiker und Komponist. Sein Leben war bestimmt von problematischen Beziehungen, etwa zu Richard Wagner oder Lou Andreas-Salomé, und endete in der bedrückenden Einsamkeit des Wahnsinns.
Gerhart Hauptmann wurde am 15. November 1862 als Sohn eines Hotelbesitzers in Schlesien geboren. 1877 erlebte Hauptmann mit 15 Jahren den wirtschaftlichen Zusammenbruch des Vaters. 1879 wurde er während seines Aufenthalts als Landwirtschaftshelfer auf dem Gut von Verwandten lungenkrank und war erst 1904 völlig wiederherstellt. Frühzeitg zeigte Hauptmann sein dichterisches Interesse. Er besuchte 1882-82 die Kunst- und Gewerbeschule zu Breslau. Zwischen 1882-88 hörte er Vorlesungen an mehreren deutschen und schweizerischen Universitäten. Nach einer Mittelmeerreise, einem Aufenthalt als freier Bildhauer in Rom und seiner Heirat 1885 wohnte er in Berlin, Zürich und Erkner bei Berlin. Da begann er, seine dichterische Begabung zu Tage zu legen. Seit 1901 lebte Hauptmann mit seiner zweiten Frau, Margarete Marschalk, einer Schauspielerin und Geigerin in Agnetendorf, Kloster auf Hiddensee, in der Südschweiz und an der Riviera. Er gewann zahlreiche Ehrungen, einschließlich des Ehrendoktors der Universität Oxford 1907 und des Nobelpreises für Literatur 1912. Am 6. Juni 1946 starb er in seinem Haus in Agnetendorf.§Gerhart Hauptmann gilt als hervoragender deutscher Dramatiker des 20. Jahrhunderts und Repräsentant des Naturalismus.
Friedrich von Schiller wurde 1759 in Marbach geboren. Auf Befehl des Herzogs Karl Eugen musste der junge Schiller 1773 in die 'Militär-Pflanzschule' eintreten, wo er ab 1775 Medizin studierte; später wurde er Regimentsmedicus in Stuttgart, das er 1782 nach Arrest und Schreibverbot wegen seines Stückes 'Die Räuber' jedoch fluchtartig verließ. 1789 wurde er zum Professor der Geschichte und Philosophie in Jena ernannt, 1799 ließ er sich endgültig in Weimar nieder. Schiller starb am 9.5.1805 in Weimar.
Georg Büchner wurde am 17. Oktober 1813 in Goddelau bei Darmstadt geboren und starb am 19. Februar 1837 in Zürich. Er war das erste von sechs Kindern. Ab 1831 studierte er Medizin und Naturwissenschaften in Straßburg und ab 1833 auch Geschichte und Philosophie in Gießen. Er gründete 1834 die geheime Gesellschaft für Menschenrechte und verfasste zusammen mit Ludwig Weidig, einem führenden Oppositionellen, die Flugschrift Hessischer Landbote . Damit riefen sie die hessische Landbevölkerung zur Revolution gegen die Unterdrückung auf. 1834 siedelte er nach Darmstadt um. In dieser Zeit entstand Dantons Tod . Ein Jahr später floh er nach Straßburg. 1836 wurde ihm die Doktorwürde der Universität Zürich verliehen und er begann seine Lehrtätigkeit als Privatdozent für vergleichende Anatomie. Schon vor seiner Übersiedlung nach Zürich hatte Büchner seine Arbeit am Woyzeck begonnen. Das Werk blieb ein Fragment. Anfang 1837 erkrankte Büchner an Typhus und starb kurz darauf an dieser Krankheit.§
Play |
Track |
Title |
|---|---|---|
| 1. | Die Kraniche des Ibikus | |
| 2. | Hoffnung | |
| 3. | Das Mädchen aus der Fremde | |
| 4. | Der Taucher | |
| 5. | Der Handschuh | |
| 6. | Der Kampf mit dem Drachen | |
| 7. | Die Bürgschaft | |
| 8. | Die Teilung der Erde | |
| 1. | Heideröslein | |
| 2. | Der Zauberlehrling | |
| 3. | Der Totentanz | |
| 4. | Der Gott und die Bajadere | |
| 5. | Erlkönig | |
| 6. | Der Fischer | |
| 7. | Der Sänger | |
| 8. | Monolog des Faust | |
| 9. | Lenz - Teil 1 | |
| 10. | Lenz - Teil 2 | |
| 11. | Lenz - Teil 3 | |
| 1. | Der Ketzer von Soana - Teil 1 | |
| 2. | Der Ketzer von Soana - Teil 2 | |
| 3. | Der Ketzer von Soana - Teil 3 | |
| 4. | Der Ketzer von Soana - Teil 4 | |
| 5. | Dem unbekannten Gott | |
| 6. | Nach neuen Meeren | |
| 7. | An den Mistral | |
| 8. | Zigeunerspruch | |
| 9. | Vereinsamt | |
| 10. | Antwort | |
| 11. | Ecce Homo | |
| 12. | An Richard Wagner | |
| 13. | Ohne Neid | |
| 14. | Niedergang | |
| 15. | Der Wanderer | |
| 16. | Der geheimnisvolle Nachen | |
| 17. | Das trunkene Lied | |
| 1. | Und was bekam des Soldaten Weib? | |
| 2. | Der Anstreicher spricht von kommenden grossen Zeiten (Intro) | |
| 3. | Der Barbara-Song oder die Ballade vom Nein und Ja | |
| 4. | O Du Falada, da Du hangest | |
| 5. | Ballade vom Weib und dem Soldaten | |
| 6. | An die Nachgeborenen | |
| 7. | Kinderkreuzzug 1939 | |
| 8. | An meine Landsleute | |
| 9. | Vier Aufforderungen an einen Mann von verschiedener Seite zu verschiedenen Zeiten | |
| 10. | Vom Sprengen des Gartens |
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