Krieger des Feuers

Roman. Deutsche Erstausgabe

von Brandon Sanderson

Buch

Taschenbuch (989 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Das große Heldenepos unserer Zeit


Über Jahrtausende war die Welt ein finsterer Ort: von Asche bedeckt und beherrscht vom gottgleichen Lord Ruler. Nun, da eine Schar von Rebellen mit besonderen Fähigkeiten den Lord Ruler gestürzt hat, dämmert ein neues Zeitalter herauf. Doch die feurige Rebellin Vin und ihre Kämpfer haben alle Hände voll zu tun, denn die alten Machthaber geben nicht auf. Und in den Aschenebeln regt sich das Böse - namenlos, formlos, unberechenbar ...


Produktdetails

Verkaufsrang: 3.331
ISBN-10: 3-453-52337-7
EAN: 9783453523371
Originaltitel: The Well of Ascension, Mistborn 2
Erschienen: 04.01.2010
Verlag: Heyne Taschenbuch
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 989
Gewicht: 749 g
Übersetzer: Michael Siefener
Illustrator: Isaac Stewart
Reihe: Heyne-Bücher Allgemeine Reihe
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Michael Siefener

Michael Siefener, geboren 1961, promovierter Jurist, wandte sich 1992 von seinem Beruf ab und lebt seither als freier Schriftsteller und Übersetzer im Rheinland. Veröffentlichung zahlreicher Romane und Kurzgeschichtensammlungen, hauptsächlich im Genre der phantastischen Literatur.

Brandon Sanderson

Brandon Sanderson grew up in Lincoln, Nebraska. He lives in Utah with his wife and children and teaches creative writing at Brigham Young University. He is in the process of completing Robert Jordans bestselling Wheel of Time® series.

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Kundenrezensionen

  • Epische Fantasy! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von David Lattwein, am 24.11.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Brandon Sandersons Kinder des Nebels-Trilogie, in deren Mittelpunkt die junge Straßendiebin Vyn steht, bietet dem Fantasy- Fan alles, was er braucht. Sympathische Charaktere, ein innovatives Magiesystem, große Schlachten und ein episches Finale. Ein Muss für jeden Fantasy-Liebhaber! Kann es kaum noch erwarten, die angekündigte Fortsetzung zu lesen!

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  • weiter gehts... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Christian Roolf, am 24.07.2010

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    Der zweite Band von Brandon Sandersons „Nebelgeborenen“-Trilogie hat einen etwas langatmigen Einstieg. Ich war so gespannt, wie es weitergeht in dieser düsteren Welt und war dann doch etwas enttäuscht von den politischen Machenschaften und der Belagerung der Hauptstadt. Allerdings geht spätestens ab der Hälfte des Buches wieder die Post ab. Hier dreht Sanderson wieder richtig auf, wieder nimmt die Geschichte höchst unerwartete Wendungen und auch die Action kommt nicht zu kurz. Die Personen entwickeln sich in die verschiedensten Richtungen und am Ende steht man wieder ungläubig da und möchte sofort weiterlesen. Der letzte Band kann kommen.

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  • Gutes Buch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 01.06.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Sehr spannend aber auch sehr geheimnissvoll, man muss ein bisschen mitdenken können.

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  • Spannende Intrigen. Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Kai Reinhard, am 18.01.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Mit "Krieger des Feuers" ist Brandon Sanderson eine gelungene Fortsetzung seines Werkes "Kinder des Nebels" gelungen. Hauptsächlich dreht sich die Geschichte um die Belagerung der Stadt Luthadel und um die einzelnen Intrigen der "Besatzer" und diverser anderen Personen. Dies erzählt Herr Sanderson spannend und so hat man nie das Gefühl, dass die Geschichte sich in die Länge ziehen würde ( obwohl hier deutlich weniger Aktion vorkommt, als in seinem ersten Teil ).
    Auch hält der Autor so manche Überraschung für den Leser parat. Die einzelnen Charaktere sind wieder gut beschrieben und entwickeln sich interessant.
    Jetzt bin ich gespannt, wie Herr Sanderson in dem dritten Teil die Geschichte zu einem spannenden Abschluss bringt.

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Die Armee kroch wie ein dunkler Fleck über den Horizont. König Elant Wager stand reglos auf der Stadtmauer von Luthadel und beobachtete die feindlichen Truppen. Um ihn herum fiel die Asche in fetten, trägen Flocken vom Himmel. Es war nicht die verbrannte weiße Asche, die man zwischen toten Kohlen sehen konnte. Diese hier war von tieferem, gröberem Schwarz. In der letzten Zeit waren die Ascheberge besonders aktiv gewesen.
Elant spürte, wie ihm die Asche Gesicht und Kleidung bestäubte, doch er achtete nicht weiter darauf. In der Ferne stand die blutrote Sonne kurz vor dem Untergang. Von hinten erleuchtete sie die Armee, die heranrückte, um sein Königreich zu vernichten.
"Wie viele?", fragte Elant leise.
"Unserer Schätzung nach fünfzigtausend", antwortete Hamm, der gegen die Brustwehr gelehnt stand und die fleischigen Arme verschränkt auf den Stein gelegt hatte. Wie alle anderen Mauern in der Stadt war auch diese schwarz von den zahllosen Jahren des Ascheregens.
"Fünfzigtausend Soldaten ...", wiederholte Elant und verstummte. Trotz umfangreicher Rekrutierungsmaßnahmen hatte Elant kaum zwanzigtausend Männer unter seinem Kommando - und es handelte sich bei ihnen um Bauern, die weniger als ein Jahr ausgebildet worden waren. Bereits der Unterhalt dieser kleinen Armee stellte eine große finanzielle Belastung für ihn dar. Wenn es ihnen gelungen wäre, das Atium des Obersten Herrschers zu finden, sähe die Sache nun anders aus. Doch so wurde Elants Herrschaft von einer wirtschaftlichen Katastrophe bedroht.
"Was denkst du gerade?", fragte er.
"Ich weiß nicht, El", antwortete Hamm ruhig. "Kelsier war derjenige mit den Visionen."
"Aber du hast ihm bei der Planung geholfen", beharrte Elant. "Du und die anderen, ihr wart seine Mannschaft. Ihr wart diejenigen, die eine Strategie zum Sturz des Reiches entworfen haben, und ihr habt sie in die Tat umgesetzt."
Hamm schwieg, und Elant glaubte zu wissen, was der Mann nun dachte. Kelsier war der Mittelpunkt von allem. Er war derjenige, der alles organisiert hat, der die Einfälle gesammelt und sie in eine durchführbare Operation umgewandelt hat. Er war der Anführer. Das Genie.
Und er war vor einem Jahr gestorben - am selben Tag, an dem sich die Bevölkerung als Teil seines geheimen Plans wütend erhoben hatte, um ihren gottgleichen Herrscher zu stürzen. In dem darauffolgenden Chaos hatte Elant den Thron bestiegen.
Doch nun sah es immer mehr so aus, als würde er alles verlieren, wofür Kelsier und seine Mannschaft so hart gekämpft hatten. Es bestand die Gefahr, dass sie einem Tyrannen unterlagen, der möglicherweise noch schlimmer war als der Oberste Herrscher, einem unbedeutenden, verschlagenen Grobian in Gestalt eines "Adligen." Er war es, dessen Armee nun auf Luthadel zumarschierte.
Elants eigener Vater. Straff Wager.
"Besteht vielleicht die Möglichkeit, dass du ihm den Angriff ausreden kannst?", fragte Hamm.
"Vielleicht", meinte Elant zögernd. "Vorausgesetzt, der Rat kapituliert nicht einfach."
"Ist es schon so weit gekommen?"
"Ich weiß es ehrlich nicht. Aber ich befürchte es. Die Armee hat Angst und Schrecken verbreitet, Hamm." Und dazu gibt es guten Grund, dachte er. "Wie dem auch sei, ich werde bei der Zusammenkunft in zwei Tagen einen Vorschlag unterbreiten und versuchen, sie von jeglichen vorschnellen Entscheidungen abzubringen. Docksohn ist heute zurückgekommen, nicht wahr?"
Hamm nickte. "Kurz bevor die Armee angerückt ist."
"Ich bin der Meinung, wir sollten die Mannschaft zu einer Versammlung einberufen", schlug Elant vor. "Vielleicht finden wir einen Ausweg."
"Wir sind aber nicht vollzählig", sagte Hamm und rieb sich das Kinn. "Spuki wird erst nächste Woche zurückkommen, und nur der Oberste Herrscher weiß, wo Weher steckt. Wir haben schon seit Monaten nichts mehr von ihm gehört."
Elant seufzte. "Ich habe keine andere Idee, Hamm." Er drehte sich um und richtete den Blick wieder auf die aschebedeckte Landschaft. Die Armee entzündete Lagerfeuer, als die Sonne unterging. Bald würden die Nebel erscheinen.
Ich muss zurück in den Palast gehen und an diesem Friedensangebot arbeiten, dachte Elant.
"Wo ist eigentlich Vin?", fragte Hamm, während er sich wieder Elant zuwandte.
Elant zögerte, dann sagte er: "Weißt du, ich habe keine Ahnung."
Vin landete sanft auf den feuchten Pflastersteinen und sah zu, wie sich die Nebel um sie herum bildeten. Sie schwollen an, während sich die Dunkelheit niedersenkte, und schienen zu wachsen wie durchsichtige Ranken, die sich umeinanderschlangen und -wanden.
Es war still in der großen Stadt Luthadel. Selbst jetzt noch, ein Jahr nach dem Tod des Obersten Herrschers und der Errichtung von Elants neuer, freiheitlicher Regierung, blieben die einfachen Leute nachts in ihren Häusern. Sie hatten Angst vor dem Nebel; das lag nicht nur in den früheren Gesetzen des Obersten
Herrschers, sondern vor allem in viel älteren und tieferen Traditionen begründet.
Leise huschte Vin vorwärts und spannte all ihre Sinne an. In ihr verbrannte sie wie immer Zinn und Weißblech. Zinn verstärkte ihre Sinne und ermöglichte es ihr daher, in der Nacht zu sehen. Das Weißblech machte ihren Körper kräftiger und ihre Füße leichter. Fast die ganze Zeit über ließ sie diese beiden Metalle brennen - zusammen mit Kupfer, das die Macht besaß, ihren Gebrauch der Allomantie vor denjenigen, die Bronze verbrannten, geheim zu halten.
Manch einer war der Meinung, sie leide unter Verfolgungswahn. Sie hingegen empfand sich lediglich als gut vorbereitet. Wie dem auch sei, diese Angewohnheit hatte ihr schon oft das Leben gerettet.
Sie näherte sich einer stillen Straßenecke, blieb stehen und spähte umher. Nie hatte sie wirklich verstanden, wie das Verbrennen von Metallen vor sich ging, doch sie benutzte Allomantie schon ihr ganzes Leben hindurch. Bevor sie von Kelsier in deren Gebrauch ausgebildet worden war, hatte Vin sie instinktiv eingesetzt. Es war ihr gleichgültig. Sie war nicht wie Elant; sie brauchte nicht für alles eine logische Erklärung. Ihr reichte es, wenn sie kleine Metallteile schluckte und dann deren Macht für sich nutzen konnte.
Es war eine Macht, die sie sehr schätzte, denn sie wusste genau, wie es war, wenn sie ihr nicht zur Verfügung stand. Selbst jetzt war Vin nicht gerade das, was man eine Kriegerin genannt hätte. Sie war schmal und schlank, kaum fünf Fuß groß, hatte dunkle Haare und eine blasse Haut, und sie wirkte sehr zerbrechlich.

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