Da kommt das alte 80er Feeling wieder auf
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Katja Kaygin, am 25.11.2007
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Besonders schön ist der Beginn der Disc a mit Pimpf, einem Lied, welches bisher immer als Auftaktlied auf den Party for the masses in Hamburg gespielt wird. Und dann folgen ein paar Tunes von Behind the Wheel und Tausende von Fans fangen an zu kreischen. Da wird man ganz kirre, wenn man sich das anhört und man wünschte, man wäre live dabei.
Es folgt Strangelove, welches sowieso ein tolles Lied ist und live absolut genial klingt. Sacred und Something To Do gehören nicht gerade zu meinen Lieblingsliedern von DM, repräsentieren aber sehr gut die 80er Jahre. Blashemous Rumours ist natürlich der Burner schlechthin. Ich kann mir fast bildlich vorstellen, wie die Jungs damals auf der Bühne gestanden haben. Gleich im Anschluß folgt dann mein absolutes Lieblingslied Stripped, was einem in der Live Version wirklich Schauer über den Rücken jagt. Allerdings hört man hier ganz deutlich, dass Daves Stimme hier wie auf den anderen Liedern auch - noch ganz jung und unverbraucht klingt und weniger emotionale Tiefe hatte, als heute. Aber das ist ja auch klar, weil sie damals noch ganz am Anfang ihrer Karriere standen und noch viele tiefe Täler nicht durchschritten hatten. Trotzdem liebe ich dieses Lied und auch Daves Yeah Schreie, die er immer auf den Live Konzerten ausruft und damit die Menge zum Kochen bringt. Und dann kommt es, das Lied, welches in dieser Version legendär geworden ist und einem Text, bei dem sich Martin Gore selbst übertroffen hat: Somebody. Einfach nur zuhören, Augen schließen und sich wieder wie 19 fühlen (natürlich nur, wenn man, wie ich, stramm auf die 40 zugeht). Ganz wundervoll im Anschluß ist dann auch Things you said.
Dann folgt Disc b, die mit Black Celebration voll reinhaut. Geile Aufnahme sag ich nur (wird heute immer noch auf den DM Partys gespielt), besonders bei der Textzeile Your optimistic eyes seem like paradise to someone like me. I want to take you in my arms forgetting all I couldnt do today. Schönes 80er Feeling kommt dann wieder bei Shake the Disease, Pleasure little treasure, People are People and A Question of Time auf. Nothing hebt sich wohltuend dagegen ab. Never let me down again ist natürlich eines der Lieder, ohne die man sich DM gar nicht mehr vorstellen kann. Besonders das obligatorische Hin- und Herschwenken der Arme von links nach rechts, was auf jedem Konzert und auf jeder echten DM Party gemacht wird. Wenn es eine DM Hymne gibt, dann ist es genau dieses Lied mit diesem Refrain: We're flying high, We're watching the world pass us by, Never want to come down, Never want to put my feet back down on the ground. Allein dafür lohnt sich die CD schon, denn die Live Aufnahme ist grandios. Den Abschluß bilden dann: Question of Lust, Master and Servant, Just cant get Enough und Everything Counts. Das letzte Lied findet man allerdings auch genau in dieser Version auf den Singles 86-98.