Starters. IVI

Starters. IVI

Roman

von Lissa Price

Buch

gebunden (398 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Die Body Bank, ein mysteriöses wissenschaftliches Institut, bietet Callie eine einzigartige Möglichkeit, an Geld zu kommen: Sie lässt ihr Bewusstsein ausschalten, während eine reiche Mieterin die Kontrolle über ihren Körper übernimmt. Aber Callie erwacht früher als geplant, in einem fremden Leben. Sie bewohnt plötzlich eine teure Villa, verfügt über Luxus im Überfluss und verliebt sich in den jungen Blake. Doch bald findet sie heraus, dass ihr Körper nur zu einem Zweck gemietet wurde - um einen furchtbaren Plan zu verwirklichen, den Callie um jeden Preis verhindern muss ...


Produktdetails

Verkaufsrang: 3.118
ISBN-10: 3-492-70263-5
EAN: 9783492702638
Originaltitel: Starters
Erschienen: März 2012
Verlag: Piper
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 398
Gewicht: 702 g
Altersempfehlung: ab 14
Übersetzer: Birgit Ress-Bohusch
Reihe: IVI
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Lissa Price

Lissa Price ist Drehbuchautorin und lebt nach mehreren Aufenthalten in Japan und Indien heute in Kalifornien.

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Buchhändlertipps

  • Wow!

    von Désirée Hasler, am 21.03.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in Schönbühl

    Ein SF Roman der besonderen Art. Die Menschen werden über 100 Jahre alt und beginnen sich zu langweilen. Ihre Körper machen nicht mehr so mit wie in ihren Jugendjahren.Zum Glück gibt es da die Body Bank. Die Alten können los und sich einen jungen Körper ihrer Wahl "mieten". Sie können wieder jung sein, bleiben im Geiste jedoch dieseleben.

    Bei Callie jedoch geht etwas schief. Ihr junger Verstand lässt sich nicht ganz ausschalten. Sie kann gedanklich mit ihrer alten Spenderin Helena kommunizieren. Callie merkt nach und nach in was für einem Albtraum sie eigentlich lebt....

    Ein wirklich spannendes Buch das mich wahnsinnig fasziniert hat.
    Ein echtes LeseMuss!!
  • Spannendes SF-Jugendbuch

    von Bianca Schiller, am 06.02.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in Schaffhausen

    Eine geniale Idee, eine Prise Science-Fiction und eine krasse, rasante Story haben mich an dieses Buch gefesselt!
    Wenn Ihr also auch wissen wollt, wie man seinen Körper vermietet und welche unvorstellbare Idee die Leute hinter der Body Bank verwirklichen wollen, müsst Ihr dieses Buch unbedingt lesen!
    Macht viel Spass und ist cool geschrieben!

Kundenrezensionen

  • Für alle Fans von Tribute von Panem Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Kerstin Neukirch, am 23.05.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Eine starke Protagonisten, mit der man sich sehr gut identifizieren kann. Eine wahnsinns Gesichte, mit einer Idee, die gar nicht so abwegig ist und unter die Haut geht. Eine Welt, die keiner erleben möchte und doch gibt es vielleicht eine Hoffnung!



    Ich bin absolut begeistert von diesem Buch. Die genaue Beschreibung der Body Bank ist so echt und so realistisch, dass ich mich oft gefragt habe, ob so etwas in 100 Jahren vielleicht wirklich umsetzbar ist. Außerdem ist die Manipulation, die die Body Bank auslöst, so fesselnd, dass man das Buch gar nicht mehr weglegen möchte. Noch dazu kommt der packende Schreibstil, der einen nicht mehr loslässt. Absolut empfehlenswert!

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  • So la la Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Stefanie Strachotta, am 23.05.2012

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    Schon wieder ein in Amerika spielender, postapokalyptische Mehrteiler, in dem hier auch mal wieder eine Protagonistin versucht, ein Geschwisterchen zu beschützen und sich dabei in eine Liebelei mit einem dahergekommenen männlichen Co-Protagonisten verstrickt.
    Zwar versucht die Geschichte spannend zu bleiben, allerdings fehlt es häufig an Tiefe und etwas mehr Vorgeschichte.
    Der Schreibstil ist sehr angenehm, ein paar unterhaltsame Lesestunden werden geboten und auch die Idee des Körpermietens ist ganz nett, aber dieser Roman ist kein vom Hockerhauer in der Welt der Dystopien...

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  • Super umgesetzt Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Sina Huck, am 22.05.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Die Grundidee dieses Zukunftsromans ist genial. Starters, sind Jugendliche, die keine
    Eltern mehr haben und auf der Straße leben. Sie vermieten für einige Zeit ihren
    Körper für Alte, die Enders. Callie und ihr kranker kleiner Bruder brauchen das
    Geld , um Medikamente und Essen zu kaufen. Daher wendet sie sich an die „Body
    Bank“ , um ihren Körper auszuleihen. Doch bei der 3. Buchung geht etwas schief. Sie
    erwacht zu früh und findet sich in völlig ungewohnter Umgebung wieder. Als sie
    dann auch noch eine Stimme in ihrem Kopf hört, ist das Chaos perfekt. Die Stimme
    rät ihr, auf keinen Fall zurück zur „Body Bank“ zu gehen.
    Ein starker Jugendroman, mal mit einem anderen Thema, genial umgesetzt, absolut
    unterhaltsam und sehr spannend.

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  • Ein Mädchen im Kampf gegen dunkle Pläne Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Kerstin1975, am 22.05.2012

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    Buchinhalt:
    Amerika in der Zukunft: ein verheerender Krieg hat das Land zerstört. Durch von biologischen Kampfstoffen freigesetzte Sporen wurde ein Teil der Menschheit ausgelöscht. Nur die Alten, die „Enders“ und die Jugendlichen, die „Starters“, haben durch Impfung überlebt. Die Kinder, die keine Angehörigen mehr haben, werden von der Polizei in Arbeitshäuser gesteckt. Callie lebt mit ihrem siebenjährigen Bruder Tyler und zusammen mit einem Freund, Michael, auf der Straße, um diesem Schicksal zu entgehen. Essen und Trinkwasser müssen sie stehlen und als Tyler krank wird, fehlt es an Geld für Medikamente. Die Lösung verspricht die Body Bank, ein mysteriöses Institut, in dem Jugendliche an Enders ihre Körper gegen Geld verleihen können. Widerwillig unterschreibt Callie den Vertrag und bekommt einen Chip ins Gehirn eingepflanzt, mit dem sie an einen Computer angeschlossen wird. So wird ein fremdes Bewusstsein in ihren Körper transferiert. Eine Ender lebt Callies Leben, während diese sich in einer Art Koma befindet. Doch irgendetwas stimmt nicht mit Callies Chip, denn plötzlich ist sie wieder in ihrem Körper und sie hört die Stimme ihrer Mieterin Helena in ihrem Kopf. Helena, die im Luxus lebt, ist die Anführerin einer Gruppe Senioren, die dem „Old Man“, dem Chef der Body Bank, nach dem Leben trachten. Helena will im Körper von Callie ein Attentat begehen, was Callie gerade noch verhindert. Callie lebt notgedrungen Helenas Leben und lernt den Jungen Blake kennen, in den sie sich verliebt. Zusammen mit Helenas Bewusstsein kommt das Mädchen Stück für Stück den grausamen Plänen des Instituts auf den Grund: die Body Bank will zukünftig Körper nicht nur vermieten, sie will das Bewusstsein der Jugendlichen löschen und ihre Körper ganz den Alten verkaufen. Dazu sollen die Waisen aus den Arbeitshäusern dienen. Callie kann mithilfe von Blakes Großvater diesen grausamen Plan vereiteln—doch sie erfährt, dass Blake nicht der ist, der er zu sein scheint…

    Persönlicher Eindruck:
    „Starters“ ist eine erstklassige Dystopie, die von der ersten Seite an fesselt, unheimliches Gänsehautgefühl inklusive. Die Charaktere sind glaubwürdig und nachvollziehbar und die spannende Erzählweise lässt die zerstörten USA vor dem inneren Auge lebendig werden. Die Wechsel zwischen Callie und Helena sind nie verwirrend und Callies Anpassungsfähigkeit an die Enders macht die Geschichte spannend und aufregend. Die „Beziehung“ zwischen Callie und Blake deutet sich zwar nur an und die Dreiecksbeziehung Callie-Michael-Blake bringt ein romantisches Element in die Handlung, allerdings liegt das Hauptaugenmerk auf der Geschichte um das Institut, nicht auf der Liebesgeschichte. Die grausamen Pläne werden vereitelt, doch es bleiben noch genügend Fäden am Ende offen, um auf den 2. Band überzuleiten. Eine großartige Geschichte und absolute Leseempfehlung mit Suchtgefahr!

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  • Eine dunkle Dystpoie über die Körperbank Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Amarylie, am 21.05.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Meine Meinung:
    Starters hat mich durch sein mysteriösen wirkenden Cover angezogen. Nachdem ich mir den Inhalt durchlas, musste ich feststellen, dass das Buch wie für mich gemacht wurde. Der Inhalt passt hierbei perfekt zum Cover, denn durch den Kopfumriss und nicht enthaltenen Gesicht, gibt es dem Leser zu erkennen, dass die Person Anonym ist und der Körper nicht einer Person gehört.

    Die Handlung kam mir bereits am Anfang, bevor ich das Buch lesen durfte zu bedenken. Denn es klang mir wie eine kleine Abklatsche von “Seelen” von Stephenie Meyer an. Auch dort geht es darum, das Menschen von den Seelen besetzt wurden und auch bei der Protagonistin sitzt eine Seele in ihrem Körper, obwohl ihr Verstand weiterhin vorhanden ist und sie alles mitbekommt. Auch wenn ich diese kleine Abklatsche nicht toll finde, mag ich die Idee mit der Besetzung bzw. die Vermietung von Körper und den Deals und Geschäften mit dem Body Bank. Dazu gefällt mir das Szenario wirklich gut. Eine Welt, in der es nur Kinder, Jugendliche und sehr alte Menschen gibt, deren Lebensdauer ca. 200 Jahre beträgt – Starters und Enders.

    Die Protagonistin Callie finde ich authentisch und sympathisch. Es wurde um ihren Charakter gefeilt, sodass sie recht menschlich rüberkommt. Durch ihre Entscheidung für ihren kranken Bruder zu kämpfen und sich in Gefahr zu begeben, finde ich rührend. Mit viel Aufwändigkeit – so kommt es mir vor – hat die Autorin den Charakter von Callie für die Geschichte gut angepasst. Und auch bei diesem Roman gibt es eine Liebesgeschichte, welches sich um Callie und Blake dreht, die meines Erachtens zum Szenario passt und keinen Kitsch aufweist.

    Der Schreibstil von Lissa Price ist recht gewöhnlich. Die Seiten flogen nur so dahin, da die Sätze sehr schnell zu lesen sind. Da es viele spannende Stellen gibt, lasen sich die Seiten schnell. Die Emotionen sind gut übermittelt worden, die Umgebung wurde anschaulich dargestellt, sodass sich der Leser alles gut vorstellen kann. Leider fand ich das Ende zu schnell, da sich die Ereignisse nur so überschlugen und alles schnell vonstatten ging. Ansonsten finde ich die Idee der düsteren und schrecklichen Zukunft schön zu lesen.

    Fazit:
    Düster. Finster. Dunkel. Liebe in einer erschreckenden Zukunft.
    - Dies sind Wörter, mit denen ich dieses Roman verbinde.

    Starters ist eine wirklich lesenswerte Dystopie mit Science-Fiction Elementen über ein heranwachsendes junges Mädchen, welches versucht den schlimmen Plan zu durchkreuzen und die Welt und das Leben ihres kranken Bruders zu retten. Empfehlenswert ist es für 14-jährige aufwerts.

    Autorin:
    Lissa Price
    ist Drehbuchautorin und lebt nach mehreren Aufenthalten in Japan und Indien heute in Kalifornien. Ihr Roman »Starters« ist das höchstgehandelte Debüt der letzten Jahre. Der Roman erscheint weltweit im April 2012.


    Trilogie:
    Starters erschien am 12. März 2012. Enders erscheint vorraussichtlich am 12. November 2012. Das dritte Band ist noch unbekannt, sowohl der Name, das Cover, als auch das Erscheinungsdatum.

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  • Spannung ab der ersten Seite! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Corinna Teickner, am 17.05.2012

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    Diese Geschichte packt einen von Anfang an! In der Zukunft kommt es in Amerika zu einem Sporenkrieg. Eine Impfung erfolgt wegen der knappen Zeit und der geringen Ressourcen nur für die jungen und die alten Menschen. Für die Generation dazwischen gibt es keine Hoffnung. Daher besteht die Gesellschaft danach nur noch aus 2 Gruppen, den Starters und den Enders. Dank der hervorragenden Medizin erreichen die Enders ein sehr hohes Lebensalter mit bis zu 200 Jahren und mehr. Der Alterungsprozeß des Körpers läßt sich allerdings nicht komplett aufhalten und die Enders werden irgendwann gebrechlicher, bekommen Falten und graue Haare... Die Lösung bietet ein Unternehmen namens Prime Destinations, auch Body Bank genannt. Junge Menschen können für eine großzügige Bezahlung ihren Körper auf Zeit an die Enders vermieten. Doch der Kopf der Body Bank hat noch ganz andere Pläne, für deren Umsetzung er alle moralischen Grenzen übergeht. Nur ein Mädchen weiß sich zu wehren. Callie kämpft für ihr Leben, dass ihres kranken Bruders und vieler weiterer junger Menschen... Fortsetzung folgt!

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  • Leben auf "pump" Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Nicolai Walter Wolf, am 16.05.2012

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    Inhalt:
    Nach einem Krieg der biologischen Art gibt es nur noch Starter und Enders, alte und junge Menschen. Callie gehört zu den Starters und lebt auf der Straße mit Bruder und einem Freund. Geld ist Mangelware und das Leben an sich eine Qual. Jedoch gibt es eine Möglichkeit an Geld zu gelangen: die Body-Bank. Eine dubiose Firma mit noch dubioseren Produkten. Callie jedoch sieht keine andere Möglichkeit ihrem Leben eine Wendung zu geben, als ihren Körper zum Ausleihen zur Verfügung zu stellen. Mit schrecklichen Folgen, nicht nur für sie ...

    Rezension:
    Na, das ist ja mal was ganz Anderes! Die Grundsituation einer Dystopie bleibt generell immer die selbe: Krieg, Menschheit am Ende, wenige Überlebende und eine Regierung, die Hilfe bereitstellt, auf kosten derer, denen nichts anderes übrig bleibt.
    Die Grundidee dieser Geschichte ist jedoch mal was ganz Neues, erfrischendes. Wer kommt schon auf die Idee, seinen Körper zu verleihen? Aber was hilft es, wenn man keine Alternativen hat? Callie, der Hauptcharakter in Starters, sieht jedenfalls keine und da fängt das Desaster schon an.
    Politische Instrumente, Krieg, Freundschaft, Liebe, Verrat und Hass sind hier grundlegende Inhalte. Gepaart mit guten, mehrdimensionalen Charakteren ergibt sich eine spannende Geschichte in einer Welt, die schon lange nicht mehr die selbe ist. Callie ist nicht eigensinnig, sie versucht nur sich selbst und ihren Bruder über die Runden zu bringen und das macht sie nicht nur menschlich, sondern auch unglaublich symphatisch. Auch die anderen Charaktere bleiben nicht auf der Strecke. Jeder einzelne hat Träume und Ängste, Gedanken, die den Leser mit eben jenen verbinden und zum nachdenken anregen.

    Warum keine 5 Sterne?
    Das Ende ist meiner Meinung nach überhaupt nicht gelungen. Man liest und liest, noch 20 Seiten bis zum Ende und man fragt sich; "Okay, das kanns doch jetzt nicht gewesen sein!?" Es war enttäuschend und nun bleibt das lange Warten auf Band II.

    Fazit:
    Für Fans von "Neva", "Die Auswahl" oder auch der "Gripped-Trilogie" von Robin Wasserman. Unterhaltsame Lektüre, nicht nur für Jugendliche. Es wird zum Nachdenken verpflichtet!

    4 Sterne
    Bremen, den 16.05.2012

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  • Überraschung! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Philipp Rohn, am 16.05.2012

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    Starters von Lissa Price beginnt relativ harmlos. In nicht allzu ferner Zukunft haben die USA in einem Krieg mit den Pazifikstaaten die Auswirkungen von Biowaffen mit voller Härte zu spüren bekommen. Die tödlichen Sporen haben alle dahingerafft, die nicht rechtzeitig geimpft wurden. Die Risikogruppen, also Kinder und alte Menschen wurden zuerst behandelt, dann kam die schlimmste Angriffswelle. Nahezu alle Erwachsenen im mittleren Alter sind gestorben, nur noch 'Starters', am Anfang ihres Lebens und 'Enders' bilden die Gesellschaft. Moderne Medizin ermöglicht es, dass 200 Jahre ein durchaus noch erreichbares Alter darstellen. Um besonders wohlhabenden Enders jedoch neben einem langen Leben auch die Möglichkeit zu bieten, sich wieder in einen jungen Körper zu versetzen, gibt es die "Body Bank" wo gegen horrende Summen ein jugendlicher Wirtskörper für begrenzte Zeit gemietet werden kann. Die auf der Straße lebende Waise Callie benötigt Geld um ihren kranken kleinen Bruder zu versorgen, und bietet sich der Firma Prime Destinations als Mietskörper an. Doch sie erwacht viel zu früh aus dem künstlichen Schlaf und findet sich mitten in einer tödlichen Verschwörung wieder.
    Tolles Buch, spannende Story und ein Ende das definitiv Lust auf ganz viel mehr macht. Price beweist, dass dem Genre der Dystopien mit Panem noch kein ultimatives Finale gesetzt wurde. Mein Tipp des Monats!

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  • Starters Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von I. Schneider, am 11.05.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Callie ist sechzehn, ihr Bruder Tyler ist sieben und die beiden sind Waise und leben auf der Straße.

    Dazu kam es, als die USA mit den Pazifikstaaten Krieg führten und in Bombensprengköpfen tödlichen Sporen abgeworfen wurden. Zum Impfen hatte man damals nur Kinder und alte Menschen geschickt, sodass alle anderen an der Infektion starben. Die Kinder und Jugendlichen, die keine Angehörigen mehr haben leben mehr schlecht als recht auf der Straße und übernachten in verlassenen Häusern oder werden in Heime gesteckt.

    Callie versucht sich und ihren Bruder zu schützen und begibt sich zu einer neuen Institution: der Body Bank. Durch den Überschuß an älteren Menschen, die durch Reichtum und verbesserte medizinische Versorgung immer älter werden, mittlerweile schon über 150 Jahre, haben ein neues 'Hobby'. Sie mieten sich einen jugendlichen Körper, mit dem sie durch einen Chip im Hirn verbunden werden und danach wieder alle Dinge tun können, die sie als junger Mensch gerne taten, wie z.B. anstrengende Sportarten, abends ausgehen und Leute treffen und sich amüsieren. Die Body Bank macht es möglich und entlohnt die jungen Menschen stattlich dafür, dass sie ihren jugendlichen Körper vermieten. Callie sieht keinen anderen Ausweg, obwohl ihr die Body Bank unheimlich ist mit den ganzen alten Menschen, den Enders, die es auf ihre Jugend abgesehen haben. Aber sie ist im Zugzwang, den Tyler ist krank und braucht dringend Medizin und ein richtiges Zuhause. Callie lässt sich den Chip in ihr Gehirn einsetzen und die ersten beiden Male geht auch alles gut, beim dritten Mal allerdings erwacht sie, bevor ihre Mieterin und sie getrennt werden und befindet sich in deren Leben, Villa und Reichtum. Was aber will ihr die Mieterin Helena sagen, als sie anfängt mit ihr zu sprechen und warum soll sie einen Mord begehen?

    Lissa Price hat mit ihrem umwerfend spannenden Jugendroman eine ganz neue Sichtweise geschaffen, nämlich den Konflikt zwischen jung und alt in der Zukunft unter grausamen Umständen. Hervorragend geschrieben, aufregend bis zum Ende!

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  • Überraschend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Laura H., am 11.05.2012

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    Dieses Buch ist mein Favorit für dieses Jahr. Im Gegensatz zu vielen anderen Büchern hat es eine (fast) neue Geschichte.
    Man weiß nie was als nächstes kommt und Personen, die man glaubte zu kennen, stellten sich als völlig andere heraus.
    Das Buch enthält eine SEHR überraschende Wendung und ein Ende das mich bis jetzt noch nicht losgelassen hat.
    Dieses Buch kann ich nur empfehlen.
    Ich besitze viele Bücher und dies ist eines, dass in einem Bücherregal auf keinen Fall fehlen darf!
    Das zweite Buch - Enders - wird bestimmt wieder super.

    Wem dieses Buch gefallen hat sollte unbedingt auch Seelen (Stephenie Meyer) und die Tribute von Panem (Suzanne Collins) lesen.

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  • Spannende Dystopie Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 01.05.2012

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    Nach den Sporenkriegen ist Nordamerika verwüstet. Nur 2 Bevölkerungsgruppen haben dank Impfungen überlebt: die Starters (Teenager und Kinder) und die Enders (Senioren). Dank der Medizin ist auch ein Alter von 200 erreichbar, doch das ist für viele schwerreiche Elders nicht genug: in der Bodybank mieten sie sich Körper von Starters, um noch einmal jung sein zu können.
    Callie ist eine minderjährige Waise und lebt mit ihrem jüngeren Bruder auf der Straße, ständig auf der Flucht vor den Marschalls, die sie in Arbeitsheime stecken. Obwohl sie der Body Bank zutiefst misstraut, willigt sie ein, da ihr Bruder krank ist und sie das Geld brauchen. Doch etwas geht schief: Callie erwacht in einer Disco, obwohl die Mieterin noch drei Wochen in ihr hätte bleiben sollen. Callie beginnt Nachforschungen anzustellen und entdeckt eine ungeheuerliche Verschwörung...

    "Starters" ist ein sehr spannendes Buch, das ich in einem Rutsch durchgelesen habe. Es hat mich sofort eingesogen und lange nicht aus seinem Bann gelassen. Genau wie Callie war der Leser ahnungslos und obwohl man ein bisschen vorausahnen konnte (Callie war trotz allem recht naiv), fühlte man sich ihr nah, als sie die Wahrheit aufdeckte. Klar, die Zielgruppe des Romans entspricht Callies Alter.
    In Starters wird eine Zukunftsvision geschildert, die im Generationenkrieg liegt. Auch wir haben schon ähnliche Probleme. Genug Leute beschweren sich über "die Jugend von heute", während die Jüngeren nicht das geringste Verständnis für ältere haben, die nun einmal nicht mehr so schnell können und verstehen. Aber auch der älteren Generation mangelt es an Toleranz: Kinder müssen Kinder bleiben können und können nicht wie Maschinen an- und abgestellt werden.
    In Callies Welt haben die Enders das Zepter fest in der Hand und sind nicht gewillt, es je wieder loszulassen. Zwar sind nicht alle Enders steinreich und menschenverachtend, aber der Grundtenor ist trotzdem derselbe. Die Kinder könnten nicht auf sich selbst aufpassen und müssten zu ihrem eigenen besten in Heime, bzw. zum Arbeiten gezwungen werden.
    An dieser Stelle wird die Zukunftsvision allerdings stark unrealistisch: es gibt mehr Enders als Starters, und seit den Kriegen wurden keine Kinder mehr geboren. Es weiß auch niemand, ob das so bleibt. Trotzdem werden die Kinder, die es noch gibt, misshandelt und teilweise umgebracht- obwohl sie das wertvollste Kapital sind, dass die Enders haben. Einsperren etc. kann ich noch nachvollziehen, aber nicht eine solche Vorgehensweise.

    Insgesamt mochte ich den Roman allerdings. Callie war bis zu einem gewissen Grad eingesperrt, in ihrem Vertrag, im Leben der Mieterin, und später in ihren Geheimnissen. Man konnte ihre Klaustrophobie, ihre Angst und das Gefühl des Verlassen seins gut nachvollziehen. Für einen Jugendroman ist die Geschichte gut ausgearbeitet und es allemal wert, sich einige Stunden darin zu versenken. Auch wenn die mittlerweile standardmäßige Liebesgeschichte alles verkomplizieren muss, nimmt sie nicht das ganze Buch ein und passt in die Rahmenhandlung. Von mir also eine Leseempfehlung und 4,5/ 5 Sterne.

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  • Bist du noch Herr über deinen Körper? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Sara Förster, am 17.04.2012

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    Nachdem ein Krieg in der Zukunft mit Sporen ausgetragen wurde, konnten nur sehr junge und sehr alte Menschen rechtzeitig eine Impfung bekommen... für alle anderen kommt jede Hilfe zu spät. Es entwickelt sich eine Zweiklassengesellschaft, in der die Jungen, Starters genannt, gnadenlos von den Alten ausgebeutet werden. Wer nicht zu Zwangsarbeit in ein Heim eingeliefert wird muss sich auf der Straße durchschlagen.
    So auch die 16-jährige Callie, die alles versucht um für ihren kranken, kleinen Bruder da zu sein. Doch die einzige Hoffnung um an Geld und Medikamente zu kommen ist die Body Bank, ein Institut in dem Jugendliche ihre Körper an alte Menschen vermieten, damit diese das Einzige erleben können was ihnen fehlt, noch einmal jung zu sein.
    Es scheint ganz einfach zu sein, so einfach wie schlafen. Doch nicht bei Callie, sie erwacht bevor sie es dürfte und steckt auf einmal in einem Leben aus Luxus, Partys und verliebt sich zudem noch in den gutaussehenden Blake.
    Doch als sie beginnt zu begreifen, dass sie nicht zufällig als Mieterin ausgewählt wurde, wird sie in eine Fede hineingezogen, bei der sich sich nicht sicher sein kann auf welcher Seite sie eigentlich steht.

    Ich war von den ersten Seiten an gefesselt, die Spannung flacht die ganze Zeit über kein einziges mal ab.
    Die Zukunftsvision in der Callie lebt ist sehr gut durchdacht und die Mysterien der Body Bank lassen einen nicht mehr zur Ruhe kommen...
    Auf den zweiten Teil warte ich daher nun sehnsüchtig =)

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  • Leg deinen Geist schlafen... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Judith Fekete, am 16.04.2012

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    Eine neue Dystopie! Die ich anfangs mit Skepsis beäugte, jedoch schon nach 20 Seiten legte sich diese!
    Eine geniale Story, die spannender nicht sein könnte.

    Man muss sich das nur mal vorstellen, Körper können gemietet werden und das von jedermann!

    Callie ist eine tolle Protagonistin, die mich oft Überrascht hat! Sie ist mutig und ich musste sehr oft mit ihr mitfühlen.

    Ein wirklich gelungenes Jugendbuch! Ich freue mich riesig auf Teil 2 - Enders!

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  • Starters Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Yvonne H., am 15.04.2012

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    Das Cover:

    Das Cover macht einen schon ziemlich neugierig. Mich hat es sofort angesprochen und mir war klar, dass ich das Buch unbedingt lesen muss!



    Die Story:

    Nach dem Krieg ist nichts mehr so wie es war. Aufgrund mehrerer Sporenangriffe haben nur Jugendliche – genannt Starters – und Senioren – Enders – dank einer Impfung überlebt. Die Alten führen ein Leben im Überfluss, sie haben Geld ohne Ende. Die Kinder leben in illegal in verlassenen, zerstörten Häusern, und müssen jeden Tag erneut ums Überleben kämpfen.

    Zu ihnen gehören Callie, ein 16 Jahre altes Mädchen und ihr siebenjähriger Bruder. Sie kämpfen jeden Tag verzweifelt um Essen und Trinken. Deswegen entscheidet sich Callie zu einem folgenschwerem Schritt: Sie geht in die Body Bank – Prime Destinations – und vermietet ihren Körper für Geld, was eigentlich verboten ist. Für einen gewissen Zeitraum wird ein Ender in ihrem Körper leben um sich wieder jung zu fühlen. Drei Mal muss Callie ihren Körper vermieten. Zweimal geht alles gut. Bei dritten Mal jedoch gibt es Komplikationen: Callie wacht in ihrem Körper auf, die Mietzeit ist jedoch noch nicht vorbei. Sie befindet sich nun praktisch in dem Leben ihrer Mieterin: Helena Winterhill. Sie lebt in purem Luxus, für Callie ein ganz anderes Gefühl. Doch plötzlich fängt Helena an mit ihr zu kommunizieren, und Callie erfährt von einem fatalen Plan: Helena plant mit Callies Körper einen Mord am Senator. Als dann auch noch schlimme Hintergründe von Prime Destinations aufgedeckt werden ist sich Callie sicher: Die Body Bank führt etwas im Schilde, das den Tod vieler junger Menschen bedeuten könnte. Was hat es mit dem Mord auf sich? Kann Callie den Tod vieler junger Menschen verhindern und die Body Bank in den Ruin stürzen? Findet es selbst heraus, es lohnt sich wirklich!



    Meine Meinung:

    Ein hammermäßig gut geschriebenes Buch. Die Story allein klingt wirklich interessant und Lissa Price hat sie auch sehr spannend erzählt, sodass man Mühe hatte das Buch überhaupt aus der Hand legen zu können! Ich kann wirklich jedem das Buch empfehlen! Ich freue mich jetzt schon auf die Fortsetzung - "Enders" - , die im Herbst erschienen wird, sie wird höchstwahrscheinlich auch in meinem Bücherregal zu finden sein ;) .

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  • beängstigende Dystopie Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Mandy B, am 13.04.2012

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    Nach einer unvorstellbaren Katastrophe gibt es nur noch sehr alte und junge Menschen. Mittellos kämpfen die 16-jährige Callie und ihr kleiner Bruder auf der Straße ums Überleben. Callie entschließt sich daher zu dem Undenkbaren: Sie verleiht ihren Körper an einen alten Menschen, dessen Bewusstsein übernimmt ihren Körper und kann so wieder jung sein. Doch alles verläuft anders als geplant ...



    wow... was für eine Zukunftsvision...

    und was für eine fantastische Story , mit der Lissa Price hier aufwartet.


    Nach einem Sporen-Krieg besteht die Bevölkerung aufgrund der schlechten Impfpolitik der Regierung nur noch aus sehr alten und sehr jungen Menschen, wobei die jungen ihr Leben als "Starter", "Renegaten" oder "Jugendliche mit Familienanhang" meistern müssen, während die alten (meist reichen) Enders mithilfe der Technik junge Körper mieten können, um sich kurzzeitig wieder jung zu fühlen und Dinge zu zu tun, die im Alter eben einfach nicht mehr möglich sind .

    Sehr bildhaft und lebendig beschreibt Price die Zukunft. Sehr beängstigend und beklemmend beschreibt sie den täglichen Überlebenskampf der jungen Starter, die sich im Verborgenen halten müssen, um nicht in Arbeitslagern (wie dem Institut 37) gefangengehalten zu werden.

    Liebevoll und zärtlich zeichnet Lissa Price ihre Hauptcharaktere, Callie, die viel zu früh erwachsen werden musste, um für ihren kleinen Bruder zu sorgen; Michael, der sich wiederrum dazu berufen fühlt, die beiden vor dem was "draußen" lauert zu beschützen.

    Besonders Callie fühlte ich mich von Anfang an verbunden. Sie begegnet einem stark und kämpferisch, loyal und ausgesprochen clever.

    Nachdem sie ihren Körper der Bodybank zum Verleih zur Verfügung stellt geschieht Unvorhergesehenes und es entfacht ein Kampf, der so nicht vorstellbar war, sich aber im Weiterspinnen der gezeichneten Zukunftsvision zwangsläufig ergeben musste.



    Lissa Price hat einen sehr angenehmen Schreibstil und hat durch ihre interessanten Ideen einen Plot geschaffen, der stimmig und abenteuerlich ist, so dass man dieses Buch kaum aus der Hand legen kann, weil man einfach wissen muss, was als nächstes geschieht. Man merkt hier sehr deutlich, dass Lissa Price sonst Drehbücher schreibt, da dieser Roman zu jeder Zeit spannend und überraschend war und ausreichend Potential für einen gelungenen Blockbuster hat.

    Beklemmende Zukunft, beängstigende Technik, zarte Hoffnung - in Starters ist Platz für dies alles, ohne die Spannung aus dem Geschehen zu nehmen oder ins Kitschige oder Klischees abzudriften.

    Aufgrund der beiden jungen Hauptprotagonisten und dem liebevollen, nahezu unblutigen Schreibstil ist dieses Buch sicher gerade für Jugendliche ein interessantes und kurzweiliges Lesevergnügen.

    Ich jedenfalls habe mich wunderbar unterhalten gefühlt und kann dieses Buch guten Gewissens weiterempfehlen!

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  • Rent a Body Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Beate, am 11.04.2012

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    Nach dem großen Sporenkrieg der alle Menschen mittleren Alters getötet hat und es nur noch Junge Menschen, die Starters und ganz alte Menschen, die Enders gibt, lebt Callie mit ihrem kleinen Bruder Tylor in einem verlassenen Bürokomplex. Sie müssen jeden Tag hart um ihr Überleben kämpfen und sich vor den Marshalls verstecken, die sie in Heime bringen wollen um sie Sklavendienste verrichten zu lassen. Ihre Eltern sind tot, Großeltern haben sie keine und Tylor ist krank, darum beschließt Callie ihren Körper bei der Body Bank einer Enders für einen gewissen Zeitraum zur Verfügung zu stellen. Da die Menschen immer älter werden können, mittlerweile bis zu 200 Jahre, mieten diesen sich gerne einen jungen und sportlichen Körper um noch einmal alle Dinge zu tun, die sie in ihrem Alter nicht mehr können. Das Bewusstsein der Spenderin wird für diesen Zeitraum ausgeschaltet und der Körper vom Mieter gesteuert. Dafür soll Callie viel Geld erhalten, mit dem sie ihrem Bruder ein besseres Leben ermöglichen möchte. Doch etwas geht schief und Callie erwacht viel zu früh wieder in ihrem Körper. Sie versucht den Eindruck zu erwecken sie wäre immer noch die Mieterin. Doch nach und nach kommt Callie einem gemeinen Plan auf die Spur, der sie in Lebensgefahr bringt.

    Die Geschichte hat sich sehr interessant angehört und war es auch Phasenweise, aber oft habe ich mich gefragt, auf was die Autorin eigentlich hinaus möchte. Auch die Spannung konnte sich nicht halten und zur Hälfte des Buches ließ sie doch ziemlich nach. Was mich richtig gestört hat, waren die vielen erfundenen Ausdrücke die sich nicht immer aus der Geschichte erklären ließen. Die Idee an sich, fand ich richtig gut. Arme Kinder ohne Familie kämpfen um ihr Überleben und vermieten sogar ihren Körper, damit alte dekadente und reiche Menschen noch einmal ihre Jugend erleben können. Wie die meisten Alten dargestellt waren fand ich einfach schrecklich. Absolut genusssüchtig und egoistisch ohne auch nur das geringste Interesse für die jungen Menschen, denen sie die Körper stehlen, bereit sogar schwere Verletzungen am Mietkörper in Kauf zu nehmen. Immerhin werden die Jugendlichen ja gut bezahlt. Das hat mich wirklich geschockt. Die Beschreibung der Stadt mit allen Problemen, die sich nach dem Krieg ergaben fand ich wieder sehr gelungen. Die Liebesgeschichte war ziemlich schwach. Für mich war wirklich vieles absolut nicht nachvollziehbar. Aber im Großen und Ganzen ist Starters ein leicht zu lesender und gut unterhaltender Roman, der einem für einen Tag die Langeweile vertreiben kann.

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  • Zukunftsvision der etwas anderen Art – rent a body Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von micra-cat, am 10.04.2012

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    Die 16jährige Callie lebt in einer Welt, in der es nur noch junge und alte Leute gibt, die Starters und Enders genannt werden. Durch einen Krieg in dem ein tödlicher Virus als Waffe eingesetzt wurde, ist ein Großteil der Bevölkerung ausgelöscht worden, so auch Callies Eltern. Sie hat nur noch ihren kleinen Bruder Tyler (7 Jahre) und da die beiden auch keine Großeltern haben, leben sie auf der Straße.

    Callie wohnt mit ihrem Bruder und einem Freund, Michael, in einem leerstehenden Gebäude. Es ist kaum Nahrung da, Tyler ist krank und die drei sind ständigen Gefahren von Überfällen durch andere Jugendliche oder Entdeckung durch die Polizei ausgesetzt. Die Starters dürfen nicht arbeiten und viele leben in trostlosen Heimen. Den meisten Enders geht es jedoch gut, der Großteil von ihnen lebt in Reichtum und wird um die 200 Jahre alt.

    Einzige Möglichkeit für Callie an Geld für Medikamente, Essen und eine Wohnung zu gelangen, ist die Body Bank. Eine streng geheime Organisation, wo alte gebrechliche Enders tage- oder wochenweise unter strengen Auflagen den Körper eines hübschen und fitten Starters mieten können, um für einige Zeit wieder jung zu sein und so z.B. sportliche Aktivitäten ausüben zu können.

    Die Geldsumme, die Callie angeboten wird, ist zu verlockend und obwohl ihr manches merkwürdig vorkommt, stimmt sie schließlich zu, ihren Körper für drei Vermietungen der Body Bank „Prime Destinations“ zur Verfügung zu stellen. Dafür wird ihr Körper „aufpoliert“, sie erhält neue Kleidung und wird für kurze Zeit in eine Art Schlaf versetzt, während ihr Körper mit dem Ender unterwegs ist und Abenteuer erlebt. Doch bei der Vermietung läuft etwas schief, Callie ist teilweise mit der Frau, die ihren Körper gemietet hat, gemeinsam unterwegs und hört deren Stimme in ihrem Kopf. Dummerweise hat ihre Mieterin Pläne, die Callie nicht gefallen.

    Mit ihrem Debütroman „Starters“ hat Lissa Price eine Zukunftsvision erschaffen, die zugleich beängstigend und verstörend, aber auch sehr interessant ist. Trotz der derzeitigen Dystopien-Schwemme gibt es bei „Starters“ wieder Neues zu entdecken, ein paar Ähnlichkeiten zu Panem etc. sind zwar vorhanden, aber das lässt sich kaum vermeiden. Der Schreibstil ist gradlinig und schnörkellos und in der Ich-Form gehalten, so dass man einen guten Einblick in Callies Gefühlsleben erhält. Der Verlauf der Geschichte hat mich gefesselt und es gab immer wieder überraschende Wendungen.

    Ein Bösewicht darf natürlich nicht fehlen, hier ist es der „Old Man“ der Prime Destinations leitet. Er ist sehr rätselhaft und verbirgt sein Gesicht hinter einer Maske. Callie gerät in immer neue Gefahren, politische Machenschaften und man hat streckenweise das Gefühl, das sie nahezu allein vor der schwierigen Aufgabe steht, die Welt zu retten. Ein wenig Liebesgeschichte ist auch enthalten, aber eher am Rande. Insgesamt ein überzeugender Mix, der viel Spannung beinhaltet und auch zum Nachdenken anregt, wie schnell sich durch einen Krieg die Zukunft ändern kann.

    Ein paar Fragen bezüglich der Zwei-Klassen-Gesellschaft sind zwar für mich offen geblieben und ich hätte mir mehr Hintergrundinformationen über den Krieg gewünscht, aber das klärt sich vielleicht im folgenden Band.

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  • Spannender Jugendroman Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Dorothee Jaschke, am 10.04.2012

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    Nach einem Sporenkrieg bleiben in Amerika nur Starter und Ender übrig, alle zwischen 20 und 60 wurden nicht geimpft und überlebten nicht. Während viele Jugendliche versuchen auf der Straße zu überleben, gönnen sich die Alten ein gutes Leben und mieten sich Körper junger Menschen. Callie benötigt dringend Geld und geht deshalb auch zur BodyBank. Was danach passiert erzählt Lissa Price super spannend in diesem Roman. Mein Tipp für alle Leser von Panem!

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  • Düstere Zukunftsversionen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 09.04.2012

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    Die Geschichte spielt in Amerika der Zukunft. Es gab einen Krieg, wo biologische Waffen eingesetzt wurden und so ganz Amerika in Quarantäne versetzt hat. Es ist damals bei der Impfung gegen diese Sporen etwas schief gegangen, so dass es nur noch junge Menschen, die Starters, und alte Menschen, die Enders, gibt. Die meisten Enders leben mittlerweile wie die Könige, währenddessen die Starters ums Überleben kämpfen müssen.
    Callie hat nur noch ihren Bruder und einen guten Freund, sonst ist sie ganz allein. Es gibt nie genug zu essen und jeden Tag besteht die Gefahr, dass sie eingesammelt und ins Heim gebracht werden. Zudem ist Callies Bruder noch krank. In dieser Verzweiflung sieht Callie nur einen Ausweg - die Body Bank. Diese Firma vermietet Körper an Ender. Die Enders werde in dieser Welt sehr sehr alt und da macht der Körper nicht mehr alles mit. Um sich wieder jung zu fühlen mieten einige Ender die Körper von Starters. Der Starter wird in eine Art Schlaf versetzt und bekommt nichts von all dem mit. Der "Mieter" kann sich dann an seiner gemieteten Jugend erfreuen und wenn der Vertrag erfüllt ist, bekommt der Starter eine ganze Menge Geld. Soweit ist zumindest der Plan. Als Callie bei dem ganzen mitmacht um Geld für ihren Bruder zu "verdienen" gibt es allerdings unvorhersehbare Komplikationen und man merkt langsam, dass hinter all dem mehr steckt, als es zu Anfang den Anschein hattte.

    Mehr möchte ich nicht zum Inhalt sagen, da man diese Achterbahnfahrt selber erleben muss. Die Seiten fliegen nur so dahin, denn es ist alles sehr rasant geschrieben. Ich hatte immer wieder diese Momente beim lesen, wo ich dachte "Das kann doch jetzt nicht sein!" oder "Meine Güte, was passiert denn jetzt?". Für mich war die Grundidee der Story absolut neu und die Geschichte nimmt Wege, die ich mir nie hätte vorstellen können. Das Buch konnte mich mit seiner innovativen Geschichte und den vielen Wendungen absolut fesseln! Ich litt richtig mit Callie mit.
    Es gibt natürlich auch eine kleine Liebesgeschichte, welche aber jetzt nicht das ganze Buch bestimmt. Sowas ist mir immer ganz wichtig, denn ich mag es nicht, wenn gute Ideen nur auf eine Love-Story reduziert werden. Auch wenn es ein Jugendbuch ist, kann ich nur jedem Erwachsenen, der auf spannende und skurille Zukunftsvisionen steht, dieses Buch ans Herz legen.

    Wenn man genau "hinhört", dann steckt auch viel "Warnendes" in diesem Buch. Man fängt an, über sich, die Menschen und unsere Zukunft zu denken und sich zu reflektieren. Denn wenn man vielleicht ganz ehrlich ist, dann merkt man, dass viel Wahres im Buch zu erkennen ist und der Weg in eine ähnliche Zukunft vielleicht nicht ganz so abwegig, wie man im ersten Moment denkt. Aber es wird nicht mir dem großen Ziegefinger drauf gezeigt, sondern es schwingt leise zwischen den Zeilen mit.

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  • Rent your body, der neue Strich. Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 08.04.2012

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    Erster Satz:

    Enders machten mir Angst.



    Cover:

    Mir gefällts. Trotz der schlichten Aufmachung ist Starters ein Blickfang und eben diese Anonymität des Covers hab ich als sehr passend empfunden :) Wesentlich bessere Wahl, als das englische Cover.

    Meine Meinung:

    Seit dem Sporenkrieg gibt es nur noch junge Menschen und alte Menschen. Die gesamte mittlere Sparte, also Eltern und Co, sind ausgerottet. Viele Kinder leben ohne Verwandte auf der Straße und müssen sich durchkämpfen. Auch Callie ist eine von Ihnen. Als es ihrem 7 Jahre alten Bruder immer schlechter geht, entschließt sie sich, ihren Körper für Geld bei der Body Bank an Enders zu vermieten. Doch alles läuft schief und Callie erfährt, dass die Body Bank nicht nur in einem Punkt gelogen hat.

    Soviel zum Inhalt.
    Besonders gefallen hat mir der schlichte Schreibstil, dadurch lies es sich wirklich einfach so weglesen. Auch die Spannung wird konstant aufrecht erhalten, das Buch hat keine Längen, alles passiert Schlag auf Schlag.
    Vorallem scheint Lissa Price eine Meisterin des Unvorhersehbaren zu sein, denn die vielen Wendungen kamen zumindest für mich immer unerwartet und gerade zu überraschend. Vorallem das Ende, das ich hier natürlich nicht verrate, hat mich völlig hart getroffen. Ich habs nicht bemerkt.
    Zum Ende hin hatte ich dann ebenfalls die lang vermissten Gefühle gefunden, die mir dann ein bis zweimal doch noch feuchte Augen bescherrten.

    Wo wir allerdings auch bei einem Kritik Punkt wären: durch die konstante Spannung ist leider die Tiefe und die Gefühle der Charakter auf der Strecke geblieben. Ich weiß bis heute nichts über Callie und hab auch kein Bild von ihr im Kopf - sie bleibt leider ebenso anonym wie das Cover. Auch hätte ich mir einige Informationen zum Sporenkrieg gewünscht und wenn ich jetzt so drüber nachdenke, fallen mir doch einige Ungereimtheiten auf, kleine Plotfehler, die vielleicht bein Lesen selber nicht stören, aber im nachhinein durchaus Fragen aufwerfen.

    Etwas Unglaubwürdig fand ich dann auch den schnellen Aufbau der Beziehung zu Blake und das Date mit ihm wirkte für mich ein wenig entrückt und passte nicht so ganz ins Bild. Aber okay :)

    Alles in allem verleitet mich das trotzdem nicht dazu, das Buch schlechter zu bewerten. Denn es ist richtig toll und die kleinen Mängel haben nichts an meinem Lesevergnügen geändert.

    Erwähnendswert finde ich hier ebenfalls, dass das Ende hier nicht der typische Cliffhanger ist - es wird zwar weiter gehen, aber man wird nicht mit diesem nagenden Gefühl von Unzufriedenheit zurück gelassen. Echt mal was anderes!

    Fazit:

    Ein super Buch, schön zu lesen und vorallem spannend. Für den zweiten Teil wünsche ich mir etwas mehr Informationen, etwas mehr Hintergrund. Ansonsten hier eine Leseempfehlung von mir :)

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