Die Karte meiner Träume
von Reif Larsen

Die Karte meiner Träume

Die Karte meiner Träume

  • Erschienen: September 2009
  • Versandfertig innert 1-2 Werktagen.
  • ISBN-10: 3-10-044811-1
  • EAN: 9783100448118
  • Einband: gebunden
  • Erschienen bei: S. Fischer Verlag
  • Seitenzahl: 435
  • Gewicht: 1000 g
  • Sprache(n): Deutsch
  • Übersetzt von: Manfred Allié, Gabriele Kempf-Allié
  • Stilrichtung: Romane
  • Ausstattung: 24, 5 cm

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T. S. Spivet ist zwölf Jahre alt und ein genialer Kartograph. Denn er weiß genau, dass nichts von Dauer ist. Der Whiskykonsum seines Vaters wird ebenso in Diagrammen festgehalten wie die Anatomie von Glühwürmchen. Inmitten seiner merkwürdigen Familie lebt er auf einer Ranch in einem flachen Tal in Montana. Eines Nachts begibt sich T.S. auf die Reise nach Washington und damit in ein unglaubliches Abenteuer. Reif Larsens Debüt ist ein Juwel: Ein mit vielen Karten und wundervollen Zeichnungen versehener Roman über Freundschaft, Kindheit, Schuld und über Zuhausesein. Ergreifend, geheimnisvoll und verspielt, ein wahres Feuerwerk von Gefühlen und Ideen. »Die Karte meiner Träume« besitzt den Schimmer eines alten Hollywood-Films und ist gleichzeitig aufeinzigartige Weise neu.

Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 30.11.09
Ein Traum von einem Buch. Dies bezieht sich auch auf das Zusammenklappen des Buches nach jeder Lektüre. Denn dann werden Sie schöne Träume haben. Die Karten meiner Träume steckt voller unerwarteter Ideen, es regt zum nachdenken an, auf jeder Seite erwartet einen eine neue Überraschung. Denn auf fast allen Seiten steht weit mehr als nur die Geschichte von T. S. Unzählige Zeichnungen und spritzige Randnotizen machen dieses Buch zu einem doppelten Überraschungs-Ei. Zugleich ist es ein Buch über das Erwachsenwerden und dem Begreifen mit Neuem klarzukommen. Mit altem brechen, um neue Wege zu beschreiten. Debütant Reif Larsen schreibt witzig, beschwingt, anrührend, geistreich, und so was von klug. Die Karten meiner Träume ist ein Sammelsurium von wahren Verrücktheiten und verrückten Wahrheiten. Wunderbar. Fantastisch. Genial.

Erschienen bei: S. Fischer Verlag
Stilrichtung: Romane
Sprache(n): Deutsch

Sprache(n): Deutsch

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Buchhändler-Tipp von Eva Müller-Sahli

Unvergleichlich einzigartig!

T. S. Spivet lebt mit seiner Familie auf einer Ranch in Montana. Seine Leidenschaft gilt dem wissenschaftlichen Zeichnen. Als ein Anruf aus Washington kommt, reist der Junge mit dem Zug quer durch die USA, um den Wissenschaftspreis entegenzunehmen.
Ein grossartig komisches Buch, wunderbar illustriert. Sofort lesen und staunen!

 

 

 

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"Die Karte meiner Träume",

von Wiebke Hartung aus Bremen (27.02.2010)


Es eine reine Freude ist, in der Zeit von Internet und E-Books ein derart liebevoll gestaltetes Buch in Händen zu halten.
Es erzählt die Geschichte von Tecumseh Sparrow Spivet, kurz T.S., einem genialen Zeichner und Kartograph, der vom renommierten Smithsonian Institute einen Preis verliehen bekommt und eingeladen wird dort eine Rede zu halten (keiner weiß, dass der Preisträger ein Kind ist). T.S. macht sich allein auf den gefährlichen Weg nach Washington - per Güterzug, in einem Wohnmobil, dem er sogar einen Namen gibt. Überhaupt fällt es ihm leichter mit Dingen zu kommunizieren als mit Menschen, deren Gefühlswelt ihm ein Rätsel ist, deren Gesichtsausdrücke er nicht zu deuten weiß. Und weil ihn die ganze Welt so verwirrt, so unbegreiflich ist, hält er alle Eindrücke in Karten, Zeichnungen und Diagrammen fest, die die breiten Randspalten des Romans füllen. Auf der Fahrt quer durch den amerikanischen Kontinent erlebt T.S. seltsame Dinge. Er entgeht nur mit Mühe einem Mordanschlag, gerät in ein Wurmloch, und macht Bekanntschaft mit einer mysteriösen Geheimgesellschaft in Washington. Die Randspalten sind durchgehend liebevoll gestaltet und erzählen auch viel über seinen Familie und die verstörende Geschichte vom Tod seines Bruders Layton, von seinen Schuldgefühlen, von seiner Angst.

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"Ein literarisches Herbarium",

von Christian Oertel aus Halle (Saale) (18.02.2010)



Eine Ranch in Montana.

Dr. Clair
war die Art von Mutter, die ihren Kindern, während sie sie mit Brei fütterte, das Periodensystem beibrachte. Obsessive Taxonomin und erfolglose Koleopterologin.

Der Vater
ein wortkarger, verschrobener Rancher. "Ja, SIr!" Ein jammernder, jähzorniger, nostalgischer Träumer der seine Couch huldigt, Cowboyfilme und das Whiskyglas, das er mit sensationeller Regelmäßigkeit zum Mund führt. Für ihn war Schweigen ein Segen.

Layton
der jüngste Spross, Vaters ganzer Stolz. Ein typischer Rancherjunge, der gern in Blechnäpfe spuckt, sich aber den Kopf wegschießt.

Gracie
die ältere Tochter, will Schauspielerin werden und nach Los Angeles ziehen, oder so. Sie lebt in einem Kokon aus Girl-Pop und Selbstgesprächen und Nagellack.

Und eben T.S. Spivet
der Brahms mag, seine Bücher nach Farben sortiert und obsessiv dem Drang nachgeht, alles Erlebte und Beobachtete (jede auch noch so banale Alltäglichkeit) bildlich darzustellen. Unermüdlich fertigt er Diagramme, Grafiken, Skizzen, Karten, Protokolle bis ins Kleinste. Diese schickt er hoch wissenschaftlichen Magazinen, die sie auch veröffentlichen. Als gefeierter Illustrator wird er als Ehrengast nach Chicago geladen. Er begibt sich auf eine abenteuerliche Reise. T.S. Spivet ist zwölf Jahre alt!



Ein großes Buch, im wahrsten Sinne des Wortes. Als Bettlektüre ist es ob des Formates, mit 450 Seiten und einem Kilo Gewicht somit ungeeignet.
Schlägt man das Buch auf, ergießt sich dem Leser ein Füllhorn aus Abbildungen, Zeichnungen, Kopf- und Fußnoten von der ersten bis zur letzten Seite.
"Die Karte meiner Träume" ist ein literarisches Herbarium, dessen Pressblumen zwischen den Seiten des schweren Wälzers beim Lesen farbenfroh aufblühen.
Begeben Sie sich mit T.S. Spivet, dem Helden des Romans, auf eine Abenteuerreise!

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"großes Vergnügen",

von Edith Berger aus Graz (01.02.2010)


T.S.Spivet lebt mit
seiner Mutter (einer Käferforscherin und von T.S. nur Dr. Clair genannt ),seinem Vater ( einem leidenschaftlichen Cowboy und Whiskytrinker), Gracie seiner älteren Schwester und Layton Housling Spivet, seinem jüngeren Bruder ( übrigens der einzige männliche Spivet in fünf Generationen, der nicht den Vornamen Tecumseh trug) auf einer Ranch in Montana.

.......aber Layton war im vergangenen Februar umgekommen, in der Scheune, bei einem Unfall mit einer Flinte,über den niemand sprach.Ich war dabei und protokollierte die Schüsse. Ich weiß nicht, was geschehen ist.Danach habe ich seinen Namen in der Topographie von jeder meiner Karten versteckt.........
T.S.Spivet ist Forscher, Wissenschaftler- er ist 12 Jahre alt und er zeichnet Karten/Diagramme.

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"Ein wunderbares Buch für lange Winterabende!",

von Birgit Keller aus Bonn (21.01.2010)


Definitiv ein Roman für alle, die schon Jonathan Safran Foers „Extrem laut und unglaublich nah“ schätzen und lieben gelernt haben. Eine perfekte Mischung aus Nostalgie und Moderne. Wehmut und Spaß, mit einem fesselnden, kleinen Protagonisten, der sich gewitzt und mutig durch die raue Welt der Erwachsenen kämpft, um seinen großen Traum zu verwirklichen.
Ein aufwendig gestaltetes Buch, voller Überraschungen und einem bemerkenswert eigenwilligen Personenrepertoire. Toll!!

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"Träumen erlaubt",

von Katrin Schönmüller aus Dresden (17.12.2009)


Wer wollte als Kind nicht von zu Hause losziehen und die unbekannte Ferne entdecken? Wer schmiedete nicht Zukunftspläne und wollte sie sofort umsetzen?
Mit diesem Buch kann man gemeinsam mit T.S. Spivet, einem 12jährigen Jungen aus Coppertop/ Montana, auf große Reise gehen.
Er begibt sich mit einem Güterzug auf eine lange Fahrt quer durch die USA, im seinen Traum zu verwirklichen.
Während der Reise wird man selbst zu seinem besten Freund.
Er teilt seine Gedanken, Ideen und Ängste seinen Notizbüchern mit, die man als Randnotizen, Diagramme und Illustrationen lesen kann.
Er stellt Fragen, denkt laut und man kommt ihm so nahe, wie fast keinem Menschen.

Ein schönes Buch für jedes Alter, spannend geschrieben, in einer wunderbaren Sprache und mit vielen Anregungen zum Nachdenken über das Sein und den Schein.

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"Einmal anders",

von Saskia Schmuck aus Hanau (15.12.2009)


Die Karte meiner Träume erzählt nicht nur eine Geschichte, auf nicht nur einem Weg - Geschichten werden in Geschichten erzählt, es gibt Zeichnungen zu Geschichten und Geschichten zu Zeichnungen. Eine Reise die Vergangenheit und Zukunft durchforscht und verbindet, eine Erzählung von Familie, Selbstfindung und der Frage nach dem 'wohin' und dem 'woher'. Dieses Buch ist nichts zum "mal eben lesen", man sollte sich darauf einlassen. Tut man das, wird man mit einer Geschichte belohnt, die so voller Informationen, Träume und Nachdenklichkeit steckt, dass man seinen Blick auf die Welt sicherlich ein wenig ändert.

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"Reif Larsen: Die Karte meiner Träume",

von Anja Schmidt aus Zwickau (13.11.2009)


Ein wundervolles Buch über einen 12jährigen, der sich von seiner Familie unverstanden fühlt, von seiner wissenschaftlichen Mutter, die ihn kaum beachtet, vom raubeinigen Vater, der ihm die Arbeit auf der Farm nicht zutraut, von der Schwester, die einen Superstar-Traum nachjagt. Sie alle sind sprachlos über den Tod des mittleren Sohns und Bruder. So macht sich T.S.Spivet auf, im fernen Washington einen Preis entgegenzunehmen. Auf der abenteuerlichen Reise quer durch Amerika erlebt der Junge Freundschaft, aber auch Gewalt, er sitzt in einem Wurmloch fest und erlebt die Geschichte und Geographie seines Landes ganz neu. Immer wieder zeichnet er Diagramme und Pläne, um sich die Weiten nicht nur des Landes, sondern auch vom menschlichen Denken und Handeln begreiflich zu machen. Wer sich also auch Gedanken macht, ab wann Shorts zu langen Hosen wurden oder wann ein Kind zum Erwachsenen wurde, sollte unbedingt zu diesem Buch greifen. Ein schönes, auch im gestalterischen Sinn, Buch für Jungs und alle Junggebliebenen.

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"Reif Larsen: Die Karte meiner Träume",

von Gudrun Heeg aus Trier (07.11.2009)


T.S.Spivet, Sohn eines Farmers im amerikanischen Mittelwesten und einer Käferforscherin, arbeitet als Kartograph für das Smithsonian und zeichnet auch privat praktisch alles in Karten und Diagrammen auf.
Als ihm wegen seiner kartographischen Leistungen ein Wissenschaftspreis verliehen werden soll, beginnt für ihn ein Abenteuer. Denn, was keiner der Fachleute in Washington weiß: T.S. ist erst zwölf Jahre alt. Wie soll er überhaupt von Montana nach Washington zur Preisverleihung kommen? Sein Einfallsreichtum hilft ihm natürlich auch dabei weiter. Die Reise bringt ihn nicht nur seinem Ziel im Osten näher, sondern auch den übrigen Mitgliedern seiner Familie, die auf eine „ehrwürdige“ Geschichte zurückblicken kann, in der sich aber alle fremd zu sein scheinen.
Dieses Buch besticht einerseits durch seinen Ich-Erzähler, der kindliche Weltsicht und wissenschaftliche Analyse hinreißend in sich vereint. Andererseits macht die äußere Aufmachung „Die Karte meiner Träume“ zu etwas Besonderem: Denn natürlich werden dem Leser sämtliche Karten und Diagramme begleitend an die Hand gegeben, sodass er sich in alle Details von T.S. erstaunlichen wissenschaftlichen Erkenntnissen vertiefen kann.
Ein Buch für alle, die schöne und schön gemachte Bücher lieben, eines zum langsam Lesen und Genießen!

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"Holdrio!",

von Bookworm aus Freiburg (05.11.2009)


Wenn ich mein Lieblingsbuch für dieses Jahr benennen sollte, müsste ich nicht lange überlegen. Ganz eindeutig wäre es "Die Karte meiner Träume", und das nicht nur weil ich den Protagonisten, einen kleinen, hochbegabten Jungen namens Tecumseh Sparrow Spivet - kurz T.S. - ins Herz gesschlossen habe, sondern auch weil es eine reine Freude ist, in der Zeit von Internet und E-Books ein derart liebevoll gemachtes Buch in Händen zu halten. Es ist einfach ein sinnlicher Genuss, und dem Verlag gebührt für die liebevolle Ausstattung großes Lob.
Anfangs war ich ein wenig skeptisch, als ich las, dass der Verfasser ein neues Wunderkind der amerikanischen Literatur sei, denn zu oft bin ich in solchen Fällen schon enttäuscht worden, und die hochgelobten Bücher waren nicht mehr als Eintagsfliegen.
Doch die Geschichte von T.S., dem genialen Zeichner, der vom renommierten Smithsonian Institute einen Preis verliehen bekommt und eingeladen wird, dort eine Rede zu halten (keiner weiß, dass der Preisträger ein Kind ist), wird kein Leser so schnell vergessen.
T.S. macht sich allein auf den gefährlichen Weg nach Washington - per Güterzug, in einem Wohnmobil, dem er, weil auf der langen Reise so einsam ist, einen Namen gibt.
Überhaupt fällt es ihm leichter mit Dingen zu kommunizieren als mit Menschen, deren Gefühlswelt ihm ein Rätsel ist, deren Gesichtsausdrücke er nicht zu deuten weiß.
Und weil ihn die ganze Welt so verwirrt, so unbegreiflich ist, hält er alle Eindrücke in Karten, Zeichnungen und Diagrammen fest, die die breiten Randspalten des Romans füllen.
In den Randspalten erfährt man auch die verstörende Geschichte vom Tod seines Bruders Layton, von seinen Schuldgefühlen, von seiner Angst, den Ansprüchen seines Vaters nicht zu genügen und nicht geliebt zu werden.
Auf der Fahrt quer durch den amerikanischen Kontinent erlebt T.S. seltsame Dinge. Er gerät in ein Wurmloch, entgeht nur mit Mühe einem Mordanschlag, wird gerettet von einem geheimnisvollen Vogelschwarm. Und dann ist da noch das Labyrinth von unterirdischen Gängen in Washington, eine mysteriöse Geheimgesellschaft. Larsen spielt mit den Verschwörungsphantasien eines Dan Brown, und er tut es auf meisterhafte Weise. Humorvoll, skurril, anrührend.
Und wer wissen will, warum ich der Rezension den Titel "Holdrio!" gegeben habe, der muss das Buch schon selber lesen. . .

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"Macht einfach Freude",

von Alexandra Herrmann aus Weiterstadt (02.11.2009)


Was für eine Familie, der Vater ein grosser Schweiger, die Mutter eine besessene Forscherin, der grosse Bruder aus Versehen erschossen, mehr geht fast nicht, geht aber doch..
Der 12jährige T.S. Spivet macht Diagramme und Zeichnungen von wirklich allem, was ihm unterkommt, sein Ziel ist das berühmte Smithonian in Washington, welches er auch erreicht und das wie ist eine tolle Geschichte, die einfach Freude macht zu lesen. Bitte nicht von den Zeichnungen und Anmerkungen abschrecken lassen, Sie erzählen immer noch eine eigene Geschichte und machen dieses Buch zu einem ganz besonderem.

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"Man nehme Papier und Stift zu Hand...",

von Stephan Lenzner aus Jena (13.10.2009)


Kennen Sie die Coppertop Ranch in Montana?
Oder die Erkennungsmerkmale von Cicinela purpurea purpurea, dem Oregon-Sandlaufkäfer?
Und Sie wissen auch nicht wie T.S. Spivet’s Telefonschnur aussieht?
Kein Problem, diese und viele weitere weltbewegende Fragen werden durch die wunderbaren Illustrationen eines frühreifen, hochintelligenten zwölfjährigen Erzählers in diesem Buch beantwortet.
Aber keine Angst, lesen kann man auch, und zwar eine vor Phantasie und kreativer Energie strotzende Odyssee eines Jungen auf der Suche nach der nächsten Karte, nach dem leichtesten Weg erwachsen zu werden – und dem schnellsten Weg zum Smithsonian Institute in Washington. Aber das ist eine andere Geschichte…

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"Ein Buch zum Träumen ",

von Roman Dieball aus Landau in der Pfalz (09.10.2009)


Reif Larsen gelingt hier ein ganz besonderes Buch. Soviele schöne Ideen, soviele überraschende Einfälle !
TS Spivet, ein angehender, zwölfjähriger Wissenschaftler lebt in einer Familie, in der nach dem Tod des Bruders nichts mehr so richtig funktioniert. Da bekommt er eine Einladung, einen Vortrag am anderen Ende des Kontinents zu halten. Heimlich bricht er auf und erfährt auf seiner Reise einiges über sich und seine Familie... Das ganze ist immer wieder garniert mit vielen, schönen Zeichnungen und Gedanken der Hauptfigur. Das stört aber den Lesefluss überhaupt nicht, sondern schafft eine ganz besonders dichte und glaubwürdige Atmosphäre. Toll !! Für Fans von Steven Carroll (Die Kunst des Lokomotivführens) oder Erik Fosnes Hansen (Choral am Ende der Reise).

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"Lassen Sie sich von diesem ungewöhnlichen Buch überraschen und verzaubern!",

von Monika Thoma aus Hamburg (06.10.2009)


Dieses Buch ist ein Gesamtkunstwerk, bei dem ich große Schwierigkeiten habe, es Ihnen näher zubringen. Sie müssen es einfach selber in die Hand nehmen und hineinschauen! Trotzdem werde ich es versuchen: Es ist die Geschichte des 12jährigen T.S. Spivet, der mit seiner merkwürdigen Familie auf einer Farm in Montana lebt. Der Vater ist ein sehr wortkarger Bauer und liebt das alte Cowboy-Brauchtum, die Mutter ist eine Käferforscherin. T.S. ist ein hochintelligenter Junge, den schon früh der Forscherdrang gepackt hat. Seine Spezialität sind Karten und er zeichnet zu allem Karten. Diese Karten schickt er über seinen Mentor auch an das angesehene wissenschaftliche Smithonian Institut in Washington. Als er von dort plötzlich einen hochangesehenen Preis persönlich entgegennehmen soll, beginnt das Abenteuer, denn er macht sich ohne das Wissen seiner Familie auf die Reise und die Mitarbeiter des Smithonian wissen nicht, dass ihr Gewinner ein erst zwölfjähriger Junge ist. Diese Geschichte wird von T.S. Spivet selber erzählt. Es ist ein wunderbarer Roman über die Kindheit, das Entdecken der großen weiten Welt und die Verarbeitung einer Schuld. Das Besondere an diesem Buch zusätzlich zu der toll erzählten Geschichte sind die vielen schönen Karten, Zeichnungen und Kommentare, die das Buch zu einem Abenteuer werden lassen. Lassen Sie sich einfach auf dieses Buch ein, sie werden es nicht bereuen.

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"Eine Reise zu sich selbst",

von Karin Harmel Top 100 Rezensent aus Bielefeld (12.09.2009)


T.S. Spivet ist etwas Besonderes. So wie auch seine Familie und der Ort, an dem sie wohnen etwas Besonderes ist: Dr. Clair, die unermüdlich,ohne Aussicht auf Erfolg,forschende Wissenschaftlerin, der wortkarge Vater, die ältere Schwester Gracie und schliesslich T.S., der sich mit seinem aussergewöhnlichen Zeichentalent der allumfassenden Kartografie verschrieben hat. Nur sein Bruder Layton ist der einzig Normale - doch von dem kann T.S. nur noch berichten, denn Layton ist tot. Als T.S. für seine Kartografie einen Wissenschaftspreis in Washington erhält, macht er sich heimlich auf, um dort seine Bestimmung zu finden. Und das ist einfach sehr schön beschrieben: Seine Reise in Tramper-Manier quer durch das Land, die Entdeckung der Geschichte seiner Familie und die vielen kleinen Zeichnungen und Ticks, die T.S. helfen, die Reise nach Washington und letztendlich zu sich selbst erfolgreich zu absolvieren. Wunderschön auch die vielen Illustrationen, Miniatur-Kartografien sowie die dazugehörigen Anmerkungen und Geschichten. Klasse

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"Die Karte meiner Träume - Ralf Larsen",

von Petra Kurbach aus Osnabrück (16.07.2009)


Die Mutter auf der Suche nach dem Tigermönchkäfer, der Vater ein wortkarger Rancher, die ältere Schwester beherrscht perfekt jede Art des Einschnappens, der jünger Bruder ist bei einem Unfall in der Scheune ums Leben gekommen.
Das ist die Familie von Tecumseh Sparrow Spivet, zwölf Jahre alt. Sie leben auf der Coppertop Ranch in Montana.
T.S. zeichnet Karten nicht nur von Landschaften auch von Gedanken und Gefühlen. Eines Tages gewinnt er einen Wissenschaftspreis in Washington. Heimlich reist er zur Preisverleihung. T.S. fängt an zu packen. Welches der wissenschaftlichen Geräte wird er unterwegs unbedingt brauchen, was muss zurück bleiben? Wie bringt er den Zug dazu, genau auf Höhe der Farm zu halten, um unbemerkt auf einen Waggon zu klettern?
So beginnt eine abenteuerliche Reise durchs Land.
Die Geschichte von T.S. ist das erste Buch von Reif Larsen aus Brooklyn. Es ist so außergewöhnlich: illustriert, versehen mit Randnotizen und natürlich Karten, eine Geschichte in der Geschichte. Ein Lesevergnügen der Extraklasse.

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