Die Filmerzählerin

Roman

von Hernán Rivera Letelier

Buch

gebunden (104 Seiten)

Sprache: Deutsch

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"Während ich meinen Tee trank und mich bereitmachte, den Film im Stehen vor der weißen Wand zu erzählen, versicherte mein Vater seinen Gästen unermüdlich, der Film könne schwarzweiß sein und bloß die halbe Leinwand füllen, seine Kleine hier würde ihn in Technicolor und Cinemascope erzählen. »Gleich seht ihr es selbst, Kumpels.«"
Etwas Aufregenderes als Kino gibt es nicht in dem Minendorf inmitten der chilenischen Wüste. Die Männer arbeiten im Salpeterabbau, die Frauen sollen vernünftig wirtschaften und haben die zahlreichen Kinder am Hals. Da bieten die Hollywoodfilme mit Marilyn Monroe, John Wayne oder Charlton Heston und die mexikanischen Melodramen mit viel Gefühl und Musik eine willkommene Abwechslung und den Abglanz einer anderen Welt.
Doch eines Tages erlebt die Siedlung etwas noch Schöneres als Kino: María Margarita, ein zehnjähriges Mädchen, kann Filme so anschaulich und dramatisch nacherzählen, daß die Leute herbeiströmen, um sie zu hören. Bald drängt sich die halbe Siedlung in der engen Stube ihrer Familie, wo sie mit kindlicher Freude das Leinwandgeschehen zum Leben erweckt. Als sie eines Tages jedoch einem alleinlebenden Mann in dessen Haus einen Western erzählen soll, widerfährt ihr etwas schrecklich Verstörendes.
Kräftig, mit viel Sinn für Komik, aber auch für das Schlimme im Leben, erzählt der chilenische Bestsellerautor Hernán Rivera Letelier vom harschen Leben in der Atacamawüste und den Glücksmomenten seiner Hauptfigur als gefeierte Filmerzählerin. Eine Liebeserklärung an das Kino und die Kunst der Imagination.

Produktdetails

ISBN-10: 3-458-17495-8
EAN: 9783458174950
Originaltitel: La contadora de peliculas
Erschienen: 14.06.2011
Verlag: Insel-Verlag
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 104
Gewicht: 219 g
Übersetzer: Svenja Becker
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Svenja Becker

Svenja Becker lebt als Übersetzerin in Saarbrücken.

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Buchhändlertipps

  • Lieben Sie gute Filme?

    von Karin Germann, am 22.08.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Schaffhausen

    Und kulturell anregende Atmosphäre - bald ist die Zeit der Open Air Kinos vorbei:

    Für alle Fans gibt es eine schöne, kurze und lesenswerte Liebeserklärung an das Kino und die Kunst der Imagination.

    Von einem chilenischen Schriftsteller, welcher sich selber nicht als Intellektueller betrachtet -er ist eine kräftige und poetische Stimme der Wüste mit einem Hauch spezieller Komik.

    Absolut sehens- ähm lesenswert!!!
  • 100 wunderbare Seiten

    von Céline Tapis, am 30.04.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Basel

    Ein wenig Familiengeschichte, ein bisschen Kultur- und Filmgeschichte und eine riesige Menge Einfühlungsvermögen - all das bietet uns der chilenische Autor Hernán Rivera Letelier in seinem neusten Werk. Empfehlenswert für alle , die auf der Suche nach einem ganz besonderen Buch sind und speziell für solche, die "Balzac und die kleine chinesische Schneiderin" mögen.

Kundenrezensionen

  • kleines, feines Buch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 07.10.2011

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    4 Sterne gebe ich für die schöne und berührende Geschichte! Ein dünnes Buch, aber keine dünne Geschichte :-). Dennoch hadere ich mit dem Ende!

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  • Ein Plädoyer für Phantasie Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Beatrice Plümer, am 06.07.2011

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    Als ich das Buch zum ersten Mal in die Hand nahm, dachte ich: "Nur mal kurz reinlesen." - und ich las weiter.
    Eine wunderschöne und poetische Geschichte, die den Leser in eine andere Welt führt.
    Man erlebt die harte Realität der Minenarbeiter, denen oft nichts als die nackte Existenz bleibt.
    Und man erfährt die Kraft der Phantasie, die Maria Margarita, die, wie alle ihre Geschwister, von ihrem verrückten, trunksüchtigen Vater als ersten Vornamen den Namen der Gottesmutter bekommen hat, gegen diese Realität setzt.
    Die Atmosphäre der Erzählung ist so dicht, daß man das Gefühl hat selbst da zu sein, bei den abendlichen Nacherzählungen der Kinofilme. Fast hört man, wie das Publikum sich setzt und geräuschvoll mit den Füßen scharrt.
    Die Sprache ist direkt, scheinbar einfach und grundehrlich.
    Marias Lebensweg vom kleinen Mädchen zur jungen Frau schließt folgerichtig brutale Erfahrungen nicht aus. Die faszinierende Geschichte der heranwachsenden kleinen Filmerzählerin ist mit einem unglaublichen Humor und zugleich mit einem großen Wissen um die Gesetzmäßigkeiten des Lebens geschrieben.
    Dieses Buch feiert das Leben und plädiert für die Phantasie!

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  • Die Filmerzählerin Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Anke Hackler, am 22.05.2011

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    Dieser Roman spielt in einer Bergarbeitersiedlung im Norden Chiles. Es ist eine trostlose Gegend, einzig das Kino bietet Abwechslung im Alltag der Bewohner.
    Die zehnjährige Marie gewinnt einen familieninternen Wettbewerb.Sie darf das Kino besuchen und erzählt anschließend ihrer Familie und der versammelten Dorfgemeinschaft die Filme nach. Dies geschieht mit viel Hingabe und Begeisterung.
    Ein kleiner feiner Roman, dem ich viele Leser wünsche.

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  • Eine schöne Geschichte! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Manuela Wolfmayr, am 16.05.2011

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    Eine schöne Geschichte rund um ein Mädchen und seine Familie, die in der chilenischen Wüste in einem Minendorf leben. Als einziger Lichtblick dort fungiert das Kino, doch Tickets sind teuer und so wird die kleine Maria zur Filmerzählerin und beeindruckt durch ihr Können den ganzen Ort.
    Eine liebevolle Parabel von der Macht des erzählten Wortes.

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  • Bewegend und einfühlsam erzählt Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Nicolai Walter Wolf, am 02.05.2011

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    Obwohl dieses Buch nicht einmal 100 Seiten fasst, war ich tief beeindruckt, als das Buch zu Ende war.
    Grundsätzlich eine einfach gestrickte Geschichte, die Protagonisten wird zu Filmerzählerin, denn Kino ist zu teuer, und viele alte Menschen hören ihr gern zu.
    Doch dann trifft das Schicksal dieses niedliche Mädchen wie ein Dampfhammer und zerstört alles, was sie sich erträumt hat. Liebe, ihre Fantasie, ihr Glaube an allem... Alles weg. Hemán Rivera Letelier erzählt die Geschichte so einfühlsam und fast schüchtern, dass man am liebsten weinen möchte. In kurzen Kapiteln, jeweils zwischen 2 und 5 Seiten, blüht die Erzählung wahrlich auf und lässt den Leser beeindruckt und berührt zurück. Einfach schöne Literatur.

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  • Kopfkino Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Silke Walther, am 18.04.2011

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    Schauplatz dieses Romans ist eine Minensiedllung in der chilenischen Atacama-Wüste.Die Menschen leben hier unter härtesten Bedingungen. Der Lohn reicht kaum zum Überleben.
    Einziger Lichtblick an diesem tristen Ort ist das Kino.
    Doch der Preis für eine Kinokarte ist hoch. Viele Bewohner können sich die kurze Zuflucht in eine andere Welt nicht leisten.
    Da gibt es ein zehnjähriges Mädchen, dass die Filme so anschaulich und dramatisch nacherzählen kann, dass die Menschen herbeiströmen, um sie zu hören und zu sehen...
    Die Zeiten ändern sich. Schon bald steht der erste Fernseher im Ort. Mit Bangen liest man die Geschichte weiter...
    Der Autor erzählt mit leisem Humor von den schönen und schlimmen Dingen im Leben. Das kleine unschuldige Mädchen lässt für kurze Zeit die Sorgen der Menschen vergessen. Im Gegensatz dazu stehen die ständigen Veränderungen, denen wir uns stellen müssen.
    Nicht immer sind diese Veränderungen ein Gewinn für die Menschen.

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  • Atmenberaubend und berührend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Beatrice Peter, am 04.04.2011

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    Da sich nicht die ganze Familie ein Kinoticket leisten kann, entscheidet der innerfamiliäre Wettbewerb, dass Maria die begabteste "Filmerzählerin" ist. Sie lebt und liebt ihre Rollen, der Leser lässt sich ebenfalls auf dieses Abenteuer ein und ich versprech's, wird nicht enttäuscht.

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  • Etwas ganz Besonderes Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Christina Bierstedt, am 26.03.2011

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    Klein aber fein! Diese kurze Erzählung unterhält einen ungefähr solange wie ein Kinofilm gehen würde! Sprachlich auf den Punkt gebracht ist es eine wunderbare Lektüre für gemütliche Zeit auf dem Sofa und macht Lust auf Bücher und Filme!

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  • Ein kleines Buch dem ich ganz viele Leser wünsche Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Ute Kaufmann-Schuy, am 02.03.2011

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    Diese chilenische Erzählung über Maria,ihre Familie und über Marias besonderes Talent
    Filme zu erzählen ist ein Kleinod der
    südamerikanischen Literatur.Wunderschön.

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  • Wunderschöne Poesie aus Chile Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Julia Joachimmeyer, am 27.02.2011

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    In einem Atemzug durchlesen kann man diese kleine (große) Erzählung des chilenischen Schriftstellers Herman Rivera Letelier, der über sich selbst sagt: „In meinem Gesicht trage ich die Kartographie der Wüste.“
    In eben jener Wüste im Norden Chiles, der Heimat des Autors, spielt die Geschichte der zehnjährigen Maria Margarita, einziges Mädchen in einer Familie mit vier älteren Brüdern und einem dem Alkohol verfallenen Vater. Doch ihre besondere Begabung für das Erzählen von Filmen bringt dem Mädchen Momente des Glücks und bietet den Menschen in der einsamen Minensiedlung eine Möglichkeit, der Tristesse ihres Alltags für wenige Stunden zu entfliehen. Aber die Wirklichkeit holt Maria Margarita schnell auf tragische Weise ein....

    Atemberaubend schön und doch voller tiefer Melancholie, wie ein Sonnenuntergang in der Wüste, bezaubert diese Gesichte den Leser und berührt ihn tief, ohne in Sentimentalität abzugleiten. Eine wunderbare Hommage an das Kino und die Kraft des Erzählens. Unbedingt lesen!

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  • Kleine, aber feine Literatur Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Gisela Beuthner, am 27.02.2011

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    Ein kleiner Ort in der chilenischen Atacama-Wüste: hier gibt es in den Fünfziger Jahren nur harte Arbeit im Salpeter-Abbau und kaum Abwechslung ausser dem Lichtspielhaus. Für viele reicht das Geld nicht, sich die Filme mit Größen wie Marilyn Monroe, John Wayne oder Anthony Quinn anzusehen.
    Geld ist auch in der Familie der 10-jährigen Maria Margarita knapp, seit ihr Vater nach einem Arbeitsunfall gelähmt ist und die Mutter die Familie verlassen hat, um Tänzerin zu werden; man(n) lebt mit fünf Kindern von einer mehr als kargen Rente.Ins Kino kann fortan nur noch einer aus der Familie gehen und zwar derjenige, der in der Lage ist, einen Film am besten nach zu erzählen. In diesem "Wettbewerb" läuft die kleine Maria Margarita derart zu Höchstform auf, dass selbst Schwarzweiß-Filme sich den Zuhörern vermitteln, als wären sie in Technicolor und Cinemascope gedreht.Schon bald hat das Mädchen ein großes, dankbares Publikum und die Familie eine zusätzliche Einnahmequelle.
    Ein unbedingt lesenswertes kleines Buch, das bei aller Liebenswürdigkeit auch traurige Seiten hat.

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  • Unbedingt lesen! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Verena Lukitsch, am 21.02.2011

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    Ein schmales Büchlein, in dem ein unglaublich berührendes Schicksal steckt!


    Maria wächst in der rauen Wirklichkeit der chilenischen Wüste auf.
    Ihre große Liebe zum Kino und die Fähigkeit, Filme fern ab der Leinwand lebendig werden zu lassen, helfen ihr und einem ganzen Dorf dem Alltag zu entfliehen.

    Auch im Kleinen steckt oft große Kunst.

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  • berührend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Edith Berger, am 03.02.2011

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    Fernsehen gibt es noch nicht. Kino ist bislang noch die einzige Zerstreuung in einer Minensiedlung irgendwo in der chilenischen Wüste. Das Geld ist knapp und nicht jeder kann sich Kinobesuche leisten.
    Aber es gibt Maria Margarita, ein phantasiebegabtes 10jähriges Mädchen, das Filme so faszinierend nacherzählen kann, dass die Leute herbeiströmen um ihr zuzuhören. Sie wird die Filmerzählerin des Dorfes.
    Eine berührende Geschichte über die Kunst des Erzählens und der Phantasie.

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  • Wie eine "kleine Praline" ist diese anrührende Geschichte Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Birgitt Schweren-Wolters, am 01.02.2011

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    des zehnjährigen Mädchens Maria Margarita, das mit ihrer schwer vom Schicksal gebeutelten Familie in einer Minensiedlung in der chilenischen Atacama-Wüste lebt. Das Größte in der Siedlung ist das Kino des Ortes, die Hollywoodfilme und mexikanischen Melodramen bringen mit ihrem Glanz und ihrer Musik ein bisschen Abwechslung in den harten Alltag. Maria Margarita kann diese Filme so spannend und anschaulich schildern, dass die Leute herbeiströmen, um sie zu hören, ja, sie erzählt fast besser, als der Film es erzählt. Doch dann schlägt das Schicksal auch hier zu und der kleinen Filmerzählerin widerfährt etwas Schreckliches, so dass sie für immer verstummt. Nur knapp 100 Seiten, aber vom Feinsten!

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