Die Familie Schroffenstein

Ein Trauerspiel in 5 Aufzügen. Nachw. v. Curt Hohoff

von Heinrich von Kleist

Buch

Taschenbuch

Sprache: Deutsch

mehr zum Inhalt

Versandfertig innert 1-2 Werktagen.

Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv
0
0
0
0
0

Fr. 6.30

In den Warenkorb

Auf den Merkzettel

  • tolino shine
  • Bookeen Cybook Odyssey
  • Bookeen HD FrontLight
  • Thalia eReading App (erhältlich im App-Store)
Diese Geräte unterstützen den Adobe Kopierschutz
  • tolino
  • alle Thalia eReader
  • Kobo, Sony Reader, andere eReader
  • Thalia eReading App für Android und iOS
  • Windows PC und Mac
  • Kindle und Linux unterstützen den Adobe Kopierschutz nicht
  • Kostenlose Lieferung ab
    Fr. 75
  • Lieferung zur Abholung in Ihre Thalia Filiale möglich

Verfügbarkeit in Ihrer Thalia- Buchhandlung prüfen

Verfügbarkeit prüfen

Andere Kunden, die "Die Familie Schroffenstein" kauften, interessierten sich auch für:

Weitere Artikelinformationen

Das 1803 anonym erschienene und 1804 uraufgeführte Trauerspiel 'Die Familie Schroffenstein' ist das erste dramatische Werk Heinrich von Kleists. Er gestaltet das Romeo-und-Julia-Thema, die Liebe von Agnes und Ottokar aus zwei tödlich verfeindeten Familien als ein Schicksalsdrama, in dem unwahrscheinliche Zufälle und Irrtümer die Katastrophe auslösen. 'Die Familie Schroffenstein' ist für das Gesamtwerk Kleists von zentraler Bedeutung, weil es unter anderem Themen enthält, die in den späteren Werken immer wieder aufgegriffen und variiert werden.
Mit einem Nachwort von Curt Hohoff.

Produktdetails

Verkaufsrang: 23.249
ISBN-10: 3-15-001768-8
EAN: 9783150017685
Erschienen: 1986
Verlag: Philipp Reclam Jun.
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Länge/Breite: 145mm/96mm
Gewicht: 64 g
Reihe: Reclam Universal-Bibliothek
Nach oben

Heinrich von Kleist

Heinrich von Kleist, dessen Werk bereits auf die Moderne vorausweist, wurde am 18. Oktober 1777 in Frankfurt/Oder geboren. Die Beschäftigung mit Kants Philosophie löste 1801 eine Krise aus, die zur Infragestellung der Lebenspläne Kleists führte. Es folgten Reisen durch Deutschland, Frankreich und die Schweiz. 1807 wurde Kleist von französischen Behörden unter Spionageverdacht verhaftet. 1809 publizierte er patriotische Lieder und Aufsätze gegen die französische Besatzung. Von 1810-11 war er Herausgeber der Berliner Abendblätter , zunehmende Schwierigkeiten mit der Zensur führten zu deren Verbot. Gemeinsam mit der krebskranken Henriette Vogel beging Kleist am 21. November 1811 am Ufer des Wannsees in Berlin Selbstmord. Von den Dichtern der Goethezeit ist Heinrich von Kleist einer der lebendigsten und zerrissensten. Sowohl sein Leben als auch sein Werk standen im Zeichen einer aus den Fugen geratenen Zeit, und die extremen Gefühlslagen und radikalen Zweifel, die sich in den Werken dieses zu Lebzeiten erfolglosen Dichters Bahn brachen, sind auch heute noch höchst aktuell.

Nach oben

Übersicht der Bewertungen

Bewertung abgeben

Sagen Sie Ihre Meinung!

Rezension schreiben

Buchhändlertipps

Kundenrezensionen

  • Romeo & Julia - irgendwie Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 06.09.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ja, dieses Buch ‚musste‘/durfte ich im Rahmen eines Germanistik Seminars in der Uni lesen. Und wie das mit Büchern ist, die man sich nicht selbst aussuchen kann, ist man meist erst einmal ein bisschen auf Konfrontation aus und streubt sich gefallen an etwas zu finden. So erging es mir mit diesem Buch. Der Klappentext hat sein Soll dazu beigetragen.

    Bei dem Buch handelt es sich um ein Stück, also sind Personen eingeteilt, die Sprechen und es gibt Regieanweisungen. Das ist denke ich eine Sache, die man mag oder nicht. Ab und zu lese ich so etwas gerne.

    Inhaltlich kann man die Geschichte wohl mit Romeo und Julia vergleichen. Es gibt zwei verfeindete Familien, die darum kämpfen das Land des jeweils anderen zu bekommen. Die Frage ist nur, wer zuerst stirbt. Bereits zum Anfang der Geschichte wird eine Leiche gefunden, und das ist der Sohn der einen Familie. Die vermutet sofort einen Mord und verdächtig die verfeindete Familie. Das stellt sich im Laufe der Geschichte als fataler Fehler heraus. Natürlich schaukelt sich die Situation hoch und es heißt ‚Auge um Auge, und Zahn um Zahn‘. Mittendrin natürlich auch eine Liebesgeschichte. Ottokar und Agnes lernen sich zufällig kennen, ohne von einander zu wissen wer sie sind. Erst sind beide scheu, doch schon bald merken sie, dass sie zusammen sein wollen. Doch die Situation stellt sich schnell als schwierig dar, und auch die Situation zwischen den Familien wird immer angespannter. Das Ende ist wirklich mit Romeo und Julia zu vergleichen: Beide Familien verlieren das geliebte Kind, um dann festzustellen, dass das tote Kind, die Leiche vom Anfang, gar kein Mord war, sondern ein Unfall. Es gab keinen Grund einander zu töten und man steht vor den Scherben des eigenen Handelns.
    Das Buch ist leicht geschrieben, mit einem Deutsch aus einer anderen Zeit. Aber es passt zum Buch und auch zur Geschichte. Zeitweise ist die Geschichte ein wenig verworren, und man muss sehen, wer zu welchem Teil der Familie gehört. Aber es ist nie so, dass man den Faden verliert.
    Auch wenn die Geschichte halbwegs bekannt ist, und stark an eine andere erinnert, ist sie doch nicht gleich. Sie hat ihren eigenen Charme und eine eigene Entwicklung. Der Plot hat doch andere Höhepunkte und nimmt einen eigenständigen Verlauf.

    Das Buch ist natürlich keine spannende Lektüre, oder das Buch des Jahres, aber vielleicht für eine lange Bahnfahrt, oder einen Urlaub, eben für Zwischendurch, sicherlich eine nette Geschichte, die ich empfehlen kann.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein