Nikotin

Roman

von Agatha Christie

Buch

Taschenbuch (222 Seiten)

3. Auflage

Sprache: Deutsch

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Für einen Geistlichen ein ungewöhnlicher Abgang: Pfarrer Babbingtons Cocktail war vergiftet - mit Nikotin... Auch an der Todesursache des höchst ehrenwerten Sir Bartholomew ist nicht zu zweifeln: Er wurde vergiftet - mit Nikotin... Hercule Poirots kleine grauen Zellen weigern sich, hier an Zufälle zu glauben. Doch als er zupacken will, stirbt seine Zeugin - an Nikotin...

Produktdetails

Verkaufsrang: 20.872
ISBN-10: 3-596-16655-1
EAN: 9783596166558
Originaltitel: Three Act Tragedy
Erschienen: 16.06.2011
Verlag: Fischer Taschenbuch Verlag
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 3. Auflage
Seitenzahl: 222
Länge/Breite: 180mm/116mm
Gewicht: 174 g
Übersetzer: Otto Alfred Bebber
Reihe: Fischer Taschenbücher Allgemeine Reihe
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Agatha Christie

Agatha Christie wurde als Agatha Mary Clarissa Miller am 15. September 1890 in Torquay, Devon, als Tochter einer wohlhabenden Familie geboren. 1912 lernte Agatha Miller Colonel Archibald Christie kennen, den sie bei Ausbruch des Ersten Weltkriegs heiratete. Die Ehe wurde 1928 geschieden. Zwei Jahre später schloss sie die Ehe mit Max E.L Mallowan, einem um 14 Jahre jüngeren Professor für Westasiatische Archäologie, den sie auf vielen Forschungreisen in den Orient als Mitarbeiterin begleitete. Im Lauf ihres Lebens schrieb die "Queen of Crime" 73 Kriminalromane, unzählige Kurzgeschichten, 20 Theaterstücke, 6 Liebesromane (unter dem Pseudonym "Mary Westmacott"), einen Gedichtband, einen autobiografischen Bericht über ihre archäologischen Expeditionen sowie ihre Autobiografie. Ihre Kriminalromane werden in über 100 Ländern verlegt, und Agatha Christie gilt als die erfolgreichste Schriftstellerin aller Zeiten. 1965 wurde sie für ihr schriftstellerisches Werk mit dem "Order of the British Empire" ausgezeichnet. Agatha Christie starb am 12. Januar 1976 im Alter von 85 Jahren.§

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  • Kaum Poirot, kaum Lesevergnügen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Stefan Heidsiek, am 06.05.2009

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Jeder Schriftsteller hat mal einen schwarzen Tag. Und nach der Lektüre von "Nikotin", dem zehnten Fall aus der Reihe um den belgischen Meisterdetektiv Hercule Poirot, kann man wohl behaupten, dass auch Agatha Christie in ihrer Karriere nicht davor gefeit gewesen ist. Im selben Jahr wie ihr Meisterwerk "Mord im Orientexpress" (1934) erschienen, kann dieser Kriminalroman in keinster Weise an den Erfolg und die Qualität des Vorgängers anknüpfen. Dabei klingt der Inhalt der Story zunächst mehr als viel versprechend:

    Im "Krähennest", dem Anwesen des berühmten Schauspielers Sir Charles Cartwright, wird eine große Party gegeben. Unter den Gästen befindet sich auch Hercule Poirot, der den Ruhestand nur wenig zu genießen scheint und insgeheim nach neuen Aufgaben lechzt, welche sein detektivisches Gehirn anregen könnten. Sein unausgesprochener Wunsch wird schnell erfüllt, als einer der Gäste, der allseits beliebte Dorfpfarrer Babbington, nach dem Genuss seines Cocktails das Zeitliche segnet. Die ärztliche Untersuchung ergibt eine natürliche Ursache und der Fall wird als Herzanfall zu den Akten gelegt. Doch Hercule Poirot ist misstrauisch - und nicht nur er. Als sich einige Zeit später derselbe Vorfall wiederholt und der angesehene Arzt Bartholomew Strange, der auch im "Krähennest" zu Gast war, stirbt, macht sich Sir Charles höchstpersönlich daran, den Fall aufzuklären. Gemeinsam mit seiner geheimen Verehrerin Miss Egg und dem guten Beobachter Mr. Satterthwaite sucht er nach Motiven und Verbindungen zwischen den Todesfällen, und findet bald heraus, dass es sich wohl doch um Mord gehandelt hat. Beide Opfer wurden mit reinem Nikotin vergiftet. Als ihre Ermittlungen hinsichtlich der Identität des Mörders immer mehr ins Stocken geraten, tritt schließlich Poirot selbst auf den Plan...

    Eine scheinbar spannende Ausgangssituation, die Agatha Christie hier für den Leser aufgebaut hat. Zwei Morde, ein unbekannter Zusammenhang, keine Motive, keine Verdachtsmomente. Ein perfektes Spielfeld für Hercule Poirots kleine grauen Zellen und die unnachahmliche Raffinesse der Queen of Crime. Dieses Potenzial wird jedoch leichtfertig verschenkt, was insbesondere daran liegt, dass der belgische Meisterdetektiv erst ganz gegen Ende des Buchs seinen glanzvollen Auftritt hat und bis dahin, die Story sehr zäh und erstaunlich oberflächlich daherkommt. Christies Schreibe wirkt äußerst uninspiriert, zu sehr gewollt und gequält.

    Endlose Passagen der Diskussion, Befragung und persönlicher Beziehungsspielchen bremsen den Aufbau der Geschichte. Zudem wird dem Leser fast nichts an die Hand gegeben, wodurch er selbst in der Lage wäre zu kombinieren bzw. mögliche Hinweise zu entwirren. Wenn Poirot den Fall schließlich nachvollziehbar und für den Leser durchaus überraschend löst, bleibt ein Gefühl der Unbefriedigung. Alles wirkt ziemlich schnell dahin geschrieben, der Vorhang fällt sofort und es scheint beinahe, als hätte es Christie selbst nicht erwarten können, endlich zum Ende zu kommen.

    Insgesamt ist "Nikotin" eins der eindeutig schwächeren Werke der Autorin, bei dem das Miträtseln mangels Informationen keinen Spaß macht und das allenfalls für diejenigen von Interesse sein wird, die ihre Sammlung vervollständigt haben wollen. Schnell gelesen, schnell vergessen.

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