Buch
gebunden (206 Seiten)
Sprache: Deutsch
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Agota Kristof, in die Schweiz emigrierte Ungarin, die in französischer Sprache schreibt, protokolliert in ihrem ersten Roman eine Kindheit, die nichts Idyllisches hat. Die Zwillingsbrüder werden zur Großmutter aufs Land geschickt, sie betteln, hungern, schlachten, stehlen, töten, sie stellen sich taub, blind und bewegungslos - sie haben gelernt, was sie zum Überleben brauchen.
| ISBN-10: | 3-492-30042-1 |
|---|---|
| EAN: | 9783492300421 |
| Originaltitel: | Le troisième mensonge |
| Erschienen: | 14.05.2012 |
| Verlag: | Piper |
| Einband: | gebunden |
| Sprache(n): | Deutsch |
| Seitenzahl: | 206 |
| Länge/Breite: | 154mm/120mm |
| Gewicht: | 148 g |
| Übersetzer: | Eva Moldenhauer |
| Reihe: | Piper Taschenbuch |
Die Übersetzerin Eva Moldenhauer wurde 1934 in Frankfurt am Main geboren, wo sie auch heute noch lebt. Neben dem Werk von Claude Simon übersetzte sie aus dem Französischen u. a. Claude Levi-Strauss, Jean-Paul Sartre, Agota Kristof, Jorge Semprun, Julien Green und Emanuel Levinas.
Agota Kristof, geboren 1935 in Csikvánd in Ungarn, verließ ihre Heimat während der Revolution 1956 und gelangte über Umwege nach Neuchâtel in die französischsprachige Schweiz, wo sie bis heute lebt. Als Arbeiterin in einer Uhrenfabrik tätig, erlernte sie die ihr bis dahin fremde Sprache und schrieb auf französisch ihre erfolgreichen Bücher, die in mehr als zwanzig Sprachen übersetzt wurden, am berühmtesten »Das große Heft«. Sie wurde unter anderem 2001 mit dem angesehenen Gottfried-Keller-Preis und 2006 für »Die Analphabetin« mit dem Preis der SWR-Bestenliste ausgezeichnet. Zuletzt erschien von ihr auf Deutsch »Irgendwo«.
von Odilie Pressberger, am 25.05.2012
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