Das Trauma

Roman

von Åsa Träff, Camilla Grebe

Buch

Taschenbuch (445 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Zwei Schwestern aus Schweden und die Psychologie des Mordens ...


An einem verregneten Nachmittag in einem Vorort von Stockholm: Unter dem Küchentisch versteckt muss die fünfjährige Tilde mit ansehen, wie ihre Mutter bestialisch zu Tode getreten wird. Sie ist die einzige Zeugin dieses schrecklichen Verbrechens, kann sich nur vage an das Aussehen des Täters erinnern. Zur gleichen Zeit trifft die Psychotherapeutin Siri Bergmann fünf neue Patientinnen, die sich zu einer Selbsthilfegruppe zusammengefunden haben. Alle waren sie männlicher Gewalt ausgesetzt, alle haben sie schreckliche Geschichten zu erzählen über verratene Liebe, Schläge, Erniedrigungen. Doch schon bald schlägt das Bemühen um Heilung und die Suche nach Versöhnung um - in die Jagd nach einem besessenen Mörder, der seine erste Tat an einem verregneten Vormittag in einem Vorort von Stockholm beging ...



Pressestimmen:

Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 28.11.11
Nach dem Bestseller Die Therapeutin ist Das Trauma der zweite Roman der schwedischen Schwestern Grebe und Träff. Die Schwächen des Debüts sind hier nun ausgeräumt. Man verfängt sich in dem psychologischen Netz, das die Autorinnen spannen. Es geht um Liebe, Schmerz, Gewalt und was daraus entwachsen kann. Das Trauma ist ein ungewöhnlicher Psychokrimi, der durch das differenzierte Ausleuchten der einzelnen Charaktere nie an Spannung verliert.

Produktdetails

Verkaufsrang: 54.192
ISBN-10: 3-442-75259-0
EAN: 9783442752591
Originaltitel: Sjung vackert om kärlek ändå
Erschienen: 17.10.2011
Verlag: btb
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 445
Länge/Breite: 215mm/135mm
Gewicht: 616 g
Übersetzer: Gisbert Haefs
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Gisbert Haefs

Gisbert Haefs, Jahrgang 1950, lebt in Bonn. Er ist Autor u.a. von den historischen Romanen Hannibal, Troja und Caesar, sowie Übersetzer und Herausgeber von Jorge Luis Borges und Georges Brassens.

Åsa Träff

Åsa, geboren 1970, lebt in Gnesta mit ihrem Mann und zwei Kindern. Sie arbeitet als Psychologin mit dem Schwerpunkt Verhaltenstherapie und betreibt in Stockholm mit drei Kollegen eine Gemeinschaftspraxis, die sich auf Angststörungen und neuropsychologische Störungen spezialisiert hat. Camilla Grebe und Åsa Träff sind Schwestern, aufgewachsen in Älfsjö in der Nähe von Stockholm.

Camilla Grebe

Camilla Grebe, geboren 1968, lebt in Stockholm mit ihrem Mann, zwei Kindern und einem Dalmatiner. Sie ist studierte Betriebswirtin, hat den Hörbuchverlag "StorySide" gegründet und betreibt ein Beratungsunternehmen. Camilla Grebe und Åsa Träff sind Schwestern, aufgewachsen in Älfsjö in der Nähe von Stockholm.

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Buchhändlertipps

  • Traumatisiert Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Mira Frei, am 07.04.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in Winterthur

    Siri Bergmann, die Psychotherapeutin von Stockholm leitet eine Selbsthilfegruppe für Frauen die ein Gewaltverbrechen erlebt haben. Diese tritt aber schon bald in den Hintergrund, da ein besessener Mörder sein Unwesen in Stockholm treibt....

    Spannung pur!
  • Der zweite Fall Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Bianca Schiller, am 11.12.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Schaffhausen

    Im Unterschied zu Mitrezensenten finde ich den Schwerpunkt auf der Person Siri Bergmann absolut passend.
    Ein eben nicht pefekter Charakter, der selbst bei den Kollegen auf die Liege muss - es trägt eben jeder sein Päckchen mit sich rum.
    Der Einblick in die Psyche der Patienten, deren Tiefgründe zu erforschen und sich an die Grenzen der eigenen Moral zu begeben - ich finds toll.
    Das Ende ist im Gegensatz zu vielen anderen Thrillern endlich mal konsequent und alles passt.
    Probieren Sie`s aus: Ich hatte es in 3 Tagen durch :)

Kundenrezensionen

  • Trotz zu viel "Krimi" verschlungen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Domnec Êlle, am 12.04.2012

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    ... genau so, wie ich "Die Therapeutin" damals verschlungen habe, hatte ich auch "Das Trauma" nach nur drei Tagen durch. An dieser Stelle daher ein grosses Lob an die sehr flüssige Sprache und den gewählten Ausdruck: Die Charakteren, deren Beschreibungen und sämtliche Geschehnisse fliegen nur so an einem vorbei! Vielleicht gelingt es dadurch Asa und Camilla, auch in ihrem zweiten Band einen unglaublichen Spannungsbogen aufzubauen. Wie schon in "Die Therapeutin" weiss man als Leser bis zum Schluss nicht, wo man hin denken soll. Siris Welt mit all ihren Gedanken ziehen einen auch hier in den Bann. Gleichzeitig wird die verregnete, kalte und schwedische Atmosphäre, die man noch aus Band I kennt, aufrecht erhalten. Toll! Ausserdem schaffen es die Autorinnen erneut, den Leser in die Gespräche, die Sitzungen und schliesslich in die Jagd nach dem wahren Mörder mit einzuschliessen. Entsprechend dem Spannungsbogen, der einem teils den Atem nimmt, wartet das Ende bis zur letzten Seite mit unvorhergesehenen Wendungen auf. Der Schluss und die Auflösung selbst sind mir jedoch, wie schon bei "Die Therapeutin", mit zu viel Action und etwas zu viel Krimiflair versehen. Hier vermisse ich die subtile Spannung, den Nervenkitzel und den Supercoup, die sich anfangs (fälschlicherweise?) vermuten lassen. Insgesamt aber ein flüssiger und spannender Thriller, in welchem die Autorinnen immer wieder mit spannenden Einzelheiten aufwarten und zweifelsohne unter Beweis stellen, dass sie jedem den Atem rauben könnten, wenn sie denn wollten! Wer weiss, vielleicht erleben wir das in einem dritten Band ...

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  • Spannung genommen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von MYTHOS, am 24.11.2011

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    Schade, dass die privaten Probleme der Protagonistin Siri Bergmann, die im ersten Roman ihre Berechtigung hatten, im zweiten Roman zu sehr betont und immer wieder in den Vordergrund gestellt wurden. Dadurch wurde meiner Meinung nach dem ansonsten vom Thema her sehr guten Roman die Spannung genommen bzw. die Handlung immer wieder zu sehr unterbrochen. Gerade in ihrem Beruf dürften die privaten Probleme nicht so sehr in den Vordergrund gestellt werden.

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  • Das gewisse Etwas fehlt... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 17.11.2011

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Die Therapeutinnen Siri und Aina leiten im Auftrag eines Studienfreundes eine Selbsthilfegruppe für Frauen, die Opfer von Gewalt geworden sind. Das ist insbesondere für Siri nicht einfach, da sie selbst auch Opfer geworden ist und mitunter die notwendige Distanz zu den Frauen in der Gruppe nicht einhalten kann.So entwickelt sich zwischen ihr und einer der Teilnehmerinnen, Kattis, eine zunehmend vertraute Beziehung, die Siris Kollegin Aina ein Dorn im Auge ist. Kattis ist in der Gruppe, weil sie von ihrem Exfreund Henrik misshandelt worden ist und sich immer noch vor ihm fürchtet, obwohl er inzwischen eine neue Partnerin hat. Als diese Frau, Susanne Olsen, ermordert wird, breitet sich in der Selbsthilfegruppe zunehmend Panik aus, die ihren Höhepunkt findet, als Henrik dort auftaucht, um seine Version der Ereignisse zu erzählen ...

    An und für sich ist der Inhalt des Romans "Das Trauma" eine spannende Geschichte, zumal der Leser/die Leserin neben der zentralen Geschichte durch berichtsartige Einschübe Einblick in die Entwicklung eines gestörten Kindes erhält, das ohne Zweifel der Täter von heute ist. Das Rätselraten, um wen der Protagonisten es sich dabei handelt, ist durchaus interessant, da es einige potentielle Kandidaten gibt. Dennoch fehlt der Geschichte aus meiner Sicht der letzte Funke. Ob es daran liegt, dass Siri Bergmann eine äußerst unsympathische Person ist, oder daran, dass es unglaubwürdig ist, eine stark traumatisierte Frau weiter als Therapeutin arbeiten zu lassen, vermag ich nicht genau zu sagen. Die Auflösung des Ganzen ist zwar durchaus eine bereits vorhandene Option, aber sie kommt zu plötzlich und nicht überzeugend genug. Daran kann auch die Perfidität am Schluss nichts ändern.

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  • spannend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Edith Berger, am 06.11.2011

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    Nach "Die Therapeutin" nun der genauso gelungene Psychothriller "Das Trauma".
    Siri Bergmann ist Psychotherapeutin. Aina, Vijay und Siri kennen sich aus Studientagen. Vijay beauftragt Aina und Siri für Forschungszwecke eine Selbsthilfegruppe für Frauen mit Gewalterfahrung zu leiten.
    "Ich schaue mir die Teilnehmerinnen an. Fünf Frauen in unterschiedlichem Alter hier um den Tisch. Sie vermeiden es, einander anzusehen, sie starren mich und Aina oder die Tischplatte an. Jede hat etwas Hilfloses und Unsicheres an sich....."
    Zur selben Zeit an einem anderen Ort , einem Vorort Oslos sitzt die fünfjährige Tilde versteckt unter dem Küchentisch und muss zusehen, wie ihre Mutter ermordet wird. Sie kann nur die Stiefel des Mörders sehen, der nicht aufhört auf ihre Mutter einzutreten....
    Sehr spannend

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  • Psycho-Krimi Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Brigitte Paulczynski, am 28.10.2011

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    Unter dem Tisch versteckt sieht die 5-jährige Tilde mit an, wie ihre Mutter zu Tode getreten wird.
    Sie kann nur die Stiefel des Mörders sehen. Zur gleichen Zeit bittet ein Freund der Psychotherapeutin Siri Bergmann, eine Selbsthilfegruppe für fünf Frauen zu leiten, die männlicher Gewalt ausgesetzt waren. Steht der Mord an Tildes Mutter und die Fälle von Siri Bergmann in Zusammenhang?

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