BuchhändlerInnen im Portrait

aus St. Gallen

Gesamte Rezensionen
85 (ansehen)
Alter
32 Jahre
Im Beruf seit
1996
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Meine Rezensionen

  • Pink Hotel
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    Lesenswert
    Rezension vom 26.10.2012
    Die Geschichte dieses Romanes ist schnell erzählt: Die 17-jährige Erzählerin erfährt vom Tod ihrer Mutter, die sie nie gekannt hat, und macht sich auf eine Spurensuche in L.A.

    Ein Road-Movie, ein Selbstfindungstrip, auf jeden Fall eine junge Schriftstellerin, die es zu entdecken gilt. Besonders für junge Leser.

  • In einer Person
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    Ein typischer John Irving, oder doch nicht?
    Rezension vom 26.10.2012
    Eins vorweg: ich habe bisher alle Bücher von John Irving gelesen und schätze ihn sehr als Schriftsteller.

    Auch in seinem neuen Roman "In einer Person" finden sich die typischen Eckpfeiler seiner Erzählkunst, die man so gerne hat: Abwesende Väter, Wien, Ringen und sogar die Bären sind wieder hier, wenn man die auch nur ganz am Rande findet.

    Trotzdem vermochte dieser Roman mein Herz nicht so richtig zu erwärmen. Ich habe ihn zwar gern und schnell gelesen, trotzdem fehlte etwas. Das mag mit den hohen Erwartungen zusammenhängen, die ich an diesen Autoren habe, denn alles in allem ist es ein wirklich gutes Buch, aber eben nicht sein bestes.

    Also vielleicht doch lieber noch einmal den guten alten Garp oder Owen Meany lesen oder auch das Zirkuskind in Indien besuchen.. für mich zumindest..
  • Harbach C: Die Kunst des Feldspiels
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    Henry Skrimshader - Shortstopper
    Rezension vom 06.09.2012
    Sie interessieren sich nicht für Baseball? Ich auch nicht!

    Trotzdem habe ich dieses Buch, in dem es auf den ersten Blick vornehmlich um ebendiese amerikanische Sportart geht, verschlungen! Denn "Die Kunst des Feldspiels" ist viel mehr als nur ein Buch über Sport, es ist eine Geschichte über Selbstvertrauen und Zweifel, Freundschaft und Liebe, Erfolg und Misserfolg.

    Ein ganz grosser amerikanischer Roman!
  • Das Schicksal ist ein mieser Verräter
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    Eine Jugendliebe in Zeiten der Chemotherapie
    Rezension vom 25.08.2012
    "Wer bei dieser Lektüre nicht weint und nicht lacht und nicht Angst davor hat, dass diese Schüttelkur der Gefühle bald aufhört, der fühlt wohl schon lange nichts mehr", schreibt Werner Bartens in der Süddeutschen Zeitung.

    Dem ist nicht viel hinzuzufügen. Ein Buch, das berührt, ein Buch, das viel mehr ist als eine Teenieromanze und viel mehr als ein Krebsbuch. Ein Buch über Liebe, Freundschaft, Ziele und das Leben.

    Von Gus und Hazel kommt man so schnell nicht mehr los.
    Bewegend!
  • Hoffnung ist Gift
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    Unschuldig bis zur Anklage
    Rezension vom 21.06.2012
    Ein Fingerabdruck auf einem Fenster und ein frisch geputzes Auto werden Jeff Sutton zum Verhängnis. Er wird der Kindesentführung und -ermordung beschuldigt, festgenommen und bis zum Prozess im Hochsicherheitstrakt bei den Todeskandidaten untergebracht.

    Obwohl er unschuldig ist, glaubt keiner an ihn, noch nicht einmal er selbst ist sich noch sicher, was er getan hat und was nicht. Bald scheint die Situation auswegslos.

    Die Polizei ist indes hoch zufrieden, einen Schuldigen zu haben und lässt keine Zweifel zu. Da werden dann auch mal Beweise unterschlagen und Augenzeugen gekauft.

    Ein spannender Krimi ohne Blut und Leichenteile, trotzdem oder gerade deswegen wahnsinnig gruselig, spannend und bewegend.
  • Mit Haut und Haaren
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    Irrungen und Wirrungen
    Rezension vom 16.05.2012
    Das Leben des trockenen Roland Oberstein, Wirtschafswissenschaftler mit dem Schwerpunktthema Spekulationsblasen, wird ziemlich bunt, als er sich auf einem Kongress mit Lea anfreundet. Die ist nämlich auf der Suche nach einer Affäre. Roland kann dann auch nicht lange widerstehen, besonders nachdem ihm seine Freundin ihrerseits einen Seitensprung mit einem Satellitentelefonverkäufer gesteht.

    Aus der Dreiecksgeschichte wird schnell eine Achtecksgeschichte und das Ende ist noch nicht in Sicht. Und irgendwann macht die Geschichte mit ihren Protagonisten dann, was sie will.

    Liebe, Ehe, Seitensprünge:
    sehr amüsantes und richtig süffiges Buch, das man trotz der stolzen Seitenzahl ganz schnell gelesen hat.
  • Brandwashed
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    Die wunderbare Welt der Werbung
    Rezension vom 22.03.2012
    Die wenigsten von uns haben schon einmal darüber nachgedacht, warum wir kaufen, was wir kaufen. Oder warum Werbung uns dazu verführen kann, Produkte zu kaufen, die man eigentlich nicht braucht. Dabei ist die Welt des Marketings ein richtig spannendes Thema, das uns alle angeht.

    Martin Lindstrom erklärt, warum die Axe-Werbung funktioniert und warum beispielsweise Getränkedosen und -flaschen auf Plakaten immer leicht "schwitzen" und was die abgebildeten Tautropfen unserem Gehirn signalisieren.

    Hochinteressant und sehr gut und locker zu lesen.

  • Die Macht der Disziplin
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    Selbstbeherrschung als Schlüssel zum Erfolg
    Rezension vom 14.02.2012
    Man muss eben doch mehr tun, als "nur daran zu glauben", wenn man wirklich etwas erreichen will.

    Ausschlaggebend sind vor allem Selbstbeherrschung und Willenskraft. Oft können wir nur so private und berufliche Ziele wirklich erreichen.

    Natürlich wissen wir das eigentlich schon. Aber es ist vielleicht gut, sich dessen mal wieder bewusst zu werden, darüber nachzudenken und sich von Zeit zu Zeit selbst zu disziplinieren.

    Einen geheimen Tipp zur Disziplinsteigerung haben die Autoren nicht. Dafür belegen Sie anhand vieler wissenschaftlicher Versuche, was unseren Willen stärkt und was ihn schwächt.

    Und dann sind Sie an der Reihe. Buch kaufen, stillgestanden und lesen!
  • Nur eine Ohrfeige
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    The Slap
    Rezension vom 24.01.2012
    Bei einer Gartenparty rutscht Harry die Hand aus. Er verpasst dem dreijährigen verwöhnten Bengel Hugo eine schallende Ohrfeige.

    Diese kleine Sequenz entwickelt sich zu einem grossen Gesellschaftsroman. Erzählt aus acht Perspektiven geht es dabei um die grossen Themen der Literatur: Liebe, Ehe, Freundschaft, Familie. Und noch viel mehr.

    Für alle Leser von Tom Wolfe, Philip Roth, Jonathan Franzen oder Jeffrey Eugenidis.

    Grossartige Unterhaltung!
  • Inkognito
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    Die Macht des Unterbewussten
    Rezension vom 24.01.2012
    Wie können wir uns über uns selber ärgern? Wer ist da sauer auf wen?

    Diese und andere spannende Fragen beantwortet David Eagleman im Buch "inkognito".

    Darin ganz viel Praktisches, optische Illusionen und spannende, einleuchtende Details.

    Stellen sie sich beispielsweise vor, sie sitzen in ihrem Auto und fahren auf der Überholspur der Autobahn. Nehmen sie vor sich ein imaginäres Steuer in die Hand und wechseln auf die rechte Spur.

    Haben sie nach rechts gedreht und dann wieder geradeaus gesteuert?
    Dann achten sie bei der nächsten Spritztour mal darauf, was ihre Hände bei einem Spurwechsel wirklich machen. Und lassen sie sich überraschen, wie wenig bewusstes Denken damit zu tun hat.