Fünf

Thriller

von Ursula Poznanski

Buch

gebunden (380 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Eine Frau liegt tot auf einer Kuhweide. Ermordet. Auf ihren Fußsohlen: eintätowierte Koordinaten. An der bezeichneten Stelle wartet ein grausiger Fund: eine Hand, in Plastikfolie eingeschweißt, und ein Rätsel, dessen Lösung zu einer Box mit einem weiteren abgetrennten Körperteil führt. In einer besonders perfiden Form des Geocachings, der modernen Schnitzeljagd per GPS, jagt ein Mörder das Salzburger Ermittlerduo Beatrice Kaspary und Florin Wenninger von einem Leichenteil zum nächsten. Jeder Zeuge, den sie vernehmen, wird kurz darauf getötet, und die Morde geschehen immer schneller. Den Ermittlern läuft die Zeit davon, sie ahnen, dass erst die letzte Station ihrer Rätselreise das entscheidende Puzzleteil zutage fördern wird ...

Produktdetails

Verkaufsrang: 132
ISBN-10: 3-8052-5031-2
EAN: 9783805250313
Erschienen: 16.02.2012
Verlag: Wunderlich
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 380
Gewicht: 484 g
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Ursula Poznanski

Ursula Poznanski wurde 1968 in Wien geboren, studierte sich einmal quer durch das Angebot der dortigen Universitäten und landete schließlich als Redakteurin bei einem medizinischen Fachverlag. Nach dem fulminanten Erfolg ihres Jugendromans "Erebos" widmet sie sich dem Schreiben. Sie lebt mit ihrer Familie im Süden von Wien.

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Buchhändlertipps

  • Blutige Spannung!

    von Kathrin Wegmüller, am 03.04.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in St. Margrethen

    Der Polizei werden Rätsel gestellt, die sie zu verschiedenen Personen und Koordinaten führen. An den angegebenen Koordinaten befinden sich in Plastikbehälter eingepackte Leichenteile. Eine befragte Person nach der anderen verschwindet und wird tot aufgefunden. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt...

    Wer es gerne auch etwas blutig mag, wird atemlos diesen Thriller lesen und lieben! Unbedingt lesen!
  • Geocaching mal anders

    von Bianca Schiller, am 28.03.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in Schaffhausen

    Vielleicht geht es Ihnen wie mir: vorher noch nie von Geocaching gehört...?
    Dann wird es mit diesem Thriller höchste Zeit!
    Man bekommt neben der spannenden Story auch eine kleine Einführung ins Geocaching - mit dem Tipp der Autorin im Nachwort, dass man doch die Koordinaten gerne mal selbst suchen gehen kann.- natürlich (oder hoffentlich!) ohne auf Körsperteile zu stossen ;)
    Mir gings jedenfalls so, dass ich nach der Lektüre erstmal auf www.geocaching.com geklickt habe...
  • Eine Jugenbuchautorin von einer neuen Seite

    von Selina Pedroni, am 24.03.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in Winterthur

    Beatrice Kaspary ist die Hauptermittlerin des Buches. Sie begibt sich auf die Suche nach dem rätselhaften Mörder zusammen mit ihrem Teamkollege Florin Wenninger. Zusammen stossen sie auf neue Rätsel, verschlüsselte Nachrichten und bald merkt Beatrice, dass auch ihr der Mörder im Nacken sitzt.

    Mich hat das Buch von Anfang an gefesselt. Poznanski zieht mit ihrer Schreibart jeden Leser in ihren Bann und bald kann man das Buch nicht mehr weglegen. Das Buch ist für Erwachsene geeignet die entweder gerne etwas zum Thema Schatzsuche lesen oder sich gerne im Bereich Thriller austoben. Viel Spass beim Entdecken und Entschlüsseln.

Kundenrezensionen

  • TFTH Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Marion Stein, am 28.05.2012

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    Katz und Maus-Spiele zwischen Tätern und Ermittlern kommen in Krimis häufig vor, aber das Ganze als GPS-Schnitzeljagd oder Geocaching zu verpacken ist schon sehr ungewöhnlich. Zusätzlich zum Nervenkitzel untersuct ein sehr sympathisches Ermittlerduo den Fall, dem bei der Tätersuche die Zeit davonrennt. Man fiebert mit und hat in kürzester Zeit das Buch durchgelesen.

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  • Fünf Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Katja Wünsche, am 22.05.2012

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    Auf einer Kuhweide wird die Leiche Nora Papenbergs gefunden. Beatrice Kaspary und Florin Wenninger, die mit dem Fall betraut werden, entdecken an den Füßen der Toten tätowierte Koordinaten. An dem Ort, den diese beschreiben, stoßen die beiden Ermittler auf eine Box, in der sich eine abgetrennte Hand und ein Rätsel befinden. Damit ist die Jagd auf einen Täter eröffnet, der den Salzburger Ermittlern immer einen Schritt voraus ist und Beatrice Kaspary muss schon bald erkennen, dass auch sie eine Rolle im perfiden Plan des Mörders spielt.

    Ursula Poznanski nimmt uns in ihrem Thriller mit auf eine blutige Variante des beliebten Geocachings. Spannend bis zur letzten Seite baut sie ihre Geschichte rund um die moderne Version der Schnitzeljagd auf, sodass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. Ein echter Tipp für alle, die mal wieder einen richtig guten Thriller lesen wollen!

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  • Ein spannender Krimi aus dem Salzburgerland Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Brigitte Dorotik, am 02.05.2012

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    Der Mörder betreibt Geochaching der besonderen perfiden Form.
    Das Ermittlerduo Beatrice Kaspary und Florin Wenninger stehen vor einem Rätsel. Jeden Verdächtigen den sie vernehmen, wird bald darauf Tod aufgefunden. Der Mörder ist ihnen immer einen Schritt voraus.
    Hat mich bis zur letzten Seite gefesselt. Sehr spannend

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  • Thanks for the Hunt .. Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Alica Hilbig, am 01.05.2012

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    Ein absolut gelungenes und blutiges Buch, welches die Spannung bis zur letzten Seite hält. Die Polizistin Bea und ihr Partner werden zu einem Tatort auf einer Weide gerufen. Dort finden sie eine Frauen Leiche auf deren Füße, eintätowierte Koordinaten sind. Sie ermitteln den Ort der Koordinaten und stoßen dort auf eine Box. In dieser Box, befindet sich eine abgetrennte Hand. Beigefügt ist ein Rätsel, welches zum nächsten Anhaltspunkt führt führt, aber noch lange nicht ans Ziel .. Dieses Buch ist absolut für aller Thrillerfans zu empfehlen. Und ich hoffe es folgen noch weitere von Ursula Poznanski.


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  • Fünf Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Dante, am 22.04.2012

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    Inhalt:

    Auf einer Kuhweide wird die Leiche einer Frau gefunden, auf deren Fußsohlen Koordinaten eintätowiert sind. Die beiden BKA Ermittler Florin Wenninger und Beatrice Kaspary werden mit der Untersuchung des Falls beauftragt. Anhand einer Vermisstenanzeige kann die Tote als Nora Papenberg identifiziert werden, die ursprünglich jedoch keine Tätowierung hat. So machen sich die beiden Ermittler per GPS auf die Suche nachdem Ort den die Koordinaten ergeben und finden eine Frischhaltebox die eine abgetrennte, in Folie eingeschweißte männliche Hand und weitere Hinweise zu neuen Koordinaten beinhaltet. Schnell wird den Ermittlern klar, dass sie sich in einem makaberen Geocaching-Spiel wiederfinden, in dem der Owner sie Koordinaten des nächsten Stages mittels Rätsel zusammenpuzzeln lässt.

    Fazit:

    Durch den angenehmen und bildhaften Erzählstil findet man sich im Handumdrehen mitten im Geschehen wieder und hat das Vergnügen an den Ermittlungen teilhaben, bei denen man auch gleich ein wenig Hintergrundwissen zum Thema Geocaching erlangt. Mit den beiden Ermittlern Bea und Florin schafft die Autorin zwei sympathische und lebensnah wirkende Charaktere. Man ist gleich zu Beginn so im Thema gefangen, dass man den Roman nicht aus der Hand legen kann. Ein Krimi aller ersten Güte!. Bleibt zu Hoffen, das weitere Fälle für dieses prima Ermittlerduo folgen. TFTH Fr. Poznanski!

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  • Geocaching für Fortgeschrittene Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 13.04.2012

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    Alles beginnt mit einer Frau, die tot auf einer Kuhweide gefunden wird – GPS-Koordinaten in die Fußsohlen tätowiert. Dass dem Ermittlerduo Bea und Florin eine Schnitzeljagd quer durch’s Salzburger Land bevorsteht vermuten die beide zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Doch nachdem sie den Koordinaten gefolgt waren und dort Leichenteile entdeckt haben, ahnen sie, was ihnen für ein grausiger Fall bevorsteht.

    Jedes Leichenteil – verpackt in einer Plastikbox – enthält ein weiteres Rätsel, dass sie entschlüsseln müssen, um zu den nächsten Koordinaten zu gelangen. So erfahren sie also pro „Spielrunde“ einen weiteren Namen, der sie zum nächsten Opfer führt, dass kurz nach ihrem Besuch spurlos verschwindet und später ermordet bei den nächsten Koordinaten auftaucht.

    Während des ganzen Buches habe ich mir immer wieder die Fragen gestellt
    - Warum bezieht der „Owner“ Bea persönlich in den Fall ein und schickt ihr ständig Textnachrichten mit mysteriösen Hinweisen?
    - Welche Gemeinsamkeit verbindet die Opfer?
    Bis zuletzt ist unklar wer der „Owner“ ist und warum er dieses Spiel mit ihnen treibt.

    Die Idee, den Fall rund um das Thema Geocaching entstehen zu lassen finde ich äußerst gelungen. Es ist ein neuer, interessanter Ansatz, der für jede Menge Abwechslung sorgt. Und da ich bislang noch nicht mit Geocaching in Berührung gekommen bin, hat mich die Einführung in die Szene im Rahmen des Falls schon sehr gefesselt.

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  • THANKS FOR THE HUNT Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Mandy B, am 13.04.2012

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    Du bist fündig geworden. Rätselaufgaben, deren Lösung Koordinaten sind. In Plastikbehälter verpackte Leichenteile. Zeugen, die nach der Befragung sterben. Es ist eine blutige Version des Geocaching, eine grausige Jagd, auf die sich die Salzburger Ermittlerin Beatrice Kaspary einlassen muss. Der Fall scheint unlösbar. Und plötzlich wird sie selbst zur Beute ...


    "Fünf" beginnt gleich spannend, als im Prolog ein Mann um sein Leben fleht. Nora, die Frau, die bei ihm ist, scheint ihn gleich zu töten... aber geschieht das freiwillig oder ist auch sie Opfer?

    Auch der nun folgende Fall ist nur was für Hartgesottene - eine weibliche Leiche weist tättowierte Koordinaten auf, bei denen das sympathische Ermittlerteam (Beatrice - frisch getrennt - und Florin) eine eingeschweißte männliche Hand mit weiteren Geo-Koordinaten finden. Und dabei bleibt es nicht... es geht weiter und weiter: Geo-Caching bizzar!

    Der lebendige und temporeiche Stil des Buches hat mich mit dem ersten Satz gefesselt. Ich war sofort in den Bann gezogen und habe es regelrecht verschlungen. Besonders die Zeichnung der Protagonisten gefällt mir sehr gut - beide sind menschlich sehr interessant und sehr vielschichtig dargestellt, so dass man sich leicht mit beiden identifizieren kann, wobei die Zeichnung von Beatrice viel umfangreicher ausfällt und ich mich dadurch mit ihr viel verbundener gefühlt habe.

    Der Schreibstil von Ursula Poznanski ist flüssig und sehr spannend, die Handlung ist abwechslungsreich und interessant. Es gab für mich keine langweiligen Momente.

    Ja, an manchen Stellen hätte Bea ein wenig aufhorchen und das gesamte Ermittlerteam einfach besser recherchieren müssen, aber Mensch... dann wäre das Buch 100 Seiten kürzer. Ich brauche keinen 100%ig korrekten Thriller, weil ich mir die Ausmaße der Abgründe der menschlichen Seele gar nicht so arg vor Augen halten will...

    Mir reicht es, kurzweilig und gut unterhalten zu werden! Und das hat Ursula Poznanski geschafft!

    Sie hat mich auch mittig auf eine falsche Fährte gelockt - ich war also gefesselt und mittendrin - das erwarte ich von einem guten Autor: dass mich sein Thriller zum Miträtseln anregt.

    Ihre Geschichte hat mich gefesselt, die Zusammenhänge waren gut konstruiert, die Beweggründe sehr ergreifend dargestellt und der Plot stimmig.

    Alles in allem ein gelungenes Werk: ich konnte mich entspannt zurücklehnen und diese kurzweilige, spannende Unterhaltung bestens genießen!

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  • Tolles Debüt Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Regina Götzendorfer, am 11.04.2012

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    Ein wirklich gelungener Thriller aus dem Salzburger Land. Alles was eine gute Story braucht (gute Charaktere, perfide Mordpläne und Rätsel) ist hier vorhanden!
    Extrem spannend, neuartig, absolut empfehlenswert. Ich freue mich schon auf neue Werke der Autorin.

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  • Nicht nur für Tupper Fans Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von allegra, am 10.04.2012

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    Schon nach den ersten zwanzig Seiten war mein Interesse an diesem Buch geweckt. Ich betreibe zwar selber Geocaching nicht, finde es aber ein ganz interessantes Hobby. Die Kombination von Morden – Rätseln – Spiel übt auf mich eine besondere Faszination aus und so war ich sehr gespannt, wie Ursula Poznanski diese Elemente zu einem Thriller verwebt.

    Von den Rätseln in den Caches hatte ich mir anfangs etwas mehr Beteiligung als Leser erhofft. Man kann sich allenfalls Gedanken machen, wie man vorgehen würde, um die im Rätsel genannten Person zu finden, aber miträtseln ist so gut wie nicht möglich. Da war ich etwas enttäuscht, so dass ich dann auch die Errechnung der Koordinaten rechnerisch nicht nachvollzogen habe, sondern einfach darüber hinweg las. Ich habe dann aber doch begonnen, die Koordinaten wenigstens bei google maps einzugeben und fand es ganz witzig, wenn ich beispielsweise (S. 130 im Buch) bei den Koordinaten N47°48.022 E013°10.910 ein Bild eines Wasserfalls gefunden habe und das Kapitel genau damit beginnt.

    Nach etwa 150 Seiten nimmt der Thriller dann Fahrt auf, so dass ich das Buch innerhalb kurzer Zeit fertig gelesen hatte. Die Spannung ist nach dem ersten Drittel ununterbrochen hoch. Man bekommt ausreichend Futter zum Mitdenken und Mitleiden. Es mangelt nicht an Leichen und Blut. Die Handlung ist sehr intelligent aufgebaut, bei den wenigen Nebenschauplätzen ist man lange nicht sicher, inwieweit sie für die Haupthandlung bestimmend sind.

    Die Hauptfiguren gefallen mir teilweise sehr gut. Das Ermittlerduo ist jung, dynamisch, sympathisch. Beatrice Kaspary hat als vollberufstätige alleinerziehende Mutter einerseits hohen Identifikationscharakter. Allerdings hat mir die Erwähnung ihrer hohen Doppelbelastung gerade ausgereicht. Mehr hätte ich als störend empfunden.

    Beatrices Partner, Florin Wenninger ist mir etwas zu glatt geraten. Er ist gut aussehend, stilsicher, liebt ein gepflegtes Ambiente und gute Küche – und weil Geld doch auch ein bisschen sexy ist, ist er auch noch ein bisschen vermögend. Aber er unterstützt Bea optimal und kann guten Kaffee kochen. Ich hoffe erstens, dass es Fortsetzungen dieser Reihe gibt und zweitens, dass sich Florin dann doch noch etwas Ecken und Kanten entwickelt.

    Leider etwas klischeehaft geraten ist für mich Hoffmann, Florin und Beatrices Chef bei der Salzburger Polizei. Er ist die typische Nervensäge von Chef, der ständig Resultate einfordert, Bea nicht viel zutraut, weil sie als Frau und allein erziehende Mutter angeblich zu viele private Probleme hat und sich selber überhaupt nicht an den Ermittlungen beteiligt. Dieser Stereotyp von Chef kommt leider bei sehr vielen Krimis so ähnlich zum Zuge, da hätte ich mir mal etwas Abwechslung gewünscht.


    Mit Fuenf hat es Ursula Poznanski geschafft, sich nach zwei sehr gelungenen Jugendbüchern auch in die Herzen der erwachsenen Thriller Liebhaber zu schreiben. Ein junges, sympathisches Ermittlerduo und Geocaching, ein modernes Spiel für Erwachsene als Aufhänger sind die Hauptzutaten für diesen spritzigen, modernen Thriller. Ich würde gerne mehr von der Sorte lesen.


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  • Nur zu empfehlen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 09.04.2012

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    Diese Buch kann ich wirklich empfehlen. Bis zum Schluss gab es viele mögliche Abschlüsse, so dass es wirklich spannend war und ich das Buch kaum aus der Hand lassen wollte. Ins Thema Geocaching sehr anschaulich und gut eingeführt. Zwischendurch wurde ich nachdenklich hinsichtlich der Spuren die ich so als Geocacher im Netz hinterlasse.

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  • Mörderisches Versteckspiel Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Gabriele Langhammer, am 25.03.2012

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    "Fünf" ist eine Geschichte,der bis zur letzten Seite eine eigenwillige Atemlosigkeit innewohnt. Nicht einfach zu lesen, denn die zu Beginn vermeintlich klar umrissende Konstellation von Gut und Böse löst sich auf und macht einer wachsenden Verunsicherung Platz, die natürlich ein Höchstmaß an Spannung erzeugt.

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  • Blutige Schnitzeljagd Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Gabriele Brohm, am 22.03.2012

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    Sollten Sie auch der stetig wachsenden Fangemeinde der "Geochacher" angehören, dann ist dieser packende Thriller fast schon eine Pflichtlektüre.
    Falls Sie von dieser modernen Art der Freizeitbeschäftigung bisher noch nie etwas gehört haben, so wird dieser fesselnde Krimi bestimmt Ihre Neugier wecken.
    Ergreift Sie aber schon leichte Übelkeit wenn Sie das Wort "Blut" nur lesen, dann sollten Sie unbedingt die Finger von diesem schaurig
    spannenden Unterhaltungsroman lassen.
    TFTB (thanks for the book)

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  • TFTS - Thanks For This Story Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Antje Schmalzbauer, am 20.03.2012

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    Es beginnt mit einer Leiche auf einer Kuhweide, in deren Fußsohlen Zahlen und Buchstaben eintätowiert sind. Der Mörder schickt die Polizei mittels dieser Koordinaten durch Salzburg und Umgebung. Sein Spiel eine Art Schatzsuche, modern Geocaching. Aber am Ziel finden die Ermittler keinen Schatz, sondern blutige Leichenteile. Um dem Täter auf die Spur zu kommen bleibt den Ermittlern nichts anderes übrig, als sich auf das Spiel einzulassen. Allerdings werden alle Zeugen der Polizei letztendlich Opfer. Das Ermittlerteam Beatrice Kaspary und Florin Wenninger scheinen vor einer unlösbaren Aufgabe zu stehen.

    Die Geschichte dreht sich um ein mir bisher unbekanntes Thema - Geocaching. Nach der Lektüre habe ich aber einiges erfahren und es hört sich spannend an. Spannend wie der Thriller (ich würde es allerdings eher als Krimi einordnen) den Ursula Poznanski für uns Leseratten geschrieben hat. Es ist kein Reisser, aber durch die Rätsel wird die Spannung bis zur letzten Seite gehalten. Naja fast, denn wer der Täter ist, wusste ich schon ein wenig früher. Was aber nicht negativ ins Gewicht fällt, da der Krimi an sich gut geschrieben ist. Stimmig ist er zum Großteil auch. Auf Seite 70 und Seite 254 habe ich zwei Fehler, aber nur kleine, gefunden.

    Das Ermittlerteam ist sympathisch mit allerlei privaten Problemen, die auch Raum im Buch bekommen. Vielleicht ein wenig zu viel, bei Beatrice zum Beispiel. Die beiden anderen im Team, Florin und Stefan, verblassen etwas neben ihr.

    Der Schreibstil von Frau Poznanski ist unkompliziert und gut zu lesen. Ihre Beschreibungen regen die Fantasie und das Kopfkino an, sind detailliert ohne zu ausführlich zu sein.
    Der „Galgenvogel“ sitzt wartend auf einem Zaun - das Cover passt seht gut zum Inhalt und zum Titel des Buches, auch wenn es auf den ersten Blick eher unscheinbar ist.

    Wer Spaß am Rätseln hat und sich ein wenig über das Thema Geocaching schlau machen möchte, dem kann ich diesen Krimi wärmstens empfehlen. Aber auch dem Leser, der einfach einen guten Krimi lesen will, wird bei dieser Unterhaltung nicht zu kurz kommen.

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  • Geocaching mal anders.. Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Eva Katzer, am 19.03.2012

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    Ursula Poznanski`s Thriller „Fünf“ fasziniert und fesselt den Leser von der ersten Sekunde.


    Auf einer Kuhweide Nähe Salzburgs wird die Leiche einer jungen Frau gefunden.
    Auf ihren Fußsohlen sind GPS-Koordinaten eintätowiert.
    Der Täter eröffnet hiermit sein Geocaching Spiel das schlussendlich auch fast der Kommissarin zum Verhängnis wird.

    Die kriminalistische Geschichte ist originell, gut durchdacht und rätselhaft und bis zum Schluss bricht die Spannung nicht ab.

    Einer der besten Thriller die ich in letzter Zeit gelesen habe. Absolut lesenswert.
    Ein gelungenes Thriller Debüt!

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  • TFTB Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Marina Mitev, am 16.03.2012

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    U. Poznanski hat mit ihrem Thriller "FÜNF" neue Welten im Sektor spannende Litartur erschlossen.
    Es bleibt bis zur letzten Seite spannend. Der Leser stößt auf unerwartete Wendungen und ein überraschendes Ende. Tiefe Einblicke in die Arbeit der Kriminalpolizei sowie in das Leben der Ermittlerin kombiniert mit einem tollen Schreibstil, lassen den Leser bis zur letzten Seite und darüber hinaus nicht mehr los.
    Wer schon mal geocachen war - so wie die Autorin selbst - versteht den Reiz der beim Suchen und Finden hinterlegter Rätsel Anderer ensteht. Und wer es noch nicht ausprobiert hat dem rate ich: Nimm dir eine kräftige Jause, ein GPS-Gerät, einen Wanderführer und den Thriller Poznanski's und mach dich auf die Suche!
    TFTB - Thanks for this Book

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  • Thanks for the Hunt Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Sabine K., am 14.03.2012

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    Thanks for the Hunt
    Du bist fündig geworden.

    Rätselaufgaben, deren Lösung Koordinaten sind. In Plastikbehälter verpackte Leichenteile. Zeugen, die nach der Befragung sterben. Es ist eine blutige Version des Geocaching, eine grausige Jagd, auf die sich die Salzburger Ermittlerin Beatrice Kaspary einlassen muss.
    Der Fall scheint unlösbar. Und plötzlich wird sie selbst zur Beute...


    Ich fand das Buch sehr spannend. Die Spannung wurde bestimmt auch dadurch gehalten, das die einzelnen Stationen aufeinander aufbauen. Für mich nahm das Buch eine überraschende Wende, denn ich hatte den Täter/Owner so nicht auf meiner Liste. Mehr möchte ich dazu nicht sagen, da ich nicht zu viel verraten möchte. Denn das Buch lohnt sich zu lesen, es war von der ersten bis zur letzten Seite geladen und ich mochte das Buch nicht aus der Hand legen. Bea und Florin waren sehr sympatische Ermittler. Ich bin gespannt auf die nächsten Romane von Ursula Poznanski. Meine nächste Anschaffung, von Büchern mal abgesehen, wird wohl ein GPS-Gerät sein, denn wenn die Caches hier nicht ganz ohne sind, haben sie Lust auf das Hobby Geocaching gemacht. Von mir gibt es 5 Sterne für so ein spannungsgeladenes Buch.
    Vielen Dank für den Multi-Cache, war nicht ganz so einfach zu lösen, aber toll. TFTC

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  • Thanks for the hunt! Danke für die Jagd! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Vivian Cordes, am 11.03.2012

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    Geocaching ist eine moderne Form der Schnitzeljagd.
    Als eine Frauenleiche mit Koordinaten für einen Cache gefunden wird, beginnt für die Ermittlerin Bea Kaspary und ihr Team eine blutige Schatzsuche.
    Der Mörder führt Kaspary zu immer weiteren Caches, in denen er Leichenteile, neue Koordinaten und fast unlösbare Rätsel versteckt.
    Ursula Poznanskis „Fünf“ ist ein spannungsgeladener und rasanter Thriller.

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  • Spuren der Rache Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Brilli, am 09.03.2012

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    erschließen sich in grausiger Deutlichkeit, als sich das junge Ermittlerteam Beatrice Kaspary und Florin Wenninger um die Ermittlungen im Fall einer unbekannten Toten kümmern muss.

    Die junge Frau wird am Fuße eines Abhangs auf einer Kuhweide gefunden, gekleidet wie eine elegante Fußgängerin, jedoch mit nackten, schmutzigen Füßen, die eine makabre Besonderheit aufweisen - sie sind unter den Sohlen mit Koordinaten tätowiert, die man beim Geocaching verwendet.

    Auf Grund einer Vermißtenanzeige und dort erwähnter Merkmale wird die Tote als Nora Papenberg identifiziert, die allerdings nach Aussage ihres Mannes keine Beziehung zu dieser Sportart hatte, bei der man "caches" irgendwo in der Natur versteckt, die Koordinaten im Netz hinterläßt, wo passionierte Geocacher miteinander chatten und anhand solcher Hinweise ihre Suchen starten.

    Trotzdem ist die Tätowierung unter ihren Füßen der Beginn eines makabren Versteckspiels, dessen Fundstücke ebenso grausig wie rätselhaft sind. Immer neu richtungsweisend und immer einen Schritt voraus lassen sie das ermittelnde Team fast verzweifeln. Aber Beatrice Kaspary ahnt noch nicht, wie verflochten ihr eigenes Leben mit dem Sog des Verbrechens ist.

    Ursula Poznanski, die sich bisher schon durch ihre Bücher "Erebos" und "Saeculum" einen Namen gemacht hat, konfrontiert hier den Leser mit ihrem ersten Kriminalroman. Mit klarer, sachlicher Sprache informiert sie ohne gefühllos zu wirken, schildert sie empfindsam brutale Situationen ohne zu überzeichnen. Es entsteht ein gut skizziertes Bild der zweifachen Mutter Beatrice Kaspary, die nicht nur beruflich sondern auch privat einer belastenden Misere ausgeliefert ist, drangsaliert vom Ex-Ehemann Achim und stets im Zweifel, ob sie Job und Kindern gerecht wird. Auch Florin Wenninger, Stephen Gerlach und der Gerichtsmediziner Gerd Drasche sowie alle anderen Protagonisten sind dem Leser schnell vertraut, typvoll gezeichnet mit wenigen Worten, und geläufige Vokabeln für das Geocaching übernimmt man rasch in den gedanklichen Wortschatz.

    Die Autorin versteht es sehr gut, den Spannungsbogen über das Buch hinweg aufrecht zu erhalten, und dort wo er minimal nachläßt, ist die Schilderung der zahlreichen Begleitumstände so vorzüglich gelungen, dass dem Leser nichts fehlt. Das fulminante Ende, das sich über ca. vierzig Seiten zieht, gibt der atemlosen Spannung noch einmal neue Nahrung und entblößt in erschreckender Offenheit die blutig-bizarren Gedankengänge eines Tätergehirns.

    TFTT = Thanks for the Thrill

    Für mich war dieses Buch in allen Belangen ein echter page-turner!

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  • Spuren der Rache Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Brilli, am 09.03.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    erschließen sich in grausiger Deutlichkeit, als sich das junge Ermittlerteam Beatrice Kaspary und Florin Wenninger um die Ermittlungen im Fall einer unbekannten Toten kümmern muss.

    Die junge Frau wird am Fuße eines Abhangs auf einer Kuhweide gefunden, gekleidet wie eine elegante Fußgängerin, jedoch mit nackten, schmutzigen Füßen, die eine makabre Besonderheit aufweisen - sie sind unter den Sohlen mit Koordinaten tätowiert, die man beim Geocaching verwendet.

    Auf Grund einer Vermißtenanzeige und dort erwähnter Merkmale wird die Tote als Nora Papenberg identifiziert, die allerdings nach Aussage ihres Mannes keine Beziehung zu dieser Sportart hatte, bei der man "caches" irgendwo in der Natur versteckt, die Koordinaten im Netz hinterläßt, wo passionierte Geocacher miteinander chatten und anhand solcher Hinweise ihre Suchen starten.

    Trotzdem ist die Tätowierung unter ihren Füßen der Beginn eines makabren Versteckspiels, dessen Fundstücke ebenso grausig wie rätselhaft sind. Immer neu richtungsweisend und immer einen Schritt voraus lassen sie das ermittelnde Team fast verzweifeln. Aber Beatrice Kaspary ahnt noch nicht, wie verflochten ihr eigenes Leben mit dem Sog des Verbrechens ist.

    Ursula Poznanski, die sich bisher schon durch ihre Bücher "Erebos" und "Saeculum" einen Namen gemacht hat, konfrontiert hier den Leser mit ihrem ersten Kriminalroman. Mit klarer, sachlicher Sprache informiert sie ohne gefühllos zu wirken, schildert sie empfindsam brutale Situationen ohne zu überzeichnen. Es entsteht ein gut skizziertes Bild der zweifachen Mutter Beatrice Kaspary, die nicht nur beruflich sondern auch privat einer belastenden Misere ausgeliefert ist, drangsaliert vom Ex-Ehemann Achim und stets im Zweifel, ob sie Job und Kindern gerecht wird. Auch Florin Wenninger, Stephen Gerlach und der Gerichtsmediziner Gerd Drasche sowie alle anderen Protagonisten sind dem Leser schnell vertraut, typvoll gezeichnet mit wenigen Worten, und geläufige Vokabeln für das Geocaching übernimmt man rasch in den gedanklichen Wortschatz.

    Die Autorin versteht es sehr gut, den Spannungsbogen über das Buch hinweg aufrecht zu erhalten, und dort wo er minimal nachläßt, ist die Schilderung der zahlreichen Begleitumstände so vorzüglich gelungen, dass dem Leser nichts fehlt. Das fulminante Ende, das sich über ca. vierzig Seiten zieht, gibt der atemlosen Spannung noch einmal neue Nahrung und entblößt in erschreckender Offenheit die blutig-bizarren Gedankengänge eines Tätergehirns.

    TFTT = Thank for the Thrill

    Für mich war dieses Buch in allen Belangen ein echter page-turner!

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    von mithrandir, am 06.03.2012

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    Das Buch beginnt mit einer Szene, in der eine Frau einen gefesselten Mann bedroht. Sie zittert und man bekommt das Gefühl, dass sie dem Mann eigentlich gar nichts antun möchte. Bevor man jedoch mehr erfährt, wird die Seqenz abgebrochen...
    Dann beginnt die eigentliche Handlung. Auf einer Kuhweide wird eine weibliche Leiche gefunden, gefesselt und ohne Schuhe. Auf ihren Fußsohlen sind Koordinaten eintätowiert. Diese führen die Ermittler Beatrice und Florin wie beim Geocaching zu einem weiteren Leichenteilfund und mysteriösen Hinweisen. Zu wem gehören diese Körperteile und wie steht dieser neue Fund in Beziehung zu der Toten auf der Kuhweide? Die Hinweise bringen Beatrice und Florin zu immer neuen Funden und noch komplizierteren Hinweisen. Gleichzeitig verschwinden die von ihnen ermittelten Zeugen nach und nach spurlos. Und dann tauchen sie wieder auf....

    Ursula Poznanski erzählt die Geschichte in der dritten Person, jedoch bekommt man als Leser den Eindruck, dass der Fokus auf Beatrice gerichtet ist. Der Einblick in ihr Privatleben verstärkt diesen Effekt und gibt dem Leser die Möglichkeit, eine Verbindung zu ihr aufzubauen. Beatrice ist alleinerziehende Mutter zweier Kinder und wird von ihrem ehemaligen Partner nicht nur nachts am Telefon terrorisiert. Er ist frustiert und will sich nicht mit der Trennung von seiner Familie abfinden. Die Situation wird für Beatrice immer anstrengender, da nicht nur ihr Exmann, sondern auch der Fall und ihr Vorgesetzter ihr immer mehr zusetzen. Als der Mörder oder die Mörderin, von den Ermittlern nur der "Owner" genannt, jedoch persönlichen Kontakt zu Beatrice aufnimmt und sie mit Dingen aus ihrer Vergangenheit konfrontiert, die sie lieber vergessen möchte, droht sie vollends den Boden unter den Füßen zu verlieren. Wird Florin ihr beistehen und werden sie rechtzeitig die Zusammenhänge begreifen bevor der Owner ihnen zu nahe kommt?

    Der Thriller ist flüssig und wahnsinnig spannend geschrieben. Die Charaktere sind gut beschrieben und meistenteils sehr sympathisch. Ich könnte mir gut vorstellen, dass dieses Buch der Auftakt zu einer Reihe ist. Genug Potential zum Ausbau der Figuren ist auf jeden Fall vorhanden.

    Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen. Es ist so spannend und fesselnd geschrieben, dass ich es gar nicht wieder aus der Hand legen wollte. Nachdem die Autorin sich bereits im Genre der Jugendbücher etabliert hat, steht ihr Thrillerdebut dem in keiner Weise nach. Ich freue mich schon auf ihr nächstes Buch.

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