Der Kinderdieb

Roman

von Brom

Buch

gebunden (655 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Vergiss das Märchen - erlebe das Abenteuer

Leise wie ein Schatten streift ein merkwürdiger Junge durch die Straßen von New York. Er nennt sich Peter und ist auf der Suche nach Kindern und Teenagern, die dringend Hilfe brauchen. Peter rettet sie – und bietet ihnen an, sie in sein magisches Reich zu führen, in dem niemand je erwachsen werden muss. Doch er verrät ihnen nicht, dass dieses Land im Sterben liegt und dort nicht nur magische Geschöpfe und das Abenteuer ihres Lebens auf sie warten, sondern auch größte Gefahr …

Produktdetails

ISBN-10: 3-426-28329-8
EAN: 9783426283295
Originaltitel: The Child Thief
Erschienen: 15.02.2010
Verlag: Droemer/Knaur
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 655
Gewicht: 875 g
Übersetzer: Jakob Schmidt
Illustrator: Brom
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Brom

Brom, Jahrgang 1965, wurde in Albany im amerikanischen Bundesstaat Georgia geboren. Da sein Vater Pilot bei der U.S. Army war, verbrachte Brom einen Teil seiner Jugend im Ausland, unter anderem in Japan und Deutschland, wo er zur Schule ging; aus dieser Zeit rührt auch seine Angewohnheit her, seinen Vornamen nicht zu benutzen. Bereits mit 21 arbeitete Brom als Illustrator für Firmen wie Coca-Cola und IBM. Später begann er, sich auf die visuelle Umsetzung von Rollenspielen wie Dungeons & Dragons und anderer Fantasywelten zu konzentrieren; er schuf außerdem Sammelkarten für Spielsysteme wie Magic: The Gathering und arbeitet für zahlreiche Verlage und Computerspielhersteller. Brom hat bereits mehrere Bücher veröffentlicht und lebt heute mit seiner Familie in Seattle.

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Buchhändlertipps

  • Peter Pan, aber bitte ab 14 Jahren!

    von Alexandra Graf, am 26.05.2010 aus der Thalia-Buchhandlung in St.Gallen

    So haben Sie sich die Geschichte von Peter Pan bestimmt nicht vorgestellt. Dieses Buch erzählt die Geschichte von Peter, der in der Welt der Menschlinge die verlorenen, misshandelten, ausgestossenen Kinder "raubt", um sie mit nach Avalon zu nehmen, denn dort ist die Welt der Magie in Gefahr. Die Fleischfresser drohen die Magie zu zerstören und die "Dame" die Beschützerin Avalons hat den Lebensmut verloren. Peter muss also mit den Kindern seine Welt retten.
    Unglaublich spannend, fantasievoll, aber auch brutal, blutrünstig und erbarmungslos.
    Ein Meisterwerk!

Kundenrezensionen

  • Peter Pan war gestern... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Carina Stenger, am 06.05.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Die Insel Avalon, die Peter sein zu Hause nennt, schwebt in höchster Gefahr. Deshalb sucht er sich in der "wirklichen" Welt Kinder-/Jugendliche, die aus schlechten sozialen Verhältnissen kommen und teilweise seelisch und körperlich misshandelt werden(sprich: die keiner vermissen würde). Mit dem Versprechen auf eine spannende Welt und Freundschaft lockt er sie nach Avalon. Sein Hintergedanke dabei: ein Heer schaffen um seine Heimat vor dem Untergang zu bewahren.

    Der Kinderdieb ist endlich mal eine willkommene Abwechslung zu den zahlreichen Vampiren, Elfen und Engel. Die Geschichte ist düster aber von der ersten Seite an fesselnd. Empfehlen würde ich es dennoch erst ab 14 Jahre, da manche Stellen sehr gewalttätig sind.

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  • Lesenswert! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Lisa Gfällner, am 15.03.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Die verborgene Insel Avalon ist in höchster Gefahr, doch ihre Bewohner sind sich dessen nicht bewusst. Daher beschließt Peter, der väterlicherseits von Elfen abstammt, den Entschluss Kinder aus der Menschenwelt nach Avalon zu bringen. Auf diese Weise will er sich ein Kinderheer schaffen ,mit dem er seine geliebte Insel vor dem Untergang zu bewahren versucht. Er sucht sich dafür Kinder, die kaum einer vermissen würde, die körperlich und seelisch schwer misshandelt wurden und kurz vor dem Abgrund stehen. Peter „rettet“ diese Kinder aus ihrer hoffnungslosen Lage und lockt sie mit einem Lächeln auf den Lippen und dem Versprechen auf Freundschaft nach Avalon.
    Eines Abends trifft er auf Nick, der von Zuhause ausgerissen ist, um einer Bande von Kleinkriminellen zu entkommen, die sich in dessen Heim eingenistet haben. Nick folgt Peter nach Avalon und wird dort den „Teufeln“ übergeben um kämpfen zu lernen und die Insel vor den Fleischfressern zu retten.
    Es kommt zu Schlacht um Avalon.

    Ich kann dieses Buch nur herzlichst weiterempfehlen, da die düstere, vielschichtige Geschichte bis zur letzten Seite spannend ist und sich jedem Klischee entzieht. Im weiterem ist es ein eigenständiges Werk und keine reine Nacherzählung des Kinderbuchklassikers „Peter Pan“ von James Matthew Barrie. Die Figuren sind sehr realistisch und die Beweggründe und Selbstzweifel der einzelnen Charakter regen beim Lesen zum Nachdenken an.
    Wegen der Brutalität und Gewaltszenen ist dieses Buch aber nichts für Kinder und „schwache Gemüter“.

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  • Spitze! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 24.02.2011

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Inhalt:
    Nick muss vor dem älteren Marko fliehen, den er gerade um eine Tasche Drogen gebracht hat. Doch Markos Schläger spüren ihn im Stadtpark auf. Nick glaubt schon, dass sein letztes Stündlein geschlagen hätte, doch da rettet ihn ein seltsamer Junge mit goldenen Augen und spitzen Ohren, der ihm von einer Insel ohne Erwachsene vorschwärmt, auf der Kinder frei sind und alles tun und lassen können, was sie wollen- und ein Leben voller spannender Abenteuer leben können. Nick folgt dem anderen, Peter, in den New Yorker Hafen und schließlich ihn eine Nebelwand hinein. Hier merkt er schon, dass Peter nicht ganz ehrlich war: überall liegen Skelette, und die Nebelgeister bringen ihn fast um den Verstand. Als er sich endlich jenseits des Nebels auf der Insel Avalon befindet, wird er von einer Horde Verrückter angegriffen, die ihn augenscheinlich fressen wollen.



    Mein Fazit:
    Diese Neuinterpretation des Peter Pan-Mythos ist in meinen Augen rundweg gelungen. Vieles, was in der Kinderbuchversion noch naiv überlesen werden kann, wird einem hier drastisch vor Augen geführt. Blutrünstige Piraten, aber auch blutrünstige Kinder, und irgendwann verschwimmen die Grenzen zwischen dem, was moralisch erlaubt sein sollte dem Durst nach Rache. Die Gewaltdarstellungen sind zwar mitunter heftig, aber nicht explizit und gehören in die Geschichte hinein.
    Insbesondere die Interpretation des Peter ist überaus glaubwürdig. Seine Handlungen sind nachvollziehbar und in sich logisch. Wenn man seinen Lebens- und Leidensweg miterlebt, fragt man sich unwillkürlich: hatte er überhaupt eine andere Wahl, als so zu werden, wie er jetzt ist? Über weite Teile seiner Existenz hinweg wurde er nur benutzt und benutzt demzufolge auch andere- war es doch das Einzige, was er je gelernt hat. Erst als er sein Erbe, welches dann doch etwas vorhersehbar kommt, annimmt und in gewisser Weise erwachsen wird, kann er sich aus allen Gespinsten um sich herum befreien und seine eigenen Entscheidungen treffen- und doch bleibt er sich selbst und seinem vorherigen Leben treu, allerdings meint man, dass sein Traum von einem ewigen Leben voller Spiel und Abenteuer erst jetzt richtig beginnt.
    . Im Kampf um Avalon scheinen die Rollen klar verteilt: die „guten“ Fabelwesen gegen die „bösen“ Erwachsenen und Christen, aber auf beiden Seiten gibt es Helden und Schurken, kleine Grausamkeiten ebenso wie Selbstlosigkeit. Doch die Fronten sind so verhärtet, dass es nur noch auf ein großes Finale hinauslaufen kann. Doch letztendlich findet Nick seinen eigenen Weg, den er auch konsequent bis zum Ende geht.

    Was bleibt? Ein ungemein spannendes Buch mit einem Hauptcharakter, der einem aus jeder Seite entgegenspringt, dessen freches Grinsen einen noch aus den Seiten des Buches heraus anlacht und den man doch, trotz allem, um seine unglaubliche Freiheit beneidet. Eine Freiheit, die mit viel Blut, Qualen, Tod, Verlust, aber auch Neubeginn erkauft ist. Peter findet seine Heimat schließlich in ihm selbst und überall dort, wo er ist- also passt auf, wer nachts an eure Fenster klopft, und lasst euch nicht von dem grinsenden goldäugigen Jungen entführen, und wenn er noch so sehr lockt…

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  • Peter Pan einmal ganz anders!! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 20.02.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    SEHR GELUNGEN!!
    Ich war von der Idee eines "bösen" Peter Pans völlig begeistert und die Umsetzung ist wirklich ausgezeichnet!
    Allerdings ist es sehr heftig! Sowohl der Sprache und Ausdrücke, auch der Handlung selbst wegen, aber auch aufgrund der Gefühle und Emotionen die beim Lesen einfach hochquellen! - Denn Brom schafft es wie kein zweiter einen regelrecht in das Geschehen hineinzuziehen und man liest nach nur wenigen Sekunden das Buch nicht mehr - man lebt es! Nach nur Augenblicken ist es, als befände man sich selbst mitten im Geschehen! Und gerade diese Kunstfertigkeit gemixt mit der allzu hefitgen Ausdrucksweise macht mich zweifeln, ob dieses Buch tatsächlich als Jugendbuch eingestuft werden sollte! - Ich bin selbst der Jugend von heute^^ zugehörig und bin einges gewohnt und schon abgehärtet! - Aber dieses Buch schafft einen! - Also nichts für schwache Nerven!!! - Für jene die allerdings gute Nerven haben und so wie ich absoluter Peter Pan Fan( vor allem im düsteren Stil^^) sind, ist dieses Buch ein MUSS!
    Fazit^^: Mehr als heftig, aber GENIAL - aus der Feder eines echten Wort-Artisten.
    Auch die Bilder sind der Wahnsinn und geben dem Ganzen noch mehr Gestalt, als es die Worte ohnehin schon tun!
    Ich würde gerne mehr Sterne vergeben, wenn möglich... leider gibt es nur 5!=/ ^^ ...

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  • Wie in einem Film von Tim Burton Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von horrorbiene, am 05.01.2011

    1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Das Buch ist definitiv anders. Das Buch enthält, neben einer ausreichend detaillierten Karte, zu Beginn jedes Kapitels eine Illustration eines im folgenden Kapitel vorgestellten Protagonisten oder einer Lokalität und darüber hinaus sogar acht farbige Abbildungen in der Mitte des Buches. Diese wurden vom überaus talentierten Autor angefertigt. Zudem finde ich das Papier überaus hochwertig. Doch beim Lesen des Buches war ich zu Anfang etwas irritiert: Die Sprache der Jungen ist geprägt von Kraftausdrücken und Flüchen gepaart mit wirklich gewalttätigen Szenen. Dafür, dass Kinder oder jüngere Teenager agieren war mir das etwas zu krass. Dies legte sich aber im Laufe des Buches teilweise bzw. bekam einen anderen Charakter. Nichtsdestotrotz ist dieses Buch für Jugendliche unter 16 Jahre nicht wirklich geeignet.
    Die Handlung kam auch relativ spät in Fahrt: Auf Seite 100 wusste ich immer noch nicht worum es wirklich gehen soll. Doch dies war taktisch eigentlich sehr geschickt gemacht von Brom, denn der Leser begleitet zu Beginn „das gestohlene Kind“ Nick, dass in die Welt von Avalon und Peters Clan (den „Teufeln“) eingeführt wird und ebenso wenig weiß. Der Anfang des Buches ist daher geprägt von zwei Perspektiven: Zum einen erleben wir Nicks Einstieg in Avalon und dessen Abenteuer und zum anderen Peters Diebstähle in New York mit eingebetteten Rückblenden über seine Vergangenheit. Dies ist ebenfalls sehr geschickt gestaltet, da Peter sich zurückerinnert werden Zusammenhänge klarer und man versteht die Figur Peter besser, z.B. warum er einen so großen Hass auf die Erwachsenen verspürt.
    Gerade durch die Gewalt die oft beschrieben wird, wird schnell klar, dass Brom sich nicht den Disney Film als Vorlage für sein Werk genommen hat, sondern eher das unbereinigte Original von James M. Barrie. Doch nicht nur „Peter Pan“ diente als Vorlage, nein, Brom fand auch Inspiration bei der englischen Legende um Avalon, diese Konstellation ist wirklich interessant. Dadurch schafft es Brom mit seinem Werk eine sehr schöne und intensive Atmosphäre aufzubauen, die zwischen zauberhaft und düster variiert und gerade dieser Punkt ist es, der dieses Buch, meiner Meinung nach, so außergewöhnlich macht. Außerdem ist das Buch geprägt von Kontrasten: Peter mit seinem jungenhaften Aussehen ist mal gewalttätig und ein Mörder und dann der sich sorgende und sich kümmernde Anführer seiner ungezähmten Kinder. Der Kapitän dagegen wird erstaunlich anders dargestellt, als man es von ihm erwarten würde und diesen Eindruck erlebt man besonders intensiv, da ihm im letzten Teil des Buches sogar eine eigene Erzählperspektive eingeräumt wird und der Leser so auch die Gegenseite unverfälscht erlebt.

    Fazit: Dieses Werk könnte eine ideale Vorlage für einen neuen Film von Tim Burton bilden, denn es hat, neben einer gewissen Skurrilität und Gewalt, eine wirklich zauberhaft gestaltete Welt mit starker Atmosphäre. Gerade diese Besonderheiten stechen derart heraus, dass die kleinen negativen Punkte nicht mehr so ins Gewicht fallen, bzw. sich in das Gesamtbild einfügen. Das Buch ist sicher nichts für schwache Nerven oder jemanden der eine Disney Version von Peter Pan erwartet. Mir hat das Buch alles in allem sehr gut gefallen und die Illustrationen waren ein sehr schöner Bonus!

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  • Ein böser Peter Pan... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Nadine Rölz, am 03.09.2010

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    Jeder kennt sie, die Geschichte von Peter Pan, dem Jungen der nie erwachsen wurde. Doch was wenn Peter Straßenkinder entführt und sie in seine Welt bringt? Eine Welt voller Schrecken, Ungeheuern und Blut. Dann sieht das ganze schon anders aus.
    Ich fand die Idee des bösen Peter Pans super, die Geschichte geht jedoch in eine komplett andere Richtung als man am Anfang glaubt.

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  • Eine Geschichte, die einen danach auch noch beschäftigt. Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von George Sand, am 08.06.2010

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    Während ich dieses Buch las, schämte ich mich stellenweise ein Mensch zu sein, dass wir eine grausame Spezies sein können, beweist diese Geschichte, vor allem verdeutlicht sie es.
    So viel Leid, klar, treffend, und vor allem realistisch auf den Punkt gebracht, meinen Respekt für den Schriftsteller.
    Auf der einen Seite steht die Rettung der Kinder vor dem Übel dieser Welt, um sie im Endeffekt in ein ganz anderes Übel hineinzuführen. Komisch, dass die Dinge immer wieder auf den Rücken der Kinder ausgetragen werden. Sie beweisen jedoch ein Gefühl von Ehre, Stolz und Kameradschaft, von dem wir uns gerne noch eine dicke Scheibe abschneiden können.
    Allerdings wird einem auch klar, dass Fanatismus, egal wie richtig er auch erscheinen mag, am Ende nichts Gutes in sich birgt, auch wenn er unter den besten Grundgedanken hervorgekommen ist.
    Aller Grausamkeiten zum Trotz bezog ich zu Anfang Stellung gegenüber einer bestimmten Partei, um im Verlauf der Story gezwungenermaßen davon abzukommen. Egal wie oft ich auch versuchte richtig von falsch zu unterscheiden, so konnte ich es nie mit 100%iger Sicherheit tun. Jeder hatte seine Gründe, das zu tun, was er tat, aber wie sie es taten, ist unentschuldbar.
    Interessanterweise bringt uns gerade ein Kind zurück zum Pfad der Tugend, denn zeitweise verliert man sich selbst in dieser Geschichte und ehe man es sich versieht, wird man mit in diesen Bann gezogen und befürwortet teilweise die Dinge, die man sonst so verurteilen würde.
    Eins hat mich seit dieser Geschichte noch mehr bestärkt.
    Man sollte dem Fremden nicht furchtlos gegenüber treten, aber man sollte sich die Zeit nehmen, dem Gegenüber, wie anders er /sie/es auch sein mag, die Chance geben, sich erklären zu können, BEVOR man ihm die Möglichkeit dazu nimmt, und wer weiß.....vielleicht nimmt die Handlung dann nicht so eine überraschende Wende, wie sie es hier tat.
    Mit Sicherheit hilft ihnen die Rezession jetzt nicht weiter, aber glauben sie mir, wenn sie dieses Buch gelesen haben, und das sollten sie wirklich tun, werden sie verstehen was ich meine.

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  • Wollten Sie nicht auch schon immer mal Nimmerland? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von A. Deutschmann, am 21.05.2010

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    Nun ja- nach diesem Buch überlegen auch Sie es sich vielleicht anders.

    Peter Pan in der heutigen Zeit: ein Kinderdieb, der einsame und verlassene Jungen und Mädchen auffindet und sie mit sich nimmt. Mitten in New York!

    Unerwartet grausam erzählt Brom die Geschichte von Peter Pan und den verlorenen Jungs. Die neue Zeit wird geschickt mit alten Mythen verwoben und so wird aus Nimmerland Avalon, aus den verlorenen Jungs die Teufel und Glöckchen taucht leider gar nicht auf.

    Das faszinierende an diesem Buch ist die Art wie es von Freundschaft und Loyalität, Glauben und Wahnsinn und den Graustufen zwischen Schwarz und Weiß erzählt. Vieles hier ist nicht so wie es scheint.

    Passend zu den einzelnen Kapiteln gibt es tolle Zeichnungen, sowie einige Farbzeichnungen von den Hauptfiguren. Der Anhang ist auch passend, da hier deutlich wird, welche Mythen eingeflossen sind.

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  • Peter is back... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Sonia Wahlers, am 30.04.2010

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    ... und das gewaltiger und atemberaubend als je zuvor.
    Wir werden in eine betörende, fremde Welt entführt (im wahrsten Sinne des Wortes).
    Der Leser lernt Nick kennen, einen Jungen den gewisse Umstände dazu gezwungen haben von zuhause wegzulaufen. Als er auf der Flucht ist, lernt er Peter kennen. Einen komischen Jungen, wie Nick findet. Peter bringt Nick mit nach Avalon (auch bei uns als Nimmerland bekannt). Peter, Nick und die anderen Teufel (verlorenen Jungen) müssen ihre Welt retten, die ist nämlich dabei unterzugehen. Eine rasante und spannende Reise durch Avalon und zurück beginnt.

    Als ich dieses Buch gelesen habe musste ich mir den Bauch vor lachen, weinen oder auch wegen eines flauen Gefühls halten.

    Leider war ich viel zu schnell mit dem Buch durch. Die Seiten fliegen einen nur so entgegen.

    Als kleines Extras bekommt der Leser die Zeichnungen die sich in der Buchmitte befinden. Außerdem beginnt jedes Kapitel mit einer Zeichnung von BROM, dem Autoren.

    unbedingt Lesen!!!

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  • Der Kinderdieb Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Anja Schmidt, am 27.04.2010

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    Vergessen sie alles, was von Peter Pan zu wissen glaubten. "Der Kinderdieb" reißt den Zauber der vielen Verfilmungen weg und zeigt uns einen Schauplatz, den wir so nicht erwartet hätten. Eine Geschichte über die Größe und Kraft von Kinderherzen und eine Geschichte über Glauben, Irrglauben, falschen und wahren Versprechungen.
    Dort, zwinkert uns Peter aus seinen goldenen Augen zu und lädt uns zu einem spannenden und unterhaltsamen Lese-Abenteuer ein.

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  • Peter Pan wie ihn keiner kennt. Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Tamara Elsenhans, am 24.04.2010

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    Die wahre Geschichte von Peter Pan ist ganz anders als wir sie kennen. Hinter der netten Disney-Figur versteckt sich ein Junge der Kinder mit falschen Versprechungen in seine Welt lockt um sie für sich kämpfen zu lassen.
    Toll wie dieser Autor die Welt Avalon beschreibt und auch die Ängste und Gedanken seiner Figuren.
    Dieses Buch ist trotz Blutrünstigkeit absolut spannend zu lesen und auf jeden Fall zu empfehlen. Sollten aber nur Erwachsene und ältere Jugendliche lesen.

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  • Peter Pan Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Katharina Seiler, am 10.04.2010

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    Ein fesselndes Buch – unglaublich spannend geschrieben. Der Autor versetzt die Figur Peter Pan in die heutige Zeit und stellt sich die Frage: Wie leicht sind Jugendliche von heute zu beeinflussen? Wie schnell überschreiten sie Grenzen? Brutal und morbide geht es zu in Peters Reich Avalon. Mit grausamen Details und schockierenden Absurditäten ist die Geschichte gespickt. Mir hat das Buch dennoch gut gefallen. Ich finde jedoch, dass es kein Jugendbuch ist - dazu ist es zu brutal.

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  • sehr spannend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 29.03.2010

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    Kinder, die ohne Hoffnung auf eine bessere Zukunft leben, sind die Opfer des Kinderdiebes Peter. Er verspricht Kindern die sich in Notlagen befinden ein sorgenfreies Leben in Avalon. Als Peters Wahl auf den Ausreißer Nick fällt, erkennt dieser sehr bald, daß Peter nur die halbe Wahrheit erzählt hat und daß das magische Reich "Avalon" unzählige Gefahren birgt.

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  • Morbide Peter-Pan-Adaption Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von David Frey, am 28.03.2010

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    Broms Variante des Peter-Pan-Stoffes ist sehr düster und vor allem "blutig" gehalten. Dennoch halte ich diesen Roman für äußerst gelungen. Vor allem da einem die Grundelemente der Handlung schon über den Original-Roman oder über die Disney, bzw. Robin Williams Verfilmungen bekannt sein dürfte. Es ist interessant zu verfolgen, wie die bekannten Einzelheiten der Erzählung von Brom interpretiert werden. Broms Darstellung ist weit weg von Disneys zuckersüßen Adaption und die Kinder im Roman wirken auch nicht wie in "Hook" als seien sie gerade einem Werbespot für eine Modemarke entsprungen.
    Broms Peter Pan hat eindeutig etwas Böses. Er tötet ohne Skrupel und verfolgt seine Ziele ohne Rücksicht auf Verluste. Dabei ist er auch bereit seine jungen Mitstreiter zu opfern.Pan un seine verlorenen Kinder leben nicht im unschuldigen Nimmerland, sondern eher in einem Alptraumland. In einem solchen gefangen, halten sich auch die erwachsenen Protagonisten des Romanes. Broms Werk strahlt einen morbiden Charme aus und das macht dieses Buch auch so lesenswert.
    Wem dieser Roman gefallen hat, dem empfehle ich "Die Borribles", erschienen bei Klett-Cotta.

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  • Die wahre Peter Pan Geschichte Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Jana Torge, am 27.03.2010

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    Der Autor hat sich intensiv mit der unzensierten Peter Pan Gechichte befaßt und mit noch einigen Märchen und Fabeln zu diesem Roman verknüpft. Man bleibt noch lange nach dem Lesen in der Magie des Buches gefangen. So viel phantastische Wesen und die Beschreibung der Insel Avalon sowie die schönen Illustrationen haben mich beeindruckt. Allerdings ist die Handlung sehr brutal und in Einzelheiten beschrieben. Viele verlorene Kinder, welche Peter innerhalb von vielen hundert Jahren mit nach Avalon gelockt hat, sterben qualvoll im Kampf für die Insel. Auch Nick, den man im Buch begleitet, wird am Ende tödlich verletzt, was mich sehr getroffen hat. Aber es ging ja die ganze Zeit um die Rettung von Avalon und nicht um die Kinder. Avalon kann wieder neu entstehen. Das Ende des Romanes ist offen, so daß Nick vielleicht doch überlebt hat und Peter wieder nach Avalon zurückkehrt???

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  • Nimmerland ist abgebrannt.... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Kitty Moeller, am 25.03.2010

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    Nimmerland heißt jetzt Avalon- und eben dieses Avalon ist dem Untergang geweiht. Eine Information, die Peter Pan jenen Kinder verschweigt, die er aus den schlimmsten sozialen Milieus an eben diesen Ort rettet. Die Gefahren, die dort lauern, sind ebenso heimtückisch wie mörderisch…
    Allen Lesern, denen J.M. Barries Peter Pan schon immer zu fröhlich war, sei dieses Buch dringend ans Herz geraten. Denn was Brom (zuletzt auch Graphicdesigner für World of Warcraft) mit seinem düsteren Fantasy-Epos „Der Kinderdieb“ hier abgeliefert hat, hat nichts mehr mit tickenden Krokodilen und den Lausbubenstreichen der verlorenen Jungs zu tun.
    Ein zuweilen recht blutiges Buch- und ein absolut spannender Page-Turner, der Fans dunkler Fantasy begeistern wird. Besonders beeindruckend: Die tollen, kunstvollen Illustrationen des Autors im Mittelteil des Buches.

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  • Nichts für Weicheier! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Raffaela Brandl, am 23.03.2010

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    Dieses Buch ist die Geschichte von Peter Pan aus einer etwas anderen Sichtweise. Das ist nichts für Weicheier, sondern etwas für Hartgesottene.
    Nach dem Lesen dieses Buches kann ich mir den Disney - Film nicht mehr so naiv anschauen wie früher, aber aus der Hand legen konnte ich es auch nicht!
    Tolle Geschichte, ausdrucksstarke Charaktere, fesselnd bis zum Schluß!!

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  • Nimmerland ist abgebrannt - Krieg in Avalon Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Unsichtbar, am 16.03.2010

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    Broms „Der Kinderdieb“ erzählt die Geschichte Peter Pans neu. Vorbei ist es mit der romantischen Kindergeschichte, Gewalt und der Kampf ums Überleben stehen auf der Tagesordnung.
    Die verlorenen Kinder unserer Realität, Gewaltopfer und Einzelgänger werden von Peter Pan gesucht, sondiert und in eine fremde Welt gelockt, ohne über die Konsequenzen aufgeklärt zu werden. Doch wenn sie es merken, gibt es bereits kein Zurück mehr.
    Nick ist so ein verlorenes Kind und Peter tritt in sein Leben als er, in die Enge getrieben von den Schlägern eines Drogendealers, dem Tod ins Auge sehen muss.
    Obwohl ihm sein Retter nicht ganz geheuer ist, folgt Nick ihm und ist für die freundschaftlichen Bemühungen Peters empfänglich.
    In Avalon (Broms Version von Nimmerland) lässt Peter Nick bei den „Teufeln“ zurück, Peters Kampftrupp gegen die Fleischfresser. Doch nicht nur die Fleischfresser sind gefährlich, denn schon bei der Nahrungssuche lauert der Tod...
    Der grausamen Gegenwart gegenüber wird Peters Geschichte erzählt, wie er aufwuchs, warum er Erwachsene verabscheut und wie er zum Kinderdieb wurde. Viele Hintergründe und die Geschichte Avalons werden erläutert, die Bewohner der Insel vorgestellt und die Ursachen für den schleichenden Untergang dieser fabelhaften Welt betrachtet.

    Diese Version der Peter Pan Geschichte ist eindeutig keine Geschichte für Kinder, denn Gewalt, Gemetzel und Tod ziehen sich durch das gesamte Buch.
    Die vielen Kämpfe werden blutig und unverblümt geschildert. Aber auch die schönen Seiten Avalons und die Wesen, die dort leben, werden detailliert und liebevoll beschrieben.
    Die Figuren sind vielschichtig und gut herausgearbeitet. Innere Konflikte der Hauptfiguren lassen sich gut nachvollziehen und lassen sie echt wirken. Dabei macht es keinen Unterschied, auf welcher Seite die beschriebene Person steht. In gewisser Weise kann man für alle Gefühle entwickeln, Wut über ihre Handlungen empfinden und einfach mitfiebern.
    Untermalt werden die geschilderten Schrecken durch Zeichnungen an den Kapitelanfängen und im Mittelteil des Buches. Die Zeichnungen stammen ebenfalls vom Autor und entsprechen den Beschreibungen im Text, sie sind eine Bereicherung für dieses Buch.
    Der Kinderdieb lässt sich gut lesen, die „Längen“ sind mir nicht aufgefallen, da ich mich auch sonst sehr für Peter Pan interessiere und die verschiedenen Interpretationen und Zusatzgeschichten zum Original mag.
    Empfehlen möchte ich dieses Buch jedem Fantasy-Freund, der kein Problem mit dem Mehr an Brutalität hat. Vom Alter her würde ich sagen 16+, wobei es hier im speziellen auf die einzelne Person ankommt.

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  • Statt ins bunte Nimmerland geht es in die düsteren Nebel von Avalon Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Heike Blume, am 09.03.2010

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    Auch mein Wissen über Peter Pan habe ich hauptsächlich aus dem Disney-Zeichentrickfilm und „Hook“, doch hier lernt man die Geschichte vom Jungen, der niemals erwachsen wird, von einer anderen Seite kennen: Dieser Peter Pan ist weder niedlich noch verspielt, um die magische Welt Avalon zu retten geht er über Leichen.
    Der Autor Brom hat sich vom Original von James M. Barrie inspirieren lassen, welches hinter dem poetischen Schleier ebenfalls recht düster und grausam sein soll. Wir begegnen einem egoistischen und skrupellosen Peter Pan, der die verlorenen Kinder (Jugendliche, die er mit falschen Versprechungen geködert hat) für seine Zwecke missbraucht und zur Armee gegen seine Feinde macht.
    Ein rundum tolles Buch: Eine wirklich spannende und mitreißende Geschichte, die allerdings nicht für Jugendliche unter 16 Jahren geeignet ist, da es manchmal recht brutal zur Sache geht, und sehr viele wunderbar detailreiche Zeichnungen des Autors.

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  • Der Traum von ewiger Kindheit....ausgeträumt! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von B. Keller, am 06.03.2010

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    Wer das Peter Pan Original von Barrie kennt weiß, dass es nicht viel zu tun hat mit der allseits beliebten Disney Romantik, sondern durchaus düstere und grausame Züge trägt. Dieser schwarzen Elemente bedient Brom sich großzügig und verwandelt den Traum der ewigen Kindheit in einen rabenschwarzen Albtraum. Sein Peter Pan ist kein gerissener Lausbub, sondern ein grausamer und verlogener Opportunist, der seine (im wahrsten Sinne des Wortes) "verlorenen Jungs" in einen verhängnisvollen Krieg schickt.
    Broms exzentrische Adaption ist unglaublich düster un spart nicht an Grausamkeiten. Wer sich darauf einlassen und Tinkerbell und Co. für ein paar Stunden vergessen kann, wird seine morbide Freude an diesem Roman haben, zudem sind die Zeichnungen des Autors ein wahrer Augenschmaus.
    Also, "vorbei am zweiten Stern rechts und dann immer geradeaus bis zur Morgendämmerung" und eintauchen in eine bizarre und blutige Welt!!!

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