Vergebung

Der Roman zum Film. Mit Bonus-Material

von Stieg Larsson

Buch

Taschenbuch (861 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

Die Ermittlerin Lisbeth Salander steht unter Mordverdacht. Ihr Partner Mikael Blomkvist schwört, ihre Unschuld zu beweisen. Er weiß, dass es um Salanders Leben geht. Als seine Ermittlungen die schwedische Regierung in ihren Grundfesten zu erschüttern drohen, setzt er alles auf eine Karte. Nach Verblendung und Verdammnis der grandiose Höhepunkt der Trilogie um das Ermittlerduo Blomkvist und Salander.

Pressestimmen:

"Ein ungewöhnlich spannender Thriller, mehr noch: Dieser Roman zeigt an, was im Thriller derzeit überhaupt möglich ist." Der Tagesspiegel, Denis Scheck

Produktdetails

ISBN-10: 3-453-50387-2
EAN: 9783453503878
Originaltitel: Luftslottet som sprängdes (Millennium 3)
Erschienen: 03.05.2010
Verlag: Heyne Taschenbuch
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 861
Länge/Breite: 188mm/118mm
Gewicht: 511 g
Übersetzer: Wibke Kuhn
Reihe: Millenium Trilogie
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Stieg Larsson

Stieg Larsson, der am 15.August 1954 in Skelleftehamn als Sohn zweier noch sehr junger Eltern zur Welt kam, war Autor, Journalist und Herausgeber des antirassistischen Magazins EXPO. Bis er acht Jahre alt war wuchs Stieg Larsson in Nordschweden in armen Verhältnissen bei seinen Großeltern auf, die beide große Krimifans waren. Schon früh bekam er eine Schreibmaschine geschenkt, die den Grundstein für seine Karriere als Journalist und Autor legte. In den 80ern arbeitete er als Journalist und Anti-Faschismus-Experte, der auch mit Scotland Yard kooperierte. Wegen seiner Sachbücher die er vor seinen Romanen veröffentlichte, erhielt er Morddrohungen. Trotzdem lies er sich vom Kampf gegen Ungerechtigkeit und Rechtsextremismus nicht abbringen. Inspiriert von den Lieblingsautoren seiner Großeltern, die eine 10-teilige Krimireihe geschrieben hatten, wollte auch Larsson eine 10-teilige Serie schreiben. Seine "Workaholic-Mentalität" ließ ihn tagsüber an den Recherchen gegen Rechtsextremismus arbeiteten und nachts an seinen Romanen weiterschreiben. Der Lebenswandel von Stieg Larsson war, so wie das seines Alter Egos Mikael Blomkwist, eher ungesund. Die Folge war ein Herzinfarkt, der der Grund für den Tod von Stieg Larsson am 9. November 2004 war. Erst nach seinem Tod wurden seine Werke richtig berühmt, 2006 erhielt er für "Verblendung" den Skandinavischen Krimipreis und die Verfilmung 2009 trat noch größere Begeisterungsstürme los.

Meinung der Redaktion

Larsson ist allein aufgrund seiner Biografie, brillant, spannungsreich und aufregend. Seine Romane und die Verfilmungen zeigen Gesellschaftskritik, kleine Anspielungen schwedischer Klassiker und bewegen. Fesselnd, aufregend, bietet Suchtpotenzial bis zur letzten Seite oder Minute...

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Kundenrezensionen

  • Teil 3 Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Doris Oberauer, am 14.02.2012

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    Lisbeth steht unter Mordverdacht. Ihr Partner Mikael schwört ihre Unschuld zu beweisen. Er weiß, dass die Zeit drängt und er schnell Beweise finden muss, denn es geht um Lisbeths Leben. Wieder mega spannend, schade dass es nun zu Ende ist mit der Millennium Reihe. Ursprünglich wollte der Autor ja eine zehnteilige Reihe daraus machen. Schade, das wäre sicher noch sehr spannend geworden.

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  • Teil 3 der Krimisaga - das Ende der Trilogie mit einem offenen Ende Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von GiPi, am 18.09.2011

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    In Verblendung findet die Geschichte um Lisbeth Salander und Mikael Blomkvist ein fulminantes Ende. Während nicht nur die beiden Haupthandlungsstränge aus Teil 2 enden (Mädchenhandel und die Jagd auf Lisbeth), so findet auch die Beziehung zwischen Mikael und Lisbeth ein Ende… welches offen bleibt und dem Leser Spielraum gibt die Geschichte weiterzudenken.

    Die Basis der Weiterentwicklungen in Vergebung ist zu Verdammnis und Verblendung ziemlich identisch aufgebaut. Die Geschichte hat in Teil 3 jedoch noch genauso Entwicklungspotenzial und Spielraum, so dass keine Langeweile auftaucht, denn neben den beiden oben angesprochenen Strängen erlebt der Leser einen Einblick in die schwedische Sicherheitspolizei - zumindest fiktiv.
    Ein sehr interessanter Einblick in die politischen Machtspielchen und Gedankengänge der oberen Verantwortlichen für Staatssicherheit, welche viel Spielraum für die eigene Interpretation in unsere Systeme erlaubt - und Zusammenhänge erschlossen werden.

    Alles in allem ein gelungener Abschluss aus den ersten beiden Büchern und einer neuen parallelen Entwicklung zu europäischen Sicherheitssystemen.
    In jedem Buch werden dem Leser auf geschickte Art Einblicke in die heutigen Systeme vermittelt, sei es Internetkriminalität, Bestechungen, Sicherheitsinstrumente eines Staates oder politische Machenschaften in Verbindung mit einer Geschichte um 2 Hauptpersonen, welche einem immer sympathischer werden und das Interesse des Lesers in Spannung halten mit einer Portion Krimi.

    Fazit:
    Drei Bücher für kurzweilige Stunden, für den Krimiliebhaber nur zu empfehlen.

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  • Finale Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 25.04.2011

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    Band 3 - das große erhoffte Finale der Millenium Trilogie.
    Eigentlich ist alles gesagt bzw bedarf keiner weiteren Worte....LESEN
    Wer die beiden "Vorgänger" gelesen hat wird und will sowieso nicht darauf verzichten!

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  • Es gibt nix besseres Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von barnie88, am 15.04.2011

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    Ich habe nie bessere Krimis gelesen und die Bücher auch nie schneller durchgefressen. Bin schwer begeistert ! Wer erst einmal angefangen hat, hört nicht auf, bis er die ganze Geschichte kennt.

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  • Millenium: Das Finale Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Josef Eckl, am 11.03.2011

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    Der dritte und letzte Teil der Millenium-Reihe bietet alles, was in den Vorgängern positiv aufgefallen ist. So ist Lisbeth Salander als eindeutig interessantester Charakter wieder im Zentrum der Geschichte. Und da das Geschehen nahtlos an die Ereignisse in Band 2 anknüpft, fallen diverse Längen im Aufbau der Geschichte (die bei den ersten beiden Teilen vorkamen) weg, sodass Spannung herrscht von Anfang bis Ende.
    Meines Erachtens der beste Teil und ein gelunger Abschluss der Triologie.

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  • super spannend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von carpe, am 22.07.2010

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    wenn man das buch in der hand hat, kann man es nicht mehr weglegen. alle 3 teile sind außergewöhnlich gut geschrieben. schade, dass der autor inzwischen verstorben ist!

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  • fulminanter Abschluss der Trilogie Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Blacky, am 10.03.2010

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    Beschreibung:
    Lisbeth Salander wird mit einer Kugel im Kopf ins Göteborger Sahlgrenska- Krankenhaus eingeliefert.Sie überlebt, aber sie wird diverser Verbrechen beschuldigt, und man will ihr vor Gericht den Prozess machen. Mikael Blomkvist spürt, dass sich Kräfte formieren, denen seine ehemalige Partnerin alleine gefesselt ans Krankenbett nichts entgegensetzen kann. Also hilft er ihr, ihre Stärken als Computergenie zu reaktivieren: Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt und gegen eine Verschwörung, die Liesbeth Salander für den Rest ihres Lebens in die Psychiatrie verbannen will und dabei den schwedischen Staat in seine Grundfesten erschüttert....

    Total klasse.
    Nach "Verblendung" und "Verdammnis" musste ich unbedingt den letzten Teil lesen.
    Ich wurde nicht enttäuscht. Genauso spannend,wenn nicht noch spannender.
    Es werden die letzten Rätsel gelöst.
    Die "Identität" Lisbeth Wallanders wird geklärt und einiges mehr.
    Fesselnd bis zum Schluss.
    Ich finde es nur sehr schade, dass der Autor vor seinem Tod nur diese drei Bücher geschrieben hat, die ich allerdings alle drei nur absolut weiter empfehlen kann.

    Reihenfolge der Buchreihe um Michael Blomkvist:

    1 Verblendung
    2 Verdammnis
    3 Vergebung

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  • Fesselndes Finale der Trilogie Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Karin Harmel, am 17.02.2010

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Mit Spannung habe ich auf den letzten und dritten Teil der Trilogie gewartet! Endlich erfährt man Lisbeth Salanders Geschichte bis zum Schluss! Natürlich wie gewohnt spannend und mit aktuellem Bezug nimmt uns Larsson mit auf die Reise zum Höhepunkt der Trilogie. Schade nur, dass es von Larsson nichts Neues geben wird! Da heisst es, den letzten Band so richtig zu geniessen!

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Intermezzo in einem Korridor / 8.-12. April / / Im amerikanischen Bürgerkrieg haben ungefähr sechshundert Frauen gekämpft. Als Männer verkleidet, ließen sie sich fürs Heer anwerben. Hier hat sich Hollywood ein schönes Stückchen Kulturgeschichte entgehen lassen - oder ist diese Geschichte vielleicht ideologisch ein bisschen zu heikel? Mit Frauen, die die Geschlechtergrenzen nicht respektieren, haben sich die Geschichtsbücher schon immer schwergetan, und nirgendwo werden diese Grenzen so scharf gezogen wie bei Krieg und Waffengebrauch. / Jedoch legt die Geschichte, von der Antike bis zur Moderne, immer wieder Zeugnis von weiblichen Kriegern ab - den Amazonen. Die bekanntesten Beispiele haben Eingang in die Geschichtsschreibung gefunden, weil sie als "Königinnen" gelten, also als Repräsentanten der herrschenden Klasse. Die politische Thronfolge befördert nämlich, so unangenehm es klingen mag, mit Regelmäßigkeit immer wieder mal eine Frau auf den Thron. Da Kriege sich vom Geschlecht wenig beeindrucken lassen, finden auch welche statt, wenn gerade eine Frau über das Land herrscht. Und so verzeichnen die Geschichtsbücher zwangsläufig eine Reihe von Kriegerköniginnen, die genauso erwähnt werden müssen wie jeder Churchill, Stalin oder Roosevelt auch. Semiramis aus Ninive, die das assyrische Reich gründete, und Boadicea, die einen der blutigsten englischen Aufstände gegen das Römische Reich anführte, sind nur zwei Beispiele. Letztgenannte steht übrigens als Statue an der Themse-Brücke gegenüber von Big Ben. Falls Sie dort vorbeikommen sollten, grüßen Sie sie schön von mir. / Doch im Allgemeinen schweigen sich die Geschichtsbücher über weibliche Kriegerinnen aus, die als gewöhnliche Soldaten den Umgang mit der Waffe erlernten, in ein Regiment eintraten und unter denselben Bedingungen wie die Männer an Schlachten gegen feindliche Heere teilnahmen. Dennoch hat es sie immer gegeben. Kaum ein Krieg hat sich ohne weibliche Beteiligung abgespielt. / / 1. Kapitel / / Freitag, 8. April / / Dr. Anders Jonasson wurde von Schwester Hanna Nicander geweckt. Es war kurz vor halb zwei Uhr morgens. / "Was ist los?", fragte er benommen. / "Draußen landet gerade ein Rettungshubschrauber. Zwei Patienten. Ein älterer Mann und eine junge Frau. Sie hat eine Schussverletzung." / "Aha", sagte Anders Jonasson müde. / Er hatte nur ungefähr eine halbe Stunde geschlafen. Heute hatte er Nachtdienst in der Notaufnahme im Sahlgrenska-Krankenhaus von Göteborg. Es war ein furchtbar anstrengender Abend gewesen. Seit er um 18 Uhr seinen Dienst angetreten hatte, waren vier Patienten hinzugekommen, die bei einem Frontalzusammenstoß bei Lindome verletzt worden waren. Eine Frau war schwer verletzt, eine andere war kurz nach der Einlieferung für tot erklärt worden. Außerdem hatte er eine Kellnerin behandelt, die sich bei einem Unfall in einer Restaurantküche auf der Avenyn die Beine verbrüht hatte, und danach einem Vierjährigen das Leben gerettet, der mit Atemstillstand ins Krankenhaus eingeliefert worden war, nachdem er das Rad eines Spielzeugautos verschluckt hatte. Dann hatte er ein Mädchen im Teenageralter verbunden, das mit dem Fahrrad in eine Grube gefahren war. Passenderweise hatte das Bauamt die Grube direkt an der Abfahrt von einem Fahrradweg aufgerissen, und irgendjemand hatte auch noch prompt die Absperrgitter umgeworfen. Sie war mit vierzehn Stichen im Gesicht genäht worden und würde Ersatz für zwei Schneidezähne brauchen. Außerdem hatte Jonasson noch ein Stück Daumen wieder angenäht, das sich ein enthusiastischer Hobbyschreiner abgehobelt hatte. / Gegen elf war die Zahl der Patienten in der Notaufnahme deutlich gesunken. Er drehte eine Runde und überprüfte den Zustand der Neuzugänge. Danach zog er sich in den Ruheraum zurück und versuchte ein Weilchen zu entspannen. Seine Schicht ging bis sechs Uhr, und normalerweise schlief er nicht, wenn er Dienst hatte, auch wenn keine Notfälle eingeliefert wurd

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