Bartimäus 01. Das Amulett von Samarkand

von Jonathan Stroud

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Weitere Artikelinformationen

Originaltitel: The Bartimaeus Trilogy: Vol.I: The Amulet of Samarkand
Originalverlag: Random Aus dem Englischen von Katharina Orgaß, Gerald Jung
Sie sind ein Team wider Willen. Aber gemeinsam unschlagbar!
»Dämonen sind überaus heimtückisch. Sie fallen dir in den Rücken, sobald sich ihnen auch nur die geringste Gelegenheit dazu bietet. Hast du verstanden?« Und ob Nathanael verstanden hat. Er weiß genau, was es mit der Macht von Dämonen auf sich hat. Aus diesem Grund hat er sich ja für Bartimäus entschieden, den 5.000 Jahre alten, ebenso scharfsinnigen wie spitzzüngigen Dschinn. Nathanael braucht einen mächtigen Mitspieler für seinen Plan, denn er will sich rächen! Der Auftrag an Bartimäus ist klar: Er soll das Amulett von Samarkand stehlen, das im Besitz von Simon Lovelace ist. Doch Nathanael hat keine Ahnung, wie gefährlich dieses Amulett ist. Bevor er und Bartimäus sich versehen, geraten sie in einen reißenden Strudel mörderisch- magischer Intrigen.
Pressestimmen
Mitreißend wie ein Film ... Seit Gullivers Reisen hat es kein Kinderbuchautor vermocht, eine packende und fantastische Abenteuergeschichte mit solch vorzüglich pointiertem Humor zu verknüpfen."
The Times
Bartimäus ist ein ausgefuchster und liebenswerter Charakter, der sich nicht einfach in die Schublade der Guten oder der Bösen sperren lässt ... Die scharfe Zunge des Dschinn und sein trockener Humor werden dafür sorgen, dass die Geschichte sowohl Kindern als auch Erwachsenen gefällt.
bbc
Der Autor
Jonathan Stroud wurde in Bedford geboren. Er schreibt Geschichten, seit er sieben Jahre alt ist. Während er als Lektor für Kindersachbücher arbeitete, verfasste er bereits seine ersten eigenen Kinderbücher. Nachdem er seine ersten beiden Jugendbücher veröffentlicht hatte, beschloss er, sich ganz dem Schreiben zu widmen. Er wohnt mit seiner Frau Gina, einer Grafikerin und Illustratorin für Kinderbücher, und der Tochter Isabelle in St. Albans.
»Das Amulett von Samarkand« ist der erste Teil der Bartimäus-Trilogie, deren Rechte bereits in über zwanzig Länder verkauft sind.    

Produktdetails

Verkaufsrang: 5.876
ISBN-10: 3-89480-166-2
EAN: 9783894801663
Originaltitel: The Bartimaeus Trilogy: Vol.I: The Amulet of Samarkand
Erschienen: 01.08.2005
Verlag: Cbj
Einband: EPUB
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 1
Seitenzahl: 544
Altersempfehlung: ab 10
Übersetzer: Katharina Orgass, Gerald Jung
Erschienen bei: Cbj
Übersetzt von: Katharina Orgass, Gerald Jung
Spieldauer: 716 KB
Kapitel: 0
Medium: EPUB
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Jonathan Stroud

Jonathan Stroud wurde in Bedford geboren. Er schreibt Geschichten, seit er sieben Jahre alt ist. Er arbeitete zunächst als Lektor für Kindersachbücher. Nachdem er seine ersten eigenen Kinderbücher veröffentlicht hatte, beschloss er, sich ganz dem Schreiben zu widmen. Er wohnt mit seiner Frau Gina, einer Grafikerin und Illustratorin von Kinderbüchern, und der gemeinsamen Tochter Isabelle in der Nähe von London. "Die Pforte des Magiers" ist nach "Das Amulett von Samarkand" und "Das Auge des Golem" der dritte Teil der Bartimäus-Trilogie. Die beiden Bücher sind weltweite Bestseller - und auch in Deutschland haben sie Spitzenplätze auf den Jugendbuch-Bestsellerlisten erklommen. Die Trilogie wird von Miramax verfilmt.

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Buchhändlertipps

  • Dämonisch gut Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Sandra Fuchs, am 20.08.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Bern

    Die Bartimäus-Reihe ist eine ganz tolle Fantasyreihe für Jugendliche und Junggebliebene.
    Der Zauberschüler Nathanael beschwört heimlich den Dämon Bartimäus als seinen Sklaven herauf und gibt ihm den Auftrag das Amulett von Samarkand von einem hochrangigen Magier zu stehlen. Was nur ein kleiner Scherz sein sollte, entwickelt sich zu einer spannenden Verfolgungsjagd voller Verschwörungen.

    Im Mittelpunkt des Buches steht eindeutig Bartimäus, ein Dämon, der es faustdick hinter den Ohren hat, frech ist und um keinen Spruch verlegen ist.

    Ein sehr unterhaltsamer und kurzweiliger erster Band.

Kundenrezensionen

  • scharfe Zunge, weiches Herz Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Josef Eckl, am 27.03.2012

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    Abwechselnd aus der Sicht des jungen, ehrgeizigen Zauberer Nathanael und des spitzzüngigen Djinns Bartimäus wird eine Geschichte aus einer Welt erzählt, in der Zauberer über "Gewöhnliche" herrschen, mithilfe von Wesen aus anderen Dimensionen, die sie beschwören und ihrem Willen unterwerfen.
    An diesem Buch war vor allem interessant, dass keiner der Protagonisten als klassisch "gut" portraitiert wird. Nathanaels ungezügelter Ehrgeiz und Rachedurst verhindern ungeteilte Sympathie, während Bartimäus eitel ist und gern boshafte Kommentare von sich gibt.

    Allerdings kristallisiert sich bei beiden Charakteren bald heraus, dass sie im Grunde ein gutes Herz besitzen, was in dieser doch eher düsteren Welt voller Intigen und Machtkämpfen oftmals durchaus schwierig zu bewahren ist.

    Besonders die Bartimäus-Kapitel sind wirklich witzig und unterhaltsam durch den bissigen Humor des schlagfertigen Djinns. Sehr zu empfehlen, nicht nur für Jugendliche!

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  • Spielt bei den ganz Großen mit Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von A. Fries, am 17.02.2012

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    Die Geschichte handelt von dem Jungen Nathanael, der bei einem Zauberer und dessen Frau aufgenommen und ausgebildet wird. Durch den Zauberer Simon Lovelace der Nathanael nichts zutraut, fühlt er sich provoziert. Er beschwört den Dschinn Bartimäus, den er los schickt um ihn das Amulett von Samarkand stehlen zu lassen. Was Nathanael allerdings nicht weiß ist, dass Lovelace das Amulett braucht um seinen bösen Plan durchzusetzen.

    Bartimäus ist ein lustiger und frecher Dschinn, der Jung und Alt begeistert.
    Ein typischer All-Age-Roman, der mit Eragon, Harry Potter und Artemis Fowl definitiv in einem Satz genannt werden darf.
    Lesen Sie diese wunderbare, spannende und komische Geschichte des kleinen Dschinn Bartimäus und seines Meisters Nathanael.

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  • Phan-tas-Tisch. Zwischen Potter und Crowley. Einfach Genial. Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Harzer Bücherwurm, am 28.11.2011

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    Nathanael (liebevoll "Nat" genannt) und Bartimä/us. Ein Dream-Team. Sprachlich und ideologisch angesiedelt zwischen Rowling's Harry Potter und "echter" Magie z.B. eines Crowley (Thelema) oder Israel Regardie. Viel-Leser verschiedenster Genres entdecken hier den typisch britisch-schwarzen Humor (the Queen would be well amused) der Monty-Python-Crew, logisch-amüsant verquickt mit zeitgenössischen Elementen wie z.B."Plastik & Elektronik (menschliches Zeugs eben) be-hindern die Dä....ähhhmm...oh! nein: Dschin-Substanz in ihrer weltlichen Erscheinungsform... und können... Schmerzen bereiten". Stets konsequent konsistent wird die Geschichte des (hier) 12-jährigen Zauberlehrlings Nathanael erzählt, und zwar meist aus der Sicht des von ihm beschworenen Dschin Bartimäus. Der Untergang seines Meisters beeindruckt ihn charakterlich nur unwesentlich, wie sich in den Folge-Romanen herausstellt. Ich schließe mich der Meinung voriger Rezensenten an, dass dieser Band 1 (von 3 oder mehr) der beste des Autors ist. Die Seitenzahl beeindruckt; mehr als Band 2 es vermag. In nur einem Detail widerspreche ich meinen Vorrednern. Dass die Fußnoten bei der ebook-Version erst am Ende des Buchs auftauchen, stört mich gar nicht, im Gegentum: so hatte ich nämlich Gelegenheit, die Story an Hand der nachträglich genossenen Anmerkungen noch einmal Revue passieren zu lassen. Fazit: Kenner/Liebhaber des SciFi/Fäntäsie Genre sollten ein etwas längeres Gedächtnis haben und sich erlesene / erlebte Geschichten nach dem Zuklappen noch einmal selbst wieder-erzählen, um sie auch wirklich zu verinnerlichen, das steigert den Genuss. Widersprechen Sie mir! Is schließlich nur meine ganz persönliche Meinung. Aber... im Stil durfte ich von J. Strout echt 'was lernen. Fühle mich Dschin Bart irgendwie seelenverwandt... *Fehler sind Absicht, wenn auch manchmal unbewusst"

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  • Bartimäus muss man einfach lieben! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Renate Strohmayer, am 11.11.2010

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    In diesem Buch erlebt man die Handlung aus den Blickwinkeln zweier verschiedener Charaktere; der von Nathaniel, einem jungen und oftmals unterschätzten Zauberer, und der von Bartimäus, einen fünftausend Jahre alten und überaus respektlosen Dschinn. Doch trotz allem ist Bartimäus ein mächtiges Wesen, das den Befehlen seines Meisters gehorchen muss.

    Das eigentlich Problem ist jedoch das Amulett von Samarkand, ein Artefakt von enormer Kraft. Der Diebstahl des Amuletts wird geheim gehalten, und nun soll Bartimäus es erneut entwenden. Von nun an überstürzen sich die Ereignisse.

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  • Bartimäus - Das Amulett von Samarkand Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Rebecca Bäumer, am 07.11.2010

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    Nathanael ist sauer. Nicht nur das ein Lehrmeister ihm nicht vertraut nun ist er auch noch dem Hohn und Spott von dessen Magier Kollegen ausgeliefert. Nathanael beschließt sich zu rächen. Er beschwört Bartimäus einen 5000 Jahre alten Dämon. Dieser soll ihm das Amulett von Samarkand besorgen um dem arroganten Magier Simon Lovelace eines auszuwischen. Was Nathanael nicht ahnt, dieses Amulett öffnet die Pforte ins Reich der Dämonen. Sollte diese Pforte geöffnet werden, werden die Dämonen in die Welt kommen und ungehindert Chaos verursachen.
    Dieser Roman ist unglaublich spannend und interessant deswegen weil mit einem Dämon nicht der Gute die Hauptrolle innehat sondern der böse. Das ist mal etwas anderes als das gut gegen böse, was man sonst so liest. Ein Dämon der von einem Magier kontrolliert wird, wird nichts unversucht lassen um diesem zu schaden. Wird Nathanael diesem Druck gewachsen sein?
    Lesen sie auch Teil 2 "Das Auge des Golem" und Teil 3 "Die Pforte des Magiers"

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1 (S. 9-10)
Die Temperatur im Zimmer sank rasch. Eis bildete sich auf den Vorhängen und überzog die Deckenlampen mit einer dicken Kruste. Die Glühfäden sämtlicher Birnen schnurrten zusammen und verglommen, und die Kerzen, die wie eine Kolonie Giftpilze aus jeder freien Fläche sprossen, erloschen. Das abgedunkelte Zimmer füllte sich mit einer stickigen gelben Schwefelwolke, in der verschwommene schwarze Schatten wühlten und waberten, und von weit her erklang ein vielstimmiger Schrei. Plötzlich drückte etwas gegen die Tür, die hinaus zur Treppe führte. Das ächzende Gebälk wölbte sich. Unsichtbare Füße patschten über die Dielen und unsichtbare Lippen zischelten Niederträchtigkeiten hinter dem Bett und unter dem Schreibtisch hervor.
Der Schwefeldampf verdichtete sich zu einer dicken Rauchsäule und würgte kleine Tentakel aus, die wie Zungen in die Luft leckten und sich wieder zurückzogen. Die Säule stand direkt über dem Pentagramm und brodelte unablässig zur Decke empor wie die Rauchwolke über einem Vulkan. Dann, nach einer kaum merklichen Unterbrechung, tauchten mitten im Rauch zwei gelbe, stechende Augen auf. Also bitte – es war sein erstes Mal. Ich wollte ihm einen Schrecken einjagen!
Was mir auch gelang. Der dunkelhaarige Junge stand in einem zweiten, kleineren, mit verschiedenen Runen ausgemalten Drudenfuß, etwa einen Meter neben dem eigentlichen Pentagramm. Er war leichenblass und zitterte wie Espenlaub. Er klapperte mit den Zähnen. Schweißperlen tropften ihm von der Stirn, erstarrten im Fallen zu Eis und klirrten wie Hagelkörner auf den Fußboden.
Alles schön und gut, aber – was soll's? Ich meine, er sah aus wie gerade mal zwölf. Aufgerissene Augen, eingefallene Wangen. So erhebend ist es nun auch wieder nicht, ein mickriges Bürschlein zu Tode zu erschrecken.
Daher schwebte ich abwartend auf der Stelle und hoffte, es würde nicht allzu lange dauern, bis er die Entlassungsformel sprach. Um mir die Zeit zu vertreiben, ließ ich blaue Flammen so am Innenrand des Pentagramms emporzüngeln, als versuchten sie auszubrechen und nach ihm zu schnappen. Natürlich reiner Hokuspokus. Ich hatte bereits alles überprüft. Das Siegel war recht ordentlich gezogen und er hatte sich nirgendwo verschrieben. Schade.
Schließlich sah es so aus, als hätte der Bengel genug Mut gefasst, um zu sprechen. Jedenfalls schloss ich das aus dem Beben um seine Lippen, das nicht nur von nackter Angst herzurühren schien. Ich ließ das blaue Feuer erlöschen und ersetzte es durch einen widerlichen Gestank.
Der Junge sagte etwas. Ziemlich piepsig.
»Ich befehle dir... mir... mir...«Nun mach schon!»...d-d-deinen NNamen zu nennen.«
So fangen sie immer an, die Jungen. Sinnloses Gestammel. Er wusste genauso gut wie ich, dass er meinen Namen schon kannte – wie hätte er mich sonst beschwören können? Dazu bedarf es der richtigen Worte, der richtigen Gesten und vor allem des richtigen Namens. Ich meine, es ist ja nicht so, als bestellte man ein Taxi – bei einer Beschwörung kommt nicht einfach irgendwer!
Ich wählte eine volle, tiefe, samtig dunkle Stimme, so eine, die von überall und nirgends ertönt und Anfängern die Haare zu Berge stehen lässt.
»BARTIMÄUS.«
Der Kleine schluckte schwer, als er das hörte. Immerhin – er war also nicht ganz dumm: Er wusste, wer und was ich war. Er kannte meinen Ruf.
Als er seine Spucke runtergewürgt hatte, stotterte er weiter: »I-Ich befehle dir nochmals zu antworten. Bist du jener B-Bartimäus, der in alten Zeiten von den Magiern beschworen wurde, die Mauern von Prag wieder aufzurichten?«

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