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Originaltitel: The Bartimaeus Trilogy: Vol.I: The Amulet of Samarkand
Originalverlag: Random Aus dem Englischen von Katharina Orgaß, Gerald Jung
Sie sind ein Team wider Willen. Aber gemeinsam unschlagbar!
»Dämonen sind überaus heimtückisch. Sie fallen dir in den Rücken, sobald sich ihnen auch nur die geringste Gelegenheit dazu bietet. Hast du verstanden?« Und ob Nathanael verstanden hat. Er weiß genau, was es mit der Macht von Dämonen auf sich hat. Aus diesem Grund hat er sich ja für Bartimäus entschieden, den 5.000 Jahre alten, ebenso scharfsinnigen wie spitzzüngigen Dschinn. Nathanael braucht einen mächtigen Mitspieler für seinen Plan, denn er will sich rächen! Der Auftrag an Bartimäus ist klar: Er soll das Amulett von Samarkand stehlen, das im Besitz von Simon Lovelace ist. Doch Nathanael hat keine Ahnung, wie gefährlich dieses Amulett ist. Bevor er und Bartimäus sich versehen, geraten sie in einen reißenden Strudel mörderisch- magischer Intrigen.
Pressestimmen
Mitreißend wie ein Film ... Seit Gullivers Reisen hat es kein Kinderbuchautor vermocht, eine packende und fantastische Abenteuergeschichte mit solch vorzüglich pointiertem Humor zu verknüpfen."
The Times
Bartimäus ist ein ausgefuchster und liebenswerter Charakter, der sich nicht einfach in die Schublade der Guten oder der Bösen sperren lässt ... Die scharfe Zunge des Dschinn und sein trockener Humor werden dafür sorgen, dass die Geschichte sowohl Kindern als auch Erwachsenen gefällt.
bbc
Der Autor
Jonathan Stroud wurde in Bedford geboren. Er schreibt Geschichten, seit er sieben Jahre alt ist. Während er als Lektor für Kindersachbücher arbeitete, verfasste er bereits seine ersten eigenen Kinderbücher. Nachdem er seine ersten beiden Jugendbücher veröffentlicht hatte, beschloss er, sich ganz dem Schreiben zu widmen. Er wohnt mit seiner Frau Gina, einer Grafikerin und Illustratorin für Kinderbücher, und der Tochter Isabelle in St. Albans.
»Das Amulett von Samarkand« ist der erste Teil der Bartimäus-Trilogie, deren Rechte bereits in über zwanzig Länder verkauft sind.
| Verkaufsrang: | 5.876 |
|---|---|
| ISBN-10: | 3-89480-166-2 |
| EAN: | 9783894801663 |
| Originaltitel: | The Bartimaeus Trilogy: Vol.I: The Amulet of Samarkand |
| Erschienen: | 01.08.2005 |
| Verlag: | Cbj |
| Einband: | EPUB |
| Sprache(n): | Deutsch |
| Auflage: | 1 |
| Seitenzahl: | 544 |
| Altersempfehlung: | ab 10 |
| Übersetzer: | Katharina Orgass, Gerald Jung |
| Erschienen bei: | Cbj |
| Übersetzt von: | Katharina Orgass, Gerald Jung |
| Spieldauer: | 716 KB |
| Kapitel: | 0 |
| Medium: | EPUB |
Jonathan Stroud wurde in Bedford geboren. Er schreibt Geschichten, seit er sieben Jahre alt ist. Er arbeitete zunächst als Lektor für Kindersachbücher. Nachdem er seine ersten eigenen Kinderbücher veröffentlicht hatte, beschloss er, sich ganz dem Schreiben zu widmen. Er wohnt mit seiner Frau Gina, einer Grafikerin und Illustratorin von Kinderbüchern, und der gemeinsamen Tochter Isabelle in der Nähe von London. "Die Pforte des Magiers" ist nach "Das Amulett von Samarkand" und "Das Auge des Golem" der dritte Teil der Bartimäus-Trilogie. Die beiden Bücher sind weltweite Bestseller - und auch in Deutschland haben sie Spitzenplätze auf den Jugendbuch-Bestsellerlisten erklommen. Die Trilogie wird von Miramax verfilmt.
von Sandra Fuchs, am 20.08.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Bern
von Josef Eckl, am 27.03.2012
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von A. Fries, am 17.02.2012
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von Harzer Bücherwurm, am 28.11.2011
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von Renate Strohmayer, am 11.11.2010
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von Rebecca Bäumer, am 07.11.2010
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1 (S. 9-10)
Die Temperatur im Zimmer sank rasch. Eis bildete sich auf den Vorhängen und überzog die Deckenlampen mit einer dicken Kruste. Die Glühfäden sämtlicher Birnen schnurrten zusammen und verglommen, und die Kerzen, die wie eine Kolonie Giftpilze aus jeder freien Fläche sprossen, erloschen. Das abgedunkelte Zimmer füllte sich mit einer stickigen gelben Schwefelwolke, in der verschwommene schwarze Schatten wühlten und waberten, und von weit her erklang ein vielstimmiger Schrei. Plötzlich drückte etwas gegen die Tür, die hinaus zur Treppe führte. Das ächzende Gebälk wölbte sich. Unsichtbare Füße patschten über die Dielen und unsichtbare Lippen zischelten Niederträchtigkeiten hinter dem Bett und unter dem Schreibtisch hervor.
Der Schwefeldampf verdichtete sich zu einer dicken Rauchsäule und würgte kleine Tentakel aus, die wie Zungen in die Luft leckten und sich wieder zurückzogen. Die Säule stand direkt über dem Pentagramm und brodelte unablässig zur Decke empor wie die Rauchwolke über einem Vulkan. Dann, nach einer kaum merklichen Unterbrechung, tauchten mitten im Rauch zwei gelbe, stechende Augen auf. Also bitte – es war sein erstes Mal. Ich wollte ihm einen Schrecken einjagen!
Was mir auch gelang. Der dunkelhaarige Junge stand in einem zweiten, kleineren, mit verschiedenen Runen ausgemalten Drudenfuß, etwa einen Meter neben dem eigentlichen Pentagramm. Er war leichenblass und zitterte wie Espenlaub. Er klapperte mit den Zähnen. Schweißperlen tropften ihm von der Stirn, erstarrten im Fallen zu Eis und klirrten wie Hagelkörner auf den Fußboden.
Alles schön und gut, aber – was soll's? Ich meine, er sah aus wie gerade mal zwölf. Aufgerissene Augen, eingefallene Wangen. So erhebend ist es nun auch wieder nicht, ein mickriges Bürschlein zu Tode zu erschrecken.
Daher schwebte ich abwartend auf der Stelle und hoffte, es würde nicht allzu lange dauern, bis er die Entlassungsformel sprach. Um mir die Zeit zu vertreiben, ließ ich blaue Flammen so am Innenrand des Pentagramms emporzüngeln, als versuchten sie auszubrechen und nach ihm zu schnappen. Natürlich reiner Hokuspokus. Ich hatte bereits alles überprüft. Das Siegel war recht ordentlich gezogen und er hatte sich nirgendwo verschrieben. Schade.
Schließlich sah es so aus, als hätte der Bengel genug Mut gefasst, um zu sprechen. Jedenfalls schloss ich das aus dem Beben um seine Lippen, das nicht nur von nackter Angst herzurühren schien. Ich ließ das blaue Feuer erlöschen und ersetzte es durch einen widerlichen Gestank.
Der Junge sagte etwas. Ziemlich piepsig.
»Ich befehle dir... mir... mir...«Nun mach schon!»...d-d-deinen NNamen zu nennen.«
So fangen sie immer an, die Jungen. Sinnloses Gestammel. Er wusste genauso gut wie ich, dass er meinen Namen schon kannte – wie hätte er mich sonst beschwören können? Dazu bedarf es der richtigen Worte, der richtigen Gesten und vor allem des richtigen Namens. Ich meine, es ist ja nicht so, als bestellte man ein Taxi – bei einer Beschwörung kommt nicht einfach irgendwer!
Ich wählte eine volle, tiefe, samtig dunkle Stimme, so eine, die von überall und nirgends ertönt und Anfängern die Haare zu Berge stehen lässt.
»BARTIMÄUS.«
Der Kleine schluckte schwer, als er das hörte. Immerhin – er war also nicht ganz dumm: Er wusste, wer und was ich war. Er kannte meinen Ruf.
Als er seine Spucke runtergewürgt hatte, stotterte er weiter: »I-Ich befehle dir nochmals zu antworten. Bist du jener B-Bartimäus, der in alten Zeiten von den Magiern beschworen wurde, die Mauern von Prag wieder aufzurichten?«