Der Sieger bleibt allein

Der Sieger bleibt allein

Roman

von Paulo Coelho

Buch

gebunden (498 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Cannes, Filmfestival, 24 Stunden: Die Schönen, Mächtigen und Reichen im Scheinwerferlicht. In "Der Sieger bleibt allein" führt uns Paulo Coelho die Abwege vor, auf die man gelangt, wenn man nicht dem eigenen individuellen Lebenstraum folgt, sondern falschen Träumen nachrennt.

Produktdetails

ISBN-10: 3-257-06719-4
EAN: 9783257067194
Originaltitel: O Vencedor está só
Erschienen: 22.09.2009
Verlag: Diogenes Verlag
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 498
Gewicht: 450 g
Übersetzer: Maralde Meyer-Minnemann
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Maralde Meyer-Minnemann

Maralde Meyer-Minnemann, geboren 1943 in Hamburg, lebt heute als Übersetzerin in Hamburg. 1997 erhielt sie den Hamburger Förderpreis für literarische Übersetzungen, 1997 den Preis Portugal-Frankfurt, 1998 den Helmut-M.-Braem-Preis.

Paulo Coelho

Paulo Coelho wurde 1947 in Rio de Janeiro geboren. Sein Leben - voller Unterbrüche und Neuorientierungen - liest sich wie eines seiner Bücher: Von seinen Eltern wurde Coelho als Teenager dreimal in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Das Jurastudium brach er ab, um zwei Jahre lang Südamerika, Europa und Nordafrika zu bereisen. Zurück in Brasilien, schrieb er Theaterstücke und verfaßte provokative Songtexte. Die in den 70er Jahren herrschende Militärdiktatur steckte ihn dafür dreimal ins Gefängnis. Coelho war Herausgeber einer Untergrundzeitschrift, eines Musikmagazins und Direktor von Polygram und cbs Brasilien. 1980 wurde er entlassen, es war der Wendepunkt in Coelhos Leben. Er studierte fünf Jahre lang in einem alten spanischen Orden und legte den Pilgerweg nach Santiago de Compostela zu Fuß zurück. Dort hatte er die Idee zu seinem Buch Der Alchimist und schrieb es in zehn Tagen. Seither sagt Coelho: »Ich glaube an Wunder«. Seine gleichnishaften Erzählungen über die spirituelle Suche nach dem Lebenssinn schrieb er vor allem für sich selbst - und erreichte damit Millionen. Coelhos Bücher wurden in 34 Sprachen übersetzt und sind in 69 Ländern in einer Auflage von über 12 Millionen erschienen: »Ein weltweites Verlagsphänomen« (The New York Times). Zu seinen Fans gehören Politiker wie Bill Clinton und Berühmtheiten wie Madonna und der Fußballer Ronaldo. Regelmäßig wird er als Redner zum Weltwirtschaftsforum in Davos eingeladen, und die Unesco ernannte ihn zum Sonderberater ihres Programms für interkulturellen Dialog. Trotz des Erfolgs - Paulo Coelho hat nicht aufgehört zu Träumen: »Die Kraft unserer Träume liegt darin, unsere Sicht der Dinge und damit auch der Welt zu verändern. Wenn genug Menschen einen bestimmten Traum haben, dann wird er am Ende Realität werden.«

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Kundenrezensionen

  • leider nein Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Barbara Czeloth, am 10.06.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Leider hat mich dieser Paulo Coelho - im Gegensatz zu einigen seiner früheren Werken -nicht in seinen Bann gezogen. Sehr umfangreich sind seine Schilderungen der Welt der Reichen und Schönen, die sich in Cannes treffen und der einzelnen Schicksale seiner Hauptpersonen, doch es bleibt wenig über. Ich konnte zu keiner der handelnden Personen eine Beziehung aufbauen und mit ihr/ihm mitfiebern. Zurück blieb nichts. Sehr schade.

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  • Spannend wie ein Krimi Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Kerstin Hirth, am 15.02.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    In "Der Sieger bleibt allein" zeigt Paulo Coelho die dunklen Seiten der Stars und Sternchen. Zu Beginn folgt der psychpathische Igor seiner Frau Ewa nach Cannes. Die ist mit einem anderen Mann durchgebrannt. Dort nimmt die Geschichte dann ihren Lauf. Der Leser erlebt mit verschiedenen Personen 24 Stunden auf dem Filmfestival in Cannes. Dort tummeln sich die Größen des Showbusiness und genießen das Blitzlichtgewitter und das Aufsehen um ihre Person. Doch die, die sich im Glamour sonnen, haben oft ihre persönlichen Schatten der Vergangenheit. Filmproduzenten, Topmodels, Schauspieler wollen alle oftmals nur noch eins – ihren Status nicht zu verlieren. Und diejenigen die noch nicht an Ruhm und das große Geld gekommen sind, sind bereit alles dafür zu tun...

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  • Verbrechen aus Leidenschaft Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Binea, am 26.11.2009

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Das Ende diesmal zuerst. Coelhos Roman „Der Sieger bleibt allein“ beginnt mit der Benennung des Mörders, der in 24 Stunden in Cannes beim Filmfestival zugegen sein wird.
    Igor ist Russe und sehr reich, doch an einem fehlt es ihm, an Ewa, seiner ehemaligen Frau. Diese ist jetzt bei einem anderen Mann, seinem Feind, weit weg von ihm und das soll sich so schnell wie möglich wieder ändern. Unter den Reichen und Schönen, zwischen dem Parfum der Männer und Frauen will er sie wieder erobern, an sich binden und dazu muss und will er ihr bekannte Zeichen setzen. Ewa, seine wichtigstes Person im Leben, hat er verloren, anstatt zu reagieren, trieb er apathisch im Wasser. Doch jetzt nutzt er seine bloßen Hände danach das Gift, ein Stilett und auch Blausäure, um Ewa auf ihn aufmerksam zu machen, um den roten Teppich in den Hintergrund und sich in den Vordergrund zu rücken.
    Doch nicht nur er will siegen, Träume verwirklichen und in seinem Leben glücklich sein.

    Glücklich sein wollen auch der Modezar Hamid, die Schauspielerin Gabriella, der Polizist Savoy und das Model Yasmin. Alle streben nach dem Ansehen, wollen aus der tristen Alltagsmenschenmasse herausstechen und in der obersten Liga mitspielen.

    „Wo viele Träume sind, da ist Eitelkeit und viel Gerede.“

    Jeder versucht sich auf seine Weise dem Schicksal zu beugen, nach den Sternen zu greifen, von ganz unten nach ganz oben auf der Karriereleiter zu klettern. Doch alle diese Wege sind steinig. Neben der glamourösen Welt gibt es Blicke in die Armut, in das einfach gestrickte aber harte Leben, welches für einige nicht von langer Dauer ist und sich drastisch in verschiedene Richtungen ändert. Ob die Veränderungen gut oder schlecht sind, bestimmt an diesem Tag einzig und allein der 40-jährige, gut gekleidete, höfliche Igor.

    „Gesegnet sei der, der seinen Kindern Flügel und Wurzeln geben kann.“

    Paulo Coelho einmal ganz anders, eine andere Seite von ihm, dennoch facettenreich. Unverschönt zeigt er unsere Gesellschaft auf, das nackte Überleben in der Film- und Modelbranche und betrachtet dabei die verschiedenen Charaktere, denen nacheinander die Masken heruntergerissen werden. Die Vorhänge werden fallen gelassen und wird dahinter geschaut.

    Ein Buch mit einem Cover so rot wie die Farbe der Ummantelung einer schmackhaften Praline, zu der ich während des Lesens griff. So eisern ich auch sein wollte, das Umblättern der Seiten war wie der Griff in die Pralinenschachtel, man möchte widerstehen, schafft es nicht und nimmt die Schwäche in Kauf, um weiter genießen zu können.

    Verbrechen aus Leidenschaft.

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  • Ein wunderbar tiefsinniger Roman! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Sabrina Hermes, am 14.11.2009

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    In seiner bekannten Art erzählt Paulo Coelho tiefsinnig und regt zum Nachdenken an.

    Ein russischer Killer, der früher im Krieg kämpfte, reist zu den Filmfestspielen nach Cannes, um der Frau seines Herzens eine Botschaft zu senden: Er wird Welten zerstören, um sie zurück zu gewinnen. Der Leser begleitet ihn quer über das Filmfest, lernt viele Menschen kennen - die jungen, unbedarften, hoffnungsvollen Sternchen und die erfolgreichen, vermögenden Altstars der Szene.

    Doch macht Ruhm wirklich glücklich? Ist Ehre das höchste Gut auf Erden? Was passiert, wenn wir uns in unseren ruhigen Stunden über den Sinn unseres Lebens Gedanken machen - ziehen wir ein positives Fazit?

    Ein wunderbar tiefsinniger Roman, der zum Nachdenken anregt dabei aber nicht belehrend wirkt. Lesenswert!


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  • Nicht so gut wie andere!!! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Michaela, am 20.10.2009

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    Mir hat der neue Coelho nicht so gefallen, war eher langweilig.
    Im gegenzug zu Coelhos anderenen Bestsellern war dieses für mich eher entäuschend. Die Geschichten waren zu langwierig, und wenig aufregend.
    Hoffe das nächste wird wieder besser.

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