Headhunter

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Headhunter

Thriller. Deutsche Erstausgabe

von Jo Nesbo

Buch

Taschenbuch (256 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

Roger Brown genießt als Headhunter in Wirtschaftskreisen einen exzellenten Ruf. Was niemand weiß: Er raubt seine Klienten aus, bringt sie um ihre Kunstwerke. Auf einer Vernissage lernt Brown den Holländer Clas Greve kennen. Greve scheint ihm die perfekte Besetzung als Geschäftsführer eines GPSUnternehmens. Die Männer kommen ins Geschäft, und so erfährt Brown, dass Greve einen lange verloren geglaubten Rubens besitzt. Am nächsten Tag stiehlt Brown das wertvolle Gemälde. Doch Greve erweist sich als hartnäckiger Gegner. Eine gnadenlose Verfolgungsjagd beginnt.

Produktdetails

ISBN-10: 3-548-28045-5
EAN: 9783548280455
Originaltitel: Hodejegerne
Erschienen: Juli 2010
Verlag: Ullstein Taschenbuchverlag
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 256
Gewicht: 539 g
Übersetzer: Günther Frauenlob
Reihe: Ullstein-Bücher, Allgemeine Reihe
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Jo Nesbo

Jo Nesbø, 1960 geboren, ist Ökonom, Schriftsteller und Musiker. Bereits sein Krimidebut, Der Fledermausmann, wurde in Norwegen als „Bester Krimi des Jahres“ ausgezeichnet und mit Rotkehlchen gelang ihm international der Durchbruch. Heute ist er der erfolgreichste Autor Norwegens, in 17 Ländern mit seinen Büchern vertreten, darunter die USA und England. Der Erlöser ist sein sechster Roman mit Kommissar Harry Hole. Jo Nesbø lebt in Oslo.

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  • Zwiespältiger Eindruck

    von Sabine von Prince, am 08.08.2010 aus der Thalia-Buchhandlung in Basel

    Kein Harry Hole im wahrsten Sinne des Wortes. Die in Ich-Form geschriebene Geschichte irritiert mich das ganze Buch über, Roger Brown, der Headhunter, bleibt fremd und wächst einem nicht ans Herz wie Hole. Gut aufgebaute Story, doch trotz Spannung bleiben gewisse Zusammenhänge undeutlich. Mit einem schalen Gefühl bleibt man am Ende zurück, so doch der Mörder davon kommt und auf einmal heile Welt mit Frau, Kind und Häuschen leben will. Trotz allem ist auch hier wieder die grosse Klasse von Nesbo spürbar. Aber wir warten weiter auf Harry....

Kundenrezensionen

  • Headhunter Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von BellaE, am 22.02.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Headhunter war nach 'Schneemann' und 'Leopard' mein 3. Buch von Jo Nesbo. Die erste Hälfte war ich nicht so begeistert vom Headhunter Roger Brown. Ein richtig unsypmathischer kleiner Giftzwerg! Aber danach hat sich der Thriller so rasant entwickelt, dass ich richtig überrascht war und das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte.

    Roger lebt mit seiner Frau Diana in einem riesigen Haus, welches er sich eigentlich nicht leisten kann. Er hilft ihr bei der Eröffnung einer Kunstgalerie, damit sie von den Gedanken wegkommt ein Kind von ihm zu wollen. Zuvor hatte er sie schon zu einer Abtreibung überredet. Nur aus purem Egoismus. Er konnte den Gedanken nicht ertragen, dass seine Diana jemand anderen als ihn liebte, auch ihr eigenes Kind nicht.

    Der Beruf des Headhunters war ihm wie auf den Leib geschneidert. Roger war der Beste. Doch Clas Greve will ihm einen Strich durch die Rechnung machen.

    Viele unerwartete Wendungen machen dieses Buch ab der ersten Hälfte zum Page-Turner. Ich kann es jedem Jo Nesbo Fan nur empfehlen!

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  • Spannung pur! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 24.06.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Jo Nesbo hat es geschafft einen Thriller zu schreiben, der den Leser von der ersten bis zur letzten Seite fasziniert. Der Held Roger Brown ist ein knallharter Headhunter, der sich seine Finanzen aufbessert indem er Kunstdiebstähle begeht. Bis er eines Tages an den Falschen gerät...

    Ich will nicht zu viel von der Handlung verraten so viel sei aber gesagt: Roger Brown ist ein absolut atypischer Held, dem der Leser nicht seine volle Sympathie entgegenbringt. Er kalkuliert alle seine Handlungen wie ein Schachspiel und hat absolut keine Gewissensbisse. Dennoch fasziniert er, da er es immer wieder schafft seinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen, die sich von der ersten bis zur letzten Seite immer fester um seinen Hals zu ziehen droht.

    Die Charaktäre im Buch sind gut ausgearbeitet und man kann sich sowohl in Roger Brown, als auch seinen Gegenspieler Clas Greve sehr gut hineinversetzen. Die Handlung ist sehr dicht und nimmt immer wieder überraschende Wendungen bis man am Ende des Buches angelangt ist und es kaum glauben kann, dass es nicht mehr weitergeht. Eine tolle Sommerlektüre!

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  • Vom Jäger zum Gejagten Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Toschi3, am 26.03.2011

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    Roger Brown ist einer der erfolgreichsten Headhunter in Oslo. Mit nahezu perfektem Blick erkennt er, welche erfolgreiche Führungsperson zu welcher Firma passt. Aber genauso perfekt erkennt er, wenn eine solche Person wertvolle Gemälde besitzt und wie er sie geschickt entwenden kann. Doch eines Tages geht ein solcher Coup schief und er wird von einem erfolgreichen Jäger ins Visier genommen.

    Mit diesem Thriller begibt sich Jo Nesbo auf neues Terrain. Bekannt durch seine Harry-Hole-Reihe lässt er nun einen anderen Helden Abenteuer bestehen. Und die Figur des Roger Brown passt in den gewohnten Stil: sympathisch aber nicht unfehlbar. Es gelingt ihm hervorragend, dass der Leser von der ersten Seite an eine Beziehung zum Protagonisten aufbaut und mit ihm mitfiebert.

    Der Schreibstil des Autors ist ebenfalls gewohnt gut. Flüssig und schnell treibt er durch die Handlung. Auch wenn das Buch einige Längen hat, ist es nie langweilig. Leider ist jedoch für mich die Handlung etwas zu leicht vorherzusehen. Ziemlich schnell hatte ich die richtige Spur aufgenommen. Schade, dass kenne ich von der Hole-Reihe nicht. Darum gibt es auch nur 3 Sterne, denn von Nesbo bin ich deutlich kniffligere Fälle gewohnt.

    Fazit: ein guter Thriller außerhalb der gewohnten Reihe, der leider etwas Potenzial vergibt.

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  • Vom Jäger zum Gejagten Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Toschi3, am 26.03.2011

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    Roger Brown ist einer der erfolgreichsten Headhunter in Oslo. Mit nahezu perfektem Blick erkennt er, welche erfolgreiche Führungsperson zu welcher Firma passt. Aber genauso perfekt erkennt er, wenn eine solche Person wertvolle Gemälde besitzt und wie er sie geschickt entwenden kann. Doch eines Tages geht ein solcher Coup schief und er wird von einem erfolgreichen Jäger ins Visier genommen.

    Mit diesem Thriller begibt sich Jo Nesbo auf neues Terrain. Bekannt durch seine Harry-Hole-Reihe lässt er nun einen anderen Helden Abenteuer bestehen. Und die Figur des Roger Brown passt in den gewohnten Stil: sympathisch aber nicht unfehlbar. Es gelingt ihm hervorragend, dass der Leser von der ersten Seite an eine Beziehung zum Protagonisten aufbaut und mit ihm mitfiebert.

    Der Schreibstil des Autors ist ebenfalls gewohnt gut. Flüssig und schnell treibt er durch die Handlung. Auch wenn das Buch einige Längen hat, ist es nie langweilig. Leider ist jedoch für mich die Handlung etwas zu leicht vorherzusehen. Ziemlich schnell hatte ich die richtige Spur aufgenommen. Schade, dass kenne ich von der Hole-Reihe nicht. Darum gibt es auch nur 3 Sterne, denn von Nesbo bin ich deutlich kniffligere Fälle gewohnt.

    Fazit: ein guter Thriller außerhalb der gewohnten Reihe, der leider etwas Potenzial vergibt.

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  • Vom Jäger zum Gejagten Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Toschi3, am 26.03.2011

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    Roger Brown ist einer der erfolgreichsten Headhunter in Oslo. Mit nahezu perfektem Blick erkennt er, welche erfolgreiche Führungsperson zu welcher Firma passt. Aber genauso perfekt erkennt er, wenn eine solche Person wertvolle Gemälde besitzt und wie er sie geschickt entwenden kann. Doch eines Tages geht ein solcher Coup schief und er wird von einem erfolgreichen Jäger ins Visier genommen.

    Mit diesem Thriller begibt sich Jo Nesbo auf neues Terrain. Bekannt durch seine Harry-Hole-Reihe lässt er nun einen anderen Helden Abenteuer bestehen. Und die Figur des Roger Brown passt in den gewohnten Stil: sympathisch aber nicht unfehlbar. Es gelingt ihm hervorragend, dass der Leser von der ersten Seite an eine Beziehung zum Protagonisten aufbaut und mit ihm mitfiebert.

    Der Schreibstil des Autors ist ebenfalls gewohnt gut. Flüssig und schnell treibt er durch die Handlung. Auch wenn das Buch einige Längen hat, ist es nie langweilig. Leider ist jedoch für mich die Handlung etwas zu leicht vorherzusehen. Ziemlich schnell hatte ich die richtige Spur aufgenommen. Schade, dass kenne ich von der Hole-Reihe nicht. Darum gibt es auch nur 3 Sterne, denn von Nesbo bin ich deutlich kniffligere Fälle gewohnt.

    Fazit: ein guter Thriller außerhalb der gewohnten Reihe, der leider etwas Potenzial vergibt.

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  • Ein harter Hund II Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von subechto, am 14.02.2011

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    Professionell, analytisch und ohne gefühlsmäßiges Engagement interviewt Headhunter Roger Brown im 1. Kapitel einen Kandidaten für eine Führungsposition bei einem seiner Kunden. Wie zufällig lenkt er das Gespräch dabei auf mögliche Kunstwerke, die der Bewerber besitzt, um sie später zu stehlen. Eines Tages jedoch, scheint er in Clas Greve seinen Meister gefunden zu haben...

    Als Wirtschaftswissenschaftler kennt Jo Nesbø sich auf dem Gebiet der Personalakquisition erschreckend gut aus. In seinem ersten Thriller schildert der Autor mit seiner genialen Beobachtungsgabe die Atmosphäre dieses Bewerbungsgesprächs - wie immer - bis ins letzte Detail. Als säße der Leser selbst auf dem "heißen" Stuhl. Auch seine Figuren sind stets meisterhaft beschrieben. Die Art des Lächelns, Intensität und Dauer eines Händedrucks.

    Roger Brown, dieser selbstbewusste, arrogante Typ hat so gar nichts mit Harry Hole, dem Helden von Nesbøs bisherigen Kriminalromanen gemeinsam. Bei Headhunter hat sich der Autor mal so richtig ausgetobt und seiner Fantasie freien Lauf gelassen. Das Ergebnis ist eine bitterböse, rabenschwarze Satire... weltklasse!

    Für Roger Brown geht es dabei um das nackte Überleben. Etliche Leichen pflastern seinen Weg, ein paar unappetitliche Szenen, die jedoch - das erkennt der Leser erst ganz zum Schluss - genauso ihre Relevanz haben, wie technische Raffinessen und zwei schöne Frauen. Es geht um Lug und Betrug, Irrungen und Wirrungen und eine Menge Testosteron. Sex and Crime and Rock’n Roll eben...

    Last but not least gelingt es Nesbø sogar, den Kreis zu schließen und die Geschichte genau dort enden zu lassen, wo sie begonnen hatte, nämlich mit einem perfekt inszenierten "Auftritt" seines Kandidaten für das letzte Gespräch mit dem Kunden.

    Mit Headhunter hat Nesbø einen rasanten, intelligenten und höchst amüsanten Thriller geschrieben, den ich in einem Rutsch verschlungen habe. Ich wünsche mir noch viele solcher "Kunstwerke" von diesem genialen Autor. 1000 Sterne und meine unbedingte Leseempfehlung!

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  • Kopfjägers Kopf wird gejagt! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Helga Grill, am 05.02.2011

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    Die Meinung von Roger Brown, dem Top-Headhunter, gilt als das A&O in der Buisnessbranche. Seine erwählten Kanditaten haben ihre Managerposten sicher. Seine Finanzlage ist allerdings nicht so top, gezwungenermaßen begeht er kleinere Kunstdiebstähle. Auch seinem Komplizen hat er einen Job in der Bewachungsbranche verschafft.
    Der Holländer Clas Creve, Besitzer eines bisher verschollenen Bildes von Rubens, lernt Brown auf einer Vernissage seiner Frau kennen. Brown will Creve in ein Unternehmen der GPS-Branche vermitteln und gleichzeitig das Rubensbild stehlen. Dieser Diebstahl soll sein grandioser Coup werden und er Fühlt sich als der Größte.
    Doch nun ging alles schief. Beim Diebstahl kommt er der Untreue seiner Frau mit Creve auf die Spur. In Notwehr erschießt er seinen Komplizen und muß untertauchen. Creve macht Jagd auf ihn. Wo Brown auch ist, er findet ihn. Allmählich beginnt Brown zu begreifen, um was es in diesem Spiel geht, doch sein Schicksal scheint bestimmt. Seine Welt ist in Trümmern und der Tod sitzt als Beifahrer. Bewertung *****Eben ein Jo Nesbo

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  • Headhunter Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von anyways, am 04.02.2011

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    Roger Brown, ist ein 35jähriger begnadeter Headhunter. Er ist genial in seinem Job, in der Welt der Headhunter ist er die Oberliga. Ein winziger körperlicher Makel, er ist nur 168 cm, lässt ihn allerdings am „ Little-Mann-Syndrom“ leiden. Den kompensiert man bekanntlich durch knallhartes geschäftliches Auftreten und einem herrischen und überheblichen Ton den Arbeitskollegen gegenüber. Er hat eine wunderschöne, junge intelligente Frau, mit der er sich nur zu gerne schmückt. Sie leitet eine eigene Kunstgalerie sehr edel und avantgardistisch.

    Roger , so erfährt man gibt wesentlich mehr Geld aus, als er eigentlich zur Verfügung hat, also spezialisiert er sich auf ein recht einträgliches, aber gefährliches Hobby. Gerade weil er ständig in Geldnöten ist, die er seiner Frau natürlich verheimlicht, verweigert er ihr bewusst ihren sehnlichsten Wunsch. Ein gemeinsames Kind. Spannung und Entfremdung brauen sich zu einem unheilvollen Gewitter zusammen. Die prekäre Lage spitzt sich zu als Roger auf seine kurzzeitige Affäre Lotte trifft und ihm Diana Clas Cleven , eine Koryphäe auf dem Gebiet der Satellitenüberwachungstechnik, vorstellt. Ein Mann den Roger unbedingt an ein norwegisches Unternehmen vermitteln will, winkt nicht nur eine stattliche Provision, sondern eine einmalige Gelegenheit das geheime Hobby mit einem letzten Coup zu beenden.





    Jo Nesbo, ein Garant für spannende, intelligente Thriller. Er überzeugt mit Headhunter genauso, wie mit seiner Harry-Hole-Reihe.

    Interessante Charaktere, eine fesselnde Story, die mit vielen, teils auch versteckten Wendungen brilliert, laden zum atemberaubenden Lesevergnügen ein.

    Anfangs kommt Roger uns als unsympathischer Macho und skrupelloser Vermittler daher, nur wenig später zeigt sich, dass noch viel mehr Haie in diesem Becken mitschwimmen. Viele sind größer und wesentlich gerissener.



    Fazit: Ein unbedingtes „Muss ich gelesen haben“

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  • Schade Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 25.01.2011

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    Alle bisherigen Bücher von Jo Nesbo habe ich 'verschlungen'. Unglaublich spannend und tiefe Blicke in die unbekannten Seiten unserer Seele.
    Headhunter wirkt daneben wie Fastfood. Es wird praktisch kein Klischee ausgelassen. Ein wirklich schlechter Roman. Ich warte auf einen neuen Fall von Harry Hole!

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  • Spannend, aber mit Schwächen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 04.01.2011

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    Roger Brown hat alles: Geld, Ansehen, Karriere und eine wunderschöne Frau. Er genießt den Ruf, der beste Headhunter des Landes zu sein. Er beherrscht die Verhörtechniken des FBI exzellent und erfährt so alles über einen passenden Kandidaten für hochdotierte Stellen. Das die Menschen ihm in den Bewerbungsgesprächen nicht nur erzählen, was sie beruflich alles können, sondern er ihnen auch noch entlockt, welche Kunstwerke sie zuhause haben, fällt den meisten nicht direkt auf. Doch Rogers aufwendiger Lebensstil, den er nicht nur hat, um seine eher bescheidene Körpergröße zu kompensieren, will gepflegt werden. So raubt er regelmäßig Kunstwerke seiner Klienten und läßt diese über einen Mittelsmann verkaufen. Ein risikoreicher Nebenjob, doch das Glück ist ihm hold. Per Zufall lernt er einen Mann kennen, der nicht nur die Idealbesetzung für einen höchstdotierten Geschäftsführerposten ist; dieser Mann ist darüberhinaus auch noch Besitz eines Bildes, mit dessen Verkauf Roger ausgesorgt hätte. Und so nimmt alles seinen altbewährten Lauf - doch dann läuft etwas gänzlich anders als geplant und das Leben, das Roger bisher hatte, nimmt eine Wendung, mit der niemand gerechnet hätte. Innerhalb kürzester Zeit muß Roger erkennen, dass nicht nur die Personen, die ihm am nächsten stehen, ein scheinbar falsches Spiel spielen. Er wird zudem zum Mörder, zum Gejagten und zu einem vollkommen anderen Menschen, dessen Ziel das nackte Überleben und der Wunsch nach Rache ist.

    Jo Nesbo hat einen Thriller geschaffen, der durch seine dichte Atmosphäre besticht. Wie es für skandinavische Autoren üblich zu sein scheint, ist die erste Hälfte des Buches eine ruhige Phase, in der die Charaktere (in diesem Fall Roger Brown) detailliert gezeichnet werden. Der Leser bekommt ein detailreiches Bild von Browns Psyche, erhält einen Einblick in seine Welt und erkennt, dass er es mit einem Protagonisten zu tun hat, der auf eine surreale Weise zu leben und lieben scheint. Ein Mann, der viele Schwächen und Selbstzweifel kompensiert, indem er in seiner Berufswelt "der Macher" ist. Als diesem Menschen die Zügel entgleiten und er für einige Zeit ungeschützt, weil ungeplant, (über)leben muß, scheinen sich die Ereignisse zu überschlagen. Der Leser wird von Kapitel zu Kapitel in einen Strudel aus Gewalt und Verrat gezogen und am Ende mit einer mehr als überraschenden Wendung konfrontiert.

    Während mir die erste Hälfte des Buches sehr gut gefallen hat, war mir die zweite, die actionreiche, Hälfte etwas zu konstruiert. Hatte ich anfangs das Gefühl, dass Nesbo viel Wert auf Schlüssigkeit und ausgereifte Charaktere legt, so hatten die vielen Wendungen und Probleme, mit denen Brown sich konfrontiert sieht, etliche Lösungen, die mir teils unlogisch, teils zu bemüht erschienen. Nichtsdestotrotz ist das Buch sehr spannend, sehr einfallsreich und sehr gut zu lesen. Für Thrillerfans, die über viele Kleinigkeiten hinwegsehen können, sicherlich ein Genuß

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  • Bewerbungsgespräch mal anders Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Verena Thye, am 04.01.2011

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    Roger Brown ist nicht einfach ein Headhunter – er ist der Beste! Die Menschen in seinem Umfeld ahnen jedoch nicht, dass er über seine Verhältnisse lebt. Gerade die Kunstgalerie, die er seiner Frau geschenkt hat, belastet ihn finanziell. Da kommt es ihm sehr gelegen, dass er in seinem Job mit den Reichen und Mächtigen zu tun hat. Bei seinen Gesprächen fragt er die Bewerber über deren Gemälde aus und stiehlt diese dann auf geschickte Art und Weise. Alles läuft gut, bis er Clas Greve kennenlernt, einen Anwärter auf einen zu besetzenden Geschäftsführerposten. Doch Greve, Ex-Soldat, durchkreuzt seine Pläne und es beginnt ein Katz- und Mausspiel auf Leben und Tod.

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  • Headhunter Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Julia Klode, am 13.12.2010

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    Obwohl das Cover von Headhunter eigentlich nichts besonderes ist, finde ich es großartig: Es hat etwas cooles, lässiges und dennoch wirkt es ein wenig geheimnisvoll. Und genau deswegen ist es so super gewählt: Es charakterisiert unseren Held, bzw unseren Anti-Held (je nach Sichtweise ;-) ) in Headhunter. Roger Brown ist der beste Headhunter, den es derzeit gibt und weiß das auch. Er scheut sich auch nicht, das hin und wieder mal zu erwähnen. Aber er spielt ein falsches Spiel, das ihn nun in die Bredouille bringt… Ein spannender, an manchen Stellen durchaus witziger Thriller mit Charme beginnt, den man nicht mehr aus der Hand legen möchte. Headhunter ist mal etwas anderes und kein Thriller wie man ihn oft liest.
    Halten Sie sich einen Tag frei und lesen Headhunter, fiebern Sie mit Mr. Brown oder verfluchen Sie ihn, aber in beiden Fällen wird er Ihnen irgendwie sympathisch sein…
    5- Sterne- Deluxe

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  • Massenprodukt in Bestsellerqualität Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Rumpelstilzchen, am 25.11.2010

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    Das bisher miserabelste Buch von Nesbø, das ich gelesen habe: eine schlecht erfundene Fabel mit fieser Hauptperson als Ich-Erzähler, so wenig spannend wie brutal. Der offenbar zu erfolgreiche und verwöhnte Schriftsteller scheint zum Bestsellerautor al'Americana zu verkommen. Nahezu unmöglich, das Buch nicht nach 10 Seiten in die Ecke zu schmeißen, habe es auch gleich wieder verkauft.

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  • Blutige Verfolgungsjagd! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Andrea Scheiber, am 18.11.2010

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    Ein Wirtschaftsthriller, in dem es um Kunstraub geht. Such man sich jdeoch den falschen Partner, kann es schnell zu einer tödlichen Verfolgungsjagd kommen. Eigenet sich bestens für eine Verfilmung.

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  • Spannung pur Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Andrea Geiger, am 31.10.2010

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    Jo Nesbös Qualitäten als Krimiautor stehen außer Zweifel. Mit diesem Werk ist ihm erneut ein Bestseller gelungen, der über alle Maßen ungewöhnlich daherkommt. Der Erzähler ist ein krimineller Headhunter, der uns eine spannende Geschichte erzählt, die immer martialischer wird und bis zum Schluß mit ihren Wendungen überrascht. Ein Krimi fast ohne Ermittler, in der der Jäger zum Gejagten wird und wieder umgekehrt.

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  • Ein überraschendes Finale ! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Ellen Wende, am 29.10.2010

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    Roger Brown ist ein überaus erfolgreicher Headhunter. Um sich seinen großzügigen Lebensstil leisten zu können, entlockt er seinen Klienten Informationen über Kunstwerke in deren Besitz, um diese dann an sich zu bringen und zu verhökern. Bei einem dieser Coups entdeckt er zu seinem Entsetzen das Handy seiner Frau im Schlafzimmer des Beraubten. Plötzlich ist er der Gejagte, kann niemandem mehr trauen und entgeht nur knapp etlichen Mordanschlägen.
    Erst allmählich begreift er, in was er hineingeraten ist. Bis zum Finale, das mit einer überraschenden Wende aufwartet, bleibt das Buch spannend.

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  • Headhunter Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Petra Kriegel, am 27.10.2010

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    Diesmal etwas ganz anders. Ein Thriller von Jo Nesboe aber kein Harry Hole und doch atemberaubend. Es geht um Liebe, Kunstdiebstahl und Mord.

    Roger Brown, der beste Headhunter lebt über seine Verhältnisse. Um die kostspielige Galerie seiner alles geliebten Frau Diana zu finanzieren, bestiehlt er seine Job-Kandidaten ihrer Kunstschätze. Das geht so lange gut, bis er an einen ebenso cleveren Kunden gerät. Nun wird er zum Gejagten …

    Das spannende an diesem Thriller ist wie immer die vielen unvorhersehbaren Wendungen. Man kann es nicht aus der Hand legen.

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  • mega guter Thriller Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Yvonne Simone Vogl, am 06.10.2010

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    Jo Nesbo schickt den Leser mit Roger Brown, dem Top-Headhunter, in ein sehr spannendes, mit vielen Überraschungen und Wendungen versehendes Lesevergnügend, dass fesselt ohne Ende. Dieses Buch hat alle Facetten, die einen mega guten Thriller ausmachen. Sehr zu empfehlen!

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  • Literarisches Fastfood, das weder schmeckt noch sättigt Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Claudius Reiter, am 30.09.2010

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    Die Story mit ihrem Versuch, sich selbst einen (Pseudo-)Technik- und (Pseudo-)Wirtschaftshintergrund zu geben, ist so absurd, dass man sich ab einem bestimmten Zeitpunkt (der Leser wird wissen, wann) das Lachen kaum noch verkneifen kann.

    Die Figuren mit ihren (pseudo-)psychologischen Hintergründen bleiben flach, ja langweilig, und ohne echte Substanz oder die Fähigkeit, Interesse beim Leser zu wecken. Bei Roger Brown haben wir es also mit dem erfolgreichen, unterkühlten Headhunter ohne empathische Fähigkeiten, wie er selbst sagt, zu tun, der in seiner Kindheit von seinem Vater geschlagen wurde, und deshalb mit Kindern nicht kann und seine Freundin zu einer Abtreibung zwingt. Das Bedürfnis einmal herzhaft zu gähnen macht sich bemerkbar. Leider war's das dann auch schon wieder mit der Charakterisierung. In der Folge sind Schwule schwul, attraktive Frauen attraktive Frauen, Soldaten eiskalte Killermaschinen. Meine Güte... Das ist Literatur für Leute, die glauben, bei Vapiano gebe es italienisches Essen.

    Das Ganze ist völlig belanglos und auf dem schriftstellerischen Niveau eines Zwölftklässlers erzählt, voller Klischees, wirkt unausgegoren, teils an den Haaren herbei gezogen, langweilig. Der literarische Gehalt geht gegen null. Ab und zu wird - völlig grundlos - Sex eingestreut. Es ist alles so platt.

    Am Ende bleibt ein wenig zufriedener Leser zurück, der Herrn Nesbø raten möchte, sich zukünftig vielleicht doch wieder besser als Ökonom zu verdingen. Immerhin fließen die Einnahmen aus diesem Buch komplett in eine von Nesbø gegründete Stiftung gegen Analphabetismus bei Kindern. So nimmt das Ganze doch noch ein Ende, für das es einen zweiten Stern gibt.

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  • tiefe menschliche Abgründe... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Birgit Menzel, am 07.09.2010

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    Man braucht am Anfang ein bißchen Durchhaltevermögen bei Nesbos neusten Thriller. Roger Brown, der Top-Headhunter von Oslo erzählt die Geschichte über sich selbst. Er kommt dabei zu Beginn erstmal recht unsympathisch daher. Brown ist arrogant, knallhart, im Job äußerst erfolgreich, legt Wert auf perfektes Aussehen. Wegen seiner geringen Körpergröße leidet er an einer Minderwertigkeitspsychose. Er ist ein diebischer Mistkerl, ganz nebenbei in Sachen Kunst gewinnbringend tätig.
    Als der Holländer Clas Greve in sein Leben tritt und sich auch noch an seine Frau Diana ran macht, wird Brown selbst zum Gejagten und der Leser erlebt eine Überraschung nach der anderen. Immer wenn wir uns der lösung nahe glauben, kommt eine ungeahnte Wendung. Wer sich mit Verbrechern einläßt, lebt gefährlich. Während wir über die neuste hochentwickelte Technik und deren Mißbrauch lesen, wird unsere Vorstellungskraft auf manch harte Probe gestellt. Oder möchten Sie im warsten Sinne des Wortes wie Roger Brown "tief in der Scheiße" sitzen? - Also nicht für zart besaitete Gemüter!
    Sie lesen von Manipulierung, von Mißbrauch gegenseitigen Vertrauens und fragen sich am Ende, ob es das perfekte Verbrechen gibt und wem man noch trauen kann.
    Ein absolut spannender, flüssig geschriebener Krimi, nur das Ende scheint etawas "konstruiert".

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