Exit Ghost

Roman

von Philip Roth

Buch

Taschenbuch (296 Seiten)

Sprache: Deutsch

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«Ein meisterhafter Roman, ein faszinierendes Verwirrspiel, zugleich eine schonungslose Meditation über das Alter, das Nachlassen der Kräfte, den Tod.» DANIEL KEHLMANN



Nach Jahren ist Nathan Zuckerman wieder in New York. Er lernt ein junges Paar kennen, das nach dem

11. September der Stadt entfliehen will, und schlägt einen Wohnungstausch vor. Die junge Frau weckt längst überwunden geglaubte Gefühle in ihm; durch sie lernt er einen Mann kennen, der ein Buch über den von ihm einst verehrten Schriftsteller Lonoff schreiben will. Auf einmal ist Zuckerman wieder mittendrin: Liebe, Trauer, Begehren und Ressentiment, alles ist da.



«Ein nuancenreicher und vielstimmiger Roman ... ‹Exit Ghost› ist vielleicht das erste richtig poetische Buch dieses Meisters der Prosa geworden.» NEUE ZÜRCHER ZEITUNG

Pressestimmen:

"Ein meisterhafter Roman, ein faszinierendes Verwirrspiel, zugleich eine schonungslose Meditation über das Alter, das Nachlassen der Kräfte, den Tod." (Daniel Kehlmann)

Produktdetails

ISBN-10: 3-499-24895-6
EAN: 9783499248955
Originaltitel: Exit Ghost
Erschienen: 01.10.2009
Verlag: Rowohlt Taschenbuch
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 296
Länge/Breite: 191mm/116mm
Gewicht: 245 g
Übersetzer: Dirk Gunsteren
Reihe: rororo Taschenbücher
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Philip Roth

Philip Roth wurde 1933 in Newark, New Jersey, geboren. Für sein Werk wurde er mit allen bedeutenden amerikanischen Literaturpreisen ausgezeichnet. Im Jahre 2001 erhielt er die höchste Auszeichnung der American Academy of Arts and Letters, die Goldmedaille für Belletristik, die alle sechs Jahre für das Gesamtwerk eines Autors verliehen wird. 2006 wurde Philiph Roth mit dem "Pen/Nabokov-Preis" ausgezeichnet, 2007 erhielt er den "Saul-Bellow-Preis" des Schriftsteller-Verbands, 2009 den "Welt"-Literaturpreis und 2011 wurde er mit dem "Man Booker International Prize" ausgezeichnet. Im Jahr 2012 wurde ihm der Prinz-von-Asturien-Preis in der Kategorie Literatur verliehen.

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Buchhändlertipps

  • Ein Meisterwerk von Philip Roth Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Désirée Hasler, am 27.10.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Schönbühl

    Phlip Roth, der amerikanische Erfolgsautor lässt hier seinen Protagoisten und vermutlich Alter Ego zum wahrscheinlich letzten Mal in der Literatur in Erscheinung treten.

    Philip Roth`Schreibstil gefällt mir immer wunderbar. Er schreibt poetisch und melancholisch und regt immer wieder zum Denken an...

    "Das Ende ist so unermesslich, es hat seine eigene Poesie. Es erfordert praktisch keine Rhetorik. Man muss es einfach nur benennen"...

Kundenrezensionen

  • Das letzte Aufbegehren Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Christian Hennig, am 12.09.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Auf einen alten bekannten dürfen sich die Leser des großen jüdisch-amerikanischen Autors Philip Roth in dessen Roman „Exit Ghost“ freuen. Vielleicht zum letzten Mal lässt Roth seinen langjährigen Protagonisten und vermutlich sein Alter Ego, Nathan Zuckeman, auf das literarische Spielfeld treten.

    Nach langer Abwesenheit kehrt Zuckeman im Jahr 2000 nach New York zurück. Impotent und als „alternder Mann der seine Schlachten hinter sich hat“, hofft er mittels eines Urologen auf Linderung seiner Inkontinenz. Doch über den eigentlichen Zweck seiner Reise hinaus erzeugen die Begegnungen in der Stadt einen Aufruhr in seinem Leben, der ihn völlig unvorbereitet trifft. Zunächst ändert der Kontakt mit dem jungen Paar Jamie Logan und Billy Davidoff Zuckermans alters- und krankheitsbedingte Routine schlagartig. Denn Jamie entflammt in ihm eine Leidenschaft, die er längst erloschen glaubte. Des Weiteren sorgt Richard Kliman, der in einer Biografie das Geheimnis des fast vergessenen Schriftstellers E.I. Lonoff enthüllen will, für den für Zuckerman so typischen Zorn.

    „Exit Ghost“ besticht durch Roths literarische und intellektuelle Brillanz, die von seinen Kritikern fast immer mit Arroganz und Zynismus verwechselt wird. In Wahrheit beweist der Pulitzerpreisträger jedoch erneut, das er einer der größten amerikanischen Gegenwartsautoren ist. Seit Jahren gilt er als Anwärter auf den längst überfälligen Literaturnobelpreis. Bleibt zu hoffen dass das schwedische Nobelpreiskomitee nach John Updike nicht auch noch Philip Roth ohne diesen gehen lässt.

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  • Exit Zuckerman & Exit Literatur Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Christian Schmitt, am 05.01.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Der den Lesern von Roths Werk bekannte Nathan Zuckerman, hält hier seinen Abschied. Der Titel Exit Ghost, ist als Shakespeare-Zitat deutbar, aus Hamlet. Dieser Exit oder Abschied ist nicht nur der von Nathan Zuckerman, der sich im Post-9/11-New-York für gänzlich fehlplaziert hält, sondern auch ein Abschied auf die „ernsthafte Beschäftigung“ mit Literatur. Zuckerman ist, sowie seine ebenfalls vom Krebs gezeichnete Bekannte von einst, Amy Belette, ein Relikt aus einer vergangenen Zeit. Gemeinsam wollen sie eine Skandalbiografie, über den einst von ihm verehrten, wohl nur wenigen bekannten Schriftsteller E.I. Lonoff verhindern. Selbst gezeichnet durch eine Prostata-Operation und deren schwerwiegende Folgen, namentlich Inkontinenz und Impotenz, steigt er noch einmal in den Ring des Daseins. Das Leben holt ihn ein, das Begehren nach einer viel jüngeren Frau, ein Begehren das keine Erhörung finden darf. So hat seine letzte Liebe nichts Körperliches mehr, sie ist den harten Gesetzen der Zeit und des Versagens seines Körpers ausgeliefert. Die endgültige Erkenntnis, das Leben führe ins Nichts, Tod und Vergessen, wird facettenreich und manchmal „nicht unkomisch“ von Roth dargestellt. Etwa wenn Zuckerman vom Tod eines Jugendfreundes hört. Dieser war so vital, lebenslustig und gewieft, dass Zuckerman dachte, er würde, wenn überhaupt sterben, dann doch nur vorübergehend, um in der „Sports Illustrated“ einen Bericht darüber zu schreiben.
    Eine lohnenswerte Lektüre, trotz der düsteren Themen. Aber wer kann sich diesen Themen schon entziehen, oder wie lange?

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